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Gruppenausstellung »Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm«
Akademie Schloss Solitude
Die Gruppenausstellung Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm wird am 25. April in der ifa-Galerie Stuttgart eröffnet. Gezeigt werden unter anderem Arbeiten der aktuellen und ehemaligen Solitude-Stipendiat*innen Hiba Ali und Mac Andre Arboleda. Hiba Ali ist derzeit Stipendiat*in im Praxisfeld Digital und zeigt die Arbeit Watering the Somatic Oasis. Watering the Somatic Oasis ist ein VR-Projekt, das die Unmittelbarkeit von Technologien und somatischen Techniken nutzt, um ein Gefühl von Langsamkeit zu erzeugen. Die Betrachter sind eingeladen, das VR-Headset aufzusetzen und sich auf die geführte Meditation einzustimmen. Durch die Stimulation mit digitalem Wasser und bilateralen Bewegungstechniken bringt dieses Projekt durch die Regulierung des Nervensystems die Langsamkeit zurück in unseren Körper. Hiba Ali präsentiert digitale Kunst in Form von immersiven digitalen Umgebungen, skulpturalen Installationen, bewegten Bildern, Kleidungsstücken und Klang. Hiba Ali nutzt Virtual Reality, 3D-Animation und Augmented Reality, um die Zeit zu verlangsamen und Orte des Trostes und der Fürsorge zu schaffen. Mac Andre Arboleda ist ein philippinischer Künstler, der den digitalen Raum durch Forschung und Aktivismus für digitale Rechte erforscht, mit einem Schwerpunkt auf Internetfreiheit. Die Ausstellung Dreaming Beyond AI: Portals Behind the Algorithm untersucht, wie Algorithmen den Alltag prägen – indem sie Aufmerksamkeit auf sich ziehen, Informationen filtern und Entscheidungen beeinflussen –, und beleuchtet dabei kritisch die in diesen Technologien verankerten Machtstrukturen, wie koloniale Hinterlassenschaften, Rohstoffraubbau und Voreingenommenheit. Öffnungszeiten: Mi–So, 12–18 Uhr Eintritt: frei! (Bild: »Watering the Somatic Oasis« by Hiba Ali; Photo: Maïscha Souaga)
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Ausstellung »Restless«
Akademie Schloss Solitude
Hiba G. Isleem ist eine palästinensische Künstlerin, die mit Video, Animation und Installation arbeitet. Ihre Praxis untersucht die sich wandelnde Beziehung zwischen Materie, Bewegung und Erinnerung und verwandelt dabei oft alltägliche Materialien in aktive visuelle Präsenz. Während ihres einjährigen Stipendienaufenthalts an der Akademie Schloss Solitude 2025/2026 hat Hiba G. Isleem mehrere Videoinstallationsprojekte entwickelt und sich zugleich mit Recherchen zu ihrem Familienarchiv beschäftigt. Ihre Arbeit bewegt sich zwischen persönlichen Erzählungen und der Erforschung von Materialität und untersucht, wie Bilder, Objekte und Gesten Spuren von Zeit, Erinnerung und Transformation in sich tragen. Die Ausstellung RESTLESS versammelt eine Auswahl früherer Videoarbeiten, die sich auf den Moment konzentrieren, in dem Materie beginnt, sich zu bewegen und zu handeln. Maschinen, elektrische Fragmente, Baumwurzeln und repetitive Gesten erscheinen nicht als passive Objekte, sondern als Entitäten, die durch Bewegung Präsenz gewinnen. Durch subtile Animation und Wiederholung schaffen die Arbeiten einen Raum, in dem die Grenze zwischen Objekt und lebendiger Form instabil wird – und in dem Materie ihr ruheloses, animiertes Potenzial offenbart. Öffnungszeiten: 29.–30. April, 14–16 Uhr 2. Mai, 14–18 Uhr
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Ausstellung »Elsewhere, Somehow«
Akademie Schloss Solitude
Mit Caroline Douville, Benigno Mangovo, José Morbán und Tina Graf Als internationale Künstler*innenresidenz begrüßt die Akademie Schloss Solitude die Vernetzung ihrer Stipendiat*innen im lokalen Kontext in Stuttgart. Die Ausstellung Elsewhere, Somehow bei Parri Blank präsentiert Arbeiten der aktuellen Solitude-Stipendiat*innen Caroline Douville (*1993, Montreal/Kanada), Benigno Mangovo (*1993, Cabinda/Angola) und José Morbán (*1991, Santo Domingo/Dominikanische Republik). Tina Graf (*1997, Taitung/Taiwan) ist zurzeit Stipendiatin an der Cité Internationale des Arts in Paris. In ihren Arbeiten, die Zeichnung und Malerei umfassen, untersuchen die vier Künstler*innen Fragen von Erinnerung, Wahrnehmung und Erfahrung in einer Gegenwart, die von Bewegung, sich wandelnden Kontexten und sich überlagernden Realitäten geprägt ist. Es entstehen offene Bildräume, in denen persönliche Geschichten, Landschaften und Fragmente der Wirklichkeit aufeinandertreffen. Die Ausstellung lässt sich als ein Gefüge von Überlagerungen und Brechungen verstehen – ein Raum, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue Bedeutungen entstehen. Elsewhere, Somehow beschreibt einen Zustand des Dazwischen: eine Praxis, die sich über Orte, Zeiten und Realitäten hinweg entfaltet und in der Bilder und Identitäten in stetiger Veränderung begriffen sind. Im Showroom von Parri Blank werden parallel neue Arbeiten des spanischen Malers Julio Rondo (*1952, Sotrondio/Spanien) gezeigt. (Bild: José Morbán, Detail of »The Links«, 2026. Rum and pyrography on cotton paper, 125x70 cm)
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Generation 1700
Staatsgalerie Stuttgart
Wie lernt man, den menschlichen Körper zu zeichnen? Die Ausstellung »Generation 1700« widmet sich dem Zeichenunterricht an der Königlichen Akademie in Paris und zeigt, wie einige der bedeutendsten Künstler der französischen Aufklärung ihr Studium der Anatomie mit künstlerischem Ausdruck verbinden. Anlässlich des 75. Jubiläums der deutsch-französischen Freundschaft öffnet die Staatsgalerie Stuttgart den Blick auf eine Epoche tiefgreifender gesellschaftlicher Umbrüche, in der das Zeichnen selbst zum Medium aufklärerischer Freiheit wird. Abbildung: Michel-François Dandré-Bardon, Oberkörper eines männlichen Rückenaktes mit ausgestrecktem linken Arm, um 1720/25, Staatsgalerie Stuttgart, Graphische Sammlung, alter Bestand
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Dokumentarfotografie Förderpreise 15 der Wüstenrot Stiftung
Staatsgalerie Stuttgart
Die Dokumentarfotografie Förderpreise der Wüstenrot Stiftung sind die bedeutendste Auszeichnung dieser Art in Deutschland. Zusammen mit der Fotografischen Sammlung des Museum Folkwang in Essen werden sie seit 1994 alle zwei Jahre an junge Künstlerinnen und Künstler deutscher Hochschulen und Akademien vergeben, die mit zeitgenössischen dokumentarischen Bildstrategien und Darstellungsformen die Gegenwart befragen. In der 15. Ausgabe der Förderpreise werden Nazanin Hafez (*1991), Kristina Lenz (*1992) & Alex Simon Klug (*1991), Malte Uchtmann (*1996) und Hannah Wolf (*1985) ausgezeichnet. Die Künstlerinnen und Künstler setzen sich in unterschiedlicher Weise mit bestehenden »Realitäten« von Welt auseinander, die die Gesellschaft und das Individuum betreffen. Die fotografischen Strategien und Formen, die hierbei Anwendung finden, bewegen sich zwischen manifestierend fiktionalen und KI-generierten Bildwelten. Es sind Techniken, die sich an den Rändern des Dokumentarischen bewegen, diese berühren und oszillieren lassen, ohne dabei Dokumentarfotografien im herkömmlichen Sinn zu sein. Nach dem Auftakt in Essen macht die 15. Ausgabe der Förderpreise für vier Monate Halt in Stuttgart. Dort ist die Ausstellung in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« zu sehen. (Bild: Abbildung: Kristina Lenz & Alex Simon Klug, Videostill aus »read my lips«, Teil der Arbeit »your choices should be grounded in reality«, 2025, Videoinstallation ca. 15 Minuten, © Kristina Lenz & Alex Simon Klug)
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This is Tomorrow
Staatsgalerie Stuttgart
»THIS IS TOMORROW« ist ein Versprechen der Staatsgalerie: Wir sammeln in der Gegenwart für die Zukunft. Konkret heißt das für uns, dass wir seit den letzten Jahren in unserer Sammlungsstrategie bewusst den Fokus auf weibliche Positionen legen, die bislang noch stark unterrepräsentiert sind. Zudem erwerben wir im Bereich der Gegenwartskunst kontinuierlich Werke, die globale gesellschaftliche Themen aufgreifen und so den Sammlungsbestand um neue Perspektiven erweitern. Neben Werken der Staatsgalerie ergänzen ausgewählte Leihgaben aus der Sammlung Scharpff-Striebich, der Mercedes-Benz Art Collection und der Sammlung Siegfried und Jutta Weishaupt die Präsentation. Unsere Gegenwart ist heterogen, global und diskursiv. Dies zeigt sich zum einen in der Vielzahl der Medien: Neben Gemälden, Plastiken, Fotografien und Papierarbeiten sind großformatige Videoarbeiten und raumgreifende Installationen zu sehen. Zum anderen zeigt es sich in der Vielfalt der Perspektiven der Künstlerinnen und Künstler, deren unterschiedliche Erfahrungen und Lebenswelten in ihre Werke einfließen und unseren Blick erweitern. Der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt sind Werke des 20. Jahrhunderts, die zeigen, dass aktuelle Themen wie ökologische Krisen, Krieg und Gewalt, die Auseinandersetzung mit Identität und dem menschlichen Körper sowie die grundsätzliche Frage nach dem gesellschaftlichen Zusammenleben das künstlerische Schaffen seit mindestens einem Jahrhundert bestimmen. Fragestellungen der Vergangenheit zeigen auf diese Weise ihre Aktualität und bieten Anstöße zum Nachdenken über unsere Zukunft. »THIS IS TOMORROW« zitiert den Titel einer kleinformatigen Bildcollage des britischen Künstlers Richard Hamilton, die eine fantastische Architektur zeigt und verdeutlicht: Die Zukunft ist eine Utopie, an die es sich auch in krisenreichen Zeiten zu glauben lohnt. Abbildung: Nathalie Djurberg und Hans Berg, Damaged Goods, 2019, Filmstill, Nathalie Djurberg & Hans Berg, © VG Bild-Kunst, Bonn 2024, Courtesy the artist and Lisson Gallery Freier Eintritt am Eröffnungswochenende vom 19.7. bis 21.7. in die gesamte Staatsgalerie!
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Playlist
Staatsgalerie Stuttgart
Die Ausstellung präsentiert Arbeiten von 30 Studierenden der beiden großen Stuttgarter Kunsthochschulen, der Merz Akademie, Hochschule für Gestaltung, Kunst und Medien, Stuttgart, und der Akademie der Bildenden Künste Stuttgart (ABK Stuttgart), in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie«. Die musikalische Playlist ist fester Bestandteil der Jugendkultur. Als sorgfältig erstellte Abfolge von Songs mit unterschiedlichen Klangfarben, Rhythmen und Stimmungen ist sie mehr als die Summe ihrer Teile. In diesem Sinne eröffnet die Ausstellung einen vielstimmigen Parcours, der das Publikum dazu einlädt, in die wechselnden Atmosphären der einzelnen Projekte einzutauchen. Die in der aktuellen Ausstellung gezeigten Arbeiten weisen interessante Schnittmengen zwischen angewandter, dokumentarischer und künstlerischer Fotografie auf. Dabei sind die Themen so vielfältig wie die Lebensrealitäten der Studierenden. Biografische Erlebnisse und Alltagsbeobachtungen setzen den Ton: Die Projekte befassen sich mit Fragen von Zugehörigkeit, Community und gesellschaftlicher Prägung oder setzen sich mit existenziellen Musikerlebnissen und berührenden Textzeilen auseinander. Die Künstlerinnen und Künstler nehmen spirituelle Erfahrungen in den Blick, richten ihre Aufmerksamkeit auf die Routinen des Alltags oder analysieren die eigene emotionale Verfasstheit in Zeiten des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine. Die Sonderausstellung ist in Zusammenarbeit mit den Fotografieprofessorinnen Ulrike Myrzik (ABK Stuttgart) und Anja Weber (Merz Akademie) entstanden. Das Projekt schließt an eine Reihe von Kooperationen mit Kunsthochschulen in »THE GÄLLERY – Raum für Fotografie« an. Mit Werken von: Elvin Ayanoglu, Laura Benner, Leonie Bucher, Nele David, Semiha Değirmenci, Lena Zoe Dernai, Emilia Giese, Iliana Glatz, Julia Groß, Miriam Häfele, Sophie Hanna, Serafine Hauschke, Sarah Hendrysiak, Clara Imberger, Alonso John, Melissa Kugele, Alwin Maigler, Lisa Mantel, Ilya Netyosov, Max Schindler, Maxim Schipko, Elia Schmid, Zoe Schmidt, Julius Schröder, Yannick Schroth, Josepha Stolz, Mariia Sviatohorova, Marlene Theiss, Xenia Wahl, Farida Emanuella Womeno-Dassi Opening Wir laden Sie ein zu unserem Opening der beiden Ausstellungen »PLAYLIST« und »A – Z«. Bei freiem Eintritt können Sie »PLAYLIST« in THE GÄLLERY am 17.10. zwischen 19.00 und 0.00 Uhr besuchen. Wer möchte, tanzt anschließend mit einem Ticket für unser Weekend warm-up noch bis in die Nacht im Museum (Tickets). (Bild: Leonie Bucher, æmilia, aus der Serie »touch me again«, 2025 Copyright © Leonie Bucher)
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