Literatur+Sprache
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Die Schrecken der Anderen
Schauspiel Stuttgart
Als fester Bestandteil der Stuttgarter Kulturlandschaft laden die Kriminächste jedes Jahr im März zu Lesungen an diversen Orten der Stadt – wie dem Schauspiel Stuttgart. Zu diesem Anlass ist die Autorin Martina Clavadetscher zu Gast und liest aus ihrem neuen Roman Die Schrecken der Anderen: Ein Junge stößt beim Schlittschuhlaufen auf einen Toten im Eis und den Beginn einer sonderbaren Geschichte: Da ist Kern, ein schwerreicher Erbe. Da ist Kerns hundertjährige Mutter, die die Fäden in der Hand hält. Da ist Schibig, ein einsamer Archivar, der sich mitreißen lässt von Rosa, der Alten aus dem Wohnwagen, die versteht, dass nichts je ins Leere läuft, sondern alles miteinander verbunden ist: Der Tote im Eis, die Zylinderherren im Gasthof Adler, Kerns Frau, die sich weigert, Kreide zu essen, ein geplantes Mahnmal, bedrohliche Bergdrachen und andere hartnäckige Legenden. Die Schriftstellerin und Dramatikerin war für den Heidelberger Stückemarkt nominiert und zu den Autorentheatertagen Berlin 2020 eingeladen. Für ihren Roman Die Erfindung des Ungehorsams wurde sie 2021 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. Moderation: Gwendolyne Melchinger In Kooperation mit den Stuttgarter Kriminächten.
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Purpur, Macht und Gold - Geschichten aus dem Mittelalter
Hohenloher Kultursommer
Udo Schenk, Sprecher Jule Bauer, Nyckelharpa & Gesang Capella Antiqua Bambergensis: Wolfgang, Thomas, Andreas und Anke Spindler In einem lang dauernden Prozess ist zwischen dem 9. und 11. Jahrhundert aus dem ostfränkischen Reich das Reich der deutschen Könige und Kaiser geworden. Über 100 Jahre lang prägen die sächsischen Ottonen (auch Liudolfinger) die frühmittelalterliche Geschichte Europas. Allen voran Heinrich I. und Otto I. („der Große“) gelang die Integration der „Stämme“ der Alemannen/Schwaben, Franken und Bayern in ihr Königreich. Ob über die Beziehungen zwischen Otto dem Großen und den Herzögen von Schwaben auch ein indirekter Bezug zu Schwäbisch Hall bestand ist unklar. Aber mittelalterliches Flair passt bestens zum Konzertprogramm. Und auch St. Katharina passt in die Zeit. Schon um 900 stand am heutigen Platz der Kirche ein flachgedeckter einschiffiger Saalbau mit drei Apsiden, bevor um 1240 die neue Kirche gestiftet wurde. Tauchen Sie mit Schauspieler Udo Schenk (u.a. ARD „In aller Freundschaft“), der in die Rolle des Chronisten Thietmar von Merseburg schlüpft, in eine Kulturgeschichte von Krieg und Frieden, Macht, Sagen und Legenden ein – klangvoll in Szene gesetzt durch mittelalterliche Musikinstrumente der Capella Antiqua Bambergensis. Konzert #15 32 / 29 €, erm. 29 / 26 €, freie Platzwahl innerhalb der Kategorien
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Die Schrecken der Anderen
Schauspiel Stuttgart
Als fester Bestandteil der Stuttgarter Kulturlandschaft laden die Kriminächste jedes Jahr im März zu Lesungen an diversen Orten der Stadt – wie dem Schauspiel Stuttgart. Zu diesem Anlass ist die Autorin Martina Clavadetscher zu Gast und liest aus ihrem neuen Roman Die Schrecken der Anderen: Ein Junge stößt beim Schlittschuhlaufen auf einen Toten im Eis und den Beginn einer sonderbaren Geschichte: Da ist Kern, ein schwerreicher Erbe. Da ist Kerns hundertjährige Mutter, die die Fäden in der Hand hält. Da ist Schibig, ein einsamer Archivar, der sich mitreißen lässt von Rosa, der Alten aus dem Wohnwagen, die versteht, dass nichts je ins Leere läuft, sondern alles miteinander verbunden ist: Der Tote im Eis, die Zylinderherren im Gasthof Adler, Kerns Frau, die sich weigert, Kreide zu essen, ein geplantes Mahnmal, bedrohliche Bergdrachen und andere hartnäckige Legenden. Die Schriftstellerin und Dramatikerin war für den Heidelberger Stückemarkt nominiert und zu den Autorentheatertagen Berlin 2020 eingeladen. Für ihren Roman Die Erfindung des Ungehorsams wurde sie 2021 mit dem Schweizer Buchpreis ausgezeichnet. In Kooperation mit den Stuttgarter Kriminächten. Moderation: Gwendolyne Melchinger
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Der Sohn und das Schneeflöckchen
Schauspiel Stuttgart
Autorin und Schauspielerin Vernesa Berbo liest aus ihrem Roman Vernesa Berbo erzählt in ihrem Romandebut mit eindringlicher Kraft vom Schicksal zweier Schwestern während der Belagerung Sarajevos. Dijana ist Schwester, Tochter und Soldatin. Auf die Frage, warum sie „Sohn“ genannt wird, lächelt ihr Vater nur geheimnisvoll. Dijana ist selbstbewusst und leidenschaftlich, vor allem aber ist sie die Beschützerin von Dada, ihrer zwei Jahre jüngeren Schwester. Die sensible und aufgeweckte Dada kam 1976 bei Eiseskälte zur Welt, wie eine Schneeflocke, die im letzten Moment in den Raum schwebt, bevor man das Fenster zuschlägt. Mit Beginn der Belagerung Sarajevos im Jahr 1992 wird Dijana klar: Es ist an ihr, ihre Schwester, das „Schneeflöckchen“, lebend durch den Krieg zu bringen. Während Dijana dem Krieg mit Härte begegnet, klammert sich Dada an Mirza, ihre erste große Liebe – bis fatale Ereignisse den Schwestern alles zu nehmen drohen. So zärtlich, dennoch kompromisslos und zugleich voller erzählerischer Kraft ist selten über den Krieg und die Liebe entgegen allen Widrigkeiten geschrieben worden. Vernesa Berbo – am Schauspiel Stuttgart derzeit in Eine runde Sache zu sehen – ist selbst Überlebende der Belagerung Sarajevos und stößt uns mit ihrem Romandebut mitten hinein in jene Realität des Krieges, die noch immer zu wenig Beachtung findet: das Schicksal der Frauen, ihre tiefe seelische Verwundung, aber auch ihre große innere Stärke.
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Matthias Brandt & Jens Thomas
Klosterkonzerte Maulbronn
Matthias Brandt, Lesung Jens Thomas, Klavier & Gesang Eine Wort-Musik-Collage nach dem Roman »Schumanns Schatten« von Peter Härtling mit Werken von Robert Schumann. Seit bereits mehr als zehn Jahren sind der mit allen Branchenpreisen ausgezeichnete Schauspieler Matthias Brandt und der Pianist, Sänger und Improvisationskünstler Jens Thomas gemeinsam auf Bühnentour. In ihrem neuesten Projekt widmen sich die beiden dem Schaffen und der komplexen Persönlichkeit Robert Schumanns. Wie bei kaum einem anderen Komponisten verbindet sich bei ihm Künstlerisches mit Biographischem. Seine psychische Instabilität, die immer wiederkehrenden depressiven Schübe und Zustände »völliger nervöser Erschöpfung«, die fixe Idee, wahnsinnig zu werden – all dies spiegelt sich zweifellos bei Schumann wider. Matthias Brandt und Jens Thomas, die in den letzten Jahren mit ihren gemeinsamen Programmen bemerkenswerte Erfolge feierten, inszenieren dieses Phänomen in einer individuell ausgestalteten Collage aus Wort und improvisierter Musik. Nichts scheint an diesen Abenden festgelegt oder routiniert einstudiert zu sein. Während Brandt die Nerven der Zuschauer vibrieren lässt, improvisiert Thomas passend am Klavier – ein faszinierendes Spiel aus Text und Klang, das mit den seelischen Abgründen der Charaktere jongliert. Dauer ca. 90 Minuten, keine Pause. Karten: 45 / 40 / 33 / 22 Euro ermäßigt: 40 / 35 / 28 / 10 Euro im Familienpaket: Erwachsene: 40 / 35 / 28 / 10 Euro Kinder/junge Erwachsene: 36 / 32 / 25 / 8 Euro
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