Aufführungen / Oper
Staatsoper Stuttgart
Stuttgart, Oberer Schloßgarten 3
- Premiere: Lady Macbeth von Mzensk
- Theaterfest am Eckensee
- Singend durch den Spielplan
- Eine Reise durchs Opernhaus
- Einblicke
- Lucia di Lammermoor
- Tee&Techno
- Einblicke für Kinder
- Tosca
- Libretti lesen
- I Did It My Way

- Kostümverkauf
- Die schlaue Füchsin

- Sing along
- Einblicke – Fokus: Sanierung
- Home Vibes - Gestalten im JOiN-Haus!
- Einblicke - Fokus: Chor und Orchester
- hässlich as fuck
- Die Oper Stuttgart zählt zu den bedeutendsten europäischen Opernhäusern und ist zugleich Teil des größten Mehrspartenhauses Europas.
Aufführungen
| Ballett
Aufführungen
| Ballett
Noverre: Junge Choreographen
Stuttgarter Ballett
Im Schauspielhaus und im Livestream Vorhang auf für die nächste Generation! Noverre: Junge Choreografen bietet Nachwuchstalenten die Bühne, um ihre ersten eigenen Werke zu präsentieren. Tänzer*innen aus der Compagnie sowie ausgewählte Gäste aus aller Welt nutzen die Gelegenheit, um zu experimentieren und ihre eigenen Ideen umzusetzen. Mit begrenzten Mitteln, ohne Erfolgsdruck, dafür mit umso mehr Mut und Fantasie entstehen die Stücke, die von ganz eigenen Handschriften zeugen. Für die Zuschauenden wird jede Ausgabe von Noverre zu einer Entdeckungsreise: überraschend, vielseitig und immer neu. So darf sich das Publikum – im Schauspielhaus und über den Livestream in der ganzen Welt – bei jeder neuen Ausgabe von Noverre auf frische Impulse von der Zukunft des Tanzes freuen.
Aufführungen
| Ballett
Ballett und Brezeln
Stuttgarter Ballett
Einmal den TänzerInnen des Stuttgarter Balletts beim täglichen Training über die Schulter schauen; einmal ganz aus der Nähe einen Blick werfen auf den schweißtreibenden Tagesbeginn mit Plié, Tendu, Adagio und Petit Allegro. Bei Ballett & Brezeln lernt das Publikum die akribische Arbeit kennen, mit der die TänzerInnen und BallettmeisterInnen täglich an ihrer klassischen Tanztechnik feilen. Wenn sich die TänzerInnen dann anschließend auf den Weg zu ihren Proben machen, darf sich das Publikum mit Kaffee und Brezeln stärken. Jeweils 10:30 Uhr bis 11:45 Uhr plus Kaffee und Brezeln im Anschluss im Foyer. Der Eingang der John-Cranko Schule für diese Veranstaltung befindet sich am unteren Teil des Gebäudes (Urbanplatz 6).
Aufführungen
| Ballett
Don Quijote
Stuttgarter Ballett
Gitarren, Fächer, Kastagnetten und Spitzenschuhe – Don Quijote verbindet südländisches Flair mit klassischem Ballett. Atemberaubender Tanz und eingängige Musik reißen nicht nur die Tänzer*innen mit. Gepaart mit hitzigem Temperament und köstlichem Humor lässt das Stück die Herzen von Kenner*innen wie Laien höherschlagen. Traditionsgemäß steht der tollpatschige Edelmann Don Quijote bei dem internationalen Ballettklassiker im Titel. Doch die Geschichte dreht sich um die lebensfrohe Kitri und den Draufgänger Basilio, die gegen den Willen ihrer Eltern heiraten wollen und um ihr Glück kämpfen. Mit der Hilfe von Don Quijote und seinem treuen Diener Sancho Pansa meistern sie so manches Abenteuer, bis ihrer Liebe schließlich nichts mehr im Wege steht. Die vor über 400 Jahren entstandene weltberühmte Romanvorlage El ingenioso hidalgo Don Quixote de la Mancha von Miguel de Cervantes inspirierte schon zahlreiche Choreograf*innen. Für das Stuttgarter Ballett hat Maximiliano Guerra seine eigene unterhaltsame Version voller Humor und leuchtender Farben geschaffen. Die eingängige Musik Ludwig Minkus’ liefert die perfekte Vorlage für klassischen Tanz auf höchstem Niveau. Virtuose Solovariationen, spannungsreiche Pas de deux und folkloristische Ensembleszenen prägen Don Quijote . Staunen, lachen, sich verlieben – alles ist möglich bei diesem Balletterlebnis für die ganze Familie! Choreografie und Inszenierung: Maximiliano Guerra, frei nach traditionellen Fassungen von Marius Petipa und Alexander A. Gorski Musik: Ludwig Minkus u.a. Bühne und Kostüme: Ramon B. Ivars Licht: Olli-Pekka Koivunen, neu gestaltet von Valentin Däumler Uraufführung: 9. Dezember 2000, Stuttgarter Ballett Musikalische Leitung: Wolfgang Heinz / Nathanaël Carré, Staatsorchester Stuttgart Dauer: I. Akt: 45 Minuten Pause: ca. 25 Minuten II. Akt: 27 Minuten Pause: ca. 25 Minuten III. Akt: 35 Minuten
Aufführungen
| Ballett
Aktion Weihnachten
Stuttgarter Ballett
Die John Cranko Schule und das Stuttgarter Ballett laden, gemeinsam mit den Stuttgarter Nachrichten, zu einem festlichen, gemischten Ballettprogramm, mit circa 60 Tänzer*innen, ins Opernhaus. Die Kartenerlöse kommen einem guten Zweck zu. Ein wunderbares Balletterlebnis für die ganze Familie!
Aufführungen
| Ballett
Der Nussknacker
Stuttgarter Ballett
Wenn die ersten Töne von Peter Tschaikowskys unvergleichlicher Musik erklingen, beginnt der Zauber der Weihnachtszeit. Es ist ein Stück, das nicht nur weihnachtlich anmutet, sondern auch den Kern der Botschaft trifft. Der Nussknacker ist weit mehr als ein Ballett – es ist ein Fest für die Sinne und ein Versprechen von Wunder, Fantasie und Hoffnung. Es entführt Jung und Alt in eine Welt, in der Träume lebendig werden und Liebe selbst die härteste Schale durchbricht. 2022 kreierte Edward Clug seine zauberhafte Version für das Stuttgarter Ballett. Mit Kostüm und Bühnenbild von Jürgen Rose erweckt dieses „fantastische“ Ballett E.T.A. Hoffmanns Erzählung Nussknacker und Mausekönig zum Leben. Auf der Bühne bieten Nüsse Raum für unendliche Fantasie: mal klein, mal riesig, immer sind sie voller Überraschungen. Waldfeen drehen ihre Kreise und Spielzeuge aller Couleur werden lebendig: stolze Toreros, kletternde Harlekine und eigensinnige Kamele bevölkern die Bühne, auf der Fantasie und Realität ineinanderfließen. Der Nussknacker ist Claras liebstes Weihnachtsgeschenk. Trotz seines harten Äußeren verliebt sich das Mädchen in ihn. Ihr Patenonkel Drosselmeier hat ihr erzählt, dass der böse Mausekönig seinen Neffen in einen Nussknacker verwandelt hat. Die Geschichte regt Claras Fantasie an: Unterstützt von ihren Spielzeugen begibt sie sich in den Kampf gegen den Mäuserich und auf eine Reise, um den Neffen zu befreien. Denn sie erkennt das Besondere dort, wo andere nur Holz und Mechanik wahrnehmen. Clara sieht nicht mit den Augen, sondern mit dem Herzen. Konzept, Choreografie und Inszenierung: Edward Clug Musik: Peter Tschaikowsky Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose Assistenz Libretto und Dramaturgie: Vivien Arnold Licht: Valentin Däumler Bühnenbildassistenz: Simon Schabert Kostümassistenz: Claudia Frank Musikalische Leitung: Wolfgang Heinz / Nathanaël Carré, Staatsorchester Stuttgart Uraufführung: 25. November 2022, Stuttgarter Ballett Dauer: I. Akt: 50 Minuten Pause: ca. 25 Minuten II. Akt: 55 Minuten
Aufführungen
| Ballett
Internationales Solo-Tanz-Theater Festival Stuttgart
Stuttgarter Ballett
Das Internationale Solo-Tanz-Theater Festival steht für die kreative Kraft des zeitgenössischen Tanzes. Bei der Gala präsentieren die Preisträger*innen ihre von einer internationalen Jury ausgezeichneten Soli. Aus unterschiedlichen Perspektiven setzen sich die jungen Nachwuchstalente mit persönlichen Themen auseinander – reflektiert, eindringlich, berührend. Künstlerische Leitung: Marcelo Santos Festivalleitung: Elly Walch Dauer: 90 Minuten (keine Pause)
Aufführungen
| Ballett
Romeo und Julia
Stuttgarter Ballett
Es ist Liebe auf den ersten Blick und gleichzeitig eine Liebe, die nicht sein darf. Nur eine Nacht wird den Liebenden gegönnt, danach trennt der gegenseitige Hass ihrer jeweiligen Familien das berühmte Liebespaar – das wohl bekannteste aller Zeiten – für immer. William Shakespeares Tragödie um die verfeindeten Familien Montague und Capulet, deren Kinder zueinander finden und den tief verankerten Hass überwinden, hat unzählige KünstlerInnen inspiriert. Auch John Cranko nahm sich 1962 des zeitlosen Stoffes an und schuf damit eines seiner beliebtesten Ballette. Weltweit wird sein Romeo und Julia bis heute gefeiert; auch zuhause in Stuttgart bildet es weiterhin einen Eckpfeiler im Repertoire der Compagnie. Mit ergreifenden Pas de deux, hitzigen Fechtkämpfen, prächtigen Bällen und temperamentvollen Karnevalsszenen erweckt Cranko das Treiben Veronas zum Leben. Seinen träumerischen Romeo, seine ungestüme Julia, seinen draufgängerischen, herumalbernden Mercutio und den eiskalt funkelnden Bösewicht Tybalt zeichnet er so klar, dass man von Anfang an in den Sog der nicht aufzuhaltenden Ereignisse hineingezogen wird. Von den schwindelerregenden Höhen neu gefundener Liebe stürzt man mit den ProtagonistInnen in einen Strudel sinnloser Gewalt bis hin zum erschütternden Tod. Zu Sergej Prokofjews überwältigender Musik und vor dem Hintergrund von Jürgen Roses opulenter Ausstattung entfalten sich die Szenen auf den lichtdurchfluteten Straßen Veronas gerade so, als wären sie direkt aus einem Gemälde der italienischen Renaissance entsprungen. Choreographie und Inszenierung: John Cranko Musik: Sergej Prokofjew Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose Musikalische Leitung: Wolfgang Heinz, Staatsorchester Stuttgart Dauer: I. Akt: 51 Minuten Pause: ca. 20 Minuten II. Akt: 30 Minuten Pause: ca. 20 Minuten III. Akt: 37 Minuten
Aufführungen
| Ballett
Onegin
Stuttgarter Ballett
Eine verpasste Chance, mehr als ein gebrochenes Herz. Der selbstgefällige Lebemann Onegin weist die aufrichtigen Gefühle der jungen Tatjana zurück. Er übersieht, was für eine außergewöhnliche Frau sich hinter dem schüchternen Mädchen verbirgt. Jahre später kehrt er voller Reue zurück. Doch Onegin muss bitter erfahren, dass er zu spät kommt. Basierend auf Alexander Puschkins Versroman Eugen Onegin erzählt John Cranko diese bewegende Geschichte ganz ohne Worte. Allein durch Tanz entfaltet sich die Handlung klar und eindringlich vor den Augen des Publikums. In seinem Signaturstück, das weltweit als Meisterwerk gilt, zeigt Cranko seine außergewöhnliche Fähigkeit, Figuren vielschichtig zu zeichnen und tiefe Emotionen auf der Bühne zu gestalten. Mit großer Liebe zum Detail schuf Jürgen Rose Bühnenbild und Kostüme, die jede Stimmung perfekt einfangen: die ländliche Idylle, eine ausgelassene Geburtstagsfeier und den glanzvollen aristokratischen Ball. Ebenso abgestimmt auf die Handlung führt Peter Tschaikowskys eingängige Musik durch das Geschehen. Gleichermaßen steigern sich Klänge und Schritte in Dramatik, sodass am Ende kein Auge trocken bleibt – weder auf der Bühne, noch im Publikum. Choreografie: John Cranko Musik: Peter Tschaikowsky, eingerichtet und instrumentiert von Kurt-Heinz Stolze Bühnenbild und Kostüme: Jürgen Rose Uraufführung: 13. April 1965, Stuttgarter Ballett Erstaufführung der Neufassung: 27. Oktober 1967, Stuttgarter Ballett Musikalische Leitung: Wolfgang Heinz / Nathanaël Carré, Staatsorchester Stuttgart
Aufführungen
| Oper
Lady Macbeth von Mzensk
Lady Macbeth von Mzensk
Oper Stuttgart
Premiere: 8.11.2026 Oper in vier Akten und neun Bildern Libretto vom Komponisten und Alexander Preis Was für ein Leben! Katerina, freiheitsliebend und voller Sehnsucht, ist gefangen in einer patriarchalen Hölle: für ihren Ehemann ist sie nur eine potenzielle Mutter, ihr Schwiegervater stalkt und tyrannisiert sie. Gewalt an Frauen gehört am Hof der altrussischen Kaufmannsfamilie zur Tagesordnung. Auch der junge Arbeiter Sergei ist ein perfider Macho – und doch erscheint er Katerina zunächst als Wegbereiter eines neuen, glücklicheren Lebens. Sie stürzt sich in eine Affäre mit ihm und geht von nun an keine Kompromisse mehr ein: Um ihr vermeintliches Glück mit Sergei nicht mehr loslassen zu müssen, tötet sie erst den Schwiegervater, dann den Ehemann und heiratet schließlich ihren Liebhaber. Doch der Honeymoon des frisch vermählten Paares endet auf dem Marsch ins sibirische Straflager. Als Sergei dort mit einer jüngeren Frau anbandelt, bricht Katerinas Welt zusammen: „Im Wald, mitten im Dickicht, liegt ein See, fast rund und sehr tief. Und das Wasser darin ist schwarz, schwarz wie mein Gewissen“, singt sie – und stürzt sich mit ihrer Rivalin in die eisige Wolga. Die 1934 uraufgeführte Oper schildert den weiblichen Befreiungsversuch innerhalb eines Systems, das nur die Gewalt als Mittel der Selbstbehauptung kennt und Frauen keinen eigenen Raum zugesteht. Dmitri Schostakowitsch hat diese Geschichte in eine überwältigende Musik gepackt, die jeglichen Rahmen sprengt: zwischen greller Groteske und großem Gefühl tun sich in ihr die Sehnsüchte und Abgründe der menschlichen Existenz auf. Dirigiert wird das Ausnahmewerk vom neuen Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart, Nicholas Carter. Regisseurin Ulrike Schwab lässt die Geschichte aus Sicht der weiblichen Hauptfigur lebendig werden – als düsteren Erinnerungstrip, in dem Realität, Fantasie und Traum ineinander verschwimmen. Musikalische Leitung: Nicholas Carter Regie: Ulrike Schwab Bühne & Kostüme: Pia Dederichs, Lena Schmid Video: Martin Mallon Licht: Valentin Däumler Dramaturgie: Carolin Müller-Dohle Chor: Jeremy Bines in russischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache Altersempfehlung: ab Klasse 10 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Aufführungen
| Oper
Die schlaue Füchsin
Oper Stuttgart
Oper in drei Akten Libretto vom Komponisten nach der Erzählung Liška Bystrouška von Rudolf Těsnohlídek Leoš Janáčeks Die schlaue Füchsin aus dem Jahr 1924 ist sein persönlichstes Bühnenwerk und ein poetisch-philosophisches Gleichnis über Begehren, Vergänglichkeit und den Kreislauf des Lebens. In der gefeierten Stuttgarter Inszenierung von Stephan Kimmig wird Lebendigkeit zum inneren Antrieb des Abends, der Mensch und Tier gleichermaßen bestimmt. Die Füchsin erscheint dabei als das unzähmbare weibliche Gegenüber, eine Kraft, die Ordnung herausfordert und Sehnsucht weckt. Als Füchsin ist in dieser Spielzeit Natasha Te Rupe-Wilson zu erleben, Diana Haller und Ida Ränzlöv teilen sich die Fuchs-Partie und Paweł Konik verkörpert erneut den Förster. Chor, Kinderchor und Staatsorchester musizieren unter der Leitung von Killian Farrell. Musikalische Leitung: Killian Farrell Regie: Stephan Kimmig Bühne: Katja Haß Kostüme: Anja Rabes Choreografie: Jonathan Reimann Licht: Gerrit Jurda Chor und Kinderchor: Bernhard Moncado Dramaturgie: Johanna Mangold Uraufführung: 1924 in Brünn in tschechischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache Altersempfehlung: ab Klasse 8 Dauer: ca. 1 Std. 45 Min (keine Pause) 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Aufführungen
| Musiktheater
I Did It My Way
Oper Stuttgart
Musiktheater von Ivo Van Hove basierend auf der Musik von Frank Sinatra und Nina Simone Ein Mann. Eine Frau. Eine Trennung. Zwei Lebenswege, die wieder zueinander führen – und am Ende nicht nur der sentimentale „I Did It My Way“-Blick zurück, sondern auch ein kraftvoller nach vorn, denn das Beste kommt erst noch: „The Best Is Yet to Come“. Inspiriert von der Musik Nina Simones und Frank Sinatras erzählt Regisseur Ivo van Hove eine Geschichte aus Amerika, die Geschichte einer Emanzipation, die in einem amerikanischen Musterstädtchen namens Watertown ihren Anfang nimmt. Und natürlich geht es nicht nur um eine Frau und einen Mann und ein amerikanisches Städtchen, sondern um die Gültigkeit des American Dream, die Suche nach einer freien und toleranten Gesellschaft und, mit Blick auf die Gegenwart, nicht zuletzt die Frage, wie das Land der Freien und die Heimat der Mutigen den Versuch überstehen wird, Amerika wieder great zu machen. I Did It My Way ist mit Schauspielsuperstar Lars Eidinger und Larissa Sirah Herden, die als Sängerin, Schauspielerin und Musikproduzentin Lary zu den großen Women of Color der deutschsprachigen Popmusik zählt, hochkarätig besetzt. In einer Reihe von Koproduktionen, die die Staatsoper Stuttgart mit anderen europäischen Festivals und Theatern verbindet, zeigen wir auch mit diesem Abend neue Erzählweisen, andere Musiksprachen und den großen Facettenreichtum von dem, was Musiktheater sein kann. Musikalische Leitung: Lee Reynold Regie: Ivo van Hoven Choreografie: Serge Aimé Coulibaly Arrangements: Henry Hey Orchestrierung: David Menke, Boris Rogowski Bühne und Lichtdesign: Jan Versweyveld Kostüme: An D'Huys Videodesign: Christopher Ash Sounddesign: Erwin Sterk Dramaturgie (Stuttgart): Ingo Gerlach, Vanessa Hartmann Dramaturgie (Ruhrtriennale): Koen Tachelet Altersempfehlung: ab Klasse 8 Dauer: ca. 1 Std. 45 Min (keine Pause) 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt. in englischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache Eine Koproduktion der Ruhrtriennale und der Staatsoper Stuttgart in Partnerschaft mit Faso Dance Theatre
Aufführungen
| Oper
Tosca
Oper Stuttgart
Melodrama in drei Akten Libretto von Giuseppe Giacosa und Luigi Illica nach Victorien Sardou Liebe, Folter, Mord, Erpressung und am Ende der Sprung aus dem Gefängnis in den Tod: Puccinis im Januar 1900 uraufgeführte Tosca ist ein wahres Sex-and-Crime-Meisterwerk, das die Gefühle der Protagonist*innen unter das musikdramatische Vergrößerungsglas legt. Ein Opernschocker, der beinahe rastlos durch die dramatische Handlung rast und lediglich zwei lyrische Pausen einlegt: Rückschauen auf ein Leben für die Kunst und ein Leben für die Liebe – beide ließen sich nicht leben, weil sowohl die Operndiva Floria Tosca wie auch der Maler Mario Cavaradossi in unruhigen Zeiten unter die Räder ruchloser Politiker geraten sind. Musikalische Leitung: Francesco Cilluffo Regie: Willy Decker Bühne und Kostüme: Wolfgang Gussmann Dramaturgie: Juliane Votteler Chor und Kinderchor: Bernhard Moncado in italienischer Sprache mit Übertiteln in deutscher und englischer Sprache Altersempfehlung ab Klasse 8 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn findet eine Einführung im Foyer I. Rang statt.
Aufführungen
| Gala
Eine Reise durchs Opernhaus
Oper Stuttgart
Musikalische Leitung: Lin Liao mit Johannes Kammler, Kai Kluge, Charles Sy, Natasha Te Rupe-Wilson, Maria Theresa Ullrich Staatsorchester Stuttgart Musik von Ludwig van Beethoven, Gordon Kampe, Giacomo Puccini, Dora Pejačević, Giuseppe Verdi, Dmitri Schostakowitsch, Franz Schubert und Richard Strauss Im Opernhaus spukt es! Seltsame Geräusche dringen aus dem Keller, die Uhren spielen verrückt und niemand scheint zu wissen, was dahintersteckt. Zum Glück ist Hilfe unterwegs: Detektivin Clara Fall nimmt die Spur auf und macht sich daran, das Rätsel zu lösen. Wie praktisch, dass ausgerechnet während ihrer Ermittlungen das Eröffnungskonzert auf die neue Spielzeit einstimmt – und sich Clara zahlreiche Gelegenheiten bieten, mit möglichen Zeuginnen und Zeugen ins Gespräch zu kommen. Während das Staatsorchester und Sänger*innen des Ensembles der Staatsoper Stuttgart mit einem abwechslungsreichen Programm die kommende Saison vorstellen, begleitet eine Kamera die Detektivin auf ihrer spannenden Mission durch das Opernhaus. Hinter mancher Tür begegnet sie bekannten Opernfiguren wie Edgardo aus Lucia di Lammermoor oder Musetta aus La Bohème. Ihre Spurensuche führt sie auch zu Künstler*innen, die Einblicke in Produktionen wie Lady Macbeth von Mzensk, Der Rosenkavalier und die Uraufführung von Die drei ??? und das Spiegelkabinett gewähren. Dabei sammelt Clara Fall Hinweis um Hinweis – doch werden sie ausreichen, um das Geheimnis des Opernhauses zu lüften?
Aufführungen
| Schauspiel
Die Welt im Rücken
Schauspiel Stuttgart
Es beginnt mit einem Verlust. Dem Verlust von Büchern, von vielen, sehr vielen Büchern, einer ganzen Bibliothek. Wie es dazu kam, dass einem Schriftsteller seine ganzen Bücher verloren gingen – davon und von noch viel mehr erzählt Thomas Melle in seinem Roman Die Welt im Rücken. Es ist die Chronik einer bipolaren Erkrankung, das fesselnde und atemberaubende Manifest eines schreibenden Ichs. Melles Roman ist eine literarische Wucht, poetisch, hochkomisch, dramatisch, präzise. Das Leben als Rausch, als Party, als Superstar mit Höhenflügen, Allmachtfantasien und dem Absturz ins Bodenlose, in die Stille, in die Leere, und das Nichts … Dann, ganz langsam, ein leiser, zaghafter Neubeginn. Die Manie wechselt in die Depression, in eine Phase der Normalität und wieder in die Manie … Auch das Schreiben hält nicht inne – es versucht, das, was passiert, schonungslos in Sprache festzuhalten, des Ungeheuerlichen habhaft zu werden, es in ein Verhältnis zu setzen. Thomas Melle erzählt von der Versehrtheit eines Ichs, das sich zwischen Selbstkonstituierung, Erinnerung und Auslöschung nirgendwo einrichten kann. Da darf auch Arno Schmidt nicht fehlen: „Die Welt der Kunst und Fantasie ist die wahre, the rest is a nightmare.“ Inszenierung: Lucia Bihler Bühne: Paula Wellmann Kostüme: Victoria Behr Musik: Sixtus Preiss Choreografie: Björn Leese Outside Eye: Mats Süthoff Licht: Felix Dreyer Dramaturgie: Gwendolyne Melchinger In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln Dauer: ca. 1:45 Std., keine Pause Ab Klasse 9
Aufführungen
| Schauspiel
Die Ermittlung
Schauspiel Stuttgart
Zwischen Dezember 1963 und August 1965 fand in Frankfurt am Main der erste Auschwitz-Prozess statt, in dem die für das Funktionieren der Vernichtungsmaschinerie Verantwortlichen vor Gericht standen. Die Konfrontation mit den Frankfurter Auschwitz-Prozessen war für das Land und die Politik in den Sechzigern prägend. Peter Weiss hat in seinem dokumentarischen Theaterstück diesen Prozess dargestellt und zu einem „Oratorium“ verdichtet. In elf Gesängen treten Zeug*innen, Angeklagte, Richter und Verteidiger auf, die das, was in Auschwitz geschah, schildern. Täter und Opfer werden miteinander konfrontiert, und auf diese Weise wird, gerade durch den Verzicht auf die Rekonstruktion individueller Erlebnisse und die Betonung der funktionalen Aspekte, das Grauen dieser Tötungsfabrik deutlich. Berichtet wird ebenso von der totalen Entmenschlichung im Lager und dem Versuch zu überleben wie von dem Verschweigen, Leugnen und Verdrängen der Täter. Knapp zwei Jahre dauerte der erste Frankfurter Auschwitz-Prozess, bei dem Deutsche über Deutsche zu Gericht saßen. Peter Weiss nahm als Zuschauer an dem Prozess teil. Sein Theaterstück basiert auf den Protokollen des Prozesses. Die Ermittlung ist eines der erfolgreichsten deutschen Theaterstücke der Nachkriegszeit. 1965 wurde der Theatertext gleichzeitig an 15 west- und ostdeutschen Theatern sowie von der Royal Shakespeare Company in London uraufgeführt. Die Ermittlung wird im Landtag und an weiteren Orten im Stadtraum gezeigt. Inszenierung: Burkhard C. Kosminski Kostüme: Ute Lindenberg Musik: Hans Platzgumer Licht: Sebastian Isbert Dramaturgie: Gwendolyne Melchinger Ab Klasse 10 Dauer: ca. 2:05 Std., keine Pause
Aufführungen
| Schauspiel
Hamlet
Schauspiel Stuttgart
Etwas ist faul im Staate Dänemark. Unlängst ist der alte König verstorben, es heißt, eine Schlange habe ihn gebissen, während er im Garten schlief. Zurück lässt er ein Land im wachsenden Konflikt mit seinem norwegischen Nachbarn, eine Witwe, die ihren Schwager ehelicht, und inmitten all dessen seinen Sohn, den jungen Prinzen Hamlet. Die Nachricht vom Tod seines Vaters reißt ihn aus seinen Studien in Wittenberg und führt ihn zurück an den heimischen Hof von Helsingör. Als man ihm dort zuträgt, der Geist des verstorbenen Königs erscheine Nacht für Nacht auf den Mauern der Burg, sucht er ihn auf, um so die wahren Umstände seines Todes zu erfahren. Von seinem Bruder und Thronfolger Claudius, Hamlets Stiefvater, hinterlistig ermordet, fordert der Geist seinen Sohn zur Rache auf. Innerlich zerrissen, beschließt Hamlet, fortan Wahnsinn vorzutäuschen, um dem Argwohn seiner Familie und des Hofes zu entgehen. Polonius, Vertrauter des neuen Königs Claudius, vermutet zunächst, dass die Liebe zu seiner Tochter Ophelia der Grund für Hamlets Wahn sei. Während Hamlet alles daran setzt, die Schuld seines Stiefvaters zu beweisen, versucht das Königspaar, dem Prinzen nachzustellen. Im Kampf zwischen Aufklärung und Vertuschung überschlagen sich die Ereignisse, und nach und nach verfangen sich die Figuren im tödlichen Netz der Intrige. Inszenierung: Burkhard C. Kosminski Bühne: Florian Etti Kostüme: Ute Lindenberg Musik: Hans Platzgumer Kampfchoreografie: Annette Bauer Video: Sebastian Pircher Licht: Felix Dreyer Dramaturgie: Gwendolyne Melchinger In deutscher Sprache mit englischen Übertiteln Dauer: ca. 3:00 Std., eine Pause Ab Klasse 8
Aufführungen
| Schauspiel
Die Dreigroschenoper
Schauspiel Stuttgart
Unterweltgröße Macheath, genannt Mackie Messer, verfügt über wahrhaft gute Kontakte zu seinem alten Kriegskameraden und amtierenden Polizeichef Brown. Daher bleiben er und sein Clan trotz zahlreicher Verbrechen im Kessel der Großstadt weiterhin auf freiem Fuß. Auch privat könnte es für den „Gentlemanganoven“ nicht besser laufen. Hals über Kopf hat er sich mit Polly Peachum vermählt. Sie ist nicht nur seine neuste Eroberung, sondern auch die Tochter des legendären Bettlerkönigs Jonathan Jeremiah Peachum, Besitzer der Firma „Bettlers Freund“. Mackie will das traditionelle Geschäftsimperium der neuen Schwiegereltern klammheimlich an sich reißen. Seine sexuelle Freizügigkeit samt Lügenkonstrukt bringen ihn jedoch zu Fall und schlussendlich vor ein Gericht. Kann die Justiz im Gerichtsverfahren Macheaths lustvollem Spiel mit Varianten menschlicher Niedertracht (Korruption, Vetternwirtschaft, Kriegstreibereien, Profitgier, Betrug, Verrat und Mord) Einhalt gebieten? Oder hängen nicht vielmehr alle in der Stadt irgendwie in der Sache mit drin? Ungezügelte Leidenschaft & True Crime: Die Dreigroschenoper. Mit provozierender, sinnlicher und simpler Kraft glückte dem anarchistischen Trio und wohl ersten Theaterkollektiv des 20. Jahrhunderts Brecht, Hauptmann und Weill 1928 am Theater am Schiffbauerdamm ein Überraschungscoup. Kurt Weill sampelte für seine Komposition u. a. Elemente des Jazz mit Tanz- und Jahrmarktsmusik und erfand musikalische Parodien auf die europäische Opern- und Operettentradition. Weills musikalische Klangfülle und Experimentierfreudigkeit erweiterte Brechts krude und widersprüchliche Geschichte samt seinen sinnlich-lebendigen Typen. Elisabeth Hauptmann wiederum ist es zu verdanken, dass Die Dreigroschenoper ihren Weg auf die Bühne fand. Inszenierung: Viktor Bodó Musikalische Leitung: Klaus von Heydenaber Bühne: Zita Schnábel Kostüm: Hanna Erös Choreografie: Eva Duda Video: Vince Varga Licht: Jörg Schuchardt Dramaturgie: Katja Prussas, Anna Veress Dauer – ca. 2:55 Std, eine Pause nach ca. 1:50 Std
Aufführungen
| Schauspiel
Kleiner Mann - was nun?
Schauspiel Stuttgart
Premiere: 17.10.2026 Sachlich und nüchtern fasste der Autor Hans Fallada die Handlung seines Romans zusammen: „Ehe und Wehe von Johannes Pinneberg, Angestellter, verliert seine Stellung, bekommt eine Stellung, wird endgültig arbeitslos. Einer von sechs Millionen, ein Garnichts, und was der Garnichts fühlt, denkt und erlebt.“ Der „kleine“ Mann, das ist Pinneberg, der mit seiner Frau Emma, genannt Lämmchen, und dem gemeinsamen Kind mit aller Kraft und doch vergeblich versucht, ein bürgerliches Leben zu führen. Fallada beschreibt den täglichen Überlebenskampf von der Hand in den Mund des frisch verheirateten Paars. Jeder Pfennig muss umgedreht, jeder Schritt und jede Anschaffung genau bedacht werden. Denn die Zeiten sind wüst und prekär: Massenarbeitslosigkeit, die Sorge davor, selbst „abgebaut“ zu werden, „stempeln gehen“ zu müssen, das immerwährende Damoklesschwert des sozialen Abstiegs, Zukunftsangst: Was nun? 1932 erschienen, am Vorabend der nationalsozialistischen Machtergreifung und in den letzten Zügen der krisengeschüttelten Weimarer Republik, traf der Roman einen Nerv und wurde als „Falladas Volksbuch“ zum Welterfolg. Erst 2016, über 80 Jahre später, erschien die vollständige Originalfassung – ein Viertel des Textes war aus verlags- und gesellschaftspolitischen Gründen getilgt worden: Berliner Lokalkolorit, Szenen aus dem rauschhaften Nachtleben der frühen 1930er-Jahre, sexuelle Freizügigkeit und politische Einordnung der Figuren in Nazis oder Kommunist*innen – scharfe Beobachtungen an diesem verhängnisvollen Kipppunkt der deutschen Geschichte sind hier endlich abgebildet. Zino Wey beleuchtet in seiner Inszenierung die Zeitlosigkeit und Aktualität der Sorgen des „kleinen“ Mannes: Zeitenwende, Wertewandel, Verrohung, Populismus – Parallelen zwischen der Weimarer Zeit und der unsrigen drängen sich auf und die titelgebende Frage stellt sich erneut. Pinneberg und Lämmchen aber haben zumindest einander und geben sich Halt durch alle Krisen hindurch. Inszenierung / Bühne / Video: Zino Wey Kostüme: Pascale Martin Musik: Lukas Huber Licht: Marc Döbelin Kamera, Schnitt (Filmdreh): Roman Müller Mitarbeit Video: Fee-Valerie Böhme Dramaturgie: Linda Graf Dramaturgische Beratung: Gwendolyne Melchinger ab Klasse 10
Aufführungen
| Schauspiel