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© Matthias Wittig
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Schwetzinger SWR Festspiele

26.4. bis 25.5.2024 - Da capo

Das Motto rückt diejenigen in den Fokus, die in den vergangenen Jahren mit ihrem Können und leidenschaftlicher Hingabe an die Musik vor Ort und im Radio begeistert haben – die Künstlerinnen und Künstler. Für viele von ihnen sind die Schwetzinger SWR Festspiele eine künstlerische Heimat geworden, weil sie hier finden, was Musik braucht: einen inspirierenden Ort, Konzentration und ein kundiges Publikum.

Da capo also für Tabea Zimmermann, Avi Avital und Fabian Müller – Residenzkünstler 2024 –, zu denen sich ein ganz besonderes Orchester gesellt: Les Siècles unter der Leitung von François-Xavier Roth, mit den Solisten Isabelle Faust, Alexander Melnikov und Jean-Frédéric Neuburger. Da capo auch für den RIAS-Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin, für NICO AND THE NAVIGATORS, für Christoph Prégardien und Udo Samel, die Capella de la Torre, für Dorothee Oberlinger, Martin Helmchen, Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker, das GrauSchumacher Piano Duo, die Schola Heidelberg, La Stagione Frankfurt, La fonte musica, Jean-Guihen Queyras, die Quartette Belcea, Schumann, Casals und viele andere ... Aus Frankreich erstmals dabei das Ensemble Les Forces Majeures, das zur musikalischen Radtour einlädt, und Quatuor Beat mit einer hinreißenden Musiktheaterproduktion für die ganze Familie.

Vier lange Festspielwochen geben sich Weltklassekünstler in Schwetzingen die Klinke in die Hand. Seien Sie dabei!

Tickets sind ab sofort beim SWR Ticket Service und an allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Oder klicken Sie auf die einzelnen Veranstaltungen unten im Programm.

Kontakt

Schwetzinger SWR Festspiele
Hans-Bredow-Straße
D-76530 Baden-Baden

Telefon: +49 (0)7221-929-24990
Fax: +49 (0)7221-929-24995

 

TICKET-HOTLINE 07221 300 100 (Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr)
BESTELLUNGEN PER E-MAIL swrticketservice@swr.de
Bewertungschronik

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Bewertungen & Berichte Schwetzinger SWR Festspiele

2 Oper

Der Doppelgänger

Oper von Lucia Ronchetti (Musik) und Katja Petrowskaja (Libretto)
Nach Fjodor Dostojewski

Uraufführung: 26.4.2024

Peter Schöne, Goljadkin / Bariton
Christian Tschelebiew, Doppelgänger, Vokalquartett / Bass
Robert Maszl, Doktor, Vokalquartett / Tenor
Zvi Emanuel-Marial, Petruschka, Vokalquartett / Altus
Olivia Stahn, Klara / Sopran
Vladyslav Tlushch, Vokalquartett / Bariton
SWR SYMPHONIEORCHESTER
Tito Ceccherini, Musikalische Leitung

David Hermann, Regie
Bettina Meyer, Bühne
You-Jin Seo, Kostüme
Clemens Gorzella, Licht
Jens Schubbe, Talisa Walser, Dramaturgie


Der Doppelgänger
Oper von Lucia Ronchetti (Musik) und Katja Petrowskaja (Libretto)
Nach Fjodor Dostojewski

Der junge Beamte Jakow Petrowitsch Goljadkin trifft plötzlich auf einen Doppelgänger. Der taucht nicht nur in der Wohnung auf und übernimmt seinen Arbeitsplatz, er scheint auch eine bessere Version des verwirrten Protagonisten zu sein. Beginnt das Verhältnis der beiden Goljadkins zunächst fast brüderlich, spitzt sich die Lage nach und nach zu. Wer ist der echte Goljadkin und wer der Doppelgänger?

Basierend auf Dostojewskis Frühwerk Der Doppelgänger entwickeln die Autorin Katja Petrowskaja, die 2013 den Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb gewann und nun erstmals ein Opernlibretto schreibt, und die Komponistin Lucia Ronchetti eine musikalisch- psychologische Gesellschaftssatire.

Kompositionsauftrag der Schwetzinger SWR Festspiele in Koproduktion mit dem Luzerner Theater.

Gefördert durch die Ernst von Siemens Musikstiftung.

Einführung: 18:00 Uhr, Kammermusiksaal

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Ausstellung

Vernissage Imagined Garden

Grace Ellen Barkey, Visuelle Installation
Tamara Miller, Klanginstallation
Emma van der Put, Andrés Quezada, Assistenz
Sarah Maria Sun, Idee und Leitung


Pflanzen gehören zu den ältesten Spezies unseres Planeten, sie verfügen über Fähigkeiten, die von der Wissenschaft erst nach und nach entschlüsselt werden. Um diese faszinierenden Kommunikationsstrategien und ihre Gefährdung geht es in einem eigens für den Schwetzinger Garten entwickelten, multidisziplinären Kunstprojekt, das von Sarah Maria Sun kuratiert wurde und zwei Künstlerinnen zusammenbringt, die bisher noch nie miteinander gearbeitet haben: die junge chilenische Komponistin Tamara Miller und Grace Ellen Barkey.

Imagined Garden vereint Klang, Bildende Kunst, Naturwissenschaft, Technik und Botanik in einer Installation und verwandelt die Orangerie in einen farben- und formenprächtigen Erlebnisraum, in einen Garten der Möglichkeiten und Erinnerungen.

Eine Kooperation mit den Sommerlichen Musiktagen Hitzacker

Mit freundlicher Unterstützung der Kunststiftung NRW, der Karin und Uwe Hollweg Stiftung und der Forberg-Schneider-Stiftung

Täglich von 10.00 bis 18.00 Uhr
Eintritt frei, Ticket zum Park erforderlich

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Konzert

Núria Rial & Ensemble 1700

La Follia

Núria Rial, Sopran
ENSEMBLE 1700:
Dorothee Oberlinger, Blockflöte, Leitung
Yves Ytier, Violine, Tanz
Hille Perl, Viola da Gamba
Florian Birsak, Cembalo
Axel Wolf, Laute


Vokal- und Instrumentalmusik des 16. bis 19. Jahrhunderts u.a. von Diego Ortiz, Claudio Monteverdi, Andrea Falconieri, Barbara Strozzi, G.F. Händel, C.P.E. Bach und Antonio Vivaldi

Festivals gewinnen Profil durch ihre Programme und durch die Künstlerinnen und Künstler, die sie gestalten. Dorothee Oberlinger begeistert als Blockflötenvirtuosin und Ensembleleiterin die Freunde historischer und heutiger Musik immer wieder aufs Neue. Ihr drittes Schwetzinger Programm (nach 2021 und 2022) baut sie um einen musikalischen Urtypus auf. »La Follia« war ursprünglich ein wilder Tanz aus Portugal. Sein harmonisches Grundmodell wurde danach zum Anstoß für zahllose Kompositionen bis in die jüngste Zeit. Oberlinger entfaltet das vielfältige Panorama einer musikalischen Idee auf ihrem Weg durch die Geschichte.

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Konzert

Avi Avital & Omer Klein

Grenzgänge

Avi Avital, Mandoline
Omer Klein, Klavier


Omer Klein *1982: Kavana / Baghdad Blues
Omer Avital *1971: Ana Maghrebi, Ballad for Eli
Omer Klein: Joséphine, Lament, Asia Minor
Johann Sebastian Bach 1685 – 1750: Partita für Violine solo Nr. 2 d-Moll BWV 1004, bearbeitet für Mandoline
Omer Klein: Yemen

Avi Avital, den wir 2024 als Residenzkünstler begrüßen, gilt nicht nur als einer der größten Mandolinenvirtuosen unserer Zeit, er ist auch ein ausgesprochen charismatischer Musiker, der sein Publikum vom ersten Moment an zu begeistern vermag.

Für die Schwetzinger »Grenzgänge« hat Avi Avital sich den israelischen Jazzpianisten Omer Klein als kongenialen Partner für eine musikalische Reise zwischen Jazz und klassischer Musik an die Seite geholt. Zusammen haben sie ein Programm entwickelt, in das Jazzstücke, Eigenkompositionen und israelische Lieder Eingang finden.

Aber natürlich kann Avital Johann Sebastian Bach, den Helden seiner Kindheit, nicht auslassen. Zusammen haben die beiden Künstler das Programm um eine Mandolinenbearbeitung von Bachs d-Moll-Partita erweitert, die – ganz im Sinne der Grenzgänge-Idee – in eine Jazzimprovisation mündet.

Veranstaltungsdauer: ca. 70 min, ohne Pause

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Konzert

Armida Quartett

Streichquartett-Matinee

Martin Funda, Violine
Johanna Staemmler, Violine
Teresa Schwamm-Biskamp, Viola
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello


Joseph Haydn 1732 – 1809: Streichquartett B-Dur op. 76 Nr. 4 »Sonnenaufgang« Hob III:78
Leoš Janáček 1854 – 1928: Streichquartett Nr. 2 »Intime Briefe«
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791: Streichquartett C-Dur KV 465 »Dissonanzen-Quartett«

Ihren Ensemblenamen wählten die vier Musiker nach einer Oper von Joseph Haydn, dem Gründervater der Gattung Streichquartett. Mit einem Paukenschlag führten sie sich 2012 auf der Bühne erlesener Kammermusik ein: Beim ARD-Wettbewerb gewannen sie nicht nur den Ersten Preis, sondern auch den Publikumspreis und sechs weitere Preise.

Bei ihrem Schwetzinger Da capo – 2018 gestalteten sie ein gemeinsames Programm mit dem Modigliani Quartet – umreißen sie das Spektrum ihrer Quartettkunst mit Schlüsselwerken von Haydn, Mozart und Janáček.

Veranstaltungsdauer: ca. 100 min, inkl. Pause

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Konzert

Trio Weithaas, Hecker, Helmchen

Antje Weithaas, Violine
Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello
Martin Helmchen, Klavier


Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791: Trio für Violine, Violoncello Klavier Nr. 5 C-Dur KV 548
Dmitri Schostakowitsch 1906 – 1975: Trio für Violine, und Violoncello und Klavier Nr. 1 c-Moll op. 8
Felix Mendelssohn Bartholdy 1809 – 1847: Trio für Violine, Violoncello und Klavier Nr. 2 c-Moll op. 66

Bei den Schwetzinger Festspielen haben die drei Künstler Maßstäbe gesetzt: mit kenntnis- und spannungsreich durchkomponierten Soloabenden, in unterschiedlichsten Kammermusikformationen mit und ohne Gesang – und als Trio.

2017 ließen sie erleben, wie nahe sich Franz Schubert und Antonín Dvořák bei allen Unterschieden ihrer Tonsprache sind. 2024 gestalten sie ein Programm mit subtilen Bezügen und Kontrasten: Mozarts C-Dur-Trio entstand im Umfeld seiner letzten Sinfonien und schlägt deren hohen Ton an.

Schostakowitschs Jugendwerk bildet eine wichtige Stufe auf dem Weg zu seiner Ersten Sinfonie, die ihn international bekannt machte.

Veranstaltungsdauer: ca. 100 min, inkl. Pause

Einführung: 18:30 Uhr, Jagdsaal

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1 Konzert

A Day with Suzanne - Hommage à Leonard Cohen

Grenzgänge

ENSEMBLE PHOENIX MUNICH:
Joel Frederiksen, Gesang, Laute, Leitung
Emma-Lisa Roux, Laute, Gesang
Domen Marinčič, Viola da Gamba
Hille Perl, Viola da Gamba


Songs, Lieder und Chansons u.a. von Leonard Cohen, Orlando di Lasso, Josquin Desprez, Pierre Attaignant und Henry Purcell

Französische Chansons der Renaissance treffen auf Lieder von Leonard Cohen. Der große kanadische Singer-Songwriter wurde international geschätzt für seine Fähigkeit, Wort und Musik sensibel zu verbinden. Das Programm, das der amerikanische Alte-Musik-Spezialist Joel Frederiksen für sein Ensemble Phoenix Munich nach sorgfältigem Quellenstudium zusammengestellt hat, vereint Cohens Lieder musikalisch und poetisch mit Chansons früherer Epochen.

Das berühmte Chanson Susanne un jour von Orlando di Lasso etwa trifft auf Cohens Suzanne, Josquin Desprez Adieu mes amours oder Tänze von Pierre Attaingnant bilden ein faszinierendes Spannungsfeld zu Cohens zeitlos berührenden Liedern über die Liebe und das Leben.

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Konzert

Gringolts Quartett

Streichquartett-Matinee

Ilya Gringolts, Violine
Anahit Kurtikyan, Violine
Silvia Simionescu, Viola
Claudius Herrmann, Violoncello


György Kurtág *1926: »Hommage à Mihály András« Zwölf Mikroludien für zwei Violinen, Viola und Violoncello op. 13
Ludwig van Beethoven 1770 – 1828: Streichquartett F-Dur op. 18 Nr. 1
Dmitri Schostakowitsch 1906 – 1975: Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118

2017 gab Ilya Gringolts sein Debüt in Schwetzingen. Es entstand ein lebendiger, intensiver Dialog der Epochen – ein Grundanliegen Gringolts’. 2024 erfüllt er es mit seinem Quartett auf andere Weise. Kurtágs Miniaturen wirken wie Lichtpunkte in einem erahnbaren Raum; sie sprechen die Sprache kreativen Selbstzweifels. Beethoven führte sich mit seinem Opus 18 als Quartettkomponist ein; aus seinem F-Dur-Werk spricht zuversichtliches Selbstbewusstsein. Schostakowitsch widmete sein As-Dur-Quartett dem Freund Mieczysław Weinberg.

Veranstaltungsdauer: ca. 80 min, inkl. Pause

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Familienprogramm

Click'n Drums

Familienvorstellung / ab 4 Jahren

QUATUOR BEAT:
Gabriel Benlolo
Laurent Fraiche
Jérôme Guicherd
Hervé Trovel
(Alle Percussion und Schauspiel)


Pierre-Jean Carrus Regie
Hélène Gustin Konzept Spiel und Bewegung
Fabienne Desflèches Kostüme und Requisiten
Moïse Hill Licht und Regieassistenz

Eigenkompositionen und arrangierte Werke von J.S. Bach, Peter Tschaikowski, Elliot Cole, Mátyás Wettl u.a.

Bumm, tschak, tschak, bumm, tschak! Beim französischen Ensemble Quatuor Beat dreht sich alles um den Rhythmus, ob nun mit Koffern auf dem Boden, mit Drumsticks auf Stühlen, mit Schlegeln auf dem Vibraphon oder ganz einfach mit den Händen auf dem eigenen Körper getrommelt wird.

Die vier Virtuosen erzählen mit unzähligen Schlaginstrumenten und viel Humor und Können eine Geschichte, die ganz ohne Worte auskommt. Alles bewegt sich, rennt herum und tanzt – sogar das Publikum.

Ein wunderbar turbulentes Spektakel für Menschen ab 4 Jahren.

Veranstaltungsdauer: ca. 75 min, ohne Pause

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Konzert

Memories - Monteverdis musikalische Tagebücher

Margaret Hunter, Viktoria Wilson, Sopran
Fabian Kelly, Minsub Hong, Tenor
Jakob Ahles, Bass
CAPELLA DE LA TORRE
Katharina Bäuml, Leitung


Vokal- und Instrumentalmusik von Claudio Monteverdi 1567 – 1643

Eine Ära rundet sich. 2017, im ersten Jahr unter Heike Hoffmanns künstlerischer Leitung, wurden alle drei Opern Claudio Monteverdis in Schwetzingen aufgeführt. 2024, bei den letzten Festspielen, die sie verantwortet, wird das Bild ergänzt.

»Monteverdis musikalische Tagebücher« nennt die Capella de la Torre, spezialisiert auf Musik des Mittelalters und der frühen Neuzeit, ihr Programm, das sie aus Sammlungen zusammengestellt haben, die als Monteverdis Vermächtnis gelten. Die Konstellation der Stücke fügt sich zum Porträt – wie Eintragungen aus dem Tagebuch der Geschichte.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Kirchenmusik

Marienvesper

La Fonte Musica
Michele Pasotti, Theorbe & Leitung


Claudio Monteverdi 1567 – 1643: Vespro della Beata Vergine (Marienvesper) für Chor, Soli und Orchester SV 206

Die Fortsetzung und Ergänzung zum Vortag. Die Marienvesper gilt als Summa und Vermächtnis von Monteverdis geistlicher Musik. Das Ensemble La Fonte Musica, gegründet, um Musik des ausgehenden Mittelalters und der Renaissance zeitgerecht zu interpretieren, geht damit historisch an seine vorderste Grenze, dorthin, wo sich die Renaissance zum Barock hin öffnet, gleichsam ins Quellgebiet der Neuzeit.

2022 debütierten sie bei den Schwetzinger Festspielen mit Musik der Vor-Renaissance.

Übrigens: Erstmals sind die Schwetzinger Festspiele in Worms zu Gast.

In Zusammenarbeit mit der Stadt Worms. Mit freundlicher Unterstützung der Harald Christ Stiftung für Demokratie und Vielfalt, Rheinhessen Sparkasse und Familie Dres. Eva und Gregor M. Hess.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, ohne Pause

Einführung: 18:30 Uhr, Nikolauskapelle im Dom

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Konzert

GrauSchumacher Piano Duo: Music for a Summer Evening

Andreas Grau, Götz Schumacher, Klavier
Franz Bach, Jochen Schorer, Schlagzeug


Claude Debussy 1862 – 1918: Prélude à l’après-midi d’un faune Fassung für zwei Klaviere
Johannes Brahms 1833 – 1897: Variationen über ein Thema von Joseph Haydn für zwei Klaviere op. 56b
Béla Bartók 1881 – 1945: Sonate für zwei Klaviere und Schlagzeug Sz 110
Maurice Ravel 1875 – 1937: Rhapsodie Espagnole. Suite für Orchester, Fassung für zwei Klaviere
George Crumb 1929 – 2022: »Music for a Summer Evening« (Makrokosmos III) für zwei verstärkte Klaviere und Percussion

»Perfektion ist für sie die Grundlage, wirklich Musik zu machen«, schrieb die Süddeutsche Zeitung über Andreas Grau und Götz Schumacher. Unter den Klavierduos zählen sie zu den zwei ganz Großen. Das Schwetzinger Publikum haben sie mehrfach und mit ganz verschiedenen Konzert- und Kooperationsformaten begeistert.

2024 kommen sie mit einem Programm, dem man den inneren Beziehungsreichtum nicht auf den ersten Blick ansieht. Man wird ihn hörend entdecken.

Veranstaltungsdauer: ca. 120 min, inkl. Pause

Einführung: 18:30, Kammermusiksaal

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Konzert

Das musikalische Quintett

SWR2 live in Schwetzingen

Jörg Lengersdorf, Moderation
Gäste:
Susanne Benda, Musikkritikerin
Jan Brachmann, Musikkritiker
Sabine Fallenstein, SWR2 Musikredakteurin
Sebastian Sternal, Pianist


Eindrücke und Gespräche rund um neue und alte Aufnahmen

Fünf Personen, drei Werke und viele neue Höreindrücke – das alles bietet das »Musikalische Quintett«. Die Stücke stehen fest, aber die Gäste wissen nicht, welche Aufnahmen gespielt werden: Blindverkostung also! Mit dabei: der Mainzer Pianist und Jazz-Professor Sebastian Sternal. Er improvisiert am Klavier über die ausgewählten Stücke und mischt sich mit ins Gespräch ein.

Eintritt frei / Ticket zum Schlosspark erforderlich

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Konzert

Les Siècles I - Roth, Faust & Melnikov

LES SIÈCLES
François-Xavier Roth, Leitung
Isabelle Faust, Violine
Alexander Melnikov, Klavier


György Ligeti 1923 – 2006: Concert Românesc
Konzert für Violine und Orchester (1993)
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791: Konzert für Klavier und Orchester A-Dur KV 488
Symphonie g-Moll KV 550

Kongeniale Interpreten. Künstlerische Wahlverwandtschaften. Das Orchester Les Siècles, François-Xavier Roths eigene Gründung, spielt musikalische Werke auf Instrumenten, wie sie zu deren Entstehungszeit üblich waren.

Bei seiner Schwetzinger Residenz 2022 verfuhr Alexander Melnikov entsprechend mit Klavierliteratur aus verschiedenen Jahrhunderten: Er spielte sie auf epochenspezifischen Instrumenten.

Isabelle Faust wählt je nach Werk unterschiedliche Saiten oder Bögen. Sie alle grenzen sich nicht auf einen geschichtlichen Zeitraum ein, Historizität beginnt bei ihnen mit der Moderne und greift von dort in die Geschichte zurück.

Aus diesem Bewusstsein heraus organisieren sie den musikalischen Dialog zwischen György Ligeti, Jahrgang 1923, und Wolfgang Amadeus Mozart, Jahrgang 1756, zwei Klassikern.

Veranstaltungsdauer: ca. 120 min, inkl. Pause

Einführung: 18:30 Kammermusiksaal

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Konzert

Cuarteto Quiroga

Streichquartett-Matinee

Aitor Hevia, Violine
Cibrán Sierra, Violine
Josep Puchades, Viola
Helena Poggio, Violoncello


Joseph Haydn 1732 – 1809: Streichquartett d-Moll op. 42 Hob III:43
Béla Bartók 1881 – 1945: Streichquartett Nr. 3 Sz 85
Raquel García-Tomás: Neues Werk
Ludwig van Beethoven 1770 – 1827: Streichquartett Nr. 16 F-Dur op. 135

Der Name ist Programm. Als sich die vier Musiker 2003 zusammentaten, wählten sie für ihr Quartett den Namen eines spanischen Violinvirtuosen, dessen Pionierleistungen sich nicht in seiner internationalen Bekanntheit widerspiegeln.

Ihre Programme bauen sie auf dem klassischen Repertoire auf, setzen davon ausgehend aber zwei Schwerpunkte: Sie widmen sich neuer Musik, und sie brechen eine Lanze für Komponistinnen und Komponisten ihres Landes.

Ihr Schwetzinger Programm 2024 haben sie aus herausfordernden Werken zusammengestellt, die sich nicht einfach in die Tradition der Quartettkunst einreihen, sondern sie befragen und energisch weitertreiben.

Veranstaltungsdauer: ca. 80 min, inkl. Pause

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Konzert

Les Siècles II - Roth, Faust & Neuburger

LES SIÈCLES
François-Xavier Roth, Leitung
Isabelle Faust, Violine
Jean-Frédéric Neuburger, Klavier


György Ligeti 1923 – 2006:
Kammerkonzert für 13 Instrumentalisten
Konzert für Klavier und Orchester
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791:
Konzert für Violine und Orchester G-Dur KV 216
Sinfonie D-Dur KV 385 »Haffner-Sinfonie«

Dialog der Epochen, Kapitel II. Les Siècles, das diesjährige Residenzorchester, arbeitet mit kongenialen Solisten zusammen. Isabelle Faust wählt für ihre Interpretationen je nach Werk und Epoche unterschiedliche Saiten und Bögen; damit entspricht sie dem Ansatz, vom epochenspezifischen Originalklang auszugehen und daraus die Interpretation zu entwickeln. Jean- Frédéric Neuburger verfolgt eine Doppelkarriere als Komponist und Pianist und lebt damit die künstlerische Dauerspannung von Geschichte und Aktualität besonders intensiv aus.

Wie am Vorabend stellt François-Xavier Roth Solokonzerte und Ensemblewerke von Mozart und Ligeti einander gegenüber und thematisiert damit eine Grundfigur demokratischen Musizierens: das Verhältnis von Individualität und Kooperation im Interesse eines Werkganzen.

Veranstaltungsdauer: ca. 100 min, inkl. Pause
Einführung: 17:00, Kammermusiksaal

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Liederabend

Die schöne Magelone

Christoph Prégardien, Tenor
Udo Samel, Sprecher
Hartmut Höll, Klavier


Johannes Brahms 1833 – 1897
»Die schöne Magelone«.15 Romanzen für Singstimme und Klavier erweitert um Zwischentexte von Ludwig Tieck op. 33

Die Liedkunst hat in Schwetzingen ihren festen Platz. Nicht nur sie, alle denkbaren Kombinationen von Poesie und Musik. Dass es so ist, daran hat Christoph Prégardien einen großen Anteil.

Sein Da Capo feiert er mit zwei Meistern ihres Fachs: Hartmut Höll ist der Liedgestalter am Klavier par excellence; wenige verstehen es wie Udo Samel, die Musik in der Poesie zur unmittelbaren Erfahrung zu machen. Er liest Ludwig Tiecks fantastische Erzählung von der „Schönen Magelone“. Prégardien und Höll gestalten die Romanzen, die der Dichter einflocht und die Johannes Brahms komponierte.

Ein Gesamtkunstwerk, märchenhaft.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, ohne Pause

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Musiktheater

Pygmalion

Melodram

LA STAGIONE FRANKFURT
Michael Schneider, Musikalische Leitung
Ana Maria Labinm, Sopran
Michael Rotschopf, Sprecher
Iris Drögekamp, Szenische Einrichtung


Franz Ignaz Beck 1734 – 1809: Ouvertüre zum Melodram »Pandore & Prométhée«
Georg Anton Benda 1722 – 1795: »Pygmalion« Melodram
Libretto von Friedrich Wilhelm Gotter nach Jean-Jacques Rousseau
Georg Philipp Telemann 1681 – 1767: »Ino« Dramatische Kantate für Sopran und Orchester TWV 20:41
Libretto von Karl Wilhelm Ramler

Oper ist nicht alles. Es gab auch andere theatralische Verbindungen von Sprache und Musik. Etwa das Melodram. Da wurde zwischen und zur Musik gesprochen, die beiden Ausdrucksformen schaukelten sich zu dramatischen Höhepunkten hoch.

La Stagione, das entdeckungsfreudige Ensemble aus Frankfurt, ruft die spannungsvollen Formen wieder in Erinnerung. Franz Beck, der Schwetzinger, den es in die weite Welt zog, findet sich öfter in ihren Programmen. Telemanns experimentelles Spätwerk brachten sie wieder zum Bewusstsein, und mit Georg Benda präsentieren nach dem Melodram Medea nun erneut einen energischen Reformer des Musiktheaters.

19:00 Uhr
Veranstaltungsdauer: ca. 95 min, inkl. Pause
Einführung: 18:00, Kammermusiksaal

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Konzert

Mother Earth

Grenzgänge

SHERIDAN ENSEMBLE
Mary Carewe, Gesang
Susanne Zapf, Violine
Anna Carewe, Violoncello
Philip Mayers, Klavier
Oli Bott, Vibraphon
Andreas Arend, Lyra Polyversalis


Lieder und Instrumentalwerke u.a. von Darius Milhaud, Neil Young, Claude Debussy, Kate Bush, Iannis Xenakis, Antonio Vivaldi, Stevie Wonder, Ludwig van Beethoven und Chick Corea

»Respect Mother Earth and her giving ways / Or trade away our children’s days« So lauten die Schlusszeilen des Songs Mother Earth (Natural Anthem) von Neil Young & Crazy Horse. Das Sheridan Ensemble hat sich von diesem Lied zu einem Programm inspirieren lassen, das den Reichtum unserer Natur feiert und gleichermaßen mahnt, sie mit Respekt zu behandeln.

Lieder, die vom Protestsong Goose & Common aus dem 17. Jahrhundert bis zu If It’s Magic von Stevie Wonder reichen, werden mit Musik von Claude Debussy, Darius Milhaud, Ludwig van Beethoven, Iannis Xenakis u.a. zu einem nachdenklich stimmenden Abend über die Natur, das Leben und unsere zerbrechliche Existenz auf diesem Planeten verknüpft.

Veranstaltungsdauer: ca. 70 min, ohne Pause

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Ausflug

Accordez vos vélos!

Musikalische Fahrradtour

LES FORCES MAJEURES
Raphaël Merlin, Leitung


Musikalische Radtour & Konzert
9.00 Uhr: Treffpunkt am Schlossplatz Schwetzingen
10.00 Uhr: Los geht’s Richtung Zähringer Tor, dort ein erstes Kurzkonzert
11.15 Uhr: Weiter Richtung Rhein zur Kollerfähre
Nach der Überfahrt
12.30 Uhr: Kurzkonzert in der Reithalle auf der Kollerinsel – Dressurreiten und Musik
Gelegenheit zum Mittagsimbiss im Restaurant und Biergarten Kollerinsel, dann geht es zurück über den Rhein und weiter Richtung Brühl
15.30 Uhr: Kurzkonzert im Garten der Villa Meixner
16.15 Uhr: Rückfahrt nach Schwetzingen

Genau zehn Jahre nach seiner Gründung zum ersten Mal in Deutschland: Das Ensemble Les Forces Majeures, dessen Projekte stets um den Cellisten Raphaël Merlin und einen Kern von Musikern mit kammermusikalischer Erfahrung aufgebaut sind.

Zu seinem Markenzeichen ist die musikalische Fahrradtour geworden. So verrückt es auch klingen mag, dieses Abenteuer versucht, eine Antwort auf eine immer aktueller werdende Frage zu finden: Wie können wir angesichts des ökologischen Wandels unseren CO2-Fußabdruck und unsere Energiekosten reduzieren?

Los geht es am Schwetzinger Schlossplatz Richtung Rhein, auf die Kollerinsel und zurück nach Schwetzingen. Jung und Alt sind herzlich eingeladen, mitzuradeln und unterwegs einige Kurzkonzerte zu erleben. Am Abend präsentiert das Ensemble dann das vollständige Programm im Mozartsaal des Schlosses.

Mit freundlicher Unterstützung von Nextbike und in Zusammenarbeit mit Pferdeland Kollerinsel, ADFC Schwetzingen, Gemeinde Brühl / Jugendstil Villa Meixner und dem NABU

Teilnahme kostenlos. Fährticket zahlt jeder Teilnehmer selbst.

Anmeldung erforderlich per E-Mail an schwetzinger-swr-festspiele@swr.de, Betreff: Fahrradkonzert.

Für die Veranstaltung gelten folgende Teilnahmebedingungen:

1. Die Teilnahme erfolgt auf eigene Verantwortung. Eine Haftung kann durch die Schwetzinger SWR Festspiele nicht übernommen werden.

2. Bitte folgen Sie im Interesse der Sicherheit aller Teilnehmer sowie Unbeteiligter im öffentlichen Raum den Hinweisen der Tourleitung.

Bei schlechtem Wetter wird umgeplant – aktuelle Information dazu auf www.schwetzinger-swr-festspiele.de

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Konzert

Les Forces Majeures

Raphaël Merlin, Leitung

Werke von Francis Poulenc, Claude Debussy, Felix Mendelssohn Bartholdy, u.a.

Genau zehn Jahre nach seiner Gründung zum ersten Mal in Deutschland: Das Ensemble Les Forces Majeures, dessen Projekte stets um den Cellisten Raphaël Merlin und einen Kern von Musikern mit kammermusikalischer Erfahrung aufgebaut sind.

Zu seinem Markenzeichen ist die musikalische Fahrradtour geworden. So verrückt es auch klingen mag, dieses Abenteuer versucht, eine Antwort auf eine immer aktueller werdende Frage zu finden: Wie können wir angesichts des ökologischen Wandels unseren CO2-Fußabdruck und unsere Energiekosten reduzieren?

Im Mozartsaal des Schwetzinger Schlosses präsentiert das Ensemble das vollständige Programm der Fahrradtour.

Pay what you want! Entscheiden Sie selbst, was Sie für dieses Konzert zahlen möchten oder können, mindestens aber 10 €.

Veranstaltungsdauer: ca. 65 min, ohne Pause

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Konzert

Brahms - Streichsextette

BELCEA QUARTET:
Corina Belcea, Violine
Suyeon Kang, Violine
Krzysztof Chorzelski, Viola
Antoine Lederlin, Violoncello
& Tabea Zimmermann, Viola
Jean-Guihen Queyras, Violoncello


Johannes Brahms 1833 – 1897: Sextett für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli Nr. 1 B-Dur op. 18
Sextett für zwei Violinen, zwei Violen und zwei Violoncelli Nr. 2 G-Dur op. 36

Nach diesem Abend wird man beseelt und gedankenvoll nach Hause gehen. Brahms teilte seiner Mit- und Nachwelt wenig von dem mit, was ihn innerlich bewegte. Die Sextette – Kammermusik, die in die sinfonische Weite drängt – enthalten viel davon. Zu ihrer Interpretation braucht man Künstler, die miteinander und mit Brahms vertraut sind.

Das Belcea Quartet, seit 2018 zum vierten Mal in Schwetzingen, hat oft mit anderen Kolleginnen und Kollegen musiziert, auch mit Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Alle sind der Kammermusik leidenschaftlich zugetan. Brahms, der wenigstens sieben Mal in Heidelberg die Sommerfrische suchte, hätte seine Freude an diesem Abend!

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Konzert

Musikstunde - Das musikalische Rätsel

SWR2 live in Schwetzingen

Schon seit Jahren ist das monatliche Rätsel mit Katharina Eickhoff fester Bestandteil der SWR2 Musikstunde. Bei den Schwetzinger SWR Festspielen ist die Moderatorin wieder live zu Gast und lädt zum Mitraten ein. Musikalisch wird sie diesmal vom Trio E.T.A., den diesjährigen SWR2 New Talents, unterstützt.

Eintritt frei / Ticket zum Schlosspark erforderlich

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Konzert

SWR Symphonieorchester, Antonello Manacorda & Fabian Müller

Orchesterakademie

Fabian Müller, Klavier
Antonello Manacorda, Dirigent
SWR SYMPHONIEORCHESTER


Ludwig van Beethoven 1770 – 1828: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58
Wolfgang Amadeus Mozart 1756 – 1791: Sinfonie Nr. 41 C-Dur KV 551 »Jupiter«

Fabian Müller ist in diesem Jahr Residenzkünstler in Schwetzingen. Beethovens Klavierkonzerte hat er in verschiedenen Aufführungsformen gespielt, sie sind ihm vertraut.

Das Programm mit dem SWR Symphonieorchester und Antonello Manacorda entspricht dem, was er mit seinem eigenen Ensemble gern verwirklicht: die Kombination von Virtuosität und Intensität, in diesem Fall von Beethovens Konzert mit dem Werk, das dessen Sinfonien den Weg bereitete.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause
Einführung: 17:00 Uhr, Kammermusiksaal

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Konzert

Avi Avital & Ksenija Sidorova

Grenzgänge

Avi Avital, Mandoline
Ksenija Sidorova, Akkordeon


Werke und Bearbeitungen von W.A. Mozart, Fritz Kreisler, Manuel de Falla, Igor Strawinsky, Marc Lavry, Giovanni Sollima u.a.

In seiner unbändigen Musikalität ist Avi Avital nicht zu bremsen; der Strom seiner Ideen versiegt wohl nie. Er spielt ein Instrument, das man hierzulande lange in die Hinterzimmer der Volksmusik verbannte: die Mandoline. Er tut sich mit der Virtuosin auf dem Akkordeon zusammen, einem Instrument, das ähnlicher Herkunft ist, aber inzwischen Avantgardekarriere machte. Alles, was sie spielen, balanciert gleichsam auf dem Hochseil des Populären, verwandelt die Straßenkinder der Kunst in Top-Akrobaten.

Ein spannungsvolles Late-Night-Vergnügen, an dem man sich nicht satthören kann.

Veranstaltungsdauer: ca. 65 min, ohne Pause

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Konzert

Goldmund Quartett

Streichquartett-Matinee

Florian Schötz, Violine
Pinchas Adt, Violine
Christoph Vandory, Viola
Raphael Paratore, Violoncello


Joseph Haydn 1732 – 1809: Streichquartett D-Dur op. 76 Nr. 2 Hob III:79
Dmitri Schostakowitsch 1906 – 1975: Streichquartett Nr. 7 fis-Moll op. 108
Anton Webern 1883 – 1945: Langsamer Satz für Streichquartett
Alexander Borodin 1833 – 1887: Streichquartett Nr. 2 D-Dur

Das Goldmund Quartett beschließt sein Programm mit einer versteckten Widmung an den Genius loci. Alexander Borodin, der russische Fürstensohn, lebte zwei Jahre in Heidelberg, um sich in der Medizin weiterzubilden. Er nutzte die Gelegenheit, um viel Kammermusik zu spielen und einiges zu komponieren.

Die vier Goldmund-Musiker arbeiten seit 2009 in unveränderter Besetzung zusammen. Sie spielen auf Stradivari-Instrumenten, die Niccolò Paganini einst erwarb und die heute der Nippon Foundation gehören – ein Privileg, das nur den Besten zuteil wird.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Klavierkonzert

Fabian Müller

Fabian Müller, Klavier

Johannes Brahms 1833 – 1897: Sonate für Klavier Nr. 3 f-moll op. 5
György Kurtág *1926: »Szálkák« (»Splitter«) für Klavier op. 6d
Ludwig von Beethoven 1770 – 1828: Sonate für Klavier Nr. 21 C-Dur op. 53 »Waldstein-Sonate«

Solche Kontraste liebt Fabian Müller: Am Anfang und Ende zwei große Sonaten, die einen gewaltigen Bogen spannen, in der Mitte Miniaturen, die jedem Ton, jeder Geste existenzielle Bedeutung verleihen.

György Kurtág fand einst aus einer schöpferischen Krise, indem er seine musikalischen Ideen aus winzigen Zellen hervorgehen ließ.

»Verschleierte Symphonien« nannte Robert Schumann die Klaviersonaten des jungen Johannes Brahms. Keine trifft das genauer als die dritte in f-Moll. Maß genommen hat der Nachromantiker aus Hamburg an Beethovens großen Sonaten wie derjenigen op. 53, die er einem Gönner, dem Grafen Waldstein, widmete.

Veranstaltungsdauer: ca. 95 min, inkl. Pause

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Konzert

Kammermusik à la française

Albrecht Mayer, Oboe
Theo Plath, Fagott
Fabian Müller, Klavier


Jean Françaix 1912 – 1997: Trio für Oboe, Fagott und Klavier
Roger Boutry 1932 – 2019: »Interférences I« für Fagott und Klavier
Camille Saint-Saëns 1835 – 1921: Sonate für Oboe und Klavier D-Dur op. 166
Henri Dutilleux 1916-2013: Sarabande et Cortège für Fagott und Klavier
Maurice Ravel 1875 – 1937: Aus »Miroirs«. Fünf Stücke für Klavier
Francis Poulenc 1899 – 1963: Trio für Oboe, Fagott und Klavier FP 43

Bestbesetzung. Albrecht Mayer, Solooboist der Berliner Philharmoniker, ist auf seinem Instrument derzeit das Maß der Dinge.

Theo Plath, ARD-Preisträger 2019 und seitdem Solofagottist des hr-Sinfonieorchesters, profilierte sich auch als exzellenter Kammermusiker.

Fabian Müller zeigt sich nach seinem Soloauftritt mit dem SWR Symphonieorchester und seinem Klavierabend nun mit seinen Talenten im partnerschaftlichen Musizieren. Ihr gemeinsames Programm lässt die bunten Farben der Musik im Frankreich des 20. Jahrhunderts aufleuchten.

Veranstaltungsdauer: ca. 85 min, inkl. Pause

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Konzert

Lamento

Natalya Boeva, Mezzosopran
Tabea Zimmermann, Viola
Sophie Kiening, Viola
Arcan İsenkul, Viola
Jelena Antić, Viola
Anouchka Hack, Violoncello
Oliver Herbert, Violoncello
Agnès Clément, Harfe


Werke von György Ligeti, György Kurtág, Paul Hindemith, Benjamin Britten und Edwin York Bowen

Der geringschätzige Blick auf die Bratsche war einmal. Künstlerinnen wie Tabea Zimmermann haben ihr längst angemessenen Respekt erspielt. Ligeti hörte die junge Virtuosin im Radio und komponierte daraufhin seine Solosonate. Zwei Sätze daraus samt Repliken von György Kurtág bilden das Zentrum des Programms. Es ist umgeben von Werken, die vom warmen Klang der Viola ausgehen. Sie wurden von Komponisten geschrieben, die das Instrument selbst spielten.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Musiktheater

Inszenierte Nacht

ENSEMBLE ASCOLTA:
Markus Schwind, Trompete
Andrew Digby, Posaune
Erik Borgir, Violoncello
Florian Hölscher, Klavier
Hubert Stein, Gitarren
Boris Müller, Schlagzeug
Julian Belli, Schlagzeug
& Heikko Deutschmann, Sprecher
Simon Steen-Andersen, Malte Giesen, Live-Elektronik, Video und Klangregie


Francesco Filidei *1973: L’Opera (forse) für Sprecher und sechs Spieler an Tischen
Simon Steen-Andersen *1976: Inszenierte Nacht. Lesung nach den Buchstaben der Klassiker für Ensemble, Live-Elektronik und Videoprojektion

Schon immer war die Nacht Faszinosum und Stimulanz für die Künste – in der Malerei wimmelt es von »Nächtlichen Szenen«, in der Musik von Nocturnes und Notturni.

Inszenierte Nacht ist ein Spiel mit berühmten Nachtmusiken, erdacht von Simon Steen-Andersen, dem aus Dänemark stammenden Komponisten und Installationskünstler, der im Spannungsfeld zwischen Instrumentalmusik und Performance arbeitet. So wie sich ein Theaterregisseur einem Stück nähert, inszeniert Steen-Andersen die bekannten Werke von Bach, Chopin, Schumann, Mozart und Ravel neu für Auge und Ohr, entstaubt und aktualisiert sie – und rückt sie so aus der historischen Distanz ins Heute.

Veranstaltungsdauer: ca. 85 min, inkl. Pause

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Konzert

Tabea Zimmermann & Freunde

Adam Walker, Flöte
Tabea Zimmermann, Viola
Agnès Clément, Harfe
Wassili Wohlgemuth, Violine
Abigél Králik, Violine
Natalie Loughran, Viola
Anouchka Hack, Violoncello
Oliver Herbert, Violoncello


Claude Debussy 1862 – 1918: Sonate für Flöte, Viola und Harfe F-Dur L137
René Leibowitz 1913 – 1972: Sonatine für Flöte, Viola und Harfe op. 69
Ludwig van Beethoven 1770 – 1828: Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«, bearbeitet für Streichsextett von Michael Gotthard Fischer

Arkadien war Thema der vorletzten Schwetzinger Saison – Arkadien, das Sehnsuchtsland einer Harmonie von Mensch und Natur. Der Schwetzinger Schlosspark wurde einst nach diesem Ideal konzipiert.

In diesem Programm klingt es atmosphärisch nach: in Debussys Triosonate aus seinem letzten Werkzyklus und in René Leibowitz’, des Schönbergianers, Entgegnung darauf; aber auch in Beethovens Pastorale, in der die angenehmen Gefühle in der Natur durch Gewitter und Sturm fast realistisch gestört werden. In der Bearbeitung für Streichsextett erfährt sie eine Verwandlung – vom orchestralen Farbbild gleichsam zur Tuschzeichnung der intimen Kammerbesetzung.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause
Einführung: 18:30, Jagdsaal

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Stadtführung

Im Paradies der Tonkünstler

Stadtrundgang & Kurzkonzert

Rüdiger Thomsen-Fürst, Führung
Jiyeong Hwang, Henley Jun, Kina Sato, Klavier
(Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim)


Werke von Johann Christian Bach, Georg Joseph Vogler und Wolfgang Amadeus Mozart

Als der englische Musikgelehrte Charles Burney 1772 durch Schwetzingen spazierte, erschien ihm der Ort »gänzlich von einer Colonie von Musikanten bewohnt«. Tatsächlich war und ist Schwetzingen ein Ort der Musik. Das möchte auch in diesem Jahr wieder die Veranstaltung Im Paradies der Tonkünstler vermitteln: Ein Rundgang durch die Schwetzinger Innenstadt führt zu den Plätzen, an denen die Hofmusiker des Kurfürsten Carl Theodor gelebt und gearbeitet haben.

Studierende der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim laden im Anschluss zu einem Kurzkonzert in den Konzertsaal des Palais Hirsch ein. Auf dem Programm stehen Klavierkompositionen von Wolfgang Amadeus Mozart, Johann Christian Bach und Georg Joseph Vogler. Sie erklingen als Ständchen für den musikbegeisterten Kurfürsten Carl Theodor, dessen 300. Geburtstag in diesem Jahr gefeiert wird. Bei einem Glas Sekt klingt der paradiesische Nachmittag am Schwetzinger Schlossplatz aus.

In Zusammenarbeit mit Forschungszentrum Hof | Musik | Stadt und Staatliche Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Mannheim

Eintritt frei | Anmeldung erforderlich per E-Mail schwetzinger-swr-festspiele@swr.de | Betreff: Rundgang

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Konzert

Einstand I | Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs

AMELIO TRIO:
Philipp Kirchner, Klavier
Johanna Schubert, Violine
Merle Geißler, Violoncello
& Takehiro Konoe, Viola
Vilmos Mohácsi, Kontrabass


Orlando Gibbons 1583 – 1625: Drei Fantasien bearbeitet von Georg Nothdorf für Violine, Viola und Kontrabass
Rebecca Clarke 1886 – 1979: Trio für Violine, Violoncello und Klavier
Robert Schumann 1810 – 1856: Adagio und Allegro für Viola und Klavier As-Dur op. 70
Franz Schubert 1797 – 1828: Quintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier A-Dur op. 114 D 667 »Forellenquintett«
Johannes X. Schachtner *1985: Nachtrag zu Franz Schuberts »Forellenquintett« für Streicher und Klavier

Virtuosen der Zukunft stellen sich vor. Wettbewerbe gibt es viele, aber wenige sind so bedeutend und karriereprägend wie der ARD-Musikwettbewerb, der seit 70 Jahren ausgetragen wird. 2023 wurden die Besten in den Fächern Viola, Kontrabass und Klaviertrio ermittelt. Sie sind, wie ihre glücklichen Kolleginnen und Kollegen der Vorjahre, in Schwetzingen zu Gast und präsentieren sich als Einzelkünstler wie im fachübergreifenden Zusammenspiel. Ihrem Publikum bereiten sie nicht nur das Vergnügen exzellenter Darbietungen, sondern auch die Begegnung mit musikalischen Werken, die wegen ihrer Besetzung nur selten live zu hören sind.

Veranstaltungsdauer: ca. 110 min, inkl. Pause

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Konzert

Cyfarwydd | Uraufführung

Grenzgänge

Kevin Seddiki, Gitarre
Jean-Louis Matinier, Akkordeon
Eva Böcker, Violoncello
Michael Riessler, Klarinette


Michael Riessler *1957: CYFARWYDD für Gitarre, Akkordeon, Violoncello und Bassklarinette
Uraufführung, Kompositionsauftrag der Schwetzinger SWR Festspiele

Zu den wichtigsten Figuren der keltischen Götter- und Sagenwelt gehört der Zauberer Merlin. Erstmals literarisch erwähnt im 9. Jahrhundert, spielt er in der Artus-Sage eine herausragende Rolle, wird aber in späteren Jahrhunderten bis in die heutige Zeit immer wieder Stoff für Werke der Literatur, der Musik und des Films.

Anlässlich der geplanten Aufführung von Purcells Oper King Arthur und im Auftrag der Schwetzinger Festspiele hat sich der Komponist Michael Riessler nun erneut mit dem Stoff auseinandergesetzt. Riessler, der als phänomenaler Bassklarinettist souverän zwischen den musikalischen Welten wandelt, hat für die Uraufführung großartige Musiker eingeladen, die in dieser Konstellation erstmals gemeinsam auf einer Bühne stehen.

Veranstaltungsdauer: ca. 65 min, ohne Pause

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Konzert

Schumann Quartett

Streichquartett-Matinee

Erik Schumann, Violine
Ken Schumann, Violine
Veit Hertenstein, Viola
Mark Schumann, Violoncello


Ludwig van Beethoven 1770 – 1828: Streichquartett Nr. 11 f-Moll op. 95 »Quartetto serioso«
Leoš Janáček 1854 – 1928: Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate«
Johannes Brahms 1833 – 1897: Streichquartett Nr. 3 in B-Dur op. 67

Jedes Konzert ist ein Wagnis. Es braucht optimale Vorbereitung. Aber dann, im Ernstfall auf der Bühne, zählt die Inspiration des Augenblicks. »Jede Sicherheit fällt weg, man wird automatisch ehrlich zu sich selbst. Dann kann man in der Musik eine Verbindung mit dem Publikum herstellen und kommunizieren.«

Unter dieser Devise begeisterte das Schumann Quartett 2017 in Schwetzingen. Mit ihrem Da capo 2024 setzen die drei Schumann-Brüder zusammen mit Veit Hertenstein die Linie fort: von Beethoven über Brahms bis an die Schwelle zur Moderne, an der Leoš Janáček zu einer konzentrierten Mischung aus Dramatik und Sensibilität fand.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Konzert

Einstand II | Preisträger des ARD-Musikwettbewerbs

AMELIO TRIO:
Philipp Kirchner, Klavier
Johanna Schubert, Violine
Merle Geißler, Violoncello
& Takehiro Konoe, Viola
Vilmos Mohácsi, Kontrabass


Johann Nepomuk Hummel 1778 – 1837: Quintett für Klavier, Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass Es-Moll op. 87
Lili Boulanger 1893 – 1918: »D’un soir triste« für Violine, Violoncello und Klavier
Lili Boulanger 1893 – 1918: »D‘un matin de printemps« für Violine, Violoncello und Klavier
Giovanni Bottesini 1821 – 1889: Elegie Nr. 1 D-Dur für Kontrabass und Klavier
Joseph Haydn 1732 – 1809: Trio für Violine, Viola und Violoncello G-Dur op. 53 Nr.1, nach der Klaviersonate Hob. XVI:40
Ralph Vaughan Williams 1872 – 1958: Quintett für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass und Klavier c-Moll

Ein Programm der Trouvaillen, die Ergänzung zum Preisträgerkonzert am Vorabend. Dort erhielt die Viola ihren Soloauftritt mit Klavier, nun der Kontrabass. Giovanni Bottesini war wohl der erste, der als reisender Kontrabassist Geld und Ruhm erwarb.

Das 2023 preisgekrönte Klaviertrio erinnert an die Tragödie einer großen Künstlerin: Lili Boulanger war die große Hoffnung der Generation nach Debussy und Ravel. Sie starb mit 24 Jahren. Kurz nach Schuberts Forellenquintett schrieb der Mozart-Schüler, Haydn-Nachfolger und Beethoven-Freund Hummel sein Quintett für die gleiche Besetzung, die auch der raue Romantiker Ralph Vaughan Williams für seinen kammermusikalischen Erstling wählte.

Veranstaltungsdauer: ca. 100 min., inkl. Pause

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Oper

Henry Purcell | King Arthur

Florian Götz, Bariton
Marie Sophie Pollak, Sopran
Elias Arens, Schauspieler
N.N., Schauspielerin
Justin Doyle, Musikalische Leitung
RIAS KAMMERCHOR BERLIN
AKADEMIE FÜR ALTE MUSIK BERLIN
Christoph von Bernuth, Szenische Einrichtung
Stephanie Twiehaus, Dramaturgie und Textfassung


King Arthur
Semi-Opera in fünf Akten für Soli, Chor und Orchester von Henry Purcell, Libretto John Dryden

»Der britische Held« Arthur alias Artus steht im Mittelpunkt der Semi-Opera, mit der der »Poet laureate« John Dryden und Hofkomponist Henry Purcell 1691 eine Geschichte auf die Bühne des Londoner Queen’s Theatre brachten, die – damals wie heute – viel über die besondere Geisteshaltung der Briten erzählt.

Zum vieldeutigen Wesen dieser »Dramatick Opera« gehört, dass sie immer wieder neu erzählt wird: In der Produktion des RIAS Kammerchores schlüpfen vier Personen in verschiedene Rollen; die Sprechrollen übernehmen zwei langjährige Mitglieder des Deutschen Theaters Berlin, als gutherziger und teuflischer Geist verbinden Sopranistin und Bariton Dialoge und Gesang. Sachsen und Briten, Sirenen und Schäfer, fröstelndes und feierndes Volk singt und spielt der Chor, der schon 2019 – ebenfalls in der Regie von Christoph von Bernuth – mit The Fairy Queen zeigte, welch Sogkraft die Musik des »Orpheus britannicus« birgt und wieviel subtiler Humor in seinen Werken steckt.

Koproduktion mit dem RIAS Kammerchor Berlin

Veranstaltungsdauer: ca. 140 min, inkl. Pause
Einführung: 18:00 Uhr, Kammermusiksaal

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Konzert

Cuarteto Casals

Streichquartett-Matinee

Abel Tomàs, Violine
Vera Martínez, Violine
Jonathan Brown, Viola
Arnau Tomàs, Violoncello


Johann Sebastian Bach 1685 – 1750: Aus »Die Kunst der Fuge« BWV 1080: Contrapuncti 1 – 7 & 9
Joseph Haydn 1732 – 1809: Streichquartett A-Dur op. 20 Nr. 6 Hob III:36
Ludwig van Beethoven 1770 – 1827: Streichquartett Nr. 9 C-Dur op. 59 Nr. 3 (»Rasumowsky«)

»Eine maximale, extrem filigrane Durchleuchtung der Partitur und ein vielschichtiger Klang, der stets etwas Fluoreszierendes hat«, zeichne das Cuarteto Casals aus – so die Badische Zeitung 2022.

Zum fünften Mal konzertieren die vier 2024 in Schwetzingen. Im Rückblick ergibt sich ein Bild von der Spannweite ihres Repertoires, das vom Barock bis in die Moderne reicht. Mit ihrem diesjährigen Programm beleuchten sie Eckpunkte der Quartettgeschichte: mit Bach den polyphonen Quartettstil, der instrumental nicht festgelegt ist, mit Haydn die Pionierzeit und mit Beethoven den Höhepunkt des klassischen Stils.

Veranstaltungsdauer: ca. 100 min, inkl. Pause

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Konzert

Avi Avital & B'Rock Orchestra

Avi Avital, Mandoline
B’Rock Orchestra
Evgeny Sviridov, Violine, Konzertmeister


A solid dose of Flair: Italian Mandolin Music

Antonio Vivaldi 1678 – 1741: Konzert für Laute, zwei Violinen und Basso continuo D-Dur RV 93
Antonio Vivaldi 1678 – 1741: Konzert für Mandoline, Streicher und Basso continuo C-Dur op. 20 Nr. 4 RV 425
Francesco Durante 1684 – 1755: Konzert für Streicher und Basso continuo g-Moll op. 3 Nr. 2
Emanuele Barbella 1718 – 1777: Konzert für Mandoline, Streicher und Basso continuo D-Dur
Pietro Antonio Locatelli 1695 – 1764: Concerto grosso g-Moll op. 1 Nr. 12
Giovanni Sollima *1962: Konzert für Mandoline und Orchester

Ideale Partner. Das belgische Ensemble B’Rock Orchestra gründete sich 2005, um frischen Wind in die Alte-Musik-Szene zu bringen. Die Beschäftigung mit barocker Aufführungspraxis fordert ihre Musizierlust heraus, ihr Repertoire öffnen sie für moderne Werke, die für historische Instrumente geschrieben wurden.

In ihrer Entdecker- und Experimentierfreude treffen sie sich mit der Urmusikalität von Avi Avital, dem auf seinem Instrument kein musikalisches Ding unmöglich ist. »Eine ordentliche Dosis Flair« versprechen sie, »Italianità« in der Spannung zwischen den ungekrönten Musikhauptstädten Venedig und Neapel einerseits, Barock-Klassikern und dem Zeitgenossen Giovanni Sollima andererseits. Bei ihm gehen Geschichte und Gegenwart eine Liaison voller Esprit ein.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Konzert

La Lontananza

SCHOLA HEIDELBERG
Walter Nußbaum, Leitung
Carolin Widmann, Violine
SWR EXPERIMENTALSTUDIO
Michael Acker, Klangregie


Luigi Nono 1924 – 1990: »La Lontananza nostalgica utopica futura« für Violine, Tonband und Live-Elektronik
Dazu Vokalmusik von Josquin Desprez, Guillaume de Machaut, Giovanni Gabrieli und Carlo Gesualdo

Spätwerk. Abschied. Blick zurück nach vorn. Luigi Nonos Musik über die »nostalgisch-utopische Ferne« hat eigentlich keinen Anfang und kein Ende. Sie kommt – woher? Sie geht – wohin? Eine Geigerin und acht Lautsprecher befinden sich im Raum. Sie »wandert« von einer Station zur andern, agiert und reagiert auf das, was aus den Boxen kommt. Es ist vorproduziert, wird aber vom Klangregisseur gesteuert; er spielt die Elektronik wie ein Großinstrument.

Neu in Schwetzingen: Die Heidelberger Schola erweitert Nonos erinnerungshaltiges Werk um Musik der Renaissance – eine Hommage an Nonos Heimatstadt Venedig und ihre große Musiktradition. Ein anderes Spätwerk, Prometeo, nannte der Komponist eine Tragödie des Hörens. La lontananza ist eine Prozession des Hörens im imaginär-historischen Raum.

Veranstaltungsdauer: ca. 75 min, ohne Pause

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Konzert

Viola Latina

Nils Mönkemeyer, Viola
Sebastián Sciaraffia, Barockgitarre
Gonzalo Manrique, Barockgitarre
Martín Bruhn, Percussion
Rubén Dubrovsky, Colascione & Charango
Rubén Dubrovsky, Musikalische Leitung & Bearbeitungen


Werke von Adolfo Ábalos, Sixto Palavecino, José Luis Padula, Simón Díaz, Guillermo Jiménez Leal, Genaro Prieto, J.S. Bach u.v.m.

2021 war der Bratschist Nils Mönkemeyer als Residenzkünstler zu den Schwetzinger Festspielen eingeladen. Die Pandemie machte die Planungen zunichte. Nun kommt er wieder, mit einem exquisiten Programm, in dessen Zentrum die Bratsche steht, wie man sie wohl kaum je gehört hat.

Unter dem Titel »Viola Latina!« erkunden Nils Mönkemeyer, Rubén Dubrovsky und Mitglieder des Bach Consort Wien die Musik Lateinamerikas und zeigen eine einzigartige Mischung von Rhythmik der Folklore und Harmonien des Barock, wie sie nur in diesem Teil der Welt zu finden ist und nehmen das Publikum mit auf ihre Reise durch einen musikalisch höchst spannenden Kontinent – von Argentinien bis Kuba.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, inkl. Pause

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Konzert

Die musikalische Monatsrevue mit Lars Reichow

SWR2 live in Schwetzingen

Lars Reichow, Moderation

Lars Reichows Musikalische Monatsrevue in der SWR2 Musikstunde ist Kult. Was ist passiert im Musikleben der vergangenen Wochen? Was hat die Menschen bewegt? Immer am letzten Samstag im Monat stellt sich der Spezialist des musikalischen Humors diesen und anderen Fragen. Diesmal präsentiert er seinen Monatsrückblick wieder live bei den Schwetzinger SWR Festspielen.

Eintritt frei / Ticket zum Schlosspark erforderlich. Auf Grund der begrenzten Platzkapazität bitten wir um Verständnis, dass nur die zugelassene Anzahl an Besucherinnen und Besuchern eingelassen werden kann.

Veranstaltungsdauer: ca. 55 min, ohne Pause

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Buchpräsentation

SWR Bestenliste Juni

SWR2 in Schwetzingen

Mit Shirin Sojitrawalla, Denis Scheck (SWR Lesenswert) und Jan Wiele (FAZ)
Carsten Otte, Moderation


In Deutschland erscheinen ungefähr 90.000 Buchtitel pro Jahr, das sind rund 250 Titel am Tag. Eine Jury aus derzeit 30 renommierten Literaturkritikern und -kritikerinnen wählt jeden Monat zehn Bücher auf die »SWR Bestenliste«, denen sie möglichst viele Leser wünscht. Während die üblichen Bestsellerlisten auf das Bekannte und Etablierte vertrauen, sind wir auf der Suche nach Neuentdeckungen, nach unbekannten Autoren, für die nicht gleich der große Werbeetat eines Verlags zur Verfügung steht, die aber Aufmerksamkeit verdienen: Das garantiert monatlich immer wieder Neues, Überraschendes und Unterhaltendes.

Eintritt frei / Ticket zum Schlosspark erforderlich.

Veranstaltungsdauer: ca. 90 min, ohne Pause

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Musiktheater

The whole Truth about Lies

NICO AND THE NAVIGATORS
Peyee Chen, Sopran
Andrew Robert Munn, Bassbariton
Annedore Kleist, Schauspiel
Patric Schott, Schauspiel
Martin Buczko, Tanz, Choreografie
Florian Graul, Tanz, Choreografie
Yui Kawaguchi, Tanz, Choreografie
Mathis Bereuter, Klavier
Anne-Sophie Bereuter, Violine
Paul Hübner, Trompete, Musikdramaturgische Beratung
Lucas Johnson, Schlagzeug
Tobias Weber, Gitarre, E-Gitarre

Nicola Hümpel, Regie, Künstlerische Leitung
Tobias Weber, Musikalische Leitung
Oliver Proske, Bühne, Technische Leitung
Andreas Hillger, Dramaturgie
Diego Muhr, Video


The whole Truth about Lies
Musiktheater über Wahrsager und Trugschlüsse
Von und mit NICO AND THE NAVIGATORS

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© Matthias Wittig
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Schwetzinger SWR Festspiele

26.4. bis 25.5.2024 - Da capo

Das Motto rückt diejenigen in den Fokus, die in den vergangenen Jahren mit ihrem Können und leidenschaftlicher Hingabe an die Musik vor Ort und im Radio begeistert haben – die Künstlerinnen und Künstler. Für viele von ihnen sind die Schwetzinger SWR Festspiele eine künstlerische Heimat geworden, weil sie hier finden, was Musik braucht: einen inspirierenden Ort, Konzentration und ein kundiges Publikum.

Da capo also für Tabea Zimmermann, Avi Avital und Fabian Müller – Residenzkünstler 2024 –, zu denen sich ein ganz besonderes Orchester gesellt: Les Siècles unter der Leitung von François-Xavier Roth, mit den Solisten Isabelle Faust, Alexander Melnikov und Jean-Frédéric Neuburger. Da capo auch für den RIAS-Kammerchor und die Akademie für Alte Musik Berlin, für NICO AND THE NAVIGATORS, für Christoph Prégardien und Udo Samel, die Capella de la Torre, für Dorothee Oberlinger, Martin Helmchen, Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker, das GrauSchumacher Piano Duo, die Schola Heidelberg, La Stagione Frankfurt, La fonte musica, Jean-Guihen Queyras, die Quartette Belcea, Schumann, Casals und viele andere ... Aus Frankreich erstmals dabei das Ensemble Les Forces Majeures, das zur musikalischen Radtour einlädt, und Quatuor Beat mit einer hinreißenden Musiktheaterproduktion für die ganze Familie.

Vier lange Festspielwochen geben sich Weltklassekünstler in Schwetzingen die Klinke in die Hand. Seien Sie dabei!

Tickets sind ab sofort beim SWR Ticket Service und an allen bekannten Eventim-Vorverkaufsstellen erhältlich. Oder klicken Sie auf die einzelnen Veranstaltungen unten im Programm.
TICKET-HOTLINE 07221 300 100 (Montag bis Freitag von 10 bis 16 Uhr)
BESTELLUNGEN PER E-MAIL swrticketservice@swr.de

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Ereignisse / Festival Stuttgart Barock Festival 25. bis 28.4.2024
Ereignisse / Festival Schwetzinger SWR Festspiele 26.4. bis 25.5.2024
Ereignisse / Festival Hohenloher Kultursommer 1.6. bis 29.9.2024
Ereignisse / Festival Sommermusik im oberen Nagoldtal Oberes Nagoldtal
Konzerte / Konzert Staatsorchester Stuttgart Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
Konzerte / Konzert Klosterkonzerte Maulbronn 18.5. bis 29.9.2024
Ereignisse / Festival ECLAT Festival Neue Musik Stuttgart Stuttgart, Siemensstraße 13
Ereignisse / Festival Der Sommer in Stuttgart Stuttgart, Siemensstraße 13
Ereignisse / Festival Ludwigsburger Schlossfestspiele Ludwigsburg, Marstallstraße 5
Ereignisse / Festival Musikfest Stuttgart Stuttgart, Johann-Sebastian-Bach-Platz
Ereignisse / Festival Musik Podium Stuttgart e.v.
Do 25.4.2024, 19:00 Uhr
Ereignisse / Kulturveranstaltung NECKTAR 127, Frederick Laux
Sa 4.5.2024, 19:30 Uhr
Ereignisse / Kulturveranstaltung Stadthalle Leonberg Leonberg, Römerstr. 110

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