Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr
Ballett von Goyo Montero
nach William Shakespeare / Musik von Sergei Prokofjew
Premiere: 6.11.2026
„Ja, das ist Mab, die Pferdemähnen nachts verknotet und Elfenhaar zusammenbackt, und beides heißt: Ein großes Unglück droht.“ Mercutio
Die berühmteste Liebesgeschichte der Welt spielt in einer Umgebung, die von Feindschaft und Unfreiheit beherrscht wird: „Wo alter Hass setzt neue Wut in Brand, wo Bürgerkrieg ist höchstes Bürgerglück“, heißt es in einer modernen Übersetzung von William Shakespeares Romeo und Julia. In dieser düsteren Welt, in der man nur unter Seinesgleichen feiert, liebt und lebt, begegnen sich zwei Jugendliche aus verfeindeten Familien – und eine Liebe beginnt, die alle Regeln bricht.
Sergei Prokofjew folgt in seiner Ballettmusik den Gefühlen der Figuren mit unerbittlicher Konsequenz. Die Modernität seiner Partitur war anfangs ungewohnt, doch heute gilt sie als Meilenstein: Psychologische Tiefe, radikaler Ausdruck und eine differenzierte Instrumentierung verschmelzen zu einer musikalischen Kraft, die wegweisende Innovationen in der Choreografie ermöglichte und bis heute herausfordert.
Goyo Montero schuf seine Version von Romeo und Julia 2009 für das Ballett des Staatstheaters Nürnberg. Für das Staatsballett Hannover überarbeitet er seinen Klassiker, der die Emotionen und Entwicklungen der Figuren in den Fokus stellt. Julia ist für ihn „die erste moderne Frau der Literaturgeschichte“: Mit ihrem jugendlichen Optimismus scheint sie anfangs die Welt verändern zu können, trifft souveräne Entscheidungen und muss am Ende doch feststellen, dass die Gesellschaft, in der sie lebt, keine Veränderung zulässt. Zentral für Monteros Erzählung ist Queen Mab, die Shakespeare als Fee und Hebamme menschlicher Träume beschreibt. Das klingt romantisch, doch Mab bringt Albträume und düstere Vorzeichen. In Monteros Ballett wird sie zur Spielmacherin, zur Erzählerin und zum tödlichen Schicksal.
Choreografie und Inszenierung: Goyo Montero
Bühne und Kostüme: Verena Hemmerlein / Goyo Montero
Licht: Goyo Montero / Andreas Schmidt
Dramaturgie: Johann Casimir Eule
Xchange: Bettina Stieler
Staatsballett Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause
Termine
Fr 6.11.2026, 19:30 | Premiere
So 8.11.2026, 18:30
Fr 13.11.2026, 18:30und weitere Termine
Do 19.11.2026, 19:30
So 22.11.2026, 16:00
Fr 27.11.2026, 19:30
So 29.11.2026, 18:30
Mi 2.12.2026, 19:30
Do 10.12.2026, 19:30 | letzte Aufführung!
Buch von Terrence McNally nach dem gleichnamigen Roman von Manuel Puig
Liedtexte von Fred Ebb
Deutsch von Michael Kunze
„Denken heißt Überschreiten.“ Ernst Bloch
In einem Gefängnis eines autoritären Staates treffen die beiden Inhaftierten Molina und Valentin in einer kleinen Zelle aufeinander. Während Molina wegen homosexueller Handlungen einsitzt, verbüßt Valentin eine Strafe als Mitglied einer politischen Untergrundorganisation, die das diktatorische System zu Fall bringen möchte. Molina spricht ununterbrochen, Valentin liest lieber stillschweigend Marx. Seit Molina im Gefängnis ist, träumt er sich mithilfe der legendären Filmdiva Aurora in eine andere Welt: Aus dem Gedächtnis heraus lässt er ihre alten Hollywood-Filme wiederauferstehen. Valentin findet mehr und mehr Gefallen daran. Beide begreifen, dass sie einander in dieser lebensfeindlichen Situation brauchen und sich ihre jeweiligen Träume mehr ähneln, als es auf den ersten Blick scheinen mag.
Der Komponist John Kander, bekannt durch Erfolge wie Cabaret und Chicago, machte aus dem Roman von Manuel Puig eine fesselnde Musical-Geschichte über die Kraft der Fantasie: Aktueller denn je entführt sie uns mit berührenden Songs, mitreißenden Tanzrhythmen und brillanten Choreografien in die utopische Welt von Aurora und in die emotionalen Abgründe und Sehnsüchte zweier junger Menschen, die in einer kleinen Zelle die große bessere Welt erträumen. Die Inszenierung von Matthew Wild wirft uns dabei in ergreifenden Bildern zwischen der Unwirtlichkeit einer Gefängniszelle, liebevollen Erinnerungen und einer opulenten Filmwelt hin und her.
Musikalische Leitung: Jürgen Grimm / Lorenzo Da Rio
Inszenierung: Matthew Wild
Bühne und Kostüme: Conor Murphy
Choreografie: Louisa Talbot
Licht: Johannes Paul Volk
Video: Roman Hagenbrock
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Christian Förnzler
Xchange: Apollonio Maiello
Chor der Staatsoper Hannover
Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
In deutscher Sprache
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Mi 18.11.2026, 18:00 | Einführung
Sa 28.11.2026, 19:30 | Premiere
Sa 5.12.2026, 19:30und weitere Termine
Fr 11.12.2026, 19:30
Do 17.12.2026, 19:30
So 20.12.2026, 16:00
Mi 30.12.2026, 19:30
Do 31.12.2026, 19:30
Sa 2.1.2027, 19:30
Fr 8.1.2027, 19:30
Mi 13.1.2027, 19:30
Sa 16.1.2027, 19:30
So 24.1.2027, 18:30
Do 25.2.2027, 19:30
So 7.3.2027, 18:30
Sa 13.3.2027, 19:30
Mi 5.5.2027, 19:30
So 16.5.2027, 18:30
Fr 28.5.2027, 19:30
Sa 29.5.2027, 19:30 | letzte Aufführung!
„Glaubst du, dass es im Himmel einen Teich gibt, der so schön ist wie meiner?“ Wolf Erlbruch
Eigentlich beginnt der Tag wie jeder andere: Die kleine Ente freut sich auf einen schönen Morgen an ihrem Teich. Sie begrüßt die Sonne und putzt zufrieden ihre Federn. Doch dann bemerkt sie plötzlich einen stillen Beobachter. Mutig fasst die Ente sich ein Herz und spricht den Unbekannten an – und muss erkennen, dass er der Tod persönlich ist. Natürlich bekommt die Ente erst einmal einen Schreck. Denn ans Sterben hat sie noch lange nicht gedacht. Sie erzählt dem Tod von ihren Wünschen und Plänen – und er hört ihr neugierig zu. Gemeinsam erkunden sie die Umgebung, staunen über die Natur. Und langsam beginnt die Ente zu verstehen, dass das Leben gerade deshalb so schön ist, weil es endlich ist.
Nach dem berühmten Bilderbuch Ente, Tod und Tulpe von Wolf Erlbruch hat der Komponist Leopold Dick ein Musiktheater über das Leben und das Abschiednehmen geschaffen. Sensibel nähert es sich einer Frage, die jedes Kind irgendwann stellt und die auch Erwachsene immer wieder bewegt: Was passiert, wenn man dem Tod begegnet?
Die Komposition verbindet charakteristische Szenen, welche die Figuren und Situationen musikalisch zeichnen, mit atmosphärischen Klangaktionen, die zeitlose poetische Assoziationsräume eröffnen. Das kleine, aber vielfältig besetzte Ensemble nutzt dabei auch die symbolische Kraft der Instrumente – etwa der Posaune, die zugleich für Vergänglichkeit und Tod steht, aber spielerisch auch die Stimme der Ente imitieren kann.
In Ente, Tod und Tulpe treffen Musik, Tanz und Schauspiel voller Poesie und Fantasie aufeinander – ein Musiktheater für die ganze Familie, das Mut macht, über die großen Themen zu sprechen, und zeigt, wie kostbar gemeinsam verbrachte Zeit ist.
Musikalische Leitung: Hyerim Byun
Inszenierung: Demis Volpi
Bühne und Kostüme: Carola Volles
Licht: Erik Sonnenfeld
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
Empfohlen ab 5 Jahren
Termine
Do 14.1.2027, 11:00 | Premiere
Fr 15.1.2027, 11:00 | für Schulen
Do 21.1.2027, 11:00 | für Schulenund weitere Termine
Fr 22.1.2027, 11:00 | für Schulen
Mi 3.3.2027, 11:00
Do 4.3.2027, 11:00 | für Schulen
Fr 5.3.2027, 11:00 | für Schulen
Sa 13.3.2027, 18:00
So 14.3.2027, 16:00 | letzte Aufführung!
„Ich verachte die Gaben, die das launische Schicksal gewährt! Respekt, Liebe und Güte soll mir bieten, wer mich zur Frau nehmen will.“ Angelina, genannt Cenerentola
Der alte Traum: Am Ende meint es die Welt doch gut mit den Guten, und die Gemeinen, die Niederträchtigen und die Gierigen tragen nicht den Sieg davon. Das Herz triumphiert, nicht die Faust. Dieser Traum ist nie ausgeträumt. Er ist ein Keim vieler Religionen ebenso wie der Geschichten, die wir einander erzählen. Gibt es etwas Tröstlicheres als den Aphorismus „Am Ende wird alles gut. Und wenn nicht, ist es noch nicht das Ende“? Auch Angelina, gequält von ihren garstigen Halbschwestern und dem geltungssüchtigen Stiefvater, hält an diesem Traum fest. Immer wieder erinnert sie an das Märchen von dem König, der nicht die reichste und schönste, sondern die gütigste Bewerberin erwählte. Dass sie diese Braut sein muss, verrät die würdevolle, elegante Musik, die Gioachino Rossini nur ihr geschenkt hat.
In der Oper geschieht das Unwahrscheinliche, an das wir alle glauben wollen: Ein ganzer Hofstaat erscheint in Angelinas Haus und kündigt an, der Prinz werde bald eintreffen und sie zum Ball einladen. Ein geheimnisvoller Philosoph überreicht ihr das Ballkleid, die Kutsche steht bereit. Die Geschichte verläuft wie in der bekannten Märchenvorlage, nur ohne Magie und viel lustiger – also ganz anders. Denn die Gemeinen, die Niederträchtigen und die Gierigen sind hier auch noch sehr, sehr dumm. Regisseur Philipp Grigorian träumt mit uns und Angelina den Traum vom Sieg des Guten – nicht ohne Theatermagie!
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura
Inszenierung: Philipp Grigorian
Bühne: Philipp Grigorian
Mitarbeit Bühne: Olga Pavluk
Kostüme: Vlada Pomirkovanaya
Choreografie: Anna Abalikhina
Licht: Holger Klede
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Ann-Christine Mecke
Xchange: Kirsten Corbett
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Fr 22.1.2027, 19:30 | Premiere
Fr 29.1.2027, 19:30
Sa 6.2.2027, 19:30und weitere Termine
Mi 10.2.2027, 19:30
Fr 26.2.2027, 19:30
Sa 6.3.2027, 19:30
Sa 3.4.2027, 19:30
So 11.4.2027, 16:00
Fr 23.4.2027, 19:30 | letzte Aufführung!
Ghost of Electricity
Choreografie: Goyo Montero
Bühne: Leticia Gañán Calvo / Curt Allen Wilmer
Kostüme: Salvador Mateu Andújar
Licht: Nicolas Fischtel
Dramaturgie: Anne do Paço
Komposition: Owen Belton
Mit: Oriana Mestre Oliveira, Ammanda Rosa, Emily Seymour, Mizelle Terre’Blanche, Patricia Torres, Stella Tozzi, Alisa Uzunova, Natalie Wong, Alex Akapohi, Nicolás Alcázar Sánchez, Jay Ariës, Martin Balabán, Luca Branca, Antoine Charbonneau, Kade Cummings, Brandy Martínez, Camryn Pearson
„Ritual stiftet Sinn, ermöglicht jedoch zugleich gedankenlose Wiederholung. Tundra ist ein szenisches Universum, in dem Tradition beunruhigend wirkt.“ Marcos Morau
Marcos Morau und Goyo Montero: In dieser Premiere des Staatsballetts Hannover treffen zwei Künstler mit starken Handschriften aufeinander.
Ob mit seinem eigenen, in Barcelona beheimateten Ensemble La Veronal oder mit einer der zahlreichen internationalen Compagnien, die seine Arbeiten zeigen – Marcos Morau steht für einen unverwechselbaren Stil zwischen Tanz, Theater und Bildkunst. Zu seinen Schlüsselwerken zählt Tundra, 2017 für die National Dance Company of Wales entstanden. Der Titel verweist auf die arktischen Steppenregionen, die zu den fragilsten und zugleich für das Klima äußerst relevanten Ökosystemen der Welt zählen. Ein Amalgam archaischer Materialien – Gesten, Folklore, alte Musik sowie heidnische und sakrale Rituale – unterzieht Morau einem radikal zeitgenössischen Blick und konfrontiert uns „mit der offenen Frage, wie das Leben weitergeht, wenn eine Gemeinschaft keine Zuflucht mehr bietet, sondern zu einer Maschinerie der Kontrolle wird“. Für die Premiere des Staatsballetts Hannover arbeitet er mit einem neu zusammengestellten Team aus Designern und choreografischen Assistentinnen zusammen – auf der Suche „nach einer Resonanz“ seines vor zehn Jahren entstandenen Werks im aktuellen, „von politischen Spannungen, Identitätsdebatten und kritischen Neubewertungen der Geschichte geprägten europäischen Kontext“, so Morau.
Eine neue Farbe im Spektrum seiner Arbeiten zeigt auch Ballettdirektor Goyo Montero mit seiner Uraufführung. Mit den Tänzer:innen des Staatsballetts und jenen Künstler:innen, die er bei den Premieren Goldberg und Schwanensee. Rotbarts Geschichte zu seinem Team zählte, begibt er sich auf eine kreative Reise mit derzeit noch offenem Ziel.
Original Licht Tundra National Dance Company Wales 2017: Joseff Fletcher
Original Kostüme Tundra National Dance Company Wales 2017: Angharad Matthews
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Bettina Stieler
Staatsballett Hannover
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Sa 6.2.2027, 11:00 | Matinee
Sa 13.2.2027, 19:30 | Premiere
Mi 24.2.2027, 19:30und weitere Termine
Sa 27.2.2027, 19:30
Fr 5.3.2027, 19:30
Di 9.3.2027, 19:30
So 14.3.2027, 16:00
Sa 20.3.2027, 19:30
Fr 9.4.2027, 19:30
Sa 5.6.2027, 19:30
So 13.6.2027, 18:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Modest Tschaikowski nach Alexander Puschkin
„Und als der Schlaf ihn überwältigte, träumte er von Karten, einem grün bezogenen Tisch, Bündeln von Geldscheinen und Bergen von Goldmünzen.“
Alexander Puschkin
Es hätte eine dieser Liebesgeschichten mit Hindernissen werden können: Hermann ist heimlich in Lisa verliebt, sie hat auch Gefühle für ihn – wenn nur der Fürst nicht wäre, den Lisa schon bald heiraten soll. Aber Hermann hat noch ein weiteres Problem, denn er, der über keinerlei finanzielle Mittel verfügt, empfindet sich als absoluter Außenseiter in einer Gesellschaft, in der allein das Geld entscheidet, ob man dazugehört.
Da stößt Hermann auf ein Geheimnis. Lisas Großmutter, genannt „Pique Dame“, weiß angeblich, welche Kartenkombination im Glücksspiel unfehlbar zum Gewinn führt. Doch um das Geheimnis zu erfahren, muss jemand sterben. Wie weit ist Hermann bereit zu gehen? Über dieser Frage verliert er Lisa und seine gesamte Umwelt mehr und mehr aus dem Blick …
Pjotr Tschaikowski hat seine vorletzte Oper Pique Dame bei einem Florenz-Aufenthalt im Jahr 1890 innerhalb von nur 44 Tagen wie im Fieber niedergeschrieben. Das Ergebnis: eine Musik, die geradezu birst vor Spannung und Expressivität, die rauschhaft und überbordend abwechslungsreich ist, die mitfühlt mit den Hauptfiguren der Geschichte, aber auch den Blick in die Abgründe einer von Obsessionen und Wahnvorstellungen gequälten Seele nicht scheut. Regisseur Roland Schwab folgt Hermann bei seiner verzweifelten Suche nach dem Glück und wirft zugleich ein grelles Licht auf eine Gesellschaft, für die Hermanns drohender Absturz nichts weiter als ein amüsant-schauriges Schauspiel darstellt. Mit der großbesetzten Oper Pique Dame gibt Francesco Angelico seinen Einstand als neuer Generalmusikdirektor der Staatsoper Hannover.
Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Tobias Wögerer
Inszenierung: Roland Schwab
Bühne: Piero Vinciguerra
Kostüme: Gabriele Rupprecht
Licht: Andreas Schmidt
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Daniel Menne
Xchange: Matthias Brandt
In russischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 3 Stunden 10 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Sa 7.11.2026, 19:30
So 15.11.2026, 18:30 | letzte Aufführung!
Libretto von Helena Tornero
Deutsch von Arno Lücker
„Wir sind nicht die Nummer eins – aber wir sind die Nummer eins darin zu glauben, wir seien die Nummer eins.“
Jean M. Twenge
Eine Katze, die unmittelbar nach ihrem einzigen Auftritt stirbt, eine Psychiatriepraxis, eine Frau, die Hilfe braucht, ein selbstverliebter Arzt: Zu Beginn der Komischen Oper Ich, ich, ich! von Komponistin Raquel García-Tomás begegnen wir der verzweifelten Klothilde. Nicht nur der Tod der Katze macht ihr zu schaffen, auch … Aber da unterbricht der Psychiater Dr. Johannes Sturm seine Patientin schon wieder! Er entpuppt sich als der typische Mansplainer, der kein Wort, keinen Gedanken seiner neuen Patientin stehen lassen kann, alles besser weiß und für jede Frage Klothildes eine Antwort wie aus dem Lehrbuch parat hat. Doch langsam entfaltet sich das, was tatsächlich bisher geschah: ein schicksalhafter Tag, an dem nicht nur Klothildes Katze tragisch zu Tode kam. Wir erfahren alsbald, dass Klothilde als Kulturmanagerin arbeitet. Und ab geht es hinein in die Haifischbecken der Eitelkeiten von super-authentischen Künstlern, aufmerksamkeitsheischenden Erfolgsbloggerinnen und verschwurbelten Esoterik-Gurus. Zugleich ein Trip der szenischen Rückblenden: von der Straße ins Hotel, zur Vernissage, zur Beerdigung, zur Meditationsgruppe. Begleitet von einer stellenweise comicartigen, dann wieder zitatverliebten Musik werden die Krankheiten unserer Zeit – pathologische Selbstverliebtheit, Online-Veräußerungsdrang, Materialismus, Herrschaft-und-Knechtschaft-Missverhältnisse und Pseudo-Authentizität – feinsäuberlich, bitter und lustig seziert.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura
Inszenierung: Ruben Michael
Bühne und Kostüme: Lydia Peters
Dramaturgie: Arno Lücker
In deutscher Sprache mit deutschen Übertiteln
Dauer: ca. 1 Stunde 30 Minuten, keine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Mi 11.11.2026, 19:30
Mi 18.11.2026, 19:30
Sa 21.11.2026, 19:30und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Ich, ich, ich!
Je suis narcissiste
Oper
Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
Oper von Pascal Dusapin
Libretto von Frédéric Boyer nach Dante Alighieri
Deutsche Erstaufführung
„Wir meinten, in die Hölle hinabzusteigen, doch in Wahrheit stellen wir uns der gegenwärtigen Welt.“
Frédéric Boyer
Ein Klassiker der Weltliteratur als zeitgenössisches Musiktheater: Pascal Dusapin hat sich von Dantes Werken Die göttliche Komödie und Das neue Leben zu einem „Operatorium“ inspirieren lassen und mit Il Viaggio, Dante ein Werk komponiert, das alles vereint, was Oper auch heute so faszinierend macht.
In sieben Bildern begleiten wir einen Menschen auf einem inneren „Roadmovie“ durch einen unbekannten Raum-Zeit-Kosmos, in dem Figuren seines Lebens in rätselhaften Erinnerungsfragmenten erscheinen. Eine weibliche Gestalt – Dantes Muse Beatrice – steht für Sehnsüchte; Höllen- und Fegefeuer-Erfahrungen spiegeln Albträume und Ängste, während im Paradies die tröstliche Entdeckung von Schönheit und Glück wartet. In einer transparenten Klanglandschaft, bereichert durch Instrumente wie Glasharmonika, Orgel und eine breite perkussive Palette, bringt Dusapin die von einer geheimnisvollen Schönheit geprägte Sprache Dantes in den Gesangsstimmen gleichsam zum Glühen.
Die 2022 beim Festival d’Aix-en-Provence uraufgeführte Produktion kommt in der Inszenierung Claus Guths im Rahmen der Dusapin-Trilogie der Staatsoper Hannover nun zur Deutschen Erstaufführung. Nach dem Auftakt mit der Tragödie Penthesilea ist Il Viaggio, Dante ein Werk, das auch die Hoffnung auf Erlösung kennt: „Ich wollte diese metaphysische und spirituelle Dimension durch die Musik umarmen“, erläuterte Dusapin – und schuf eine zutiefst persönliche und zugleich universelle Reflexion über individuelle Verantwortung und die Suche nach Sinn in einer Welt im ständigen Wandel.
Auftragswerk des Festival d’Aix-en-Provence und L’Opéra national de Paris in Koproduktion mit L’Opéra national de Paris, Staatsoper Hannover und Les Théâtres de la Ville de Luxembourg
Musikalische Leitung: Roland Kluttig
Inszenierung und Choreografie: Claus Guth
Choreografische Mitarbeit und Einstudierung: Evie Poaros
Szenische Einstudierung: Karine Girard / Felix Schrödinger
Bühne: Etienne Pluss
Kostüme: Gesine Völlm
Licht: Fabrice Kebour
Video: rocafilm
Elektroakustische Einrichtung: Matthias Spitzbarth
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Yvonne Gebauer
Dramaturgische Betreuung der Übernahme: Anne do Paço
Xchange: Matthias Brandt
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Bewertungen & Berichte Il Viaggio, Dante / Die Reise Dantes
1Oper
La Bohème
Giacomo Puccini (1858 – 1924)
Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica
„Die Bohème ist das Praktikum des Künstlerlebens; sie ist die Vorstufe zur Akademie der Künste, zum Krankenhaus oder zur Leichenhalle.“
Henri Murger
In der Pariser WG von Rodolfo, Marcello, Schaunard und Colline wird selten geheizt und Essen gibt es nur gelegentlich. Doch die Stimmung im Dachgeschoss ist hervorragend, denn die vier jungen Künstler und Geisteswissenschaftler lieben ihr Leben. Mit Fantasie, Frechheit und Sarkasmus trotzen sie der Knappheit. Und verdienen sie einmal gut, „finden sie niemals genug Fenster, um ihr Geld hinauszuwerfen“, schreibt Henri Murger in seinem einflussreichen Episodenroman über die Bohemiens, der zur Grundlage der Oper wurde.
Unter der WG wohnt die Näherin Mimì. Für sie ist die Armut kein Spiel, denn sie leidet an Tuberkulose, die durch die nur scheinbar romantischen Lebensumstände verschlimmert wird. An Heiligabend klopft sie an die Tür, als Rodolfo allein ist. Eine leidenschaftliche Affäre beginnt, geprägt von der Sehnsucht nach Wärme in einer kalten Welt.
Giacomo Puccini vertont die Episoden aus der Pariser Subkultur mit höchster Präzision: Jede Geste spiegelt sich in der Musik, kunstvoll verblendet er die unterschiedlichen Atmosphären einer wuseligen Großstadtszene. Hart treffen die Widersprüche zwischen dem Wunsch nach Unabhängigkeit und den tatsächlichen materiellen und emotionalen Abhängigkeiten aufeinander. Und gleichzeitig schimmert der Traum eines einfacheren, fröhlicheren Lebens durch die eisige Winterlandschaft – auch in der seit 1999 beliebten Inszenierung nach Chris Alexander.
Musikalische Leitung: Tobias Wögerer
Nach einer Inszenierung von Chris Alexander
Szenische Einstudierung der Wiederaufnahme: Valérie Junker
Bühne: Kathrin Kegler
Kostüme: Marie-Therese Cramer
Licht: Claus Ackenhausen
Chor: Lorenzo Da Rio
Kinderchor: Tatiana Bergh
Dramaturgie: Regine Palmai
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: 2 Stunden 15 Minuten, eine Pause
Für Erwachsene und Jugendliche ab 12 Jahren
Termine
Sa 21.11.2026, 19:30
Mi 9.12.2026, 19:30
Sa 12.12.2026, 19:30und weitere Termine
So 27.12.2026, 16:00
So 3.1.2027, 18:30
Sa 9.1.2027, 19:30
„Abends, will ich schlafen geh’n, vierzehn Engel um mich steh’n.“
Vor 62 Jahren hatte sie Premiere an der Staatsoper Hannover, bis heute gehört sie für viele zur (Vor-)Weihnachtszeit wie Kerzenlicht und Lebkuchen: Steffen Tiggelers zauberhaft-charmante Kult-Inszenierung von Humperdincks Hänsel und Gretel steht in dieser Spielzeit wieder auf dem Spielplan.
Die Geschwister Hänsel und Gretel leben mit ihren Eltern in armen Verhältnissen. Die Kinder dürfen nicht spielen, sondern müssen arbeiten, die Mutter ist mit der Erziehung überfordert, der Vater lässt das wenige verdiente Geld im Wirtshaus. Zu Hause kommt nur selten etwas zu essen auf den Tisch. Eines Tages schickt die Mutter Hänsel und Gretel in den Wald, um Beeren zu sammeln. Die Kinder verirren sich und geraten in die Fänge der bösen Knusperhexe, die die beiden – wie schon zahlreiche Kinder zuvor – zu Lebkuchen verarbeiten will.
Wird es Gretel gelingen, die Knusperhexe zu überlisten? Engelbert Humperdincks Märchenoper mit dem Libretto seiner Schwester Adelheid Wette verdankt ihre große Beliebtheit der musikalischen Mischung aus wagnerisch inspiriertem Orchesterklang und eingängigen Gesangsnummern wie dem „Abendsegen“ oder den Kinderliedern „Suse, liebe Suse“, „Ein Männlein steht im Walde“ und „Brüderchen, komm tanz mit mir“. So manche Melodie der Oper könnte man problemlos mitsingen – bei ausgewählten Vorstellungen ist das sogar ausdrücklich erwünscht!
Musikalische Leitung: Francesco Angelico / Tobias Wögerer
Nach einer Inszenierung von: Steffen Tiggeler
Szenische Einrichtung: Amna Shadad
Bühne, Kostüme: Walter Gondolf
Empfohlen ab 8 Jahren
Deutsch mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Stunden 5 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Vorstellung zum Mitsingen: 17. & 19.12.
Termine
Fr 4.12.2026, 19:30 | Wiederaufnahme
Mi 9.12.2026, 10:00 | für Schulen
Fr 11.12.2026, 10:00 | für Schulenund weitere Termine
So 13.12.2026, 15:00
So 13.12.2026, 18:30
Mi 16.12.2026, 10:00 | für Schulen
Do 17.12.2026, 11:00 | für Schulen
Sa 19.12.2026, 15:00
Mi 23.12.2026, 18:00
Fr 25.12.2026, 16:00 | letzte Aufführung!
Ballett von Goyo Montero
mit der Musik zu "Schwanensee" von Piotr Iljitsch Tschaikowski
„Die Kernthemen von Schwanensee – Liebe, Zurückweisung, Rache und Schuld – sind in meiner Version alle enthalten. Aber ich wähle eine andere Perspektive.““ Goyo Montero
In atemberaubenden Tanzbildern zeigt Goyo Montero in seiner ersten abendfüllenden Kreation für das Staatsballett Hannover seine eigene Sicht auf das berühmte „Ballett der Ballette“: Er erzählt eine Vorgeschichte zu Schwanensee – die Geschichte des traumatisierten Königssohns Rotbart, der mitten in der Nacht an einem einsamen See die Liebe entdeckt. Aus einer vorsichtigen Annäherung erwächst ein ekstatischer Taumel. Aber mit dem anbrechenden Tag kommt die Angst, beginnen die Grenzen zwischen Traum und Realität zu verschwimmen. Aus zerbrochenen Sehnsüchten und dunklen Fantasien errichtet sich Rotbart schließlich ein eigenes Reich. Doch die Vergangenheit holt ihn ein.
„Das Staatsballett Hannover brilliert mit einem ganz neuen Zugriff auf den ewigen Klassiker, der Ballettgeschichte schreiben dürfte“, war Annette Bopps Fazit auf tanznetz.de nach der Uraufführung von Schwanensee Rotbarts Geschichte.. Und Dorion Weickmann resümierte in der Süddeutschen Zeitung: „Das ist das geniale, das politische Moment dieser – im Übrigen fantastisch getanzten, dirigierten und musizierten – Aufführung: Sie macht unmissverständlich klar, dass Gewaltspiralen immer einen Vorlauf haben, aber niemals von selbst zum Stillstand kommen.“
Nachdem bereits vor der Premiere alle Vorstellungen der Spielzeit 2025/26 ausverkauft waren, gibt es nun ein Wiedersehen mit Goyo Monteros unter die Haut gehendem Tanzmärchen über die seelischen Abgründe eines Außenseiters, das dort endet, wo der klassische Schwanensee beginnt: Ein Prinz geht in einen Wald und trifft in tiefer Nacht auf eine Schar weißer Schwäne.
Musikalische Leitung: Masaru Kumakura
Choreografie: Goyo Montero
Bühne: Leticia Gañán Calvo / Curt Allen Wilmer
Kostüme: Salvador Mateu Andujar
Licht: Andreas Schmidt
Video: Alvaro Luna
Dramaturgie: Anne do Paço
Xchange: Bettina Stieler
Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
Fr 18.12.2026, 19:30
Di 22.12.2026, 19:30
Sa 26.12.2026, 18:30und weitere Termine
Do 7.1.2027, 19:30
So 10.1.2027, 16:00
So 17.1.2027, 18:30
Sa 23.1.2027, 19:30 | letzte Aufführung!
Bewertungen & Berichte Schwanensee. Rotbarts Geschichte
Oper
Heute Abend: Lola Blau
„Früher hat man von Amerika geträumt, heute fährt man hin – und aus der Traum!“ Georg Kreisler
Es klingelt. Mit dem lasziv-hochnäsigen Sprachgestus einer großen Diva gähnt Kammersängerin Carmen Fuggiss in die Hörmuschel des von Pianistin Hyerim Byun live zum Leben erweckten Bühnentelefons: „Lola Blau?“ – der Beginn eines intensiven Abends, an dem wir in das erzählte und dargestellte Leben einer fiktiven Frau eintauchen, die so fiktiv gar nicht ist. In großen Teilen ähnelt das von dem großen Wiener Kabarettlied-Komponisten und -Sänger Georg Kreisler geschriebene Erfolgswerk Heute Abend: Lola Blau der Lebensgeschichte Kreislers selbst. Kreisler hegte Hoffnungen auf eine musikalisch erfolgreiche Laufbahn im deutschsprachigen Kulturraum, musste das zum Teil des Deutschen Reichs gewordene Österreich aber aufgrund seiner jüdischen Abstammung verlassen, landete in den USA, schließlich beim USMilitär – und sogar als Dolmetscher im Zuge von Kriegsverbrecherprozessen nach 1945 wieder in Deutschland. Ähnlich tragisch und zugleich verrückt ergeht es der jungen jüdischen Frau Lola Blau, die sich eigentlich anschickt, am Landestheater Linz als Schauspielerin zu arbeiten. Doch dann muss sie aus Österreich flüchten. Lola reist in die USA, nimmt die „Liab im Taschl drin“ mit und lernt in den Folgejahren die teilweise bitter schmeckenden Lektionen des Lebens.
Besonders die zwanzig von Kreisler stammenden Lieder prägen diesen Abend, an dem das Lachen meist irgendwo in diversen Halsregionen stecken bleibt, spätestens dann, wenn in Kreislers Chansons gnadenlos Wunden geöffnet werden. Ist der Antisemitismus mit dem Ende der Shoah tatsächlich verschwunden? Gibt es wirklich Hoffnung auf ein gutes Leben? Und wie fühlt es sich an, in seine Heimat zurückzukehren, in der man sich nie heimisch gefühlt hat?
Musikalische Leitung, Klavier: Hyerim Byun
Inszenierung Claudia Isabel Martin
Bühne, Kostüme: Julia Katharina Berndt
Licht: Erik Sonnenfeld
Dramaturgie: Julia Huebner
Dramaturgische Betreuung der Wiederaufnahme: Arno Lücker
Xchange: Kirsten Corbett
Libretto von Francesco Maria Piave nach Victor Hugo
„Ich habe die Zunge, er den Dolch; ich bin der Mann, der lacht, er der, der tötet!“ Rigoletto
Am Hof des Herzogs von Mantua herrscht die Idee der grenzen- wie schrankenlosen Liebe und Sexualität: „Nur wer will, soll treu bleiben“, lautet das Credo des Herzogs. Ausgerechnet der Hofnarr Rigoletto ist dabei sein größter Gegner. Denn während Rigoletto am Hof die Fassade eines komisch-bitterbösen Unterstützers wahrt, offenbart sich nach Dienstschluss seine eigene Angst vor der Übergriffigkeit seines Herrn. Damit Rigolettos Tochter Gilda, „seine Blume“, unberührt bleibt, wird sie zu Hause eingesperrt. Nicht verstehend, dass aus dem kleinen Kind von damals längst eine erwachsene Frau geworden ist, lässt er die väterliche Fürsorge für Gilda zu einem Gefängnis werden. Nur in die Kirche darf sie gehen. Nachdem sich der Herzog und Gilda ausgerechnet dort kennenlernen, gerät Rigolettos Fassade ins Wanken und er wird selbst Opfer seiner eigenen Verachtung für andere. Mit fatalen Folgen will er sich rächen …
Mit seiner 1851 uraufgeführten Oper gelang Giuseppe Verdi dank eines bis dahin ungekannten musikalisch-formalen Zusammenhalts und einfühlsamer Personencharakterisierung ein erster internationaler Erfolg – weltbekannte Arien wie „Caro nome“ oder „La donna è mobile“ eingeschlossen. Plastisch gestaltete er musikalische wie szenische Kontraste zu einer Einheit: Die aristokratische Welt des Herzogs, die bürgerliche Sphäre des Narren oder die dreckige Gasse eines Auftragsmörders werden durch Verdis Musik theatral präzise gezeichnet. Die Inszenierung von Karsten Wiegand spürt diesen Kontrasten nach und sucht die Tragödie nicht im Schicksal, sondern in den Menschen selbst.
Musikalische Leitung: Tobias Wögerer
Inszenierung: Karsten Wiegand
Bühne: Bärbl Hohmann
Kostüme: Moritz Junge
Licht: Claus Ackenhausen
Chor: Lorenzo Da Rio
Dramaturgie: Albrecht Puhlmann
Für Erwachsene und Jugendliche ab 14 Jahren
In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln
Dauer: ca. 2 Stunden 30 Minuten, eine Pause
Einführung: 45 Minuten vor Beginn
Termine
So 7.2.2027, 18:30 | Wiederaufnahme
So 14.2.2027, 18:30
Do 4.3.2027, 19:30und weitere Termine
Do 18.3.2027, 19:30
Fr 2.4.2027, 19:30
Sa 17.4.2027, 19:30 | letzte Aufführung!
Exklusive Probenbesuche, Meet & Greet mit Opernprofis aus den verschiedensten Abteilungen und ganz nah dran an künstlerischen Prozessen, die für die anderen im Verborgenen bleiben: Das ist das Programm der Opera Insiders! In regelmäßigen Treffen geben die kreativen Köpfe hinter dem Bühnenspektakel Einblicke in ihre Arbeit und beleuchten so ihre individuellen Beiträge zu aktuellen Produktionen. Als helfende Hände sind die Opera Insiders auch bei einigen Großevents dabei und erleben dadurch den Opernbetrieb als Mitwirkende aus einer aufregend anderen Perspektive! Auf diese Weise werden die Mitglieder im Laufe der Zeit zu echten Insidern, die ihre Erfahrungen im Freundes- und Familienkreis sowie in der Schule teilen und ihre Begeisterung für die Bühnenkunst weitergeben. Im Gegenzug erhalten sie kostenlose und vergünstigte Eintrittskarten für Vorstellungen auf allen Bühnen der Niedersächsischen Staatstheater GmbH.
Mit dieser Workshop-Reihe lässt sich altersübergreifend die Vielfalt des Musiktheaters und des Tanzes spielerisch entdecken. Die monatlich veröffentlichten Termine können einzeln aus reiner Neugier oder auch in Serie besucht werden. Neben Impulsen zu Themen wie Stimme, Improvisation oder Tanz ist unser "Impuls: Baby" für Kleinkinder von 1 – 3 Jahren und ihre Erwachsenen besonders beliebt.
Impuls: Tanz
Workshop und Training für alle ab 13 Jahren
Im ersten Teil des Workshops wird es ein Modernes Training geben. Danach nähern wir uns in diesem Termin thematisch und ästhetisch der Staatsballett-Produktion Goldberg in der Choreografie von Goyo Montero. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich, aber Spaß an Bewegung ist eine Voraussetzung für diesen Workshop. Bitte Trainingskleidung und Socken tragen sowie etwas zu Trinken mitbringen.
Impuls: Improvisation
Workshop zum spontanen (musikalischen) Gestalten für alle ab 10 Jahren
Wie klingt eine Kaugummi-Kau-Maschine? Welche Figuren lassen sich über Gänge und Klänge entwickeln? Wie kann sich eine spontan erfundene Geschichte gesungen anhören? Dieser altersübergreifende Workshop lädt mit viel Spaß und Freude am Ausprobieren dazu ein, die Kunst des Ungeplanten zu erleben. Musik, Figuren und Geschichten: Alle Zutaten entstehen aus dem Moment heraus und geben Impulse für das eigene kreative Entdecken und die Musiktheater-Arbeit mit Gruppen.
Impuls: Baby
Workshop für Kleinkinder von 1-3 Jahren und ihre Erwachsenen
Selber Klänge erzeugen und entdecken – oder einfach zuzuhören und sich von ihnen umgeben lassen: Kleinkinder erleben gemeinsam mit ihren Begleitungen spielerisch die vielfältige Welt der Klänge und Töne und gestalten das Foyer im Opernhaus zu einem Klangspielplatz. Womit lassen sich alles Töne erzeugen? Wie klingen unterschiedliche Gegenstände oder Instrumente? Wie laut oder leise können Töne sein? Welche Gefühle kann die eigene Stimme hervorbringen?
Impuls: Klangfiguren
Musikalischer Workshop für alle ab 8 Jahren
Jede Geschichte macht uns mit ganz unterschiedlichen Figuren bekannt. Ob Menschen, Tiere oder Fantasiewesen, alle sind einzigartig in ihrem Aussehen, ihrer Bewegung und ihrem Klang! In diesem Impuls weiten wir unseren Blick und vor allem unser Gehör für die Gestaltung von Figuren durch Klänge: Wie hört es sich an, wenn sich die jeweilige Figur durch den Raum bewegt? Mit welchen Tönen lässt sich ihr Aussehen beschreiben? Wie kann sie „groß“ oder „klein“ klingen? Welches Lieblingslied hat sie? Diesen Fragen und mehr gehen wir in unserem Workshop mit verschiedenen Übungen und Methoden spielerisch nach.
Wir tauchen gemeinsam mit Ihnen tief in die Musik ein: Die Dirigenten der Neuproduktionen erläutern im Gespräch mit den Dramaturginnen und Dramaturgen der Staatsoper anschaulich Besonderheiten der Partitur und Möglichkeiten, die sich daraus für die szenisch-musikalische Interpretation ergeben. Ein Angebot für alle, die mehr wissen wollen.
Romeo und Julia
Wie sind Romeo und Julia, Liebe und Tod, die Alten und die Jungen, Spaß und Hoffnung, Aggression und Angst in der Musik von Sergei Prokofjew charakterisiert? Im Gespräch mit Dramaturgin Ann-Christine Mecke erläutert Dirigent Tobias Wögerer die musikalischen Besonderheiten von Romeo und Julia.
Mit dieser Workshop-Reihe lässt sich altersübergreifend die Vielfalt des Musiktheaters und des Tanzes spielerisch entdecken. Die monatlich veröffentlichten Termine können einzeln aus reiner Neugier oder auch in Serie besucht werden. Neben Impulsen zu Themen wie Stimme, Improvisation oder Tanz ist unser Impuls: Baby für Kleinkinder von 1 – 3 Jahren und ihre Erwachsenen besonders beliebt.
Neu dabei sind ab der Spielzeit 26/27 Impuls-Workshops zu den Opern- und Ballettpremieren: Mit praktischen Übungen könnt ihr tiefer in die Thematik der Stücke eintauchen und so den Vorstellungsbesuch noch intensiver genießen!
Treffpunkt: Bühneneingang Opernhaus
17. November: Romeo und Julia
Tanzworkshop zum Ballett Romeo und Julia für alle ab 13 Jahren
Leitung: Bettina Stieler
5. Dezember: Kuss der Spinnenfrau
Workshop zum kreativen Entdecken des Musicals für alle ab 14 Jahren
Leitung: Apollonio Maiello
Termine
Di 17.11.2026, 17:00 - 19:00 | Ticket
Sa 5.12.2026, 17:00 - 18:30 | Ticket
Bei Hannovers Poetry Slam begeistern Live-Poet:innen vor tosenden Rängen mit ihren Texten das Publikum und performen um seine Gunst. Eine Erfolgsgeschichte, die es wortreich und aussagestark in sich hat und die im deutschsprachigen Raum ihresgleichen sucht: Gilt der Poetry Slam in der Staatsoper Hannover seit seiner Premiere im März 2010 doch als größte, regelmäßig stattfindende Dichter:innenschlacht in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Und natürlich in Luxemburg und Liechtenstein …
Eine Veranstaltung in Kooperation mit Macht Worte! - der hannoversche Poetry Slam. macht-worte.com
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Poetry Slam: Whole lotta teams!
Der Team-Poetry Slam im Opernhaus
Sonntag, 6. Dezember 2026
Traditionen haben es in sich. Schon zum zwölften Mal präsentiert Macht Worte! die König:innen-Disziplin im Poetry Slam in der Oper: den Team-Slam! Anstelle der üblichen Einzelkämpfer:innen stehen Teams auf der Bühne, um ihre Dichtungen ins Opern-Rund zu schmettern. Die Bandbreite des Live-Poesie-Vortrages addiert sich dabei nicht nur, sondern multipliziert sich um ein Vielfaches. Denn die Teams können die Vielfalt der Viel-Stimmigkeit aufs Virtuoseste nutzen. Von choral bis kanonesk, von staccato bis chaotisch – hier zählt nicht nur das gesprochene Wort, sondern die Kohärenz der Text-Komposition.
Poetry Slam: Macht Worte! – Gold
Der Best-Of-Poetry-Slam im Opernhaus
Sonntag, 14. März 2027
Bei Macht Worte! – Gold, dem Best-Of-Poetry-Slam in der Oper Hannover, ist genau das drin, was draufsteht: die absolute Crème de la Crème der Poetry Slam- und Lesebühnen-Szene. Und die ganze Bandbreite und rasante Vielseitigkeit der gegenwärtigen Bühnen- und Performance-Literatur. Viermal im Jahr, viermal im ganz großen Haus, viermal in Gold. Und das bereits zum siebenundfünfzigsten Mal.
Poetry Slam: Macht Worte! – Gold
Die Poetry Slam-Gala im Opernhaus
Sonntag, 20. Juni 2027
Bei Macht Worte! – Gold ist genau das drin, was seine funkelnde Farbe verspricht: das Beste, was die deutschsprachige Slam-Kultur gegenwärtig zu bieten hat. Live und in Farbe, schillernd aussage- und haltungsstark, quer durch alle Genres der Wort- und Bühnen-Kultur. Vom klassischen Best-Of-Slam-Wettbewerb über die Königsdisziplin, den Team-Slam, bis hin zur Slam- Gala, die den Bogen in seiner Gänze schließt und noch einen musikalischen Zacken oben drauf legt. Einmal im Jahr in einer fulminanten Mixed-Show. Immer kurz vor der Sommerpause im ganz großen Haus mit den Stars und Sternchen der Szene und schön tiefenentspannt zum Genießen ohne Wettbewerb.
Termine
So 6.12.2026, 20:00
So 14.3.2027, 20:00
So 20.6.2027, 20:00
Keine Lust nach einem langen Tag oder nach der Arbeit noch zum Sport zu fahren? Fehlt die Motivation, abends in der dunklen Jahreszeit aus dem Haus zu gehen? Kein Problem: Bewegen Sie sich einfach zuhause in interaktiven Workshops mit Tanzpädagogin Bettina Stieler. Jede:r kann mitmachen – egal, ob Sie aus Hannover oder dem Schwarzwald kommen. Neben der Bewegung steht das gegenseitigige Kennenlernen der Teilnehmer:innen im Mittelpunkt. Je nach Themen-Bezug des Termins wird nach Gemeinsamkeiten untereinander gesucht, mit Naturfotografien aus den vergangenen Urlauben der Teilnehmer:innen gearbeitet, das Spiel mit Licht und Schatten ausgelotet und fremde Welten mit der eigenen Bewegungssprache gefüllt.
Was Sie brauchen:
Internetzugang, einen Zoom-Account, Trainingsbekleidung und circa 2 x 2 Meter Platz. Alle weiteren Informationen bekommen Sie nach der Anmeldung per E-Mail.
Bewertungen & Berichte Digitaler Tanzworkshop:
Go on moving
Kurs
Offenes Training Ballett
Trainieren wie das Staatsballett Hannover / Ab 15 Jahren
Für Tänzer:innen ab 15 Jahre mit Vorkenntnissen
Sonntags trainieren wie das Staatsballett: Über den Dächern der Stadt im Großen Ballettsaal, in dem unsere Compagnie täglich unzählige Schritte tanzt. Die Open Class bietet Tänzer:innen ab 15 Jahren, die bereits etwa drei bis vier Jahre Ballettunterricht nehmen, ein professionelles klassisches Balletttraining. Dieses Angebot ist ausschließlich zum Mitmachen, nicht zum Zuschauen.
Kosten: 10 Euro pro Person
Termine
So 8.11.2026, 10:30
So 15.11.2026, 10:30
So 22.11.2026, 10:30und weitere Termine
So 29.11.2026, 10:30
So 6.12.2026, 10:30
So 13.12.2026, 10:30
So 20.12.2026, 10:30
So 10.1.2027, 10:30
So 17.1.2027, 10:30
So 24.1.2027, 10:30
So 31.1.2027, 10:30
So 7.2.2027, 10:30
So 14.2.2027, 10:30
So 21.2.2027, 10:30
So 7.3.2027, 10:30
So 14.3.2027, 10:30
Unternehmungslustig, aktiv im Leben stehen, gerne tanzen und sich wöchentlich gemeinsam mit Gleichgesinnten bewegen — das ist es, was Lebt bewegt ausmacht! Einmal die Woche bietet das Staatsballett einer bewegungsfreudigen Generation ab 45 Jahren die Möglichkeit, in neue Tanzwelten einzutauchen und dabei aktiv zu entspannen.
Der Kurs wird bis Mitte März von Tänzer Edward Nunes und von Mitte März bis Mitte Juni von Tänzerin Alisa Uzunova geleitet. Es sind keine Vorkenntnisse nötig, alle Tanzfreudigen sind willkommen!
Treffpunkt: 18:15 Uhr am Bühneneingang (Ständehausstr.)
Termine
Mi 11.11.2026, 18:30
Mi 18.11.2026, 18:30
Mi 25.11.2026, 18:30und weitere Termine
Mi 9.12.2026, 18:30
Mi 6.1.2027, 18:30
Mi 13.1.2027, 18:30
Mi 20.1.2027, 18:30
Mi 10.2.2027, 18:30
Mi 17.2.2027, 18:30
Mi 3.3.2027, 18:30
Mi 10.3.2027, 18:30
Mi 17.3.2027, 18:30
Mi 31.3.2027, 18:30
Mi 7.4.2027, 18:30
Mi 14.4.2027, 18:30
Mi 21.4.2027, 18:30
Mi 5.5.2027, 18:30
Mi 12.5.2027, 18:30
Mi 26.5.2027, 18:30
Mi 2.6.2027, 18:30
Mi 9.6.2027, 18:30
Tanzen mit Mitgliedern des Staatsballetts! Los geht’s mit dem Aufwärmen, anschließend erarbeiten Sie eine Choreografie, die Themen der laufenden Produktionen aufnimmt. Zum Abschluss: Open Dance Floor zum Start ins Wochenende! Vorkenntnisse sind nicht erforderlich – alle Tanzfreudigen ab 16 Jahren sind willkommen.
An einem Sonntag widmen wir uns in wissenschaftlichen Vorträgen und Podiumsgesprächen intensiv den literarischen, musikalischen und tanzgeschichtlichen Hintergründen von Goyo Monteros Ballett Romeo und Julia, des Stoffs von William Shakespeare und der Musik von Sergei Prokofjew.
Programm
10:30 – 11:15 Anne do Paço (Hannover):
„Du musst tanzen, lieber Romeo!“ – William Shakespeare auf der Ballettbühne
11:30 – 12:15 Dr. Jonas Kellermann (Konstanz/London):
„Der Hergang ihrer todgeweihten Lieb“ – Über die Tragik der Liebe in William Shakespeares Romeo und Julia
12:30 – 13:00 Dr. Imke Lichterfeld (Bonn):
„I talk of dreams“ – Queen Mab und andere fantastische Kreaturen bei Shakespeare
13:00 – 14:00 Choreograf Goyo Montero im Gespräch:
Romeo und Julia in Hannover
Bewertungen & Berichte Symposium: Romeo und Julia im Fokus
Treff
Das offene Foyer
Immer samstagvormittags öffnen wir unser Foyer für Neugierige: Kommen Sie herein, schauen Sie sich um! Nutzen Sie Gastronomie, WLAN und Kinderecke oder ruhen Sie sich einfach aus. Schauen Sie (leise!) in die laufende Probe, begegnen Sie der Staatsoper und ihren Mitarbeiter:innen!
Mit kleinen Konzerten, Diskussionen, Präsentationen oder Einladungen zum Mitsingen bereichern wir die Samstagsvormittage — aber das offene Foyer wird auch, was Sie daraus machen!
10:00 – 14:00 Uhr
Eintritt frei
Termine
Sa 7.11.2026, 10:00
Sa 14.11.2026, 10:00
Sa 21.11.2026, 10:00und weitere Termine
Sa 28.11.2026, 10:00
Sa 5.12.2026, 10:00
Sa 12.12.2026, 10:00
Sa 19.12.2026, 10:00
Sa 26.12.2026, 10:00
Sa 2.1.2027, 10:00
Sa 9.1.2027, 10:00
Sa 16.1.2027, 10:00
Sa 23.1.2027, 10:00
Sa 30.1.2027, 10:00
Sa 6.2.2027, 10:00
Sa 13.2.2027, 10:00
Sa 27.2.2027, 10:00
Sa 6.3.2027, 10:00
Sa 13.3.2027, 10:00
Sa 20.3.2027, 10:00
Sa 27.3.2027, 10:00
Sa 3.4.2027, 10:00
Sa 10.4.2027, 10:00
Sa 17.4.2027, 10:00
Sa 24.4.2027, 10:00
Sa 8.5.2027, 10:00
Sa 15.5.2027, 10:00
Sa 22.5.2027, 10:00
Sa 29.5.2027, 10:00
Sa 5.6.2027, 10:00
Sa 12.6.2027, 10:00
Sa 19.6.2027, 10:00
Sa 26.6.2027, 10:00
Sa 3.7.2027, 10:00
Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt. Führungen durch das Opernhaus dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Gruppe begrenzt.
Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.
Bei unseren Fachführungen zeigen wir Ihnen in einer kleinen Gruppe jeweils eine einzelne Abteilung unseres Hauses und besuchen besondere Arbeitsplätze. Unsere Expert:innen der Abteilungen erläutern ihre Aufgaben und beantworten Fragen rund um ihren Arbeitsalltag im Opernhaus. Bei den Fachführungen werden Bereiche wie das Stellwerk, kleine Räume oder Galerien gezeigt. Daher können nur 12 Personen teilnehmen. Fachführungen dauern ca. 45 Minuten.
Die Führungen sind nicht barrierefrei und für Personen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet.
Für die Buchung individueller Gruppenführungen nutzen Sie bitte unser Online-Formular. Führungen für private Gruppen bieten wir in deutscher, englischer und in spanischer Sprache an.
In deutscher Sprache
Ab 10 Jahren
Termine
Fr 13.11.2026, 14:30
Sa 21.11.2026, 14:30
Di 24.11.2026, 14:00und weitere Termine
Bewertungen & Berichte Führung durch das Opernhaus
Führung
Führung hinter den Kulissen: Beleuchtung
Wir entführen Sie dorthin, wo sonst nur Künstler:innen und Mitarbeiter:innen Zutritt haben: hinter die Kulissen. Hören Sie spannende Geschichten aus erster Hand und erfahren Sie interessante Fakten über Ihr Staatstheater mit seinen über 900 Mitarbeiter:innen. Was macht eine Inspizientin? Wo arbeitet der Rüstmeister? Und warum muss man auf der Bühne seine Jacke ausziehen? Pro Monat finden an zwei Terminen öffentliche Führungen durch das Opernhaus statt. Führungen durch das Opernhaus dauern ca. 90 Minuten, die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen pro Gruppe begrenzt.
Führungen für Familien bieten die Möglichkeit, die Staatsoper mit ihren verschiedenen Abteilungen interaktiv und spielerisch zu erkunden. Das Programm entsteht im Austausch mit den kleinen Besucher:innen und geht gezielt auf ihre Bedürfnisse und Fragen ein.
Bei unseren Fachführungen zeigen wir Ihnen in einer kleinen Gruppe jeweils eine einzelne Abteilung unseres Hauses und besuchen besondere Arbeitsplätze. Unsere Expert:innen der Abteilungen erläutern ihre Aufgaben und beantworten Fragen rund um ihren Arbeitsalltag im Opernhaus. Bei den Fachführungen werden Bereiche wie das Stellwerk, kleine Räume oder Galerien gezeigt. Daher können nur 12 Personen teilnehmen. Fachführungen dauern ca. 45 Minuten.
Die Führungen sind nicht barrierefrei und für Personen mit Mobilitätseinschränkung leider nicht geeignet.
Für die Buchung individueller Gruppenführungen nutzen Sie bitte unser Online-Formular. Führungen für private Gruppen bieten wir in deutscher, englischer und in spanischer Sprache an.
Führung hinter den Kulissen: Beleuchtung bewerten:
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Bewertungen & Berichte Führung hinter den Kulissen: Beleuchtung
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Staatsoper Hannover
Niedersächsische Staatstheater Hannover
Die Staatsoper Hannover gehört zu den weltbesten Opern.
Der Prachtbau wurde 1845 bis 1852 nach einem Entwurf von Hofbaumeister Georg Friedrich Laves erbaut. Er diente zunächst als königliches Hoftheater, da dem König das Schlosstheater zu klein geworden war. Das spätklassizistische Gebäude mit seinen beiden großen Seitenflügeln besitzt zur Georgstraße hin einen Vorbau, auf dem sich die in Stein gemeißelten Abbilder von Dichtern und Komponisten tummeln.
Das Opernhaus brannte 1943 aus und wurde 1948 im historischen Stil wieder aufgebaut. Im Zuge einer General-Sanierung erhielt es 1985 eine völlig neue Akustik. In den Jahren 1996 bis 1998 und zuletzt 2012 wurde die Bühnentechnik erneuert.
Kassen Opernhaus / Schauspielhaus:
Öffnungszeiten: Mo bis Fr 10–19.30 Uhr (VVK bis 18.30 Uhr), Sa 10–14 Uhr (Opernhaus bis 18 Uhr)
Abendkasse: eine Stunde vor Vorstellungsbeginn (kein Vorverkauf)
Telefonischer Kartenverkauf:
Montag bis Freitag 10–18 Uhr, Samstag 10–14 Uhr