Literatur+Sprache
| Lesung
Literatur+Sprache
| Lesung
Auf der Straße heißen wir anders
Schauspiel Stuttgart
In Karlas Familie wissen alle, wie es sich anfühlt, nicht dazuzugehören. Karla erlebt es als Kind in Bremen-Nord. Ihr Vater Avi in einer Klosterschule in Jerusalem. Die Großmutter Maryam als Gastarbeiterin in Deutschland. Die Urgroßmutter Armine auf den Straßen von Istanbul. In ihrem gefeierten Roman Auf der Straße heißen wir anders (Klett-Cotta) geht die ZEIT-Journalistin und Schriftstellerin Laura Cwiertnia den Spuren einer armenischen Familie über vier Generationen nach. Einfühlsam und mit feinem Humor fächert sie ihre Erfahrungen auf, die so tiefgreifend sind, dass sie bis heute nachhallen. Die armenischstämmige Schauspielerin Alina Manoukian hat den Roman Auf der Straße heißen wir anders als szenische Lesung adaptiert. Nach großem Erfolg am Hamburger Schauspielhaus bringt sie ihn nun, gemeinsam mit den Schauspieler*innen Michael Weber und Bettina Stucky, deutschlandweit auf die Bühne. Im Anschluss an die szenische Lesung folgt ein Gespräch mit Autorin Laura Cwiertnia. In Kooperation mit dem Literaturhaus Stuttgart. Das Gespräch wird von Lotta Mayer und Gwendolyne Melchinger moderiert. Konzept: Alina Manoukian, Michael Weber
Literatur+Sprache
| Lesung
Die Schrecken der Anderen
Schauspiel Stuttgart
Als fester Bestandteil der Stuttgarter Kulturlandschaft laden die Kriminächste jedes Jahr im März zu Lesungen an diversen Orten der Stadt – wie dem Schauspiel Stuttgart. Zu diesem Anlass ist die Autorin Martina Clavadetscher zu Gast und liest aus ihrem neuen Roman Die Schrecken der Anderen: Ein Junge stößt beim Schlittschuhlaufen auf einen Toten im Eis und den Beginn einer sonderbaren Geschichte: Da ist Kern, ein schwerreicher Erbe. Da ist Kerns hundertjährige Mutter, die die Fäden in der Hand hält. Da ist Schibig, ein einsamer Archivar, der sich mitreißen lässt von Rosa, der Alten aus dem Wohnwagen, die versteht, dass nichts je ins Leere läuft, sondern alles miteinander verbunden ist: Der Tote im Eis, die Zylinderherren im Gasthof Adler, Kerns Frau, die sich weigert, Kreide zu essen, ein geplantes Mahnmal, bedrohliche Bergdrachen und andere hartnäckige Legenden. Die Schriftstellerin und Dramatikerin war für den Heidelberger Stückemarkt nominiert und zu den Autorentheatertagen Berlin 2020 eingeladen. Für ihren Roman Die Erfindung des Ungehorsams wurde sie 2021 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Moderation: Gwendolyne Melchinger In Kooperation mit den Stuttgarter Kriminächten.
Literatur+Sprache
| Lesung
Purpur, Macht und Gold - Geschichten aus dem Mittelalter
Hohenloher Kultursommer
Udo Schenk, Sprecher Jule Bauer, Nyckelharpa & Gesang Capella Antiqua Bambergensis: Wolfgang, Thomas, Andreas und Anke Spindler In einem lang dauernden Prozess ist zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert aus dem ostfränkischen Reich das Reich der deutschen Könige und Kaiser geworden. Über 100 Jahre lang prägen die sächsischen Ottonen (auch Liudolfinger) die frühmittelalterliche Geschichte Europas. Allen voran Heinrich I. und Otto I. („der Große“) gelang die Integration der „Stämme“ der Alemannen/Schwaben, Franken und Bayern in ihr Königreich. Ob über die Beziehungen zwischen Otto dem Großen und den Herzögen von Schwaben auch ein indirekter Bezug zu Schwäbisch Hall bestand ist unklar. Aber mittelalterliches Flair passt bestens zum Konzertprogramm. Und auch St. Katharina passt in die Zeit. Schon um 900 stand am heutigen Platz der Kirche ein flachgedeckter einschiffiger Saalbau mit drei Apsiden, bevor um 1240 die neue Kirche gestiftet wurde. Tauchen Sie mit Schauspieler Udo Schenk (u.a. ARD „In aller Freundschaft“), der in die Rolle des Chronisten Thietmar von Merseburg schlüpft, in eine Kulturgeschichte von Krieg und Frieden, Macht, Sagen und Legenden ein – klangvoll in Szene gesetzt durch mittelalterliche Musikinstrumente der Capella Antiqua Bambergensis. Konzert #15 32 / 29 €, erm. 29 / 26 €, freie Platzwahl innerhalb der Kategorien
Literatur+Sprache
| Lesung
Die Schrecken der Anderen
Schauspiel Stuttgart
Als fester Bestandteil der Stuttgarter Kulturlandschaft laden die Kriminächste jedes Jahr im März zu Lesungen an diversen Orten der Stadt – wie dem Schauspiel Stuttgart. Zu diesem Anlass ist die Autorin Martina Clavadetscher zu Gast und liest aus ihrem neuen Roman Die Schrecken der Anderen: Ein Junge stößt beim Schlittschuhlaufen auf einen Toten im Eis und den Beginn einer sonderbaren Geschichte: Da ist Kern, ein schwerreicher Erbe. Da ist Kerns hundertjährige Mutter, die die Fäden in der Hand hält. Da ist Schibig, ein einsamer Archivar, der sich mitreißen lässt von Rosa, der Alten aus dem Wohnwagen, die versteht, dass nichts je ins Leere läuft, sondern alles miteinander verbunden ist: Der Tote im Eis, die Zylinderherren im Gasthof Adler, Kerns Frau, die sich weigert, Kreide zu essen, ein geplantes Mahnmal, bedrohliche Bergdrachen und andere hartnäckige Legenden. Die Schriftstellerin und Dramatikerin war für den Heidelberger Stückemarkt nominiert und zu den Autorentheatertagen Berlin 2020 eingeladen. Für ihren Roman Die Erfindung des Ungehorsams wurde sie 2021 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. In Kooperation mit den Stuttgarter Kriminächten. Moderation: Gwendolyne Melchinger
Literatur+Sprache
| Lesung