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© Matthias Creutziger
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Staatskapelle Dresden

Durch Kurfürst Moritz von Sachsen 1548 gegründet, ist die Sächsische Staatskapelle Dresden eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Seit ihrem Bestehen haben bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt. Zu ihren Leitern gehörten u. a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli. Ab 2002 standen Bernard Haitink (bis 2004) und Fabio Luisi (2007-2010) an der Spitze des Orchesters. Seit der Saison 2012/2013 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Staatskapelle. Im Mai 2016 wurde der ehemalige Chefdirigent Herbert Blomstedt zum Ehrendirigenten ernannt. Diesen Titel hatte bislang einzig Sir Colin Davis von 1990 bis zu seinem Tod 2013 inne. Myung-Whun Chung trägt seit 2012 den Titel des Ersten Gastdirigenten.

Kontakt

Staatskapelle Dresden
Sächsische Staatsoper Dresden
Theaterplatz 2
D-01067 Dresden

Telefon: +49 (0)351/49 11-0
E-Mail: bestellung@semperoper.de

 

Kartenverkauf:
Besucherdienst, Theaterplatz 2, 01067 Dresden
Fax: 0351/49 11-700
E-Mail: bestellung@semperoper.de

Telefonische Kartenreservierungen:
Tel: 03 51/ 49 11-705
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Bewertungen & Berichte Staatskapelle Dresden

© Benjamin Ealavoga
Konzert

3. Sinfoniekonzert:
Rückkehr des Feuervogels

Sächsische Staatskapelle Dresden
Robin Ticciati, Dirigent
Leonidas Kavakos, Violine


Karol Szymanowski:
Violinkonzert Nr. 2 op. 61
Igor Strawinsky:
»L’Oiseau de feu« (»Der Feuervogel«)

Zwei Werke aus der Welt der musikalischen Moderne: farbenreich, schillernd, von Energie durchzogen. Karol Szymanowskis zweites Violinkonzert entstand 1933 in enger Zusammenarbeit mit dem Geiger Paweł Kochański. Es verbindet virtuose Brillanz mit einer frei fließenden, fast improvisatorischen Form. Den Solopart übernimmt Leonidas Kavakos, einer der prägenden Interpreten dieses Repertoires. Igor Strawinskys »Feuervogel«, 1910 für die Ballets Russes komponiert, machte seinen Schöpfer über Nacht berühmt. In märchenhafter Handlung und leuchtender Orchesterpalette verbinden sich russische Folklore, tänzerische Impulse und klangliche Raffinesse zu einem musikalischen Zauber von ungebrochener Wirkung.

Konzerteinführung jeweils 45 Minuten vor Beginn
im Opernkeller der Semperoper

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Bewertungen & Berichte 3. Sinfoniekonzert: Rückkehr des Feuervogels

© Markenfotografie
Konzert

Portraitkonzert des Capell-Compositeurs

Jörg Widmann, Kurator und Moderation
Mitglieder der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden


Jörg Widmann:
Quintett für vier Bläser und Klavier
Streichquartett Nr. 8
Fünf Duos für Violine und Cello
Oktett
sowie weitere Werke

Er komponiert, spielt Klarinette und dirigiert: Jörg Widmann zählt zu den profiliertesten und vielseitigsten Musikerpersönlichkeiten der Gegenwart. Als Capell-Virtuos und Capell-Compositeur in der aktuellen Konzertsaison vereint erstmals ein Künstler in der Geschichte der Sächsischen Staatskapelle Dresden beide Titel auf sich. Im Portraitkonzert stellt er eigene Kompositionen vor und gibt Einblicke in seinen ganz persönlichen musikalischen Kosmos. Ein spannender Austausch, der weit über das Musikalische hinausgeht!

Ticket-Preis: 24 €

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Bewertungen & Berichte Portraitkonzert des Capell-Compositeurs

Kammerkonzert

3. Kammerabend

Kapellquintett Dresden:
Bernhard Kury, Flöte
Volker Hanemann, Oboe
Christian Dollfuß, Klarinette
Julius Rönnebeck, Horn
Thomas Eberhardt, Fagott

Federico Kasík, Violine
Johanne Klein, Violine
Ami Yumoto, Violine
Michael Schmid, Violine
Uta Wylezol, Viola
Florian Richter, Viola
Teresa Beldi, Violoncello
Friedrich Thiele, Violoncello
Moritz Pettke, Klarinette
Paul Moosbrugger, Klarinette
Andreas Hecker, Klavier


Franz Danzi:
Bläserquintett d-Moll op. 68 Nr. 3
Jörg Widmann:
Streichquartett Nr. 3 »Jagdquartett«
York Bowen:
Phantasy Quintet op. 93
Krzysztof Penderecki:
Klarinettenquartett
Johannes Brahms:
Trio a-Moll für Klavier, Klarinette und Violoncello op. 114

Ticket-Preis: 10 €

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Bewertungen & Berichte 3. Kammerabend

© Paul Marc Mitchell
Konzert

Adventskonzert des ZDF

Joshua Weilerstein, Dirigent
Regula Mühlemann, Sopran
Patricia Nolz, Mezzosopran
María Dueñas, Violine
Sächsischer Staatsopernchor Dresden
Kammerchor der Frauenkirche Dresdenn


Joseph Haydn:
»Stimmt an die Saiten« aus »Die Schöpfung«
Georg Friedrich Händel:
»Let the bright Seraphim« aus »Samson« (HWV 57)
Johannes Eccard:
»Über’s Gebirg Maria geht«
Pietro Mascagni:
»Ave Maria«
Jules Massenet:
»Méditation« aus »Thaïs«
Wolfgang Amadeus Mozart:
Ave verum corpus (KV 618)
Johann Sebastian Bach:
»Dona nobis pacem« aus Messe in h-moll BWV 232
Felix Mendelssohn Bartholdy:
»Höre, Israel« aus »Elias« op. 70
»Fürchte Dich nicht« aus »Elias« op. 70
Engelbert Humperdinck:
Abendsegen und Traumpantomime aus »Hänsel und Gretel«
Andreas Hammerschmidt:
»Machet die Tore weit«
Französische Volksweise:
»Hört der Engel helle Lieder«

Joshua Weilerstein

Die Saison 2026/27 ist Joshua Weilersteins dritte Spielzeit als Musikdirektor des Orchestre National de Lille und seine vierte als Chefdirigent des Aalborg Symphony Orchestra. Weilerstein wird für seine leidenschaftlichen Interpretationen geschätzt, in denen sich Klarheit und emotionale Tiefe verbinden. Sein besonderes Engagement gilt dabei nicht nur dem klassischen Repertoire, sondern ebenso der Musik unserer Zeit und der Wiederentdeckung zu Unrecht vergessener Komponistinnen und Komponisten.

In dieser Saison gastiert er mit dem Orchestre National de Lille mit zwei Konzerten beim renommierten Festival de La Chaise-Dieu und kehrt für eine Aufführung von Bizets »Die Perlenfischer« in die Philharmonie de Paris zurück. Zudem setzt er seine Zusammenarbeit mit Solisten wie Alexandre Kantorow, Martin Fröst und Baiba Skride fort und widmet sich zentralen Werken des symphonischen Repertoires, darunter Strawinskys »Le Sacre du printemps«, Mahlers 1. Symphonie und Skrjabins »Poème de l’extase«. In Aalborg führt Weilerstein seine erfolgreiche Live-Podcast-Reihe mit dem Orchester fort und arbeitet unter anderem mit Andreas Brantelid und Eldbjørg Hemsing zusammen. Den Auftakt der Saison bildet die Uraufführung eines Werks der grönländischen Komponistin Arnannguaq Gerstrøm.

Weitere Höhepunkte der Saison 2026/27 sind seine Rückkehr zur Sächsischen Staatskapelle Dresden, zum Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra, San Diego Symphony Orchestra und Indianapolis Symphony Orchestra sowie Debüts unter anderem beim Gulbenkian Orchestra und beim Radio Filharmonisch Orkest der Niederlande.

Joshua Weilerstein hat zahlreiche international führende Orchester dirigiert. In den vergangenen Spielzeiten arbeitete er unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, mit dem er Schostakowitschs 5. Symphonie in einer Fernsehübertragung aufführte, der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem London Philharmonic Orchestra, dem BBC Philharmonic Orchestra in Manchester und bei den BBC Proms, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra und dem New York Philharmonic Orchestra. Zu seinen regelmäßigen künstlerischen Partnern zählen Solisten wie Emanuel Ax, Yo-Yo Ma, Vilde Frang und Matthias Goerne.

Von 2015 bis 2021 war Weilerstein Künstlerischer Leiter des Orchestre de Chambre de Lausanne. Mit dem Ensemble führte er sämtliche Symphonien Beethovens auf und nahm Werke des 20. und 21. Jahrhunderts von Charles Ives, Ethel Smyth, William Grant Still und Caroline Shaw auf.

Weilerstein stammt aus einer Musikerfamilie. Prägend für seine Begeisterung für klassische Musik waren die Erfahrungen während einer Tournee mit einem Jugendorchester durch Mittelamerika, bei der er vor Menschen spielte, die zum Teil erstmals ein Orchester live erlebten. Er studierte Violine und Dirigieren am New England Conservatory und gewann 2009 sowohl den Ersten Preis als auch den Publikumspreis beim Malko-Wettbewerb in Kopenhagen. Von 2012 bis 2015 war er Assistenzdirigent des New York Philharmonic.

Inspiriert von Leonard Bernsteins Fähigkeit, seine Begeisterung für Musik zu vermitteln, rief Weilerstein 2017 den Podcast »Sticky Notes« ins Leben. Mittlerweile erreicht er Hörerinnen und Hörer in 190 Ländern und wurde mehr als acht Millionen Mal heruntergeladen.

Regula Mühlemann

Die Schweizer Sopranistin Regula Mühlemann hat sich innerhalb weniger Jahre als eine der führenden Sängerinnen ihrer Generation etabliert. Sie fühlt sich auf der Opernbühne genauso zu Hause wie auf dem Lied- und Konzertpodium und wird von Publikum und Kritik gleichermaßen für ihr außergewöhnlich schönes Timbre und ihre einfühlsamen Darbietungen gefeiert, so zuletzt bei den Salzburger Festspielen 2022: „Regula Mühlemann brilliert als strahlende Pamina.“The Telegraph

Mühlemann eröffnet ihre 2025-26 Spielzeit mit ihrem mit Spannung erwarteten Rollendebüt als Konstanze in Die Entführung aus dem Serail an der Semperoper Dresden in der Inszenierung von Michiel Dijkema und unter der Leitung von Leo Hussain. Später in der Saison singt sie die Rolle erneut als Hausdebüt an der Bayerischen Staatsoper unter der musikalischen Leitung von Ivor Boltons. Die Sopranistin kehrt als Adele in Anna Bernreitners Neuproduktion von Die Fledermaus unter der Leitung von Lorenzo Viotti an das Opernhaus Zürich zurück und singt Gilda in Rigoletto unter der Leitung von Marco Armiliato am Teatro alla Scala.

Auf der Konzertbühne stellt Regula Mühlemann auch in dieser Spielzeit ihre Vielseitigkeit unter Beweis. Mit dem Orchester der Oper Zürich gibt sie Konzerte in Zürich, Dijon und Hamburg mit Mozarts Exsultate jubilate & Pergolesis Stabat Mater. Mühlemann singt Mozarts Requiem bei Les Grandes Voix-Konzerten in Bern und Paris gemeinsam mit dem Berner Symphonieorchester und kehrt an das Théâtre des Champs-Élysées zurück für Die Schöpfung von Haydn. Die Schweizer Sopranistin gestaltet gemeinsam mit der Geigerin Maria Dueñas die Neujahrskonzerte mit dem Luzerner Sinfonieorchester unter der Leitung von Michael Sanderling. Zusammen mit dem La Folia Barockorchester geht sie auf Tournee und präsentiert in Zürich, Antwerpen, Essen und Liepaja ihr Cleopatra Programm aus dem gleichnamigen Album. Ihre bezaubernden Liederabende sind in Linz, Aarau und Weiden in der Oberpfalz zu hören und in Krakau präsentiert sie ein Johann Strauss Programm in der Tauron Arena. Auf der Residenz- und Schlössertournee des Münchener Rundfunkorchesters präsentiert Mühlemann ein Programm mit Werken von Mozart, Scarletti und Händel. Gemeinsam mit Daniel Hope und dem Zürcher Kammerorchester beschließt die Sopranistin den Saisonabschluss mit einem Mozart und Boulanger Programm.

Zu den Höhepunkten ihrer bisherigen Spielzeiten zählen ihr Rollen- und Hausdebüt als Susanna (Le Nozze di Figaro), Adina (L’elisir d’amore), Blonde (Die Entführung aus dem Serail) an der Wiener Staatsoper sowie Susanna (Le Nozze di Figaro) in Rahmen der Festtage der Staatsoper Unter den Linden Berlin unter dem Dirigat von Daniel Barenboim. An der Staatsoper Unter den Linden präsentierte Mühlemann ebenfalls ihr Rollendebüt der Sophie (Der Rosenkavalier), am Festspielhaus Baden-Baden ihr Rollendebüt der Ilia (Idomeneo) unter der musikalischen Leitung von Thomas Hengelbrock, Marie (La fille du Régiment)an der Opéra de Monte Carlo und die Gilda in Verdis Rigoletto am Theater Basel. Weitere Höhepunkte umfassen ihre Interpretation der Adele in Strauß’ Die Fledermaus an der Wiener Staatsoper und am Teatro Maggio Musicale in Florenz unter der musikalischen Leitung von Zubin Mehta. Regula Mühlemann sang Juliette (Roméo et Juliette) am Luzerner Theater, Echo (Ariadne auf Naxos) am Mailänder Teatro alla Scala, sowie Bellezza in Händels Oratorium Il Trionfo del tempo e del disinganno an der Seite von Cecilia Bartoli bei den Salzburger Festspielen im Sommer 2021. Bei den Salzburger Festspielen 2022 interpretierte sie ebenfalls die Pamina in Mozarts Die Zauberflöte.

Auch ihre Präsenz auf der Konzertbühne begeisterte das Publikum. Mit CHAARTS Chamber Artists tourte sie durch die Schweiz, Österreich und Deutschland und präsentierte das Programm ihrer CD Fairy Tales. Die Schweizer Sopranistin verzauberte das Publikum mit dem Programm ihrer CD Lieder der Heimat in der Schweiz und im Wiener Konzerthaus und unternahm Tourneen mit dem Kammerorchester Basel unter der Leitung von Umberto Benedetti Michelangeli.

Patricia Nolz

Die österreichische Mezzosopranistin Patricia Nolz absolvierte ihr Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien bei Claudia Visca und im Masterstudium Lied und Oratorium bei Florian Boesch. Sie ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe, wurde 2019 als Anny-Felbermayer-Stipendiatin ausgezeichnet und in der Saison 2023/24 als „Great Talent“ des Wiener Konzerthauses präsentiert.

Im Herbst 2020 konnte sie mit ihrem Debüt als Cherubino in einer Neuproduktion von Mozarts Le nozze di Figaro im Theater an der Wien unter der Leitung von Stefan Gottfried und in der Regie von Alfred Dorfer einen großen Erfolg verbuchen. Nach zwei Jahren im Opernstudio der Wiener Staatsoper, wo sie als Cherubino und als Zerlina in einer Neuproduktion von Mozarts Don Giovanni unter der Leitung von Philippe Jordan erste Erfolge feierte, war sie von 2022 bis 2026 Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper.

An ihrem Stammhaus, der Wiener Staatsoper war sie unter anderem als Cherubino, La Musica und La Speranza/L’Orfeo, Annio/La clemenza di Tito, Rosina/Il barbiere di Siviglia, Siébel/Faust, Orlofsky/Die Fledermaus, Stéphano/Roméo et Juliette sowie als Silla/Palestrina unter Christian Thielemann zu erleben. Weitere wichtige Stationen ihrer jungen Karriere waren Cherubino/Le Nozze di Figaro an der Komischen Oper Berlin und beim Edinburgh International Festival, Rosina/Il barbiere die Siviglia am Royal Danish Opera und Hänsel in einer Neuproduktion von Hänsel und Gretel an der Opéra National du Rhin. Viel beachtet wurde zudem ihr Debüt als Octavian in Strauss‘ DerRosenkavalier an der Staatsoper Unter den Linden unter Christian Thielemann.

In der Saison 2026/27 wird Patricia Nolz als Annio in Mozarts La clemenza di Tito sowie als Prinz Orlofsky in der traditionellen Fledermaus zum Jahreswechsel an der Wiener Staatsoper zu erleben sein. Zudem gastiert sie erneut an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin als Nicklausse in Offenbachs Les Contes d’Hoffmann. Weitere Rollen- und Hausdebüts führen sie als Enfant in Ravels L’enfant et les sortilèges an die Hamburgische Staatsoper, als Dorabella in Mozarts Così fan tutte zur Mozartwoche Salzburg, sowie als Zerlina in Mozarts Don Giovanni an die Opéra Bastille in Paris.

Auch im Konzert- und Liedbereich ist Patricia Nolz sehr gefragt: Sie trat unter anderem mit den Wiener Symphonikern und dem Gewandhausorchester unter Andris Nelsons auf. Weitere Engagements führten sie mit Werken wie Purcells The Fairy Queen, Bachs Johannes-Passion sowie Schuberts Messe in As-Dur mit dem Concentus Musicus unter Stefan Gottfried in den Wiener Musikverein. Weitere Höhepunkte waren ihr Debüt beim Grafenegg Festival in Mendelssohns EinSommernachtstraum sowie weitere Einladungen dorthin für Arienabende mit dem Concentus Musicus. 2024 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in einer Mozart-Matinee unter Ivor Bolton und kehrte 2025 mit Mozarts c-Moll-Messe unter Gianluca Capuano zurück. Weitere Konzertauftritte umfassen Händels Messiah im Wiener Musikverein, sowie Arien von Haydn und Mozart mit dem Kammerorchester Basel unter Giovanni Antonini, Händels Il Trionfo del Tempo mit dem Concentus Musicus und Haydns Arianna a Naxos mit Il Giardino Armonico und Giovanni Antonini bei den Barocktagen Stift Melk.

Höhepunkte im Konzertkalender von Patricia Nolz in der Saison 2026/2027 sind Beethovens IX. Symphonie mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann bei der Mozartwoche Salzburg sowie mit der Staatskapelle Berlin unter Christian Thielemann in Berlin. Darüber hinaus ist sie in Bachs Weihnachtsoratorium mit dem Tonkünstlerorchester Niederösterreich unter Giovanni Antonini in Grafenegg, sowie mit Händels Messiah mit der Lautten Compagney Berlin unter Erwin Ortner im Wiener Musikverein zu erleben. Ein Opern-Gala-Abend führt sie an der Seite von Rolando Villazon und Hanna-Elisabeth Müller ans Musiktheater Linz.

Als Liedinterpretin ist sie regelmäßig in renommierten Häusern wie dem Wiener Konzerthaus, der Wigmore Hall London dem Wiener und Grazer Musikverein sowie bei Festivals wie der Schubertiade Schwarzenberg, dem Leeds Song Festival, dem Schleswig-Holstein Musik Festival und dem Heidelberger Frühling zu erleben. Abgerundet wird ihre künstlerische Tätigkeit auch in dieser Saison durch Liederabende im Rahmen der Liedstadt Hamburg, dem Eppaner Kultursommer und in renommierten Häusern wie der Wigmore Hall in London, dem Wiener Konzerthaus, dem Musikverein Graz sowie in St. Pölten und Madrid.

María Dueñas

»… ließe sich Charisma auf eine Aufnahme bannen, dann spielt diese junge spanische Geigerin (und Komponistin) in einer eigenen Liga…« Gramophone über Dueñas’ Paganini-Album, Gewinner des Instrumental Award 2025 des Magazins.

Die spanische Geigerin María Dueñas hat sich als leuchtendes Talent in der klassischen Musik etabliert und fesselt das Publikum mit ihrer außergewöhnlichen Vielfalt an Klangfarben, ihrer makellosen technischen Fertigkeit und Interpretationen, die künstlerische Reife mit kühner Ausdruckskraft vereinen.

Ihr fulminanter Aufstieg führte schon bald zu einem Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon. Im August 2026 erscheint ihr drittes Album Homage to Heifetz. Gemeinsam mit Gustavo Dudamel und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra of Venezuela kombiniert sie hier in Anlehnung an den legendären Geiger Jascha Heifetz Lalos Symphonie espagnole mit Korngolds Violinkonzert. Nachdem sie bereits für ihr Debüt Beethoven and Beyond mit einen Opus Klassik als Nachwuchskünstlerin des Jahres ausgezeichnet wurde, erhielt María Dueñas für ihr zweites Album – ein ambitioniertes Projekt rund um Paganinis legendäre 24 Capricen – bei den renommierten Gramophone Classical Music Awards 2025 den Instrumental Award als auch die Auszeichnung Young Artist of the Year.

Zu ihren zahlreichen internationalen Erfolgen zählen erste Preise bei renommierten Wettbewerben wie dem Menuhin-Wettbewerb, dem Internationalen Violinwettbewerb Vladimir Spivakov und dem Internationalen Mozart-Wettbewerb Zhuhai. Darüber hinaus wurde ihr künstlerisches Schaffen unter anderem vom Rheingau Musik Festival, der BBC (New Generation Artist) sowie mit dem Princess of Girona Arts and Letters Award gewürdigt.

Als Solistin konzertiert María Dueñas mit den führenden Orchestern Europas, Nordamerikas und Asiens, darunter die Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Berlin, Münchner Philharmoniker, Bamberger Symphoniker, die Wiener Symphoniker, die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, San Francisco Symphony, Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Pittsburgh Symphony, Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, NHK Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Accademia di Santa Cecilia und Orchestre de Paris. Dabei arbeitet sie regelmäßig mit Dirigenten und Dirigentinnen wie Yannick Nézet-Séguin, Christian Thielemann, Herbert Blomstedt, Alan Gilbert, Paavo Järvi, Vasily Petrenko, Marin Alsop, Andrés Orozco-Estrada, Santtu-Matias Rouvali, Karina Canellakis, Elim Chan, Gustavo Gimeno, Antonio Pappano, Manfred Honeck, Lahav Shani, Andris Nelsons, Daniel Harding, Kent Nagano und Zubin Mehta zusammen.

Eine enge künstlerische Partnerschaft verbindet sie mit dem Los Angeles Philharmonic und Gustavo Dudamel. Zu den gemeinsamen Erfolgen zählen ein Auftritt bei der 100-Jahr-Feier der Hollywood Bowl sowie die Uraufführung von Gabriela Ortiz’ Violinkonzert Altar de Cuerda mit Konzerten in Nordamerika und Europa. Die Aufnahme dieses Werkes ist Teil des Albums Revolución diamantina, das 2025 mit drei GRAMMY Awards ausgezeichnet wurde.

María Dueñas widmet sich auch der Komposition. Zu ihren Werken zählen unter anderem Homage 1770 für Violine solo, das beim Ricordi Verlag erschienen ist, Farewell für Klavier solo sowie Kadenzen für zahlreiche Violinkonzerte. Ebenso engagiert sie sich für zeitgenössische Musik und ist eine gefragte Kammermusikpartnerin von Künstlern wie Matthias Goerne, Itamar Golan, Renaud Capuçon, Yo-Yo Ma, Denis Kozhukin und Alexander Malofeev.

2024 verkörperte María Dueñas im Film Measures for a Funeral in der Regie von Sofia Bohdanowicz die Reinkarnation der Geigerin Kathleen Parlow. Dabei verhalf sie Johan Halvorsens lange verschollenem Violinkonzert op. 28 zur Wiederentdeckung, das für den Film in einer eindrucksvollen Aufführung mit dem Orchestre Métropolitain unter der Leitung von Yannick Nézet-Séguin zum Leben erweckt wurde. Die Konzertaufnahme und der Soundtrack zum Film werden demnächst bei der Deutschen Grammophon veröffentlicht.

Zu den Höhepunkten der Saison 2026/2027 zählen Konzerte mit den Bamberger Symphonikern unter Jakub Hrůša in Bamberg und Hamburg, dem Philharmonia Orchestra unter Santtu-Matias Rouvali in London und München sowie ihre Rückkehr zur Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Christian Thielemann. María Dueñas setzt außerdem ihre erfolgreichen musikalischen Partnerschaften mit Manfred Honeck und dem Pittsburgh Symphony Orchestra und Yannick Nézet-Séguin und dem Orchestre Métropolitain fort. Die Saison ist darüber hinaus geprägt von mehreren umfangreichen Tourneen. Zum Auftakt der Spielzeit musiziert sie mit dem Orchestre philharmonique de Luxembourg und Gustavo Gimeno in Korea und Taiwan. Gemeinsam mit der Camerata Salzburg wird sie erstmals zu Gast in Südamerika sein, mit den Wiener Symphonikern unter Petr Popelka konzertiert sie in Österreich und auf den Kanarischen Inseln. Zum Abschluss führt eine weitere Reise gemeinsam mit dem Kolumbianischen Jugendorchester unter Andrés Orozco-Estrada, mit dem sie ebenfalls regelmäßig zusammenarbeitet, zu Konzerten in Deutschland sowie nach Wien, Zürich und Paris.

María Dueñas spielt auf einer Violine von Giambattista Guadagnini aus dem Jahr 1779 der Deutschen Stiftung Musikleben sowie auf der Stradivarius Michelangelo von 1718, einer großzügigen Leihgabe der Karolina Blaberg Stiftung.

Sächsischer Staatsopernchor Dresden

Der Dresdner Opernchor wurde am 8. Oktober 1817 per königlichem Dekret durch Friedrich August l. gegründet. Der Erlass dieses Dekrets war vor allem ein Verdienst Carl Maria von Webers, der mit dem Antritt seiner Stelle als Hofkapellmeister die Einrichtung eines »stehenden Theaterchors« forderte, welcher den gestiegenen Anforderungen des dafür neu zu schaffenden Opernrepertoires gewachsen sein würde.

Aus den damals engagierten 32 Damen und Herren mit „musikalischen Kenntnissen und guten Stimmen“ ist in über mehr als 200 Jahre ein hervorragender Klangkörper gewachsen, der große Chorpartien sowie Oratorien und Sonderkonzerte auf höchstem Niveau präsentiert. Die Fähigkeit mit großer Intensität und Spielfreude sowie höchsten musikalischen Ansprüchen die Chorpartien auf der Bühne der Semperoper zu verkörpern, zeichnet den Dresdner Opernchor aus und wird vom Publikum in besonderem Maße geschätzt.

Mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden verbindet der Staatsopernchor Dresden eine enge sowie kontinuierliche künstlerische Zusammenarbeit, die von namhaften Dirigenten geprägt ist. In jüngerer Vergangenheit zählen dazu Giuseppe Sinopoli, Sir Colin Davis, Herbert Blomstedt und Christian Thielemann.

Zwischen 2013 und 2021 war der Sächsische Staatsopernchor gemeinsam mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden ständiger Gast bei den Osterfestspielen in Salzburg, deren künstlerische Leitung in den Händen von Christian Thielemann lag.

Die maßstabsetzende Qualität des einzigartigen Zusammenspiels zwischen Chorensemble und Orchester wurde bereits in zahlreichen CD-Produktionen dokumentiert und veröffentlicht.

Über die Jahrhunderte hinweg wurde unter der künstlerisch umsichtigen und traditionsbewussten Leitung herausragender Persönlichkeiten ein bis heute individuelles Klangideal entwickelt. Die Homogenität des Klangs, die stimmliche Noblesse sowie der kultivierte Pianogesang bei gleichzeitiger Klangdichte und -fülle sind wesentliche Eigenschaften, die sich der Sächsischen Staatsopernchor bis heute bewahrt und für künftige Generationen pflegt.

Seit der Spielzeit 2024/25 hat Jan Hoffmann das Amt des Chordirektors inne. Die Position des zweiten Chordirektor bekleidet Jonathan Becker.

Kammerchor der Frauenkirche Dresden

Der Kammerchor der Frauenkirche wurde von Frauenkirchenkantor Matthias Grünert im Januar 2005 ins Leben gerufen. Er besteht aus ca. 40 semiprofessionellen Sängerinnen und Sängern, die sich in ihrer gemeinsamen Arbeit unter der Leitung des Kantors vor allem Werken der a-cappella-Literatur und den Oratorien des 17. und 18. Jahrhunderts widmen. Erstmals trat der Kammerchor in der Passionszeit 2005 mit einem a-cappella-Konzert in der Unterkirche der Frauenkirche an die Öffentlichkeit. Seitdem zählen die musikalische Ausgestaltung der Gottesdienste, der Geistlichen Sonntagsmusiken sowie Konzerte und weiterer Veranstaltungen in der Dresdner Frauenkirche zu den Hauptaufgaben. Darüber hinaus ist der Chor auch als kirchenmusikalischer Botschafter der Frauenkirche in Konzerten außerhalb Dresdens zu erleben. So führten ihn Konzertreisen ins Elsass, nach Japan, Norditalien und nach Großbritannien.

Eine Veranstaltung des ZDF in Kooperation mit der Stiftung Frauenkirche Dresden

Kartenverkauf über den Ticketservice der Stiftung Frauenkirche Dresden
Georg-Treu-Platz 3, 1. OG
01067 Dresden
+49 351 656 06 701
ticket@frauenkirche-dresden.de

Sendetermin: Sonntag, 29. November 2026, 18 Uhr, ZDF

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Bewertungen & Berichte Adventskonzert des ZDF

© Susanne Hassler Smith
Konzert

4. Sinfoniekonzert:
Böhmische Fabeln und Fanfaren

Sächsische Staatskapelle Dresden
Petr Popelka, Dirigent
Mao Fujita, Klavier


Antonín Dvořák:
Klavierkonzert g-Moll op. 33
»Holoubek« (»Die Waldtaube«) op. 110
Leoš Janáček:
Sinfonietta

Ein Programm ganz im Zeichen tschechischer Musik: Antonín Dvořáks selten gespieltes Klavierkonzert verbindet sinfonische Weite mit virtuoser Brillanz. Mit der Sinfonischen Dichtung »Die Waldtaube« tritt eine düstere Ballade aus den späten Jahren des Komponisten hinzu: eine musikalische Erzählung von Schuld und Vergeltung. Den Abschluss bildet Leoš Janáčeks »Sinfonietta«, geprägt von strahlender Energie und festlicher Klangpracht. Am Pult steht Petr Popelka, einer der profiliertesten Dirigenten seiner Generation und ein Musiker mit besonderem Dresden-Bezug: Bevor seine gefeierte Dirigenten-Karriere begann, musizierte Popelka mehrere Jahre lang als Kontrabassist in der Sächsischen Staatskapelle.

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© Christian Jungwirth
Konzert

Silvesterkonzert

Sächsische Staatskapelle Dresden
Marie Jacquot, Dirigentin
Emily D’Angelo, Mezzosopran
Igor Levit, Klavier


Ludwig van Beethoven:
Klavierkonzert Nr. 5 Es-Dur op. 73
sowie weitere Werke von Ravel, Beethoven und anderen

Sendetermin: 30. Dezember 2026, 22.15 Uhr, ZDF

Marie Jacquot hat sich mit zahlreichen erstklassigen Debüts bei hochkarätigen Orchestern, ihrer konsequenten musikalischen Arbeit und ihrer Entdeckungsfreude im gesamten Repertoire in die vorderste Reihe spannender junger DirigentInnen gespielt. Mit Beginn der Spielzeit 2024/25 wurde sie Chefdirigentin des Royal Danish Theatre Copenhagen, wo sie in ihrer Eröffnungssaison Produktionen von Manfred Trojahns »Orest« und Giacomo Puccinis »Trittico« sowie in Konzerten Werke von Richard Strauss, W. A. Mozart, E. W. Korngold und Signe Lykke dirigierte. Seit der Spielzeit 2023/24 ist Marie Jacquot Erste Gastdirigentin der Wiener Symphoniker, mit denen sie in Konzerten im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, bei den Bregenzer Festspielen und auf Tournee zu hören ist. Ab 2026/27 wird sie Chefdirigentin des WDR Sinfonieorchesters.
Debüts der Spielzeit 2024/25 führten sie u. a. zum Orchestre National de France, zum BBC Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic, den Hamburger Philharmonikern und zum Orchestre Symphonique de Montréal. An der Oper Frankfurt leitete sie die Neuproduktion »Guercoeur«, mit den Wiener Symphonikern war sie u. a. auf einer Deutschlandtournee unterwegs, in die USA kehrte sie mit Konzerten in North Carolina und Detroit zurück. In der Spielzeit 2023/24 gab Marie Jacquot mit der Uraufführung von Marc-André Dalbavies »Melancholie des Widerstands« ihr Debüt an der Deutschen Staatsoper Berlin und leitete die Premiere »Eugen Onegin« in Kopenhagen.
In Konzerten war sie – zusätzlich zu ihren Projekten mit den Wiener Symphonikern – u. a. am Pult der Münchner Philharmoniker, des Swedish Radio Symphony Orchestra, der Göteborger Symphoniker, des Danish National Symphony Orchestra, des Dallas Symphony Orchestra sowie des Yomiuri Nippon Symphony Orchestra zu erleben. Weitere erfolgreiche Debüts und Wiedereinladungen der letzten Zeit umfassen u. a. das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das WDR Sinfonieorchester, das hr-Sinfonieorchester, das MDR-Sinfonieorchester sowie das DSO Berlin, die Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker und das Orchestre de Chambre de Lausanne.
Auch im Opernbereich war sie bereits an prominenten Häusern mit einem umfangreichen Repertoire zu Gast, u. a. an der Semperoper Dresden (Eötvös‘ »Der goldene Drache«, »Carmen«), der Staatsoper Stuttgart (»Medée«, »Don Giovanni«), der Deutschen Oper Berlin (»La traviata«), der Komischen Oper Berlin (Thomas‘ »Hamlet«), der Opéra National du Rhin Strasbourg (UA v. Thierry Pécou), der Flämischen Oper Antwerpen/Gent (»Le nozze di Figaro«) und der Opéra National de Lorraine in Nancy (»Die Liebe zu den drei Orangen«).
Marie Jacquot zeichnet aktuell für die musikalische Leitung der Opernproduktion »Dialogues des Carmélites« von Francis Poulenc verantwortlich, die im Januar 2026 Premiere in der Semperoper feiert. Zudem wird sie im 11. Sinfoniekonzert an das Pult der Staatskapelle mit Werken von Ludwig van Beethoven und Béla Bartók zurückkehren.

In Nizhni Nowgorod geboren, absolvierte Igor Levit sein Klavierstudium in Hannover mit der höchsten Punktzahl in der Geschichte des Instituts. Igor Levit ist »Artist of the Year 2020« der Gramophone Classical Music Awards, Musical America’s »Recording Artist of the Year 2020« und Preisträger des »2018 Gilmore Artist Award«. Im November 2020 erfolgte die Nominierung für einen Grammy in der Kategorie »Best Classical Instrumental Solo«. Die New York Times beschreibt Igor Levit als einen der »bedeutendsten Künstler seiner Generation«. Er ist Künstlerischer Leiter der Kammermusikakademie und des Standpunkte Festival des Heidelberger Frühlings. Im Frühjahr 2019 erfolgte der Ruf als Professor für Klavier an seine Alma Mater, der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Seine im September 2019 von Sony Classical veröffentlichte erste Gesamteinspielung der Beethoven-Klaviersonaten erreichte umgehend Platz 1 der offiziellen Klassik Charts. Zyklen der gesamten Klaviersonaten Beethovens präsentierte Igor Levit unter anderen bei den Salzburger Festspielen, dem Lucerne Festival sowie dem Musikfest Berlin, in Hamburgs Elbphilharmonie und Londons Wigmore Hall. Rezitale führen ihn regelmäßig zur Carnegie Hall nach New York, zum Concertgebouw Amsterdam und dem Wiener Musikverein. Er gastiert regelmäßig mit den weltweit führenden Orchestern, wie den Berliner Philharmonikern, dem Cleveland Orchestra, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und den Wiener Philharmonikern.

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Bewertungen & Berichte Silvesterkonzert

© Nadja Sjöström
Konzert

Sonderkonzert mit Sir András Schiff

Sir András Schiff, Klavier/Dirigent

Wolfgang Amadeus Mozart:
Ouvertüre zur Oper »Die Zauberflöte« KV 620
Klavierkonzert Nr. 27 B-Dur KV 595
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Sinfonie Nr. 3 a-Moll op. 56 »Schottische«

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© Oliver Killing
Kinderkonzert

Kapelle für Kids: »Umzug«

Magdalene Schaefer, Puppe Alma
Julius Rönnebeck, Moderation
Mitglieder des Musaik-Orchesters
Catherine Schumann, Regie


Kaum zu glauben! In den 35 Jahren, in denen Ludwig van Beethoven in der Stadt Wien gelebt hat, ist er etwa 70-mal umgezogen. Aber egal wie oft er seinen Wohnort gewechselt hat – seine Musik hat er natürlich immer mitgenommen! Kaum ein Musiker ist so oft umgezogen wie Beethoven, und dies in einer einzigen Stadt! Zumindest ist das weder von einem Mitglied der Staatskapelle Dresden bekannt, noch von einem unserer Gäste, die das Programm mitgestalten. Wir begrüßen die jungen Musikerinnen und Musiker des MUSAIK-Orchesters, dem Partnerorchester der Staatskapelle aus Dresden-Prohlis.
Die Erfahrung, dass es nicht immer ganz einfach sein kann, an einem neuen Ort ein neues Leben anzufangen, haben sicherlich schon viele gemacht. Gerade dann kann Musik eine große Stütze sein und eine wahre Quelle der Freude – egal, ob im Gepäck oder als Entdeckung im unbekannten neuen Zuhause.

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© Markenfotografie
Kammerkonzert

4. Kammerabend:
Penderecki / Dohnányi

Michael Schmid, Violine
Yuki Manuela Janke, Violine
Ami Yumoto, Violine
Johanne Klein, Violine
Anya Dambeck, Viola
Marie-Annick Caron, Bratsche
Sebastian Fritsch, Violoncello
Catarina Koppitz, Violoncello
Andreas Ehelebe, Kontrabass
Robert Oberaigner, Klarinette
Zoltán Mácsai, Horn
Michael Schöch, Klavier
Nikolaus Branny, Klavier


Krzysztof Penderecki:
Duo concertante für Violine und Kontrabass
Sextett für Klarinette, Horn, Streichtrio und Klavier
Ernö von Dohnányi:
Klavierquintett c-Moll op. 1

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© Oliver Killing
Konzert

5. Sinfoniekonzert:
Wehmütige Gesänge

Daniele Gatti, Dirigent
Marie-Nicole Lemieux, Alt
Klaus Florian Vogt, Tenor


Jörg Widmann:
»Lied« für Orchester
Gustav Mahler:
»Das Lied von der Erde«

Ein Werk zwischen Sinfonie und Liederzyklus: Mit dem »Lied von der Erde« suchte Gustav Mahler nach der Achten bewusst einen neuen Weg. Aus Angst vor dem »Fluch der Neunten« nannte er sein nächstes Werk schlicht Lied und schuf doch eine monumentale »Sinfonie für Tenor- und Altstimme und Orchester«. Die menschliche Stimme wird hier Teil des orchestralen Gefüges, existenzielle Fragen nach Abschied und Vergänglichkeit durchziehen das Werk. Die Dresdner Erstaufführung fand 1916 unter Fritz Reiner statt, die Presse rühmte Mahlers meisterhafte Instrumentationskunst. Den Auftakt bildet das 2003 entstandene Instrumentalwerk »Lied« von Jörg Widmann, dem aktuellen Capell-Compositeur der Staatskapelle.

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© Todd Rodenberg
Konzert

2. Aufführungsabend:
Erina Yashima / Markus Czieharz

Staatskapelle Dresden
Erina Yashima, Dirigentin
Markus Czieharz, Trompete


Béla Bartók:
»Rumänische Volkstänze« Sz 68
Wolfgang Amadeus Mozart:
Sinfonie Nr. 35 D-Dur KV 385 »Haffner«
Johann Nepomuk Hummel:
Trompetenkonzert E-Dur
Georges Bizet:
Sinfonie Nr. 1 C-Dur

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© Julian Hargreaves
Konzert

3. Aufführungsabend:
Philipp von Steinaecker / Federico Kasík

Staatskapelle Dresden
Philipp von Steinaecker, Dirigent
Federico Kasík, Violine


Sergej Prokofjew:
»Ouvertüre über hebräische Themen« op. 34
Violinkonzert Nr. 1 D-Dur op. 19
Richard Strauss:
»Der Bürger als Edelmann« op. 60, Suite

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© Paul Yates
Konzert

6. Sinfoniekonzert:
Zum Gedenken an die Zerstörung Dresdens am 13. Februar 1945

Staatskapelle Dresden
Herbert Blomstedt Dirigent
Sächsischer Staatsopernchor Dresden


Johannes Brahms:
»Nänie« op. 82
Sinfonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Das Gedenkkonzert zum 13. Februar erinnert an die Zerstörung Dresdens im Jahr 1945. Johannes Brahms’ »Nänie«, eine Vertonung von Schillers berühmter Klage über die Vergänglichkeit des Schönen, eröffnet den Abend in stiller Trauer. Die 4. Sinfonie gehört zu Brahms’ eindringlichsten Kompositionen. Sie ist geprägt von herber Größe und strenger Form, ihr Finale entfaltet sich als monumentale Passacaglia. In Dresden besitzt sie eine besondere Geschichte: Am 10. März 1886 erklang das Werk hier erstmals – unter der Leitung des Komponisten. Am Pult steht nun Herbert Blomstedt, Ehrendirigent der Sächsischen Staatskapelle, der mit 99 Jahren noch einmal zu diesem traditionsreichen Konzert zurückkehrt.

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Kammerkonzert

5. Kammerabend:
Schubert / Klein / Dohnányi / Beethoven

Streichtrio Dresden:
Jörg Faßmann, Violine
Sebastian Herberg, Viola
Tom Höhnerbach, Violoncello


Franz Schubert:
Streichtrio B-Dur D 581
Gideon Klein:
Streichtrio
Ernö von Dohnányi:
Serenade für Streichtrio C-Dur op. 10
Ludwig van Beethoven:
Streichtrio G-Dur op. 9 Nr. 1

5. Kammerabend: Schubert / Klein / Dohnányi / Beethoven bewerten:

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Konzert

7. Sinfoniekonzert:
West-östliche Romanzen

Staatskapelle Dresden
Tugan Sokhiev, Dirigent
Jean-Yves Thibaudet, Klavier


Camille Saint-Saëns:
Klavierkonzert Nr. 5 F-Dur op. 103 »Ägyptisches«
Sergej Rachmaninow:
Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27

Zwei Werke der Spätromantik zwischen Orientbild und russischer Seele: eine musikalische Annäherung an Johann Wolfgang von Goethes Idee eines west-östlichen Dialogs. Camille Saint-Saëns schrieb sein 5. Klavierkonzert während eines Aufenthalts in Ägypten. In die klassische Konzertform mischen sich exotische Farben und rhythmische Anklänge an nordafrikanische Musik – ein klingendes Reisetagebuch. Sergej Rachmaninows Zweite führt dagegen in die weiten Landschaften russischer Romantik. Nach dem Misserfolg seiner Ersten markierte die Nachfolgerin einen triumphalen Neubeginn. Ihre melodischen Bögen und die üppige Orchesterpalette verbinden leidenschaftliche Innigkeit mit weitgespannter Dramaturgie.

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Kinderkonzert

Kapelle für Kids: »Yuki«

Staatskapelle Dresden
Yuki Manuela Janke, Violine
Magdalene Schaefer, Puppe Alma
Julius Rönnebeck, Moderation
Sebastian Bauer, Regie


In unserem Programm richten wir unser Augenmerk auf das Instrument, das im Orchester am häufigsten vorkommt und auf der ganzen Welt bekannt und sehr beliebt ist! Es hat sogar Eingang in unseren Sprachgebrauch gefunden: »Der Himmel hängt voller Geigen«, »Ich geige dir meine Meinung« oder »Das habe ich total vergeigt« sind nur einige der ganz alltäglichen Ausdrücke, in denen dieses wunderbare und vielseitige Instrument vorkommt. Ihr habt es sicherlich erraten! Wir beschäftigen uns natürlich mit der Geige. Oder auch, auf Italienisch, der Violine. Dafür haben wir uns Yuki Manuela Janke, die 1. Konzertmeisterin der 1. Geigen der Staatskapelle, eingeladen. Yuki wird nicht nur ihre Geige vorführen, sondern uns auch zeigen, was man alles darauf spielen und entdecken kann. Und sie wird uns ganz sicher zum Staunen bringen!

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Kammerkonzert

6. Kammerabend:
Zelenka / Bach

Robert Lis, Violine
Ami Yumoto, Violine
Valeriia Osokina, Violine
Uta Wylezol, Viola
Martin Knauer, Kontrabass
Viktor Osokin, Kontrabass
Sabine Kittel, Flöte
Dóra Varga-Andert, Flöte
Mariano Esteban Barco, Oboe
Estelle Akta, Oboe
Thomas Eberhardt, Fagott
Johanna Schellenberger, Harfe
Sophie Fournier, Cembalo
Cellistinnen und Cellisten der Staatskapelle Dresden


Jan Dismas Zelenka:
Sonata Nr. 5 F-Dur für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo
Sonate Nr. 6 c-Moll für zwei Oboen, Fagott und Basso continuo
Johann Sebastian Bach:
Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Works by Klengel, Barber, Villa-Lobos and Say

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© Oliver Killing
Konzert

8. Sinfoniekonzert:
Palmsonntagskonzert

Staatskapelle Dresden
Daniele Gatti, Dirigent
Sara Blanch, Sopran
Christa Mayer, Alt
Bernard Richter, Tenor
Georg Zeppenfeld, Bass
Sächsischer Staatsopernchor Dresden


Richard Strauss:
»Metamorphosen«
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Das traditionsreiche Benefizkonzert am Palmsonntag besitzt in Dresden eine lange Geschichte. 1846 und im Revolutionsjahr 1849 dirigierte Richard Wagner als Hofkapellmeister jeweils Ludwig van Beethovens 9. Sinfonie. Zum ersten Mal erklang das Werk in der sächsischen Residenz aber bereits 1838 in einem Konzert im Königlichen Palais im Großen Garten. Das Programm spannt einen Bogen zwischen Trauer und Hoffnung: Richard Strauss’ Instrumentalwerk »Metamorphosen«, 1945 im Angesicht der zerstörten Kulturstätten Europas entstanden, ist ein klangvolles Requiem auf eine versunkene Welt. Beethovens Neunte dagegen führt mit Schillers »Ode an die Freude« zu einer Vision von Menschlichkeit und Versöhnung.

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Gespräch

Symposium »Beethoven: unser Zeitgenosse«

Eine Podiumsdiskussion unter anderm mit Daniele Gatti (Dirigent) und Jörg Widmann (Klarinette).

Brahms schrieb einmal: »Du hast keinen Begriff davon, wie es unsereinem zu Mute ist, wenn er immer so einen Riesen (Beethoven) hinter sich marschieren hört.« Wie ist es überhaupt möglich, nach Beethoven Musik zu komponieren?

Eine Podiumsdiskussion mit Daniele Gatti und Capell-Compositeur Jörg Widmann über die Resonanz Beethovens in unserer heutigen Welt, seinen anhaltenden Einfluss sowie die Herausforderung, in seinem Schatten Musik zu schaffen.

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© Marco Borggreve
Konzert

Rezital des Capell-Virtuosen

Jörg Widmann, Klarinette
Carolin Widmann, Violine
Dénes Várjon, Klavier


Igor Strawinsky:
Suite aus »Histoire du soldat« für Violine, Klarinette und Klavier
Robert Schumann:
Fantasiestücke für Klarinette und Klavier a-Moll op. 73
Jörg Widmann:
Etüden Nr. I-II-III für Violine
Ludwig van Beethoven:
Sonate Nr. 5 F-Dur für Klavier und Violine op. 24 »Frühling«
Béla Bartók:
»Kontraste« für Violine, Klarinette und Klavier Sz 111

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© Oliver Killing
Konzert

Beethoven. Vier Tage. Neun Sinfonien. I

Staatskapelle Dresden
Daniele Gatti, Dirigent
Sara Blanch, Sopran
Christa Mayer, Alt
Bernard Richter, Tenor
Georg Zeppenfeld, Bass
Sächsischer Staatsopernchor Dresden


»Aufbruch« am 14.+ 28.4.27
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 1 C-Dur op. 21
Sinfonie Nr. 4 B-Dur op. 60
Sinfonie Nr. 5 c-Moll op. 67

»Von Helden und Antihelden« am 15+29..4.27
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 2 D-Dur op. 36
Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 »Eroica«

»Naturgesänge« am 16.+30.4.27
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 »Pastorale«
Sinfonie Nr. 7 A-Dur op. 92

»An die Freude« am 17.4.+1.5.27
Ludwig van Beethoven:
Sinfonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Sinfonie Nr. 9 d-Moll op. 125

»Aufbruch«
Der von Daniele Gatti und der Sächsischen Staatskapelle konzipierte Jubiläums-Zyklus aller Sinfonien Ludwig van Beethovens beginnt mit dem jungen Komponisten und mit der Energie eines Neubeginns. Die Erste knüpft noch hörbar an die Vorbilder Haydn und Mozart an. Aber schon im Eröffnungsakkord verschiebt Beethoven die Erwartungen. Die Vierte bringt heitere Beweglichkeit und klangliche Eleganz, bevor die Fünfte zum dramatischen Wendepunkt wird: Aus dem berühmten Anfangsmotiv wächst eine Entwicklung, die »durch Nacht zum Licht« führt. Ein neues Auftragswerk unserer Zeit tritt mit diesen drei Sinfonien in Dialog und spiegelt Beethovens Idee des musikalischen Aufbruchs aus heutiger Perspektive.

»Von Helden und Antihelden«
Beethovens Sinfonien erzählen oft von heroischen Gesten und ihren Brüchen. Die Zweite überrascht mit überschäumender Energie und unerwartetem Humor. Sie entstand in einer Zeit der persönlichen Krise, als der Komponist erstmals über seine fortschreitende Taubheit schrieb. Umso erstaunlicher wirkt ihre Heiterkeit. Mit der »Eroica« erweitert Beethoven den sinfonischen Raum radikal: Ursprünglich Napoleon gewidmet, wird das Werk zu einer musikalischen Reflexion über Größe, Scheitern und menschliche Ambivalenz. Zwischen Pathos und Ironie entfaltet sich ein weiter Ausdrucksbogen. Ein neues Auftragswerk tritt diesem Spannungsfeld gegenüber und fragt, wie sich die Idee des Heroischen heute hören lässt.

»Naturgesänge«
Mit der »Pastorale« öffnet Beethoven die Sinfonie für eine neue Klangwelt. Vogelrufe, Gewitter und ländliche Szenen werden zu musikalischen Bildern einer beseelten Natur. Doch der Komponist verstand das 1808 uraufgeführte Werk nicht als bloße Programmmusik, sondern als »mehr Ausdruck der Empfindung als Malerei«. Auch die 1813 komponierte Siebte entfaltet eine elementare Energie. Richard Wagner nannte sie die »Apotheose des Tanzes«: eine Musik, in der Rhythmus und Bewegung wie Naturkräfte wirken. Beide Werke zeigen den Jubilar als Komponisten großer Natur- und Lebensenergien. Ein neues Auftragswerk ergänzt diesen Dialog und führt Beethovens Naturbilder in eine Klangsprache unserer Zeit weiter.

»An die Freude«
Am Ende des Jubiläumzyklus stehen zwei Werke, die den sinfonischen Gedanken erweitern. Beethovens Achte überrascht mit Witz, rhythmischer Schärfe und spielerischer Leichtigkeit: eine Sinfonie voller überraschender Einfälle. Mit der 1824 uraufgeführten Neunten überschreitet der Komponist die Grenzen der Gattung: Chor und Orchester verbinden sich zu einer musikalischen Vision von Freiheit, Menschlichkeit und Gemeinschaft. Die Sinfonie entwirft ein utopisches Bild einer Welt, in der die Stimme des Einzelnen im gemeinsamen Klang aufgeht. Ein neues Auftragswerk tritt zwischen diese Sinfonien und eröffnet einen Dialog über Beethovens Idee einer Musik, die weit über ihre eigene Epoche hinausweist.

Jedes Konzert präsentiert Sinfonien von Beethoven im Dialog mit der Uraufführung jeweils eines Auftragswerks von Jörg Widmann, Riccardo Panfili, Jesús Torres oder Clara Iannotta.

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Konzert

Late Night with Ludwig

Als eines der ikonischen Werke der Musik ruft der erste Satz von Beethovens »Mondscheinsonate« sofort ein Gefühl von Frieden und Meditation hervor. Eine Auswahl der schönsten Stücke Beethovens und der von ihm inspirierten Komponisten begleitet diese Late-Night-Veranstaltung unter den Gewölben der restaurierten Schlosskapelle – eine Einladung zum Zurücklehnen und Nachdenken. Unter Mitwirkung von Mitgliedern der Giuseppe-Sinopoli-Akademie der Staatskapelle Dresden.

Weitere Informationen zu den Veranstaltungen und zum Kartenverkauf finden Sie ab dem 1. November 2026 auf www.staatskapelle-dresden.de.

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Kinderkonzert

Kapelle für Kids: »Ludwig«

Staatskapelle Dresden
Magdalene Schaefer, Puppe Alma
Julius Rönnebeck, Moderation
Johannes Wulff-Woesten, Musikalische Leitung
Annika Haller, Regie


Auch wenn Ludwig van Beethoven bereits 200 Jahre tot ist, so ist seine Musik immer noch lebendig und wird auf der ganzen Welt gespielt. Das ist natürlich ein Grund zum Feiern! Deswegen wird die Staatskapelle unter der Leitung ihres Chefdirigenten Daniele Gatti alle Sinfonien des Musikgenies insgesamt zweimal in der Semperoper aufführen – ein musikalisches Ereignis, das sich über fast zwei Wochen erstreckt.
Am Morgen nach dem letzten Konzert, wenn die letzten Töne seiner berühmten Neunten Sinfonie noch im Opernhaus verklingen, werden wir gemeinsam mit Orchestermitgliedern der Staatskapelle dem Geheimnis der Musik von Ludwig van Beethoven auf die Spur gehen!

Kapelle für Kids: »Ludwig« bewerten:

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Kammerkonzert

7. Kammerabend als Kammermatinee:
Haydn / Beethoven

Robert Lis, Violine
Michael Schmid, Violine
Tibor Gyenge, Violine
Michail Kanatidis, Violine
Florian Richter, Viola
Marcello Enna, Viola
Simon Kalbhenn, Violoncello
Friedrich Thiele, Violoncello
Dawoon Kim, Violoncello
Andreas Hecker, Klavier
Zoltán Mácsai, Horn
Miklós Takács, Corno da Caccia


Joseph Haydn:
Streichquartett G-Dur op. 77 Nr. 1
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett G-Dur op. 18 Nr. 2
Sonate D-Dur für Klavier und Violoncello op. 102 Nr. 2
Sextett Es-Dur für zwei Hörner und Streichquartett op. 81b
Streichtrio c-Moll op. 9 Nr. 3

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© Oliver Killing
Konzert

9. Sinfoniekonzert:
Sommernachtsträume

Staatskapelle Dresden
Riccardo Minasi, Dirigent
Rudolf Buchbinder, Klavier
Damen des Sächsischen Staatsopernchores Dresden


Paul Wranitzky:
Ouvertüre zum Singspiel »Oberon, König der Elfen«
Wolfgang Amadeus Mozart:
Klavierkonzert Nr. 21 C-Dur KV 467
Felix Mendelssohn Bartholdy:
»Ein Sommernachtstraum«

William Shakespeares Zauberwald steht Pate für dieses Programm. Paul Wranitzkys Ouvertüre »Oberon, König der Elfen« aus dem Jahr 1789 führt in eine Welt der Märchen und nächtlichen Fantasie. Auch Wolfgang Amadeus Mozarts Klavierkonzert C-Dur KV 467 verbindet leuchtende Eleganz und lyrische Ruhe – mit jenem berühmten Andante, das zu den innigsten Eingebungen des Komponisten zählt. Den Solopart übernimmt der große Mozart-Interpret Rudolf Buchbinder. Mit der Bühnenmusik zu »Ein Sommernachtstraum« schuf Felix Mendelssohn Bartholdy 1843 schließlich eine der poetischsten Shakespeare-Deutungen der Musikgeschichte: ein klingendes Panorama zwischen Elfenreigen, Liebesverwirrung und nächtlichem Zauber.

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© Marco Borrelli
Konzert

4. Aufführungsabend:
Strawinsky / Rota / Bartholdy

Staatskapelle Dresden
Diego Ceretta, Dirigent
Moritz Tunn, Kontrabass


Igor Strawinsky:
»Danses concertantes«
Nino Rota:
Divertimento concertante für Kontrabass und Orchester
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Sinfonie Nr. 1 c-Moll op. 11

4. Aufführungsabend: Strawinsky / Rota / Bartholdy bewerten:

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© Daniele Ratti
Konzert

10. Sinfoniekonzert:
Die Macht des Schicksals

Staatskapelle Dresden
Nathalie Stutzmann, Dirigentin
Seong-Jin Cho, Klavier


Giuseppe Verdi:
Ouvertüre zur Oper »La forza del destino«
Sergej Rachmaninow:
Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43
Pjotr Tschaikowsky:
Sinfonie Nr. 4 f-Moll op. 36

Nathalie Stutzmann gehört zu den markanten Musikerpersönlichkeiten unserer Zeit. Internationale Bekanntheit erlangte sie zunächst als Altistin, bevor sie sich dem Dirigieren zuwandte. Das Programm des Abends kreist um das Motiv des Schicksals: Giuseppe Verdis Ouvertüre zu »La forza del destino« eröffnet mit dramatischer Wucht. Sergej Rachmaninows »Rhapsodie über ein Thema von Paganini« entfaltet ein virtuoses Spiel aus Variationen, dessen berühmte 18. Variation zu den innigsten Eingebungen des Komponisten zählt. Den Abschluss bildet Pjotr Tschaikowskys Vierte: Persönliche Konflikte und existenzielle Unruhe treiben das Werk voran und verleihen ihm eine dramatische, oft unerbittliche Spannung.

10. Sinfoniekonzert: Die Macht des Schicksals bewerten:

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Kammerkonzert

8. Kammerabend:
Weber / Rota / Gaubert / Brahms

Federico Kasík, Violine
Lukas Stepp, Violine
Robert Lis, Violine
Tibor Gyenge, Violine
Holger Grohs, Violine
Michael Horwath, Bratsche
Titus Maack, Violoncello
Sabine Kittel, Flöte
Robert Oberaigner, Klarinette
Paul Rivinius, Klavier
Balázs Demény, Klavier


Carl Maria von Weber:
Klarinettenquintett B-Dur op. 34
Nino Rota:
Trio für Flöte, Violine und Klavier
Philippe Gaubert:
»Médailles antiques«
Johannes Brahms:
Klavierquartett g-Moll op. 25

8. Kammerabend: Weber / Rota / Gaubert / Brahms bewerten:

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© Andrej Grilic
Konzert

Sonderkonzert am Vorabend der Internationalen Schostakowitsch Tage Gohrisch

Staatskapelle Dresden
Maxim Emelyanychev, Dirigent
Magdalena Kožená, Mezzosopran


Joseph Haydn:
Sinfonie Nr. 60 C-Dur »Il Distratto«
Dmitri Schostakowitsch:
»Satiren« (»Bilder der Vergangenheit«) op. 109
Alfred Schnittke:
»Gogol-Suite« (arr. Gennadi Rozhdestvensky)

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© Todd Rosenberg Photography
Konzert

11. Sinfoniekonzert:
Tanz und Glanz der alten Welt

Staatskapelle Dresden
Manfred Honeck, Dirigent
Vilde Frang, Violine


Erwin Schulhoff:
Fünf Stücke (arr. Manfred Honeck / Thomas Ille)
Erich Wolfgang Korngold:
Violinkonzert D-Dur op. 35
Antonín Dvořák:
Sinfonie Nr. 8 G-Dur op. 88

Das letzte Konzert der Saison führt in eine Sphäre voller Eleganz und rhythmischer Beweglichkeit – eine mitteleuropäische Klanglandschaft zwischen Tanz und Glanz. Erwin Schulhoffs »Fünf Stücke« greifen Charakterstücke der Zwischenkriegszeit auf und verbinden Ironie mit virtuoser Leichtigkeit. Erich Wolfgang Korngolds Violinkonzert entstand 1945 im amerikanischen Exil und knüpft an spätromantische Klangkultur an: Der Komponist nimmt Themen aus seinen Filmmusiken auf und verwandelt sie in ein Konzert von üppiger Melodik und leuchtender Orchesterfarbe. Antonín Dvořáks Achte beschwört schließlich eine heitere Natur- und Feststimmung: ein Werk voller melodischer Einfälle und tänzerischer Energie.

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Online-Shop

CDs der Staatskapelle

Aktuelle Aufnahmen mit der Staatskapelle

Im Onlineshop finden Sie die neuesten CD-Produktionen der Staatskapelle Dresden. Diese sind alle im Handel erhältlich, einige können Sie direkt im iTunes Music Store herunterladen.

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© Matthias Creutziger
9

Staatskapelle Dresden

Sächsische Staatsoper Dresden

Durch Kurfürst Moritz von Sachsen 1548 gegründet, ist die Sächsische Staatskapelle Dresden eines der ältesten und traditionsreichsten Orchester der Welt. Seit ihrem Bestehen haben bedeutende Kapellmeister und international geschätzte Instrumentalisten die Geschichte der einstigen Hofkapelle geprägt. Zu ihren Leitern gehörten u. a. Heinrich Schütz, Johann Adolf Hasse, Carl Maria von Weber und Richard Wagner, der das Orchester als seine »Wunderharfe« bezeichnete. Bedeutende Chefdirigenten der letzten 100 Jahre waren Ernst von Schuch, Fritz Reiner, Fritz Busch, Karl Böhm, Joseph Keilberth, Rudolf Kempe, Otmar Suitner, Kurt Sanderling, Herbert Blomstedt und Giuseppe Sinopoli. Ab 2002 standen Bernard Haitink (bis 2004) und Fabio Luisi (2007-2010) an der Spitze des Orchesters. Seit der Saison 2012/2013 ist Christian Thielemann Chefdirigent der Staatskapelle. Im Mai 2016 wurde der ehemalige Chefdirigent Herbert Blomstedt zum Ehrendirigenten ernannt. Diesen Titel hatte bislang einzig Sir Colin Davis von 1990 bis zu seinem Tod 2013 inne. Myung-Whun Chung trägt seit 2012 den Titel des Ersten Gastdirigenten. Kartenverkauf:
Besucherdienst, Theaterplatz 2, 01067 Dresden
Fax: 0351/49 11-700
E-Mail: bestellung@semperoper.de

Telefonische Kartenreservierungen:
Tel: 03 51/ 49 11-705

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Bewertungen & Berichte Staatskapelle Dresden

Konzerte / Orchester Staatskapelle Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Konzerte / Orchester Dresdner Philharmonie Dresden, Schloßstr. 2
Konzerte / Konzert Sächsisches Vocalensemble Dresden, Pillnitzer Landstraße 59
Aufführungen / Oper Semperoper Dresden Dresden, Theaterplatz 2
Ereignisse / Festival Jazztage Dresden 2.10. bis 29.11.2026
Familie+Kinder / Kulturveranstaltung Festung Königstein Königstein, Festung 1
Aufführungen / Theater Kulturhafen Dresden Dresden, Leisniger Str. 53
Ausstellungen / Museum Erlebniswelt MEISSEN Meißen, Talstraße 9
Ereignisse / Festival Zahnrad und Zylinder Meissen
Konzerte / Kirchenmusik Kreuzkirche Dresden Dresden, An der Kreuzkirche 6
Konzerte / Kirchenmusik Frauenkirche Dresden Dresden, Neumarkt
Konzerte / Orchester Elbland Philharmonie Sachsen Riesa, Kirchstraße 3
Konzerte / Kulturveranstaltung Dreikönigskirche Dresden Dresden, Hauptstraße 23
Konzerte / Orchester Dresdner Bläserphilharmonie Dresden, Kipsdorfer Weg 8
Konzerte / Orchester Dresdner Sinfoniker Dresden, Glacisstraße 30/32
Konzerte / Konzert The String Company, Marion Minkus
Mo 9.11.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Konzert Stadthalle Sebnitz
Fr 20.11.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Kirchenmusik Martin-Luther-Kirche e.V. Dresden, Martin Luther Platz 5
Konzerte / Jazz Jazzclub Tonne Dresden, Königstr. 15
Konzerte / Musikensemble Singakademie Dresden e.V. Dresden, Loschwitzer Str. 32
Konzerte / Party Koralle Dresden, Rothenburger Str.
Konzerte / Kulturveranstaltung Studentenclub Bärenzwinger Dresden Dresden, Brühlscher Garten 1
Konzerte / Orchester Jugendblasorchester Sebnitz Sebnitz, Am Helmelsberg 5

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