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© Klaus Gigga
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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst.

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Semperoper Dresden

Theaterplatz 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351/49 11-705
E-Mail: bestellung@semperoper.de

 

Kartenverkauf:
Schinkelwache am Theaterplatz:
Theaterplatz 2, D-01067 Dresden
Tel: +49 (0)3 51/ 49 11-705
Fax: +49 (0)351/49 11-700
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Operette

Die lustige Witwe

Franz Lehár

Premiere: 29.11.2026

Operette in drei Akten
Libretto von Victor Léon und Leo Stein nach der Komödie L’attaché d’ambassade von Henri Meilhac

Was tun, wenn der Staat Pontevedro kurz vor dem Bankrott steht? Zum Glück hat Baron Zeta die rettende Idee: Graf Danilo, sein arbeitsscheuer, aber erotisch umtriebiger Sekretär, soll die gerade in Paris eingetroffene reiche Witwe Hanna Glawari heiraten. Allerdings befindet sich Danilo in eger Konkurrenz – und als er in der millionenschweren Witwe seine frühere Liebe erkennt, schwört er, ihr niemals seine Liebe zu gestehen …

Mit der 1905 in Wien uraufgeführten Die lustige Witwe traf Franz Lehár (1870–1948) den Nerv seiner Zeit, bis heute gehört sie zu den beliebtesten und meistgespielten Operetten. Basierend auf einem Schauspiel von Henri Meilhac schufen Victor Léon und Leo Stein einen vergnüglichen Machtkampf der Geschlechter zwischen Ironie und Melancholie, Leichtigkeit und emotionaler Tiefe. Lehárs Musik verbindet mitreißende Tänze von Polka bis Cakewalk und unvergessliche Ohrwürmer wie das Vilja-Lied, „Da geh’ ich ins Maxim“ oder „Lippen schweigen“. Die lustige Witwe wird so zu einem zeitlosen Spiegel menschlicher Sehnsüchte, voller Charme, Witz und Lebenslust.

Musikalische Leitung: Killian Farrell
Inszenierung: Dirk Schmeding
Bühne: Martina Segna
Kostüme: Frank Lichtenberg
Licht: Fabio Antoci
Choreografie: Kerstin Ried
Chor: Jan Hoffmann
Dramaturgie: Dorothee Harpain

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung (kostenlos): 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Bewertungen & Berichte Die lustige Witwe

© Semperoper Dresden, Foto: Admill Kuyler
Ballett

Different Grounds

Stephanie Lake · Shahar Binyamini · Julian Nicosia

Dieser Ballettabend bringt in drei Uraufführungen innovative Tanzstile aus drei Kontinenten auf die Bühne der Semperoper.

Welche Sprache verbindet alle Länder der Erde? Tanz gibt es auf der ganzen Welt, doch wird auch diese Sprache nicht überall mit dem gleichen Akzent „gesprochen“. Der Ballettabend Different Grounds bringt in drei Uraufführungen innovative Tanzstile aus drei Kontinenten auf die Bühne der Semperoper. Stephanie Lake, die seit der Spielzeit 2025/26 Artist in Residence des Semperoper Ballett ist und deren Erfolgsstück Colossus im November 2025 erstmals in Dresden aufgeführt wurde, kreiert ihr erstes Werk eigens für das Ensemble. Lake, eine der bekanntesten zeitgenössischen Choreografinnen in Australien, kommt aus der freien australischen Tanzszene, leitet ihre eigene Company, und ist gleichzeitig Resident Choreographer des größten Tanzensembles ihres Landes, des Australian Ballet. In ihrer Arbeit mit Tänzer*innen verschiedenster Hintergründe hat Lake eine Vielzahl dynamischer und oft humorvoller Werke geschaffen, in denen die Impulse und Eigenheiten der Tänzer*innen stets besonders gewürdigt werden.

Shahar Binyamini begann seine Karriere als Tänzer bei der Batsheva Dance Company in Tel Aviv, wo er unter anderem Werke der beiden berühmten israelischen Choreograf*innen Ohad Naharin und Sharon Eyal interpretierte. Heute, als international anerkannter Choreograf mit eigenem Ensemble in Israel, entwickelte er ausgehend von der Ästhetik der von Naharin ins Leben gerufenen Gaga-Bewegung einen eigenen choreografischen Stil, in dem er mit organischen, intuitiven Bewegungen arbeitet und die Tänzer*innen dazu ermutigt, das Fließen der Energie zu erspüren, sich des eigenen Körpers bewusst zu werden und innere Impulse zu erkunden.

Julian Nicosia schließlich kommt aus Frankreich, der Wiege des klassischen Balletts, und ist geprägt durch seine Zeit bei der Dresden Frankfurt Dance Company und das Erbe von William Forsythes „Zuspitzung“ und Dekonstruktion des klassischen Tanzes. Nicosias Werke, die jeweils stark von der Identität der Kompanie geprägt sind, mit der er arbeitet, bewegen sich auf einem breiten stilistischen Spektrum zwischen neoklassischer und zeitgenössischer Ästhetik. So verspricht der Abend durch die spannende Begegnung verschiedener Perspektiven den Mitwirkenden und dem Publikum neue Horizonte zu eröffnen.

Quanta:
Choreografie & Kostüme Stephanie Lake
Musik Robin Fox
Licht Fabio Antoci, Stephanie Lake

A Quiet Collision:
Choreografie & Kostüme Julian Nicosia
Musik Michael Anklin, Janiv Oron
Licht Fabio Antoci, Julian Nicosia

Body Suites:
Choreografie & Kostüme Shahar Binyamini
Choreografische Assistenz Kai-Chun Chuang
Musik Johann Sebastian Bach
Licht Fabio Antoci, Shahar Binyamini
Cellist Friedrich Thiele

Semperoper Ballett
Live-Cello und Musik vom Tonträger

In der Vorstellung kommt es zeitweilig zu erhöhten Lautstärkepegeln. Basstöne können körperlich spürbar werden.
Stroboskopische Lichteffekte kommen zum Einsatz.

Werkeinführung (kostenlos): 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Oper

Tosca

Giacomo Puccini

Melodramma in drei Akten
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach dem gleichnamigen Drama von Victorien Sardou

Drama pur: Ein Leben für die Kunst wird durch Willkür und Gier zerstört.

Nur für die Kunst lebt die gefeierte Sängerin Tosca, bis politische Intrigen schlagartig in das Leben der Künstlerin und ihres Geliebten, des Malers Cavaradossi, einbrechen: Als dieser den politischen Flüchtling Angelotti versteckt, gerät er ins Visier des skrupellosen Polizeichefs Scarpia, der längst ein Auge auf Tosca geworfen hat. Um Cavaradossi zu retten, muss Tosca nicht nur Angelotti verraten, sondern soll sich auch Scarpia hingeben. Kaum eine Oper verwebt derart eng politische Willkür und persönliche Leidenschaften wie Puccinis »Tosca« von 1900. Und bereits 1902 erlebte das Drama um Liebe, Eifersucht, Verrat und Willkür in Dresden seine Deutsche Erstaufführung. Regisseur Johannes Schaaf hat hierfür eine zeitlose Erzählweise gefunden.

Musikalische Leitung: John Fiore
Inszenierung: Johannes Schaaf
Bühnenbild: Christof Cremer
Kostüme: Petra Reinhardt
Licht: Guido Petzold
Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch
Dramaturgie: Ilsedore Reinsberg

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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Oper

Blues Brothers

Dresdner Fassung von Manfred Weiß
Arrangements von Tim Allhof und Max Renne

Die beiden Brüder Jake und Ellwood Blues haben eine Mission: Ihre alte Rhythm-and-Blues-Band wieder zusammenzubringen, um die Steuerschulden des Waisenhauses zu bezahlen, in dem sie aufgewachsen sind. Also suchen die Brüder Blues im schwarzen Anzug mit dunklen Sonnenbrillen ihre alten Bandkollegen auf, die längst in bürgerlichen Berufen untergekommen sind – oder auch nicht. Die Mission der Brüder entpuppt sich bald als eine Reise in die Vergangenheit, eine skurrile Irrfahrt durch ein Land, in dem sie nicht mehr so recht zu Hause sind – und als eine Hymne auf die Kraft der Musik. Der Film »Blues Brothers« von 1980 ist ein absoluter Kultfilm mit den beiden Hauptdarstellern James Belushi und Dan Aykroyd. In der Fassung und Inszenierung von Manfred Weiß kommt die Geschichte der Blues-Brüder mit ihren Songs als kleine Hommage an die lebendige Blues-Szene der DDR auf die Bühne. Eine schräge Komödie mit unvergesslichen Songs wie »Everybody Needs Somebody«, »Sweet Home Chicago« oder »Gimme Some Lovin‘«.

Musikalische Leitung: Max Renne
Inszenierung: Manfred Weiß
Choreografie: Natalie Holtom
Co-Regie: Natalie Holtom
Bühnenbild: Timo Dentler
Kostüme: Okarina Peter
Licht: Marco Dietzel
Video: Sascha Vredenburg
Dramaturgie: Kai Weßler

In deutscher und englischer Sprache

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1 Oper

Die Zauberflöte

Wolfgang Amadeus Mozart

Große Oper in zwei Aufzügen
Libretto von Emanuel Schikaneder

»Ein Mensch, wie du«, antwortet Papageno auf die Frage Taminos, wer er sei. Tamino antwortet auf die Gegenfrage, dass er »aus fürstlichem Geblüte« stammt. So wird gleich zu Beginn deutlich, dass der Vogelfänger Papageno bereits das ist, was Tamino erst noch werden muss: ein Mensch. Humanität heißt also das Ziel. Und so hehr das Ziel, so humorvoll-menschlich-spielerisch ist der Weg dorthin. Den beschreibt das Libretto mit vielen Prüfungen, mit der Hölle Rache und der süßesten Liebe, mit tanzenden Tieren und wundersamen Knaben bis Tamino und Pagageno schließlich ihr Ziel glücklich erreichen. »Die Zauberflöte«, 1791 in Wien als letzte Oper Wolfgang Amadeus Mozarts uraufgeführt, steht einerseits ganz in der Tradition des Alt-Wiener Zaubertheaters. Andererseits ließen sich Mozart und sein Librettist Emanuel Schikaneder auch vom aufklärerischen Gedankengut der Freimaurer inspirieren; und schufen so eine Mischung aus Kasperl-Unsinn und Freimaurer-Tiefsinn, unzeitgemäßer Misogynie und tiefster Menschlichkeit mit schlichtweg himmlischer Musik, die »Die Zauberflöte« zu der generationenübergreifenden Erfolgsoper werden ließ, die sie heute noch ist.

Musikalische Leitung Katharina Müllner
Inszenierung: Josef E. Köpplinger
Bühnenbild: Walter Vogelweider
Kostüme: Dagmar Morell
Choreografie: Ricarda Regina Ludigkeit
Licht: Fabio Antoci
Chor: Jonathan Becker
Dramaturgie: Johann Casimir Eule
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln.

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Oper

Don Carlo

Giuseppe Verdi

Opera in vier Akten
Mit einem Prolog für Orchester von Manfred Trojahn (Uraufführung)
Libretto von Joseph Mery und Camille du Locle in der italienischen Übersetzung von Achille de Lauzieres-Themines und Angelo Zanardini

Eisige Kälte herrscht am spanischen Königshof: Der Thronfolger Don Carlo verliert seine Braut Elisabetta aus politischen Gründen an seinen Vater, den spanischen König. Auch seine politischen Ambitionen kann der Kronprinz nicht verwirklichen. Der König wiederum ist machtlos gegen den glaubensstrengen Großinquisitor. Einzig Carlos Freund Rodrigo kann scheinbar die Grenzen von politischen und privaten Zwängen überwinden. Doch sein kühner Traum von der Freiheit führt in eine Katastrophe. An nahezu allen Figuren seiner 1867 uraufgeführten Oper spielt Giuseppe Verdi sein großes Thema, die Unvereinbarkeit von Politik und privatem Glück, durch und entfaltet so ein bedrückend modernes Gesellschaftspanorama. In Kooperation mit den Osterfestspielen Salzburg zeigt die Semperoper »Don Carlo« in der vieraktigen italienischen Fassung von 1884, ergänzt durch die vom Komponisten Manfred Trojahn neu komponierte instrumentale Einleitung, die die Vorgeschichte des Dramas erzählt.

Musikalische Leitung: Marcus Merkel / Timur Zangiev
Inszenierung: Vera Nemirova
Künstlerische Mitarbeit Regie: Sonja Nemirova
Bühnenbild: Heike Scheele
Kostüme: Frauke Schernau
Licht: Fabio Antoci
Choreografie: Altea Garrido
Chor: André Kellinghaus
Video: rocafilm
Dramaturgie: Kai Weßler

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

Eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Ballett

Der Nussknacker

Aaron S. Watkin und Jason Beechey

Ballett in zwei Akten
Musik von Pjotr I. Tschaikowsky

Pjotr I. Tschaikowskys »Nussknacker« – uraufgeführt 1892 in St. Petersburg – gehört in der Semperoper zu Weihnachten wie der Dresdner Stollen oder der berühmte Striezelmarkt. Aaron S. Watkin und Jason Beechey greifen in ihrer Interpretation auf die Geschichte von E. T. A. Hoffmann zurück und gestalten ein dem klassischen Ballett verpflichtetes Märchen im Umfeld einer Dresdner Weihnacht: Zu Heiligabend bekommt Marie einen Nussknacker geschenkt, den sie sofort in ihr Herz schließt. Bald droht jedoch Gefahr von einer kriegerischen Mäuseschar. Da ist es, als würde der Nussknacker zum Leben erwachen: Er stellt sich dem Feindesheer entgegen. Mit ihrem neuen Schützling begibt sich das Mädchen auf eine Reise durch ein Land zuckersüßer Träume – und ins Erwachsenwerden.

Musikalische Leitung: Fayçal Karoui, Robert Houssart
Handlung & Choreografie: Jason Beechey, Aaron S. Watkin
Musik: Pjotr I. Tschaikowsky
Bühnenbild & Kostüme: Roberta Guidi di Bagno
Licht: Marco Filibeck
Dramaturgie: Stefan Ulrich
Sächsische Staatskapelle Dresden
Semperoper Ballett

In Zusammenarbeit mit der Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Stiftung Semperoper – Förderstiftung

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Oper

Die Liebe zu den drei Orangen

Sergej Prokofjew

Oper in vier Akten (zehn Bildern) und einem Vorspiel
Libretto vom Komponisten nach Wsewolod Meyerholds Bearbeitung des gleichnamigen Schauspiels von Carlo Gozzi in der Übersetzung von Werner Hintze

Wie schrecklich muss das Leben sein, wenn man nicht lachen kann? In Sergej Prokofjews Oper Die Liebe zu den drei Orangen geht es um einen König, der seinem kranken Sohn helfen möchte. Für den potenziellen Thronfolger gibt es nur ein Heilmittel, um neue Lebenskraft zu schöpfen: Lachen.

Während die Ärzte ihr Glück versuchen, beginnt eine Auseinandersetzung zwischen Truffaldino und Fata Morgana, wobei letztere unglücklich stürzt. Ihr Missgeschick bringt den Prinzen zwar zum lang ersehnten Lachen, doch alsbald belegt sie ihn mit einem Fluch: Er soll sich in drei Orangen verlieben. Unverzüglich machen sich der Prinz und Truffaldino auf die abenteuerliche Reise, die sie bis in eine Wüste führen wird – ein Ritt, der als Spagat zwischen Fantasie und Realität verstanden werden kann, parodistisch-grotesk und tragisch zugleich.

Musikalische Leitung: Erik Nielsen
Inszenierung: Evgeny Titov
Bühne: Wolfgang Menardi
Kostüme: Emma Ryott
Licht: Fabio Antoci
Chor: Jonathan Becker
Dramaturgie: Benedikt Stampfli
Sächsische Staatskapelle Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden

In der Inszenierung kommen mehrfach Stroboskopeffekte zum Einsatz.

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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2 Oper

La Bohème

Giacomo Puccini

Szenen aus »La vie de bohème« von Henri Murger in vier Bildern
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica

Eine Bohème-WG in den Pariser Künstler- und Studentenkreisen: Zwischen Freiheit, Unabhängigkeit, Kunst und finanziellen Nöten schlagen sich der Dichter Rodolfo und seine Freunde durchs Leben. Als sich Rodolfo in die Nachbarin Mimì verliebt, scheint sich zunächst alles zum Besseren zu wenden, aber Armut und Mimìs Krankheit überschatten die Beziehung. Die beiden kommen sich näher, trennen sich wieder und finden sich schließlich erst, als es schon zu spät ist. Die wohl bekannteste Oper Puccinis bot zur Zeit ihrer Uraufführung 1896 durch die intime Szenerie und das alltägliche Sujet ein Novum in der italienischen Oper. In der Inszenierung von Regisseurin Christine Mielitz zählt Puccinis vierte Oper zu den beliebtesten Repertoireklassikern der Semperoper Dresden.

Musikalische Leitung: Lorenzo Passerini
Inszenierung nach: Christine Mielitz
Bühnenbild & Kostüme: Peter Heilein
Licht: Friedewalt Degen
Chor: André Kellinghaus
Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch
Dramaturgie: Matthias Rank
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

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© Semperoper Dresden, Foto: Klaus Gigga
Oper

Die tote Stadt

Erich Wolfgang Korngold

Oper in drei Bildern Frei nach Georges Rodenbachs Roman »Bruges-la-Morte«
Libretto von Paul Schott

Ein Sensationserfolg des 20. Jahrhunderts
Mit Die tote Stadt wurde Erich Wolfgang Korngold neben Richard Strauss der meistgespielte Opernkomponist Deutschlands in den 1920er Jahren. Regisseur David Bösch erzählt die Geschichte von einer Reise ins Ich, bei der Traum und Wirklichkeit verschwimmen. Korngolds Musik bringt das psychologische Drama zu voller Entfaltung; sein Kompositionsstil ist unverkennbar erzählerisch und emotional.

Vereinsamt und zurückgezogen lebt der trauernde Witwer Paul nach dem Tod seiner Frau Marie in der Stadt Brügge und betreibt einen sonderbaren Totenkult um die Verstorbene. Doch die Begegnung mit der Tänzerin Marietta stellt sein Leben auf den Kopf: Die junge Frau wird ihm zum Spiegel seiner Sehnsüchte, auf die er die „Wiederkehr“ seiner verstorbenen Gattin projiziert. Erst das Erwachen aus einem Albtraum, in dem Paul eine Bluttat begeht, lässt ihn in der Realität ankommen. Kann er den Weg in ein von psychischen Altlasten befreites Leben gehen?

Musikalische Leitung: Axel Kober
Inszenierung: David Bösch
Bühnenbild: Patrick Bannwart
Kostüme: Falko Herold
Licht: Fabio Antoci
Dramaturgie: Stefan Ulrich
Chor: Jonathan Becker
Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch

Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In deutscher Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Pause nach 95 Minuten

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Oper

Cavalleria rusticana & Pagliacci

Pietro Mascagni / Ruggero Leoncavallo

Operndoppelabend: Melodramma in einem Akt / Dramma in einem Prolog und zwei Akten
Libretto von Giovanni Targioni-Tozzetti und Guido Menasci / Libretto vom Komponisten

Mitten ins ländliche Leben führen diese Parade-Opern des Verismo: Pietro Mascagni erzählt in seiner 1890 uraufgeführten »Cavalleria rusticana«, wie eine alltägliche Dreiecksgeschichte tödlich endet. Und in Ruggiero Leoncavallos »Pagliacci« (»Der Bajazzo«) von 1892 wird aus dem komödiantischen Spiel einer reisenden Theatertruppe um die Liebhaber der Columbina plötzlich tödlicher Ernst. Eifersucht und Mord, die Abgründe des Menschen, dargestellt in einem ärmlichen, ländlichen Milieu, das sind die Themen der Komponisten des Verismo, zu deren prominentesten Vertreter Mascagni und Leoncavallo zählen. In kaum einem Werk des Musiktheaters werden die menschlichen Leidenschaften Süditaliens so glutvoll auf die Bühne gebracht wie in diesen beiden. Der Theater- und Filmregisseur Philipp Stölzl hat den Doppelabend der beiden Kriminalopern als hintergründiges Spiel auf mehreren Ebenen inszeniert.

Musikalische Leitung: Paolo Arrivabeni
Inszenierung & Bühnenbild: Philipp Stölzl
Mitarbeit Regie: Philipp M. Krenn
Mitarbeit Bühnenbild: Heike Vollmer
Kostüme: Ursula Kudrna
Licht: Fabio Antoci
Kinderchor: Claudia Sebastian-Bertsch
Dramaturgie: Jan Dvořák
Sinfoniechor Dresden – Extrachor der Semperoper Dresden
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kinderchor der Semperoper Dresden
Sächsische Staatskapelle Dresden

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

Eine Koproduktion mit den Osterfestspielen Salzburg

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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© Semperoper Dresden, Foto: Admill Kuyler
Ballett

Wings and Feathers

Stephanie Lake · Akram Khan

Zweiteiliger Ballettabend
Colossus (Uraufführung 2018 Arts Center Melbourne)
Vertical Road (Uraufführung 2010 Curve Theatre Leicester)

Der Ballettabend Wings and Feathers vereint zwei Tanzstücke, Stephanie Lakes Colossus (2018) und Akram Khans Vertical Road (2010, Neufassung 2023), in deren Mittelpunkt das Verhältnis zwischen Individuum und Gemeinschaft steht. Beide stammen von renommierten Choreograf*innen, deren Werke zum ersten Mal vom Semperoper Ballett getanzt werden. Stephanie Lake, eine der prominentesten Stimmen des australischen zeitgenössischen Tanzes, ist seit der Spielzeit 2025/26 Artist in Residence des Semperoper Balletts. Akram Khan, der Elemente des westlichen zeitgenössischen Tanzes und des indischen klassischen Tanzes zu seinem eigenen unverkennbaren Stil verbindet, erobert von London aus seit über zwei Jahrzehnten die internationale Tanzszene. Die spannungsreichen, eigens komponierten Partituren der beiden Stücke stammen von Robin Fox (Colossus) beziehungsweise von Nitin Sawhney und Aditya Prakash (Vertical Road).

Der Titel des Ballettabends, Wings and Feathers,stammt aus einem Gedicht des persischen Mystikers Rumi (1207-1273), das Akram Khan zu Vertical Road inspirierte. Gleichzeitig bezieht er sich auch auf Stephanie Lakes Colossus, ein Werk von buchstäblich kolossalem Ausmaß, in dem über 50 Studierende der Palucca Hochschule für Tanz und Mitglieder des Semperoper Balletts gleichberechtigt miteinander tanzen: So deutet der Titel des Ballettabends an, dass dieses Stück den jüngsten Tänzer*innen die Gelegenheit bietet, „flügge“ zu werden und den ersten Sprung in die professionelle Tanzwelt zu wagen. Gemeinsam mit den kommenden und etablierten Stars des Semperoper Ballett repräsentieren sie alle Stufen der tänzerischen Karriereleiter von der Studentin bis zum Ersten Solisten.

Colossus
Choreografie: Stephanie Lake
Musik: Robin Fox
Licht: Bosco Shaw
Kostüme: Harriet Oxley
Einstudierung: Sarah McCrorie, Nicole Muscat

Vertical Road
Choreografie: Akram Khan
Musik: Aditya Prakash, Nitin Sawhney
Bühne: Akram Khan, Jesper Kongshaug, Kimie Nakano
Licht: Jesper Kongshaug
Kostüme: Kimie Nakano
Einstudierung: Joëlle Auspert, Anjuli Cirio, Mavin Khoo

Semperoper Ballett mit Schüler*innen und Studierenden der Palucca Hochschule für Tanz Dresden

Musik vom Tonträger

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Ballett

Parts and Pieces

Kinsun Chan

Kinsun Chans Ballett ist von dem Gedanken inspiriert, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen.

Übersetzt heißt sie „Goldverbindung“ oder „Narben aus Gold“ – die jahrhundertealte japanische Reparaturmethode genannt Kintsugi. Anhand dieser werden Scherben von zerbrochenen Keramikoder Porzellangefäßen mit Urushi-Lack geklebt und Risse mit Goldstaub kenntlich gemacht. Entstandene Schäden gilt es nicht zu kaschieren, sondern die verborgene Geschichte eines wertvollen Objekts zu zelebrieren. Hinter diesem seit dem 16. Jahrhundert verbreiteten Handwerk steckt der eng mit dem Zen-Buddhismus in Verbindung stehende Gedanke, dass Schönheit nicht in Perfektion zu suchen sei, sondern im Unvollkommenen und Vergänglichen. Diese Komponenten symbolisieren den Fluss des Lebens, des Werdens und Vergehens allen Seins.

Die auch Wabi-Sabi genannte Ästhetik inspiriert Kinsun Chan zu eigener Lesart, die er nicht nur auf die Choreografie, sondern auch auf die Ausstattung des Tanzabends überträgt. So wird er bereits vorhandenen Kulissen und Kostümen neues Leben einhauchen wie auch den „alten“ Objekten im Sinne der Kintsugi-Idee der Verwandlung einen neuen Wert verleihen. Die Würdigung der Imperfektion stellt gerade auf dem Gebiet Tanz einen spannenden Aspekt dar, da diese Kunstform Mängel traditionell auszuklammern scheint. Chan folgt in seiner Choreografie im Gegensatz dazu dem Gedanken, eigene Schwächen zu akzeptieren und in der Unvollkommenheit des Individuums dessen Einzigartigkeit zu begreifen.

Choreografie & Konzept: Kinsun Chan
Bühne & Kostüme: Anja Jungheinrich, Kinsun Chan
Licht: Christian Kass
Musik: Johann Sebastian Bach, Philip Glass, Johannes Goldbach, Malakoff Kowalski, György Ligeti, Robert Schumann, Sergei Rachmaninow, Claude Debussy, Frédéric Chopin
Solo-Pianist: Gianmarco Rughetti
Semperoper Ballett
Elektronische Musik und Live-Klavier

Das Semperoper Ballett im Staatsschauspiel, Kleines Haus

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1 Ballett

Carmen

Johan Inger

Ballett in zwei Akten

Das Ballett »Carmen« des schwedischen Starchoreografen Johan Inger reiht sich nahtlos in die Tradition der großen Carmen-Interpretationen von John Cranko über Mats Ek bis Carlos Acosta ein. Aus der Perspektive eines Kindes erzählt Johan Inger in packenden, klaren Bildern die Liebestragödie um Carmen, Don José und den Torero voller Leidenschaft, Eifersucht, Rache und Hass. Johan Inger kreierte »Carmen« 2015 für die Compañía Nacional de Danza in Madrid zu Musik von Georges Bizet, Rodion Schtschedrin und Neukompositionen des Spaniers Marc Álvarez. 2016 erhielt der Choreograf für sein erstes abendfüllendes Ballett den Prix Benois de la Danse in Moskau, den »Oscar« der Ballettwelt.

Musikalische Leitung: Benjamin Pope
Choreografie: Johan Inger
Musik: Georges Bizet, Rodion Schtschedrin
Ergänzende Neukomposition: Marc Alvarez
Kostüme: David Delfín
Bühnenbild: Curt Allen Wilmer
Licht: Tom Visser
Einstudierung: Urtzi Aranburu, Patricia Vázquez Iruretagoyena
Dramaturgie: Gregor Acuña-Pohl

Werkeinführung (kostenlos) 45 Minuten vor Beginn der Vorstellung im Opernkeller

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Oper

Der Rosenkavalier

Richard Strauss

Komödie für Musik in drei Aufzügen
Libretto von Hugo von Hofmannsthal

Ein Welterfolg, der von Dresden ausging: Im Januar 1911 fand in der Semperoper die Uraufführung von Richard Strauss’ »Der Rosenkavalier« statt. Ein pralles Sittenbild des Rokoko und ein melancholisches Stück in die Vergänglichkeit dieser Zeit haben Richard Strauss und sein Textdichter Hugo von Hofmannsthal hier zu einer genialen »Komödie für Musik« verschmolzen. – In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octavian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödiantischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus, und die Feldmarschallin gibt Octavian frei: »Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’« … Uwe Erik Laufenberg hat »Der Rosenkavalier« als moderne Hommage an die Dresdener Uraufführung inszeniert.
ristian Thie
Musikalische Leitung: Axel Kober
Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühnenbild: Christoph Schubiger
Kostüme: Jessica Karge
Licht: Jan Seeger
Chor: André Kellinghaus
Dramaturgie: Hella Bartnig, Hans-Georg Wegner

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Ballett

Onegin

John Cranko

Ballett in drei Akten von John Cranko nach Alexander Puschkin
Musik von Pjotr I. Tschaikowsky, eingerichtet und instrumentiert von Kurt-Heinz Stolze

John Crankos Meisterwerk nach Alexander Puschkin erzählt die tragische Liebesgeschichte zwischen der schüchternen Tatiana und dem Dandy Onegin.

Es gilt als das erfolgreichste abendfüllende Handlungsballett in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und als das einzige, das neben Schlüsselwerken der Ballettklassik wie Schwanensee oder Dornröschen bestehen kann: John Crankos Onegin. Dieses auf dem Versroman Alexander Puschkins (1833) basierende Ballett wurde 1965 beim Stuttgarter Ballett uraufgeführt, hatte maßgeblichen Anteil am sogenannten „Stuttgarter Ballettwunder“ und eroberte in den vergangenen 60 Jahren Ballettbühnen weltweit. Nun gelangt Crankos Meisterwerk zu Musik von Pjotr I. Tschaikowsky erstmals auch auf die Bühne der Semperoper. Im Zentrum stehen zwei komplexe Hauptfiguren: Die schüchterne junge Frau Tatjana, die sich Hals über Kopf in den arroganten Dandy Onegin verliebt – dieser weist ihre Liebe brüsk zurück und zerstört ihre Hoffnung auf Gegenliebe jäh.

Erst Jahre später begreift Onegin, dass er mit Tatjana die Liebe seines Lebens verloren hat – doch diese Erkenntnis kommt zu spät, Tatjana ist für ihn nicht mehr erreichbar. Kongenial steht dieses Cranko-Ballett der wohl beliebtesten russischen Oper Eugen Onegin (1879) von Pjotr I. Tschaikowsky zur Seite, mit der es sich allerdings nur die literarische Vorlage teilt, die ihrerseits zur Weltliteratur zählt. Arrangiert und orchestriert wurde die kompositorische Vorlage zu Onegin von Crankos musikalischem Leiter Kurt-Heinz Stolze, der genauestens verstand, die Dramatik und Emotionalität dieses unter die Haut gehenden Balletts musikalisch zu führen und zu begleiten. Zahllose Tänzer*innen sind bislang in die Fußstapfen Marcia Haydées und Ray Barras getreten, nun wartet eine neue Generation an Tänzer*innen in Dresden darauf, diese ikonischen Rollen mit Leben zu füllen und die ergreifende Liebesgeschichte ihrerseits mit der Sprache des Tanzes zu erzählen.

Musikalische Leitung: Robert Houssart
Choreografie & Inszenierung: John Cranko
Musik eingerichtet und instrumentiert von Kurt-Heinz Stolze: Pjotr I. Tschaikowsky
Bühne & Kostüme: Jürgen Rose
Licht: Steen Bjarke
Copyright Choreografie: Reid Anderson-Graefe

Semperoper Ballett
Sächsische Staatskapelle Dresden

Uraufführung der ersten Fassung am 13.4.1965 Uraufführung der zweiten Fassung am 27.10.1967 beim Stuttgarter Ballett

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Jazz

Fenster aus Jazz

Fenster aus Jazz wird kuratiert von den Jazz-Musikern Günter Baby Sommer und Matthias Creutziger. Dabei wird die Semper Zwei Bühne in einen echten Jazz-Club verwandelt.

Die Programmreihe Fenster aus Jazz auf Semper Zwei ist immer für eine programmatische Überraschung gut, wenn die Free- Jazz-Legende Günter „Baby“ Sommer und Fotograf und Jazz-Verehrer Matthias Creutziger verschiedene Formationen einladen.

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Musik

Semper Bar - Klassik Karaoke

In entspannter Atmosphäre finden all jene Gäste ihren musikalischen Platz am Tresen in der Semper Bar, die Freude am Neuen und Unerwarteten haben.

Wäre es nicht aufregend, nicht nur unter der Dusche, sondern auch auf Semper Zwei die schönsten Melodien aus Oper, Operette und Musical zu singen? Die Sängerinnen und Sänger des Jungen Ensembles werden dem Publikum die Scheu nehmen, wenn Klassik Karaoke auf dem Programm steht.

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Musik

Semper Bar - Heinz Erhardt, mal klassisch

Musikalischer Leiter: Johannes Wulff-Woesten
Solist: Andreas Sauerzapf
Erzähler: Olaf Bär
Kontrabass: Sina Rien


In entspannter Atmosphäre finden all jene Gäste ihren musikalischen Platz am Tresen in der Semper Bar, die Freude am Neuen und Unerwarteten haben.

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Gala

SemperOpernball 2027

Ein einzigartiger Ball

Der SemperOpernball in Dresden ist in vielerlei Hinsicht einzigartig – die Kombination aus elegantem Ballgeschehen im gesamten Opernhaus, den Auftritten der Künstler*innen des Hauses und des Semperoper Balletts, gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle, die illustren Gäste an den Galatischen und die vielen tausend Besucher*innen des kostenlosen Open-Air-Balls, die auf dem Theaterplatz vor der Semperoper Walzer tanzen und beste Faschingslaune verbreiten ist in keiner anderen Stadt zu finden.

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Preisverleihung

Verleihung des Friedenspreises Dresden 2026

„Dieser Preis ist eine wunderbare Idee. Ich bin gerührt über so viel Symbolkraft. Dresden lehrt durch sein Schicksal zum einen, dass wir immer der Opfer gedenken müssen. Zum anderen aber lehrt es, dass die Zerstörung Folge verantwortungsloser Politik war. Das Symbol des Preises ist, dass wir solch einer Politik stets etwas entgegensetzen müssen.“
Michail Gorbatschow, erster Preisträger des Friedenspreises Dresden (2010)

Der Friedenspreis Dresden ehrt Persönlichkeiten und Institutionen, die sich in herausragender Weise für Frieden, internationale Verständigung sowie für die Wahrung von Menschen- und Bürgerrechten engagieren oder engagiert haben. Zu den bisherigen Ausgezeichneten zählen unter anderem Michail Gorbatschow (2010), SKH Herzog von Kent (2015), Daniel Ellsberg (2016), Dr. Tommie Smith (2018), Kim Phuc Phan Thi (2019), Daniel Libeskind (2023), Alexej Nawalny (posthum, 2024) sowie der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (2025). 2026 wurde das Engagement der polnischen Menschenrechtsaktivistin Klementyna Suchanow mit dem Friedenspreis Dresden gewürdigt. Die Bekanntgabe der Preisträgerin oder des Preisträgers für das Jahr 2027 ist für den Herbst 2026 vorgesehen.

Der Friedenspreis Dresden entstand aus bürgerschaftlicher Initiative und wird bis heute durch das Engagement von Bürger*innen getragen. Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird von der Klaus-Tschira-Stiftung gefördert. Unterstützt von zahlreichen weiteren Förderern und Partnern begleitet auch die Semperoper Dresden das Projekt als Kooperationspartnerin und unterstreicht damit ihre Verbundenheit mit den Zielen des Friedenspreises. Das Opernhaus schaut auf eine wechselvolle Geschichte zurück, hat unterschiedliche politischen Systemen sowie Zerstörung und Wiederaufbau erlebt. Es ist heute ein Symbolort, der sich mit seinem vielfältigen Wirken für Humanismus und Menschenrechte sowie für Versöhnung und Verständigung einsetzt.

Der symbolische Ticketpreis von 10 Euro kommt der weiteren Bekanntmachung und Förderung des Preises zugute.

Eine Veranstaltung der Friedenspreis Dresden – International Peace Prize gUG und der Semperoper Dresden

Mit freundlicher Unterstützung der Klaus-Tschira-Stiftung gemeinnützige GmbH

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3 Ballett

Die Tempeltänzerin / La Bayadère

Aaron S. Watkin

Ballett in zwei Akten von Aaron S. Watkin nach Marius Petipa
Musik von Ludwig Minkus

Der Titel dieses Ballettes wurde im Frankreich des 19. Jahrhunderts geprägt und entsprang dem eurozentristischen Blick auf ›orientalische‹ Tempeltänzerinnen. Der Begriff der ›bayadère‹ unterschied jedoch nicht zwischen Tänzerinnen, die im Sinne der Unterhaltungskunst auftraten, und Devadasis (Gottesdienerinnen). Aufgrund der Ansiedlung der Handlung im ›exotischen‹ Sujet, seines dramaturgischen Aufbaus sowie des opulent konzipierten und technisch vielseitigen Bühnenzaubers, gilt das von Marius Petipa und Ludwig Minkus kreierte Handlungsballett »Die Tempeltänzerin/La Bayadère« (1877), als ein ›grand spectacle‹: Dem Geiste der Romantik verpflichtet, erzählt es die märchenhaft-tragische Liebesgeschichte zwischen der Tempeltänzerin Nikjia, die – entgegen ihren religiösen Verpflichtungen – ihr Herz dem Krieger Solor geschenkt hat, der jedoch einer anderen Frau versprochen ist, so dass das Paar nur in einer parallelen Traumwelt zueinander finden kann.

Handlung & Choreografie: nach Marius Petipa Aaron S. Watkin
Mise en scène und Handlung: Francine Watson Coleman
Musik: Ludwig Minkus
Musikalisches Arrangement: David Coleman
Bühnenbild: Arne Walther
Kostüme: Erik Västhed
Licht: Bert Dalhuysen
Dramaturgie: Katharina Riedeberger
Musikalische Leitung: Tom Seligman

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14.02.23, 19:45, Kulturnator bezaubernde Choreographie mit herausragenden Tänzern zu einer traumhaften Musik

Entweder hat sich der tausende Jahre alte Hinduismus geändert oder die seit wenigen Jahren ständig ansteigenden Befindlichkeiten. Zur Premiere von Die Tempeltänzerin ( La Bayadère) 2008 in der Semperoper war jedenfalls kein einziger Hindu in seiner religiösen Befindlichkeit gekränkt. Es ist vielmehr eine andere Religion, die sich der religiösen Empörung mit Inbrunst bemächtigt. Die Woken sind ausnahmslos über alles und jeden empört, so scheint es. Es ist folgerichtig auch kein indischer Hindu, der die „kulturelle Aneignung“ lauthals beklagt. Mal wieder sind die USA das Epizentrum der seismischen Empörungswelle. Und mal wieder wird im Namen der vorgeblichen kulturellen Sensibilität ein Keil in die Gesellschaft getrieben, die ein Miteinander erschwert und mittels kultureller Hexenjagd Hysterie verbreitet. Das über 150 Jahre alte Stück wurde dereinst in St. Petersburg uraufgeführt und hat nie auch nur den Hauch einer Behauptung aufgestellt, eine nüchtern-wissenschaftliche Abhandlung des Hinduismus im Allgemeinen und der soziologischen Situation in Indien im Speziellen zu sein. Es ist was es ist: eine bezaubernde Choreographie mit herausragenden Tänzern zu einer traumhaften Musik als das Produkt der Phantasie von Künstlern, die uns etwas zu sagen habe, dass weit über das Erzählte hinaus geht.

2 Oper

Der Rosenkavalier

Komödie für Musik in drei Aufzügen von Hugo von Hofmannsthal

Musik von Richard Strauss

In der Liebe zu dem jüngeren Octavian findet die verheiratete Feldmarschallin ihre Jugend wieder. Doch schmerzlich erkennt sie, dass der Lauf der Zeit nicht aufzuhalten ist. Als Octa­vian als Brautwerber für den Mitgiftjäger Ochs auf Lerchenau die Silberne Rose überbringen soll, geschieht das Unaufhaltsame: Brautwerber und Braut verlieben sich. Mit einer komödian­tischen Maskerade schaltet Octavian seinen Auftraggeber aus. Die Feldmarschallin erscheint, um den entstandenen Trubel aufzulösen – und sie gibt Octavian frei: »Hab mir’s gelobt, ihn lieb zu haben in der richtigen Weis’.«

Inszenierung: Uwe Eric Laufenberg
Bühnenbild: Christoph Schubiger
Kostüme: Jessica Karge
Chor: Omer Meir Wellber
Dramaturgie: Hans-Georg Wegner

Gesamtdauer 4 Stunden 35 Minuten

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14.05.19, 10:46, jana Schöne Inszenierung

7 Online

Wohnzimmerkonzerte

Wohnzimmerkonzerte und Videobotschaften unserer Künstler*innen

Camilla Nylund, Klaus Florian Vogt und René Pape singen, begleitet von Jobst Schneiderat am Klavier, unser 33. Wohnzimmerkonzert: Das Terzett Nr. 19 aus Wolfgang Amadeus Mozarts »Die Zauberflöte«. Idee & Umsetzung: Alexander Brendel und Leopold Pape.

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28.04.20, 10:22, jen Neben dem musikalischen Beitrag auch ein interessanter Blick ins Private, verschiedenst umgesetzt. H

Neben dem musikalischen Beitrag auch ein interessanter Blick ins Private, verschiedenst umgesetzt. Hautnah und garantiert ohne Sichteinschränkung!

1 Online-Shop

Opernshop für DVDs, CDs, Bücher und Souvenirs

Alle aufgeführten Webshop-Artikel sind sowohl im Opernshop in der Semperoper als auch in unserer Vorverkaufsstelle in der Schinkelwache erwerbbar.

Opernshop
Der Opernshop im Opernhaus ist zu allen Vorstellungen in der Semperoper sowie zu den Führungen geöffnet. Unser Onlineshop bietet Ihnen zudem eine Auswahl der schönsten Souvenirs direkt zum Bestellen.
Für echte Klassik-Fans: die Original-Kollektion der Staatskapelle.

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© Klaus Gigga
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Semperoper Dresden

Die Dresdner Semperoper ist nicht nur ein Architekturdenkmal, sie ist vor allem Spielstätte und bietet den festlichen Rahmen für die Aufführungen der Sparten Oper, Staatskapelle Ballett und Junge Szene. Zugleich ist sie zu einem Symbol dieser Stadt geworden und weltweit Inbegriff für bedeutende Opernkunst. Kartenverkauf:
Schinkelwache am Theaterplatz:
Theaterplatz 2, D-01067 Dresden
Tel: +49 (0)3 51/ 49 11-705
Fax: +49 (0)351/49 11-700
E-Mail: bestellung@semperoper.de

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Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Theater Staatsschauspiel Dresden Dresden, Theaterstraße 2
Aufführungen / Ballett Grand Classic Ballet
Schwanensee
Wintertournee 2026/27
Aufführungen / Theater Kulturhafen Dresden Dresden, Leisniger Str. 53
Aufführungen / Theater Yenidze Theater Dresden Dresden, Weißeritzstr. 3
Aufführungen / Theater "LOVEfiziert!"
DIE IMPROFIZIERTEN
Dresden
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 2.10. bis 29.11.2026
Familie+Kinder / Oper Junge Szene der Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Aufführungen / Kabarett Die Herkuleskeule Dresden Dresden, Schloßstraße 2
Aufführungen / Operette Staatsoperette Dresden Dresden, Kraftwerk Mitte 1
Aufführungen / Theater Societaetstheater Dresden Dresden, An der Dreikönigskirche 1a
Aufführungen / Theater Projekttheater Dresden Dresden, Louisenstr. 47
Aufführungen / Theater Kleines Welttheater im Sonnenhof Radebeul Radebeul, Altkötzschenbroda Nr. 26
Aufführungen / Theater Landesbühnen Sachsen Radebeul, Meißner Straße 152
Aufführungen / Theater Comédie Royale Dresden Dresden, Hauptstraße 13
Aufführungen / Tanz TENZA-Schmiede Dresden Dresden, Pfotenhauer Str. 59
Aufführungen / Theater die bühne Dresden, Teplitzer Straße 26
Aufführungen / Theater Dresdner Comedy & Theater Club Dresden, Theaterplatz 3
Aufführungen / Theater Boulevardtheater Dresden Dresden, Maternistr. 17
Aufführungen / Theater Eclectic Theatre e.V. Dresden, Tieckstr. 11
Aufführungen / Theater TheaterRuine St. Pauli Dresden Dresden, Hechtstraße 32
Aufführungen / Theater Hoppes Hoftheater Dresden Dresden, Hauptstraße 35
Aufführungen / Theater Comödie Dresden Dresden, Freiberger Str. 39
Aufführungen / Konzert Kulturbahnhof Radeburg Radeburg, Bahnhofstr.5

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