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Konzerte / Konzert SWR Symphonieorchester Stuttgart, Neckarstraße 230
Konzerte / Konzert Stuttgarter Philharmoniker Stuttgart, Leonhardsplatz 28
Konzerte / Konzert Ratskeller Ludwigsburg
Sa 17.10.2026, 19:00 Uhr
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Sa 17.10.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Konzert Hospitalhof, Paul-Lechler-Saal
Sa 24.10.2026, 19:30 Uhr
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Seniorenkonzert: Beethoven

SWR Symphonieorchester

Beethoven Werke von Ludwig van Beethoven für Streicher-Bläser-Ensemble Mitwirkende: Gesa Jenne-Dönneweg und Emily Körner, Violine Jānis Lielbārdis, Viola Panu Sundqvist, Violoncello Felix von Tippelskirch, Kontrabass Dirk Altmann, Klarinette Jonas Gira, Horn Hanno Dönneweg, Fagott (Foto) Jasmin Bachmann, Moderation
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Inklusives Konzert: Beethoven

SWR Symphonieorchester

Beethoven Werke von Ludwig van Beethoven für Streicher-Bläser-Ensemble Mitwirkende: Gesa Jenne-Dönneweg und Emily Körner, Violine Jānis Lielbārdis, Viola Panu Sundqvist, Violoncello Felix von Tippelskirch, Kontrabass Dirk Altmann, Klarinette Jonas Gira, Horn Hanno Dönneweg, Fagott (Foto) Jasmin Bachmann, Moderation
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Inklusives Konzert: Die Geschöpfe des Prometheus

SWR Symphonieorchester

Jermolaj Albiker und Michael Dinnebier, Violine Jean-Christophe Garzia, Viola · Markus Tillier, Violoncello Arvid Christoph Dorn, Kontrabass NN, Flöte Matthias Weimbs, Klarinette Angela Bergmann, Fagott Christoph Teichner, Klavier Carolina Nees, Moderation Programm: Die Geschöpfe des Prometheus Musik von Ludwig van Beethoven
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#BoléroUnited – Das große generationsübergreifende Mitmachprojekt

SWR Symphonieorchester

SWR Symphonieorchester François-Xavier Roth, Dirigent Programm: Maurice Ravel:„Boléro“ Wir laden Kulturbegeisterte, Experimentierfreudige und Neugierige aller Generationen dazu ein, gemeinsam mit dem SWR Symphonieorchester eine einzigartige Performance von Maurice Ravels „Boléro“ zu gestalten. Auch wenn Ravel sein Meisterwerk selbstironisch als „frei von Musik“ beschreibt, so fasziniert dieses Werk bis heute durch seine trancehafte Sogwirkung: ein Rhythmus und zwei Melodien, die wie in einer Endlosschleife achtzehnmal wiederholt werden und das wohl längste Crescendo der Musikgeschichte bilden. Diesen Klassiker von Maurice Ravel wollen wir mit euch, Ihnen und unserem Chefdirigenten François-Xavier Roth neu interpretieren. Zur großen Orchesterbesetzung gesellen sich perkussive Elemente und weitere Klänge mit Alltagsgegenständen. Auch die menschliche Stimme kommt zum Einsatz. Egal ob Schulklassen, die einen besonderen Schuljahresabschluss suchen, Chöre, Seniorengruppen oder Generationenhäuser – alle sind zu diesem Kulturhappening eingeladen. Zur Vorbereitung und Einstimmung wird es Videotutorials geben. Jeder kann mitmachen, auch ohne musikalische Vorkenntnisse. Wir bieten verschiedene Levels an. Anmeldung unter musikvermittlung@swr.de. Weitere Informationen auf SWR.de/so
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Die Nacht der Lieder

Oper Stuttgart

Ein Abend von Klassik über Jazz und Weltmusik bis Pop und Comedy für den guten Zweck: Wie jedes Jahr in der Vorweihnachtszeit ist die Staatsoper wieder mit einem musikalischen Beitrag bei der Benefiz-Veranstaltung Nacht der Lieder der Stuttgarter Nachrichten beteiligt.
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Gnadenlos Atemlos

Oper Stuttgart

Gesang: Keith Bernard Stonum, Martin Mutschler Kostüme: Florian Kiehl Playbacks: Nils Edte Melancholisch oder zum Mitschunkeln? Große Geste oder kleines Glück? Die berühmten (nicht nur deutschen) Schlager sind oft beides zugleich. Zeit, der süßen Versuchung auf die Spur zu kommen. Martin Mutschler und Keith Bernard Stonum präsentieren Schlager aus verschiedenen Ländern und Jahrzehnten in geballtem Glitzer! Inzwischen ist die Produktion reisefertig für Ausflüge zu Altersheimen, Krankenhäusern, Gefängnissen und anderen sozialen Einrichtungen in und um Stuttgart. Bei Interesse und zur Buchung gerne melden: join@staatstheater-stuttgart.de! Mit den Alleinunterhaltern Martin Mutschler und Keith Bernard Stonum
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Klosterkonzerte Maulbronn

Maulbronn

Die Klosterkonzerte Maulbronn bestehen seit über 50 Jahren und gehören zu den bedeutenden Musikfestivals in Baden-Württemberg.
Konzerte | Kammerkonzert

5. Kammer­konzert: Aus Tschechien in die Welt

Staatsorchester Stuttgart

Mit Josef Singer, Veronika Unger, Annette Köhler, Robin Porta, Laurens Groll, Nicola Lolli, Stefanie Faber, Virgílio Maia de Oliveira, Lennard Czakaj, Katrin Stüble, Dasol Yun Klavier: Gina Poli Leoš Janáček: Marsch der Blaukehlchen für Piccoloflöte und Klavier Antonín Dvořák: Streichquartett Nr. 13 G-Dur op. 106 Jan Novák: Marsyas für Piccoloflöte und Klavier Bohuslav Martinů: Les Rondes für Septett Mit einem Gefühl überwältigenden Glücks kehrte Antonín Dvořák nach drei Jahren als Direktor des Konservatoriums in New York 1895 in seine Heimat Tschechien zurück. Unmittelbar danach entstand das Streichquartett G-Dur, das von slawischer Klanglichkeit geprägt ist. Während Dvořák das Angebot des Konservatoriums in die USA gelockt hatte, trieb Jan Novák die politische Lage der Tschechoslowakei im Jahr 1968 ins Ausland. Nachdem er sich in Neu-Ulm niedergelassen hatte, komponierte er sein Werk . Marsyas , das jenen übermütigen Satyr der griechischen Mythologie beschreibt, der die Doppelflöte der Athene fand und Apollo herausforderte. Ebenfalls fern der Heimat komponierte Bohuslav Martinů 1930 sein Septett Les Rondes. , das von tschechischer Folklore inspiriert ist. Eröffnet wird das Konzert mit einem Marsch von Leoš Janáček, mit dem der Komponist an seine Zeit als Mitglied der Choristen am Brünner Kloster zurückdenkt, die den Spitznamen „Blaukehlchen“ trugen. 30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.
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7. Kammer­konzert: Klänge der Fantasie

Staatsorchester Stuttgart

Mit Julia Köhl, Madeleine Przybyl, Andrea Berger, Kathrin Scheytt, Philipp Körner, Olivier Marger Klavier Helge Aurich Claude Debussy: Sonate für Flöte, Viola und Harfe Mel Bonis: Matin für Klaviertrio Mel Bonis: Soir für Klaviertrio Maurice Ravel: Ma mère l’oye für Flöte, Cello und Klavier Arnold Schönberg: Verklärte Nacht für Klaviertrio Eine bezaubernde Poesie entfaltet der Meister des Impressionismus Claude Debussy in seiner späten Sonate für Flöte, Viola und Harfe. Nur vier Jahre älter war seine ehemalige Studienkollegin am Pariser Konservatorium Mélanie Bonis, die ihre Werke unter dem geschlechtsneutralen Pseudonym Mel Bonis veröffentlichte. Obwohl musikalisch hochbegabt, wurde Bonis von ihrer Familie zum Abbruch ihres Studiums und zu einer Vernunftehe gezwungen. Dennoch gelang es ihr, sich einen Namen als Komponistin zu machen. Mit ihren Klaviertrios Matin und Soir von 1907 zeichnet sie zwei feinsinnige Stimmungsbilder. Einige Jahre nach Bonis und Debussy studierte auch Maurice Ravel am Pariser Konservatorium. Während er sich für seinen Zyklus Ma mère l’oye , der in einer Trio-Fassung erklingt, von bekannten Märchen wie Dornröschen und Die Schöne und das Biest inspirieren ließ, wurde Arnold Schönberg von Richard Dehmels Gedicht Verklärte Nacht angeregt. Mit rauschhaften, spätromantischen Klängen vertonte er die emotionale Begegnung des Liebespaars aus Dehmels Gedicht. 30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.
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6. Kammer­konzert: Traumbilder

Staatsorchester Stuttgart

Mit Pablo Neva Collazo, Fabian Schröder, Christina Heckmann, Martin Grom, Alexandra Taktikos, Laurens Groll, Evgeny Popov, Amelie Wünsche, Robin Porta u. a. Klavier: Sonia Achkar Nikolai Tscherepnin: Sechs Hornquartette op. 35 Amy Beach: Romanze op. 23 Amy Beach: Klaviertrio op. 150 Eugène Bozza: Suite für vier Hörner Alexander Borodin: Streichquartett Nr. 2 D-Dur Als eine der wenigen Komponistinnen ihrer Zeit gelangte die 1867 in den USA geborene Amy Beach zu internationalem Ruhm. Sie war die erste Amerikanerin, die eine Sinfonie veröffentlichte. Neben ihrer Tätigkeit als Komponistin war sie auch eine Pionierin der Frauenbewegung. In der von ihr mitbegründeten Association of American Women Composers setzte sie sich für die Rechte von Frauen ein und bestärkte Musikerinnen darin, trotz Ehe und Mutterschaft weiterhin künstlerisch tätig zu sein. Ihre romantische Klangsprache wird in diesem Konzert von Werken für vier Hörner umrahmt: von den schwärmerischen Quartetten des russischen Komponisten Nikolai Tscherepnin sowie der mitreißenden Suite des Franzosen Eugène Bozza. Zum Abschluss erklingt das lyrische Streichquartett Nr. 2 von Alexander Borodin, der sowohl als Komponist als auch als Chemieprofessor in St. Petersburg erfolgreich war. Sein 1881 geschriebenes Streichquartett ist von innigen Melodien und einer ergreifenden Sehnsucht durchdrungen. 30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.
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3. Sinfonie­konzert: Antonín Dvořák und Ludwig van Beethoven

Staatsorchester Stuttgart

Violoncello: Alban Gerhardt Musikalische Leitung: Markus Stenz Staatsorchester Stuttgart Antonín Dvořák Konzert für Violoncello und Orchester h-Moll op. 104 Ludwig van Beethoven Sinfonie Nr. 3 Es-Dur op. 55 Eroica Mit der Eroica revolutionierte Ludwig van Beethoven die Gattung der Sinfonie. Ihre Dimensionen und Beethovens eigenwilliger Umgang mit der Form sprengten den üblichen Rahmen. Entstanden unter dem Eindruck der Französischen Revolution, wollte Beethoven seine Sinfonie Napoleon Bonaparte widmen. Als dieser sich jedoch selbst zum Kaiser gekrönt hatte, zerriss er rasend vor Wut das Titelblatt. Die Selbstkrönung empfand er als Verrat an den freiheitlichen Idealen, denen er mit seiner Eroica ein eindrucksvolles Denkmal setzte. Unter der Leitung von Markus Stenz erklingt auch das Cellokonzert von Antonín Dvořák. Eigentlich stand der tschechische Komponist dem tiefen Streichinstrument skeptisch gegenüber. Dass er dann ein solches Meisterwerk von romantischer Schönheit komponierte, lag an dem inspirierenden Cellokonzert seines amerikanischen Kollegen Victor Herbert, den er während seines Aufenthalts in New York kennengelernt hatte. In Amerika erreichte Dvořák auch die traurige Nachricht, dass seine Jugendliebe, seine Schwägerin Josefína Kounicová, im Sterben lag. Zutiefst erschüttert ließ er in sein Cellokonzert Josefínas Lieblingslied einfließen – das von ihm komponierte Lasst mich allein in meinen Träumen . Interpretiert wird der Solopart von Alban Gerhardt, einem der vielseitigsten Künstler der Gegenwart. 45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt. Am Sonntag: Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer spielerischen und musikalischen Einführung erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.
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5. Sinfonie­konzert: Lili Boulanger, Maurice Ravel und Dora Pejačević

Staatsorchester Stuttgart

Mezzosopran: Ida Ränzlöv Musikalische Leitung: Tianyi Lu Staatsorchester Stuttgart Lili Boulanger: D’un matin de printemps Maurice Ravel: Shéhérazade für Mezzosopran und Orchester Dora Pejačević: Sinfonie in fis-Moll op. 41 Eine Wandlerin zwischen den Welten war die kroatische Komponistin Dora Pejačević. Geboren in eine Adelsfamilie, führten sie ihr Drang nach Unabhängigkeit sowie ihre Faszination für die künstlerischen Strömungen des Fin-de-Siècle zum Studium ins Ausland. Während des Ersten Weltkriegs half sie als Krankenschwester in ihrer Heimat aus. Auch in dieser dunklen Zeit blieb die Musik ihr Zufluchtsort. Als zwei Sätze ihrer 1918 vollendeten Sinfonie in fis-Moll im Wiener Musikverein aufgeführt werden sollten, wurde im Programmheft verheimlicht, dass das Werk von einer Frau geschrieben wurde – aus heutiger Sicht ein Skandal. Doch Pejačevićs Qualität setzte sich durch: Ihre Sinfonie wurde mit tosendem Beifall bedacht. Auch die Französin Lili Boulanger konnte sich in der von Männern dominierten Musikwelt des 19. Jahrhunderts behaupten. Als erste Frau gewann sie mit gerade einmal 19 Jahren den begehrten Rompreis. Aufgrund ihrer chronischen Erkrankung verstarb sie mit nur 24 Jahren. Ihr Zeitgenosse Maurice Ravel komponierte um die Jahrhundertwende seine Shéhérazade , inspiriert von der Erzählerin aus Tausendundeine Nacht . Interpretiert wird der Liederzyklus von Ida Ränzlöv, Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart, unter der Leitung von Tianyi Lu, die bereits mit ihrem Debüt in der Spielzeit 2024/25 begeisterte. 45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt. Am Sonntag: Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer spielerischen und musikalischen Einführung erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.
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6. Sinfonie­konzert: Richard Strauss und William Walton

Staatsorchester Stuttgart

Violoncello: Zoltan Paulich Viola: Madeleine Przybyl Musikalische Leitung: Nicholas Carter Staatsorchester Stuttgart Richard Strauss: Don Quixote op. 35 William Walton: Sinfonie Nr. 1 Die Lektüre von Miguel de Cervantes’ Roman Don Quixote muss Richard Strauss stark beeindruckt haben. Sechs Jahre arbeitete er an seiner Tondichtung über die Abenteuer des tragikomischen Ritters. Der Protagonist wird durch das Cello repräsentiert, gespielt vom Solo-Cellisten Zoltan Paulich. Ihm zur Seite steht der treue Diener Sancho Pansa, dargestellt von der Viola. Das Ende dieser Tondichtung, in der Don Quixote seinen Irrtum erkennt und Abschied von der Welt nimmt, ist einer der berührendsten Momente. 35 Jahre später schrieb der englische Komponist William Walton seine erste Sinfonie, mit der GMD Nicholas Carter das breite Repertoire des Staatsorchesters Stuttgart erweitert. Ein pulsierendes Crescendo der Streicher eröffnet den ersten Satz, in dem sich ein leidenschaftliches Drama entfaltet. Zwischen fesselnder Rastlosigkeit und explosiven Ausbrüchen finden sich auch lyrische Passagen, in denen die Zeit stehenzubleiben scheint. Noch während der Komposition trennte sich Walton von der Baroness Imma Doernberg, der er seine Sinfonie gewidmet hatte, und verliebte sich in die 22 Jahre ältere Viscountess Alice Wimborne. Walton selbst sagte über seine erste Sinfonie, dass ihre Inspiration „das Ende einer Liebesaffäre und der Beginn einer neuen“ war. 45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.
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7. Sinfonie­konzert: Claude Debussy, Ernest Chausson und Sergej Rachmaninow

Staatsorchester Stuttgart

Sopran: Natasha Te Rupe-Wilson Musikalische Leitung: Miguel Sepúlveda Staatsorchester Stuttgart Claude Debussy: Prélude à l’après-midi d’un faune Ernest Chausson: Poème de l’amour et de la mer op. 19 für Sopran und Orchester Sergej Rachmaninow: Sinfonische Tänze op. 45 Mit Claude Debussys impressionistischem Meisterwerk Prélude à l’après-midi d’un faune , das die flüchtigen Bilder von tanzenden Nymphen in flimmernder Sommerluft aus Stéphane Mallarmés Gedicht über den Nachmittag eines Fauns einfängt, debütiert der aufstrebende portugiesische Dirigent Miguel Sepúlveda beim Staatsorchester Stuttgart. Ein Zentrum der künstlerischen Elite in Paris, zu der auch Debussy gehörte, war der Salon des Komponisten Ernest Chausson. Sein spätromantischer Liedzyklus Poème de l’amour et de la mer zu Gedichten seines Freundes Maurice Bouchor über den Verlust einer großen Liebe erklingt in diesem Konzert mit der Sopranistin Natasha Te Rupe-Wilson, Ensemblemitglied der Staatsoper Stuttgart. Der zarte Duft des Flieders und das Glitzern des weiten Meeres, in denen sich die Liebe des lyrischen Ichs widerspiegelt, werden mit Chaussons leuchtender Orchestrierung klanglich erlebbar. Farbenreich sind auch die Sinfonischen Tänze des russischen Komponisten Sergej Rachmaninow. In diesem letzten Werk, geschrieben 1940 im amerikanischen Exil, scheint Rachmaninow mit Zitaten aus seinen früheren Werken auf sein Leben zurückzublicken und sich von der Welt zu verabschieden. 45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt. Am Sonntag: Erst Workshop, dann Konzert: Nach einer spielerischen und musikalischen Einführung erleben Kinder zwischen 4 und 10 Jahren den zweiten Teil des Sinfoniekonzerts. Eine Anmeldung im Voraus ist nicht notwendig. Sie finden unsere Ansprechpersonen vor Ort.
Konzerte | Konzert

Die Lange Nacht der fernen Klangwelten

Staatsorchester Stuttgart

In Bassem Akikis Partitur begegnen sich die europäische Kunstmusik und die traditionelle türkische Musik. Die Gegenüberstellung und Verbindung dieser unterschiedlichen Musikkulturen wie auch das Herausarbeiten ihrer Unterschiede und Gemeinsamkeiten stehen im Zentrum der Langen Nacht am 23. April 2027, die die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart wieder zusammen mit verschiedenen Stuttgarter Kulturinstitutionen gestalten werden.
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Orchester des Wandels

Staatsorchester Stuttgart

Zahlreiche deutsche Berufsorchester haben sich zum Verein „Orchester des Wandels“ zusammengetan, um sich für Klima-, Natur- und Artenschutz zu engagieren. Auch das Staatsorchester Stuttgart ist Teil dieser Initiative, dessen Mitglieder daran anknüpfend ein Kammerkonzert rund um das Thema „Wald“ mit Musik von u. a. Robert Schumann gestalten.
Konzerte | Kammerkonzert

4. Kammer­konzert: In der Ferne

Staatsorchester Stuttgart

Mit Alexander Akimov, Ivan Danko, Gustavo Surgik, Madeleine Przybyl, Vache Bagratuni, Christoph Wiedmann, Thomas Bilowitzki, Amelie Wünsche, Martha Casleanu-Windhagauer und Joachim Hess Klavier Julia Brusentsova, Gavin Brady Fazil Say: Four Cities für Cello und Klavier Bohuslav Martinů: Drei Madrigale für Violine und Viola Luciano Berio: Folk Songs für Mezzosopran und sieben Instrumente Der türkische Komponist Fazil Say widmet die vier Sätze seiner Sonate für Cello und Klavier jeweils einer Stadt seines Heimatlandes. Während der erste Satz Sivas von einem Lied des Dichters Âşık Veysel inspiriert ist, regte ihn eine türkische Hochzeit zu seinem zweiten Satz Hopa an. Seine Heimatstadt Ankara porträtiert Say mit einer düsteren Atmosphäre. Der letzte Satz Bodrum beschreibt die Lebhaftigkeit dieses von Tourismus geprägten Orts, in dessen Straßen sich die aus verschiedenen Bars dringende Musik vermischt. Der tschechische Komponist Bohuslav Martinů hingegen fand seine Inspiration für die Drei Madrigale in der gleichnamigen Gesangsform der Renaissance. In diesen 1947 im amerikanischen Exil geschriebenen Duos wird Martinůs Sehnsucht nach seiner Heimat Tschechien hörbar. In verschiedene Länder entführen die von Luciano Berio als Hommage für seine Ehefrau, die Sängerin Cathy Berberian geschriebenen Folk Songs. Neben dem berühmten Lied Black is the colour enthält der Zyklus Volkslieder aus Armenien, Frankreich, Italien und Aserbaidschan. Mit Olivier Marger, Nicola Lolli, Madeleine Przybyl, Stefanie Faber, Andrea Berger Mezzosopran Theresa Maria Romes Klavier Uschik Choi 30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.
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4. Sinfonie­konzert: Brett Dean und Anton Bruckner

Staatsorchester Stuttgart

Viola: Brett Dean Musikalische Leitung: Nicholas Carter Staatsorchester Stuttgart Brett Dean: Konzert für Viola und Orchester Anton Bruckner: Sinfonie Nr. 9 d-Moll Der gebürtige Australier Brett Dean, ehemaliger Bratscher der Berliner Philharmoniker, erlangte seit den 1990er Jahren zunehmend internationales Ansehen als Komponist und zählt heute zu den meistgespielten Stimmen der Gegenwart. Sein Bratschenkonzert, welches er mit renommierten Orchestern weltweit aufgeführt hat, führt ihn in dieser Spielzeit zum Staatsorchester Stuttgart. Mit schwebenden Kantilenen, von Vogelrufen inspirierten, filigranen Klängen sowie dramatischen und virtuosen Ausbrüchen offenbart sich der facettenreiche Charakter dieses selten solistisch zu hörenden Streichinstruments. Deans Violakonzert trifft unter der Leitung von Generalmusikdirektor Nicholas Carter auf die feierliche und monumentale Neunte Sinfonie des Österreichers Anton Bruckner. Ein geheimnisvoller „Urnebel“ zu Beginn, ein an einen Totentanz erinnerndes Scherzo mit traumartig dahinhuschenden Passagen, ein weltabgewandter Gesang der Tuben sowie die für Bruckner so charakteristischen überwältigenden Steigerungswellen kennzeichnen dieses Werk, das der schwerkranke Komponist am Ende seines Lebens „dem lieben Gott“ widmete und das letztendlich unvollendet blieb. 45 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Silchersaal statt.
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3. Kammer­konzert: Zwischen Barock und Moderne

Staatsorchester Stuttgart

Mit Muriel Bardon, Doris Erdmann, Gustavo Surgik, Annette Köhler, Martha Casleanu-Windhagauer, Olivier Marger, Bertram Jung, Laurens Groll, Aaron Pagani Henry Purcell: Chaconne Two in one upon a Ground Mrs Philarmonica Sonata 3 in g-Moll Nicola Matteis: Suite in a-Moll Caroline Shaw: Entr’acte für Streichquartett Josef Mysliveček: Sonate für zwei Celli und Kontrabass Wolfgang Amadeus Mozart: Sinfonia concertante Es-Dur für Septett KV 364 Hinter dem rätselhaften Pseudonym Mrs Philharmonica verbirgt sich eine unbekannte Komponistin des Spätbarocks. Ihr Londoner Musikverleger könnte darauf hinweisen, dass es sich um eine Engländerin handelt. In England wirkte neben dem von seinen Zeitgenossen als „Orpheus britannicus“ genannten Henry Purcell auch der aus Italien stammende Nicola Matteis, der mit seinem virtuosen Geigenspiel das Londoner Publikum beeindruckte. Der böhmische Komponist Josef Mysliveček hingegen wurde in Italien verehrt, insbesondere für seine zahlreichen Opern. Geschätzt wurde der Böhme auch von Wolfgang Amadeus Mozart, dessen 1779 in Salzburg komponierte Sinfonia concertante mit einer solistischen Violine und Viola in diesem Konzert in einer Fassung für Septett erklingt. Das Bindeglied zwischen den Werken des Barocks und der Klassik ist die 1982 geborene US-Amerikanerin Caroline Shaw, deren Streichquartett Entr’acte von Joseph Haydn inspiriert ist. 30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.
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2. Kammer­konzert: Begegnung

Staatsorchester Stuttgart

Mit Sebastian Mangold, Christina Becker, Thomas Bilowitzki, Holger Koch, Joachim Hess, Muriel Bardon, Doris Erdmann u. a. Bajan Anne-Maria Hölscher Klavier: Gavin Brady Sofia Gubaidulina: Duo Sonate für zwei Fagotte Dmitri Schostakowitsch: Klaviertrio Nr. 2 e-Moll op. 67 Dmitri Schostakowitsch: Drei Duette für zwei Violinen und Klavier Sofia Gubaidulina: Silenzio für Bajan, Violine und Cello Von Dmitri Schostakowitsch habe sie gelernt, sie selbst zu sein, sagte die 1931 im tatarischen Tschistopol geborene Sofia Gubaidulina, die zu den bedeutendsten Stimmen zeitgenössischer Musik zählt. Bestärkt von ihrem großen Vorbild, verfolgte sie ihren Weg als Komponistin, auf dem sie aufgrund ihrer Unangepasstheit in Schwierigkeiten mit der Obrigkeit geriet. 1992 emigrierte sie aus der Sowjetunion nach Deutschland, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 2025 lebte. Ihre Musik, welche von einer facettenreichen Polystilistik und einer tiefen Spiritualität gekennzeichnet ist, begegnet in diesem Konzert Schostakowitschs Klaviertrio Nr. 2, in das der Komponist 1944 nicht nur seine Trauer über den Tod seines Freundes Iwan Sollertinski einfließen ließ, sondern auch das Elend der Kriegszeit. Den Abschluss des Konzerts bildet Gubaidulinas atmosphärisches Stück Silenzio , in dem das Bajan, eine Form des Akkordeons, an die tatarische Heimat der Komponistin erinnert. 30 Minuten vor Beginn findet eine Einführung im Mozartsaal statt.

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