Ausstellungen / Ausstellung
Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude
Fr 23.10.2026, 18:00 Uhr
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BÄNG! Radikale Künstlerinnen aus dem Archiv Sohm
Staatsgalerie Stuttgart
Mit »BÄNG!« rückt die Staatsgalerie das Wirken von fünf Künstlerinnen in den Fokus: Yoko Ono (geb. 1933), Yvonne Rainer (geb. 1934), VALIE EXPORT (1940–2026), Carolee Schneemann (1939–2019) und Charlotte Moorman (1933–1991). Was das Schaffen dieser Frauen so einzigartig macht, ist ihr radikaler Zugang zur Kunst. Zu sehen sind über 100 historische Fotografien von exzentrischen Aktionen, legendären Performances und Choreografien der 1960er- bis 1970er-Jahre. Mit Werken aus dem Archiv Sohm zeichnet die Schau einen Bogen von der Neoavantgarde im Rheinland bis zur Kunstszene in New York und Wien. Dabei geht die Ausstellung gezielt der Frage nach, in welcher Verbindung die Performancekunst zur Fotografie steht. (Foto: Hanns Sohm, Concerto for TV Cello von Nam June Paik (1971), performt von Charlotte Moorman, 1974, Staatsgalerie Stuttgart, Archiv Sohm, erworben 1981 mit Lotto-Mitteln)
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»Architecture of Traces« von Piloya Irene
Akademie Schloss Solitude
Mit Architecture of Traces untersucht Piloya Irene Erinnerung als lebendigen, sich ständig wandelnden Prozess. Ausgehend vom Konzept der Neuroplastizität – der Fähigkeit des Gehirns, sich durch Erfahrungen immer wieder neu zu organisieren – versteht sie Erinnerung nicht als statisches Archiv, sondern als dynamisches Gefüge, das sich durch Wiederholung, Interaktion und Umwelteinflüsse fortlaufend verändert. Im Dialog mit der Geschichte von Schloss Solitude und seinem Garten fragt Piloya, wie Landschaften, Architektur und Bäume Spuren von Arbeit, Resilienz, Macht und Erneuerung in sich tragen. Ausgehend von Jane Bennetts Konzept der »thing-power« in Vibrant Matter richtet sie den Blick auf Pflanzen, Bäume und gefundene Materialien als eigenständige materielle Akteure. Der Schlossgarten erscheint dabei als lebendiges Archiv, in dem sich historische, ökologische und gesellschaftliche Prozesse überlagern und in dem Schönheit und Natur untrennbar mit Erinnerung, Ideologie und Transformation verbunden sind. Die Ausstellung präsentiert fünf neue Arbeiten, darunter skulpturale Installationen aus in Harz konservierten Pflanzenobjekten des Schlossgartens, Zeichnungen von Baumrindenstrukturen auf handgeschöpftem Papier, Cyanotypien, die historische und aktuelle Bildquellen miteinander verbinden, sowie textile Arbeiten mit Fotografien der alten Bäume des Schlossgartens. In ihren materiellen Prozessen thematisieren die Werke Wachstum, Bewahrung, Verfall und Veränderung und fragen danach, woran Architektur und Landschaften erinnern – und wie sich diese Erinnerungen durch Zeit, Material und menschliche Eingriffe fortwährend wandeln. Piloya Irene ist Künstlerin und Kunstpädagogin und arbeitet zwischen Gulu und Kumasi, Ghana. In Skulptur, Malerei und Film beschäftigt sie sich mit persönlichen und kollektiven Erfahrungen von Vertreibung, Erinnerung und Geschichte sowie mit Fragen von Ort, Identität und Zugehörigkeit. Öffnungszeiten: Mo–Fr, 10–12 & 14–16 Uhr
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Nocturnal Crossings
Akademie Schloss Solitude
Was wäre, wenn das Einschlafen einer Grenzüberquerung ähnelte? Nocturnal Crossings ist eine immersive Performance, die Schlaf, Migration und globale Mobilität miteinander verknüpft. Die Besucher*innen betreten eine fiktive Transiteinrichtung und werden zu Reisenden auf einer schlafwandlerischen Suche nach Schlaf. Auf ihrem Weg begegnen sie nächtlichen Wandernden und Beamt*innen der imaginären Republik des Schlafs – einer Welt, in der Zugang, Zugehörigkeit und Erholung ungleich verteilt sind. Mit Performance, Klang, Licht und integrierter Audiodeskription eröffnet Nocturnal Crossings einen Erfahrungsraum, in dem sich Wahrnehmung, Identität und Kontrolle verschieben. Die Arbeit lädt dazu ein, Schlaf nicht nur als biologisches Grundbedürfnis, sondern auch als Ort zu begreifen, an dem Fragen von Grenzen, Privilegien und Zugehörigkeit sichtbar werden. Konzept & Performance: Bongile Gorata Lecoge-Zulu, Johana Gómez & Jasmin Schädler Integrierte Audiodeskription & Performance: Mella Hambrecht Komposition: Cara Stacey Lichtdesign: Roland Batroff Assistenz & Performance: Johanna Keßler Nocturnal Crossings ist eine Produktion der INTERAKT Initiative in Koproduktion mit der Akademie Schloss Solitude. Gefördert durch die Landeshauptstadt Stuttgart, die Freie Tanz- und Theaterszene Stuttgart und die Berthold-Leibinger-Stiftung. Wann: 1.–4.10.2026, jeweils um 15 und um 19 Uhr (Dauer 90 Minuten) Wo: Projektraum Römerstraße der Akademie Schloss Solitude, Römerstraße 2A, 70178 Stuttgart Anmeldung: Die Teilnehmerzahl ist auf 10 Personen beschränkt. Anmeldung über anmeldung@interakt-initiative.com, Betreff »Nocturnal Crossings« angeben. (Bild: »Nocturnal Crossings« A project by Bongile Gorata Lecoge-Zulu, Johana Gómez & Jasmin Schädler)
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Alles Offen 26: Solitude Satellite
Akademie Schloss Solitude
Im Rahmen von Alles Offen 26 und auf Einladung des Kunstverein Wagenhalle e. V., zieht die Akademie Schloss Solitude für einen Tag in die Wagenhallen und schafft dort eine temporäre Plattform für künstlerischen Austausch, Experimente und Begegnungen. Solitude Satellite ist ein selbstorganisiertes Programm, das von aktuellen Solitude-Stipendiat*innen, ihren Partner*innen sowie Mitarbeitenden der Akademie gestaltet wird. Im Laufe des Tages erwartet die Besucher*innen ein sich stetig wandelndes Programm mit Performances, Lesungen, Installationen, Workshops, Gesprächen, Screenings und weiteren künstlerischen Interventionen aus unterschiedlichsten Disziplinen. Im Mittelpunkt stehen dabei nicht nur fertige Arbeiten, sondern auch Prozesse des Entstehens: Viele Beiträge zeigen Arbeiten im Werden, erste Kollaborationen oder experimentelle Formate und eröffnen Einblicke in die vielfältigen künstlerischen und forschenden Praktiken der Solitude-Community. Das Programm entfaltet sich im Laufe des Tages stetig weiter und lädt dazu ein, den Ort zu erkunden, zu verweilen und unerwartete Begegnungen zu erleben. Als temporärer Außenposten der Akademie schafft Solitude Satellite einen Raum in dem Ideen geteilt, erprobt und miteinander in Dialog gebracht werden.
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»Process Seeds – Künstlerische und wissenschaftliche Materialexperimentation«
Akademie Schloss Solitude
Process Seeds untersucht, wie sich künstlerische und wissenschaftliche Forschung durch Materialien, Werkzeuge, Gesten, Experimente, Fehlschläge und unerwartete Begegnungen entwickelt. Die Veranstaltung bringt Künstler*innen, Wissenschaftler*innen und Expert*innen der Materialforschung zusammen und eröffnet Einblicke in jene oft unsichtbaren Prozesse, in denen Ideen Gestalt annehmen: wie Fragestellungen entstehen, wie Materialien ihnen widerstehen oder neue Richtungen eröffnen und wie Wissen durch das Arbeiten mit Material hervorgebracht wird. Neben Gesprächen und Interventionen präsentiert eine Pop-up-Ausstellung Object Seeds , funktionale und dysfunktionale Prototypen, gescheiterte Experimente sowie Prozessartefakte, die im Rahmen eines transdisziplinären Austauschs zwischen Stipendiat*innen der Akademie Schloss Solitude und Forschenden der Robotic Composites and Compositions Group (RoCoCo) am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme entstanden sind. Indem die Veranstaltung künstlerische Praktiken mit der Forschung zu responsiven, adaptiven und programmierbaren Materialien in Dialog bringt, richtet sie den Blick auf Materialexploration als Forschungsmethode – als eine Praxis, in der durch Experimentieren neue Fragestellungen, neues Wissen und neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Initiiert von SCOPE – Solitude’s Collaborative Platform for Art, Science & Digital Cultures, einer Plattform zur Förderung von Transdisziplinarität, Experimentierfreude und Zusammenarbeit zwischen Solitude-Stipendiat*innen und Kooperationspartnern. In Kooperation mit der Robotic Composites and Compositions Group (RoCoCo) am Max-Planck-Institut für Intelligente Systeme (MPI-IS).
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A – Z. Mapping the Future ll
Staatsgalerie Stuttgart
Gerade noch an der Akademie – jetzt schon im Museum: Bereits zum zweiten Mal sind in der Ausstellung unter dem Titel »A – Z. Mapping the Future« die diesjährigen Abschlussarbeiten der Absolventinnen und Absolventen der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart) zu sehen. Die Idee zu dieser Ausstellungsreihe entstand aus dem Wunsch der Akademie, den jungen künstlerischen Positionen eine sichtbare Bühne in der Stadt zu geben und zugleich eine enge Verbindung zwischen dem Museumsbetrieb und der Kunsthochschule zu ermöglichen. »A – Z« ist dabei programmatisch zu verstehen: Die Werke sind alphabetisch nach den Namen der beteiligten Künstlerinnen und Künstler gehängt – ein neutrales Ordnungssystem, das bewusst die künstlerische Vielfalt in den Vordergrund stellt. Die Ausstellung zeigt, wie unterschiedlich und selbstbewusst sich diese Generation junger Künstlerinnen und Künstler ausdrückt. »Mapping the Future« bringt Vielfalt ins Museum – und macht deutlich, dass für viele der beteiligten Künstlerinnen und Künstler die Zukunft längst begonnen hat. Gezeigt werden Arbeiten aus den Studiengängen Diplom Bildende Kunst, Master of Education Künstlerisches Lehramt mit Bildender Kunst sowie Master of Fine Arts Körper, Theorie und Poetik des Performativen. Mit Werken von: Daniel von Alkier, Yamo Aydemir, Kjara Mia Barletta, Paula Bothner und Rosa Klingelhöfer, Ahyun Cho, Tansu Coşkun, Marie Sina Celestina David / und das Swanzkollektiv, Lisa Marina Dorfschmid, Franz Leonard Elfert, Marie Engelhardt, Hendrik Fleck, Franziska Glaser, Lena Grasler, Lukas Hengelhaupt, Han Na Jo, Swea Kittel, Mimi Kohler, Carlo Krone, Krowni, Paulina Lange, Ha-Vy Jessica Le, Elisa Lohmüller, Timo Lupoli, Jule Maria Maurer, Elisabeth Mayer, Luciano Mazzo, Benjamin Miller, Sofia Mobilia, Michelle Mousavi, Janosch Müller, Nina Nielebock, Nipniz, Dominik Olpp, Hannah Römer, Antonia Sailer, Janina Elisabeth Schweikert, Lou Stark, Florian Staudenmaier, Rebecca Julia Thrum, Urata Vrajolli, Lisa Helene Wedler Begleitet von: Dr. Susanne Kaufmann-Valet, Prof. Alisa Margolis, Prof. Wolfgang Mayer, Prof. Mariella Mosler, Prof. Andreas Opiolka ERÖFFNUNG: Wir laden Sie herzlich ein zum Opening mit Podiumsgespräch im Vortragssaal! Di 14.7. | 19.00 – 23.00 Uhr | Einlass 18.30 Uhr | Eintritt frei (Bild: Krowni, I'd wanna be me too, 2026, © Krowni)
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Unordnung
Staatsgalerie Stuttgart
Bereits zum zweiten Mal stellen wir THE GÄLLERY dem Fotosommer Stuttgart für eine jurierte Ausstellung zur Verfügung. Diesmal lautet das Thema »UNORDNUNG«. Damit bezeichnen wir einen Zustand, in dem uns die Übersicht fehlt und wir uns neu orientieren müssen. Wenn eine bestehende Ordnung ihre Gültigkeit verliert, bedeutet dies also nicht nur einen Verlust, sondern zugleich einen Gewinn unerwarteter Perspektiven. Die Ausstellung präsentiert Werke von 23 Künstlerinnen und Künstlern, die verschiedenste Dimensionen des Themas fotografisch erkunden. Dabei wird deutlich, dass Unordnung nicht durchweg als sichtbares Phänomen auftritt, sondern sich bisweilen auch unter einer streng geordneten Oberfläche verbirgt. Fotografie kann beides: Zustände offenkundiger Unordnung ins Bild bannen und unterschwellige Formen von Unordnung spürbar machen. Diese Ausstellung bildet den prominenten Mittelpunkt des weitverzweigten Fotosommer-Programms. In der Kernzeit des Festivals vom 18.7. bis zum 26.7. finden in zahlreichen Stuttgarter Galerien Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema Unordnung statt. ERÖFFNUNG Wir laden Sie herzlich ein zum Opening in THE GÄLLERY und im Säulensaal! Fr 17.7. | 18.00 Uhr | Einlass über die Pforte der Alten Staatsgalerie | Eintritt frei (Bild: Valerie Schmidt, Bild aus der Serie »Claus stolpert«, 2018, © Valerie Schmidt)
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Gruppenausstellung »Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm«
Akademie Schloss Solitude
Die Gruppenausstellung Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm wird am 25. April in der ifa-Galerie Stuttgart eröffnet. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten der aktuellen und ehemaligen Solitude-Stipendiat*innen Hiba Ali und Mac Andre Arboleda. Hiba Ali ist derzeit Stipendiat*in im Praxisfeld Digital und zeigt die Arbeit Watering the Somatic Oasis. Watering the Somatic Oasis ist ein VR-Projekt, das die Unmittelbarkeit von Technologien und somatischen Techniken nutzt, um ein Gefühl von Langsamkeit zu erzeugen. Die Betrachter sind eingeladen, das VR-Headset aufzusetzen und sich auf die geführte Meditation einzustimmen. Durch die Stimulation mit digitalem Wasser und bilateralen Bewegungstechniken bringt dieses Projekt durch die Regulierung des Nervensystems die Langsamkeit zurück in unseren Körper. Hiba Ali präsentiert digitale Kunst in Form von immersiven digitalen Umgebungen, skulpturalen Installationen, bewegten Bildern, Kleidungsstücken und Klang. Hiba Ali nutzt Virtual Reality, 3D-Animation und Augmented Reality, um die Zeit zu verlangsamen und Orte des Trostes und der Fürsorge zu schaffen. Mac Andre Arboleda ist ein philippinischer Künstler, der den digitalen Raum durch Forschung und Aktivismus für digitale Rechte erforscht, mit einem Schwerpunkt auf Internetfreiheit. Die Ausstellung Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm untersucht, wie Algorithmen den Alltag prägen – indem sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Informationen filtern und Entscheidungen beeinflussen –, und beleuchtet dabei kritisch die in diesen Technologien verankerten Machtstrukturen, wie koloniale Hinterlassenschaften, Rohstoffraubbau und Voreingenommenheit. Öffnungszeiten: Mi–So, 12–18 Uhr Eintritt: frei! (Bild: »Watering the Somatic Oasis« by Hiba Ali; Photo: Maïscha Souaga)
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Ausstellung »Restless«
Akademie Schloss Solitude
Hiba G. Isleem ist eine palästinensische Künstlerin, die mit Video, Animation und Installation arbeitet. Ihre Praxis untersucht die sich wandelnde Beziehung zwischen Materie, Bewegung und Erinnerung und verwandelt dabei oft alltägliche Materialien in aktive visuelle Präsenz. Während ihres einjährigen Stipendienaufenthalts an der Akademie Schloss Solitude 2025/2026 hat Hiba G. Isleem mehrere Videoinstallationsprojekte entwickelt und sich zugleich mit Recherchen zu ihrem Familienarchiv beschäftigt. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen persönlichen Erzählungen und der Erforschung von Materialität und untersucht, wie Bilder, Objekte und Gesten Spuren von Zeit, Erinnerung und Transformation in sich tragen. Die Ausstellung RESTLESS versammelt eine Auswahl früherer Videoarbeiten, die sich auf den Moment konzentrieren, in dem Materie beginnt, sich zu bewegen und zu handeln. Maschinen, elektrische Fragmente, Baumwurzeln und repetitive Gesten erscheinen nicht als passive Objekte, sondern als Entitäten, die durch Bewegung Präsenz gewinnen. Durch subtile Animation und Wiederholung schaffen die Arbeiten einen Raum, in dem die Grenze zwischen Objekt und lebendiger Form instabil wird – und in dem Materie ihr ruheloses, animiertes Potenzial offenbart. Öffnungszeiten: 29.–30. April, 14–16 Uhr 2. Mai, 14–18 Uhr
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Ausstellung »Elsewhere, Somehow«
Akademie Schloss Solitude
Mit Caroline Douville, Benigno Mangovo, José Morbán und Tina Graf Als internationale Künstler*innenresidenz begrüßt die Akademie Schloss Solitude die Vernetzung ihrer Stipendiat*innen im lokalen Kontext in Stuttgart. Die Ausstellung Elsewhere, Somehow bei Parri Blank präsentiert Arbeiten der aktuellen Solitude-Stipendiat*innen Caroline Douville (*1993, Montreal/Kanada), Benigno Mangovo (*1993, Cabinda/Angola) und José Morbán (*1991, Santo Domingo/Dominikanische Republik). Tina Graf (*1997, Taitung/Taiwan) ist zurzeit Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris. In ihren Arbeiten, die Zeichnung und Malerei umfassen, untersuchen die vier Künstler*innen Fragen von Erinnerung, Wahrnehmung und Erfahrung in einer Gegenwart, die von Bewegung, sich wandelnden Kontexten und sich überlagernden Realitäten geprägt ist. Es entstehen offene Bildräume, in denen persönliche Geschichten, Landschaften und Fragmente der Wirklichkeit aufeinandertreffen. Die Ausstellung lässt sich als ein Gefüge von Überlagerungen und Brechungen verstehen – ein Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue Bedeutungen entstehen. Elsewhere, Somehow beschreibt einen Zustand des Dazwischen: eine Praxis, die sich über Orte, Zeiten und Realitäten hinweg entfaltet und in der Bilder und Identitäten in stetiger Veränderung begriffen sind. Im Showroom von Parri Blank werden parallel neue Arbeiten des spanischen Malers Julio Rondo (*1952, Sotrondio/Spanien) gezeigt. (Bild: José Morbán, Detail of »The Links«, 2026. Rum and pyrography on cotton paper, 125x70 cm)
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Generation 1700
Staatsgalerie Stuttgart
Wie lernt man, den menschlichen Körper zu zeichnen? Die Ausstellung »Generation 1700« widmet sich dem Zeichenunterricht an der Königlichen Akademie in Paris und zeigt, wie einige der bedeutendsten Künstler der französischen Aufklärung ihr Studium der Anatomie mit künstlerischem Ausdruck verbinden. Anlässlich des 75. Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft öffnet die Staatsgalerie Stuttgart den Blick auf eine Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, in der das Zeichnen selbst zum Medium aufklärerischer Freiheit wird. Abbildung: Michel-François Dandré-Bardon, Oberkörper eines männlichen Rückenaktes mit ausgestrecktem linken Arm, um 1720/25, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, alter Bestand
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Dokumentarfotografie Förderpreise 15 der Wüstenrot Stiftung
Staatsgalerie Stuttgart
Die Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung sind die bedeutendste Auszeichnung dieser Art in Deutschland. Zusammen mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang in Essen werden sie seit 1994 alle zwei Jahre an junge Künstlerinnen und Künstler deutscher Hochschulen und Akademien vergeben, die mit zeitgenössischen dokumentarischen Bildstrategien und Darstellungsformen die Gegenwart befragen. In der 15. Ausgabe der Förderpreise werden Nazanin Hafez (*1991), Kristina Lenz (*1992) & Alex Simon Klug (*1991), Malte Uchtmann (*1996) und Hannah Wolf (*1985) ausgezeichnet. Die Künstlerinnen und Künstler setzen sich in unterschiedlicher Weise mit bestehenden »Realitäten« von Welt auseinander, die die Gesellschaft und das Individuum betreffen. Die fotografischen Strategien und Formen, die hierbei Anwendung finden, bewegen sich zwischen manifestierend fiktionalen und KI-generierten Bildwelten. Es sind Techniken, die sich an den Rändern des Dokumentarischen bewegen, diese berühren und oszillieren lassen, ohne dabei Dokumentarfotografien im herkömmlichen Sinn zu sein. Nach dem Auftakt in Essen macht die 15. Ausgabe der Förderpreise für vier Monate Halt in Stuttgart. Dort ist die Ausstellung in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« zu sehen. (Bild: Abbildung: Kristina Lenz & Alex Simon Klug, Videostill aus »read my lips«, Teil der Arbeit »your choices should be grounded in reality«, 2025, Videoinstallation ca. 15 Minuten, © Kristina Lenz & Alex Simon Klug)
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This is Tomorrow
Staatsgalerie Stuttgart
»THIS IS TOMORROW« ist ein Versprechen der Staatsgalerie: Wir sammeln in der Gegenwart für die Zukunft. Konkret heißt das für uns, dass wir seit den letzten Jahren in unserer Sammlungsstrategie bewusst den Fokus auf weibliche Positionen legen, die bislang noch stark unterrepräsentiert sind. Zudem erwerben wir im Bereich der Gegenwartskunst kontinuierlich Werke, die globale gesellschaftliche Themen aufgreifen und so den Sammlungsbestand um neue Perspektiven erweitern. Neben Werken der Staatsgalerie ergänzen ausgewählte Leihgaben aus der Sammlung Scharpff-Striebich, der Mercedes-Benz Art Collection und der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt die Präsentation. Unsere Gegenwart ist heterogen, global und diskursiv. Dies zeigt sich zum einen in der Vielzahl der Medien: Neben Gemälden, Plastiken, Fotografien und Papierarbeiten sind großformatige Videoarbeiten und raumgreifende Installationen zu sehen. Zum anderen zeigt es sich in der Vielfalt der Perspektiven der Künstlerinnen und Künstler, deren unterschiedliche Erfahrungen und Lebenswelten in ihre Werke einfließen und unseren Blick erweitern. Der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt sind Werke des 20. Jahrhunderts, die zeigen, dass aktuelle Themen wie ökologische Krisen, Krieg und Gewalt, die Auseinandersetzung mit Identität und dem menschlichen Körper sowie die grundsätzliche Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenleben das künstlerische Schaffen seit mindestens einem Jahrhundert bestimmen. Fragestellungen der Vergangenheit zeigen auf diese Weise ihre Aktualität und bieten Anstöße zum Nachdenken über unsere Zukunft. »THIS IS TOMORROW« zitiert den Titel einer kleinformatigen Bildcollage des britischen Künstlers Richard Hamilton, die eine fantastische Architektur zeigt und verdeutlicht: Die Zukunft ist eine Utopie, an die es sich auch in krisenreichen Zeiten zu glauben lohnt. Abbildung: Nathalie Djurberg und Hans Berg, Damaged Goods, 2019, Filmstill, Nathalie Djurberg & Hans Berg, © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Courtesy the artist and Lisson Gallery Freier Eintritt am Eröffnungswochenende vom 19.7. bis 21.7. in die gesamte Staatsgalerie!
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Playlist
Staatsgalerie Stuttgart
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von 30 Studierenden der beiden großen Stuttgarter Kunsthochschulen, der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart, und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart), in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie«. Die musikalische Playlist ist fester Bestandteil der Jugendkultur. Als sorgfältig erstellte Abfolge von Songs mit unterschiedlichen Klangfarben, Rhythmen und Stimmungen ist sie mehr als die Summe ihrer Teile. In diesem Sinne eröffnet die Ausstellung einen vielstimmigen Parcours, der das Publikum dazu einlädt, in die wechselnden Atmosphären der einzelnen Projekte einzutauchen. Die in der aktuellen Ausstellung gezeigten Arbeiten weisen interessante Schnittmengen zwischen angewandter, dokumentarischer und künstlerischer Fotografie auf. Dabei sind die Themen so vielfältig wie die Lebensrealitäten der Studierenden. Biografische Erlebnisse und Alltagsbeobachtungen setzen den Ton: Die Projekte befassen sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Community und gesellschaftlicher Prägung oder setzen sich mit existenziellen Musikerlebnissen und berührenden Textzeilen auseinander. Die Künstlerinnen und Künstler nehmen spirituelle Erfahrungen in den Blick, richten ihre Aufmerksamkeit auf die Routinen des Alltags oder analysieren die eigene emotionale Verfasstheit in Zeiten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die Sonderausstellung ist in Zusammenarbeit mit den Fotografieprofessorinnen Ulrike Myrzik (ABK Stuttgart) und Anja Weber (Merz Akademie) entstanden. Das Projekt schließt an eine Reihe von Kooperationen mit Kunsthochschulen in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« an. Mit Werken von: Elvin Ayanoglu, Laura Benner, Leonie Bucher, Nele David, Semiha Değirmenci, Lena Zoe Dernai, Emilia Giese, Iliana Glatz, Julia Groß, Miriam Häfele, Sophie Hanna, Serafine Hauschke, Sarah Hendrysiak, Clara Imberger, Alonso John, Melissa Kugele, Alwin Maigler, Lisa Mantel, Ilya Netyosov, Max Schindler, Maxim Schipko, Elia Schmid, Zoe Schmidt, Julius Schröder, Yannick Schroth, Josepha Stolz, Mariia Sviatohorova, Marlene Theiss, Xenia Wahl, Farida Emanuella Womeno-Dassi Opening Wir laden Sie ein zu unserem Opening der beiden Ausstellungen »PLAYLIST« und »A – Z«. Bei freiem Eintritt können Sie »PLAYLIST« in THE GÄLLERY am 17.10. zwischen 19.00 und 0.00 Uhr besuchen. Wer möchte, tanzt anschließend mit einem Ticket für unser Weekend warm-up noch bis in die Nacht im Museum (Tickets). (Bild: Leonie Bucher, æmilia, aus der Serie »touch me again«, 2025 Copyright © Leonie Bucher)
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