Shindig #6
Für die sechste Ausgabe am 8. März 2026 lädt shindig, eine Veranstaltungsreihe kuratiert von Solitude-Kurationsstipendiat Lukas Beyer gemeinsam mit dem PODIUM Esslingen und der Akademie Schloss Solitude in den Projektraum Römerstraße der Akademie ein.
Im Zentrum des Abends steht das Streichquartett – eine musikalische Form mit großer Tradition, die hier aus zwei Perspektiven beleuchtet und befragt wird. Das Rothko String Quartet, bestehend aus Marc Kopitzki (Viola), Jakob Nierenz (Cello), Joosten Ellée (Violine) und Laura Lunansky (Violine), setzt sich enthusiastisch und zugleich kritisch mit dieser Form auseinander: Im ersten Set stellen sie unter dem Titel Späte Streichquartette dem üblichen geschichtsträchtigen Kanon Werke von unterrepräsentierten Komponist*innen wie Eleanor Alberga, Brittany Green, Nastasia Khrustcheva und Mica Levi gegenüber.
Das zweite Set widmet sich Stücken von Yuri Umemoto (geboren 2003 in Japan), derzeit Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem PODIUM Esslingen. Für das Abschlusskonzert des PODIUM Festivals in Esslingen am 9. Mai schreibt er aktuell an einem Orchesterwerk. Umemotos Kompositionen schlagen eine Brücke zwischen den Konzertsälen der zeitgenössischen klassischen Musik, den Nischen-Internetszenen und der Zeitlichkeit sozialer Medien. Das Aufgreifen von Anime-Ästhetiken in den Stimmaufnahmen sowie deren Kombination mit minimalistischen Kompositionsformen erzeugt eine unheimliche, existentielle Atmosphäre – meditativ und beunruhigend zugleich.
Im Zentrum des Abends steht das Streichquartett – eine musikalische Form mit großer Tradition, die hier aus zwei Perspektiven beleuchtet und befragt wird. Das Rothko String Quartet, bestehend aus Marc Kopitzki (Viola), Jakob Nierenz (Cello), Joosten Ellée (Violine) und Laura Lunansky (Violine), setzt sich enthusiastisch und zugleich kritisch mit dieser Form auseinander: Im ersten Set stellen sie unter dem Titel Späte Streichquartette dem üblichen geschichtsträchtigen Kanon Werke von unterrepräsentierten Komponist*innen wie Eleanor Alberga, Brittany Green, Nastasia Khrustcheva und Mica Levi gegenüber.
Das zweite Set widmet sich Stücken von Yuri Umemoto (geboren 2003 in Japan), derzeit Stipendiat der Akademie Schloss Solitude in Kooperation mit dem PODIUM Esslingen. Für das Abschlusskonzert des PODIUM Festivals in Esslingen am 9. Mai schreibt er aktuell an einem Orchesterwerk. Umemotos Kompositionen schlagen eine Brücke zwischen den Konzertsälen der zeitgenössischen klassischen Musik, den Nischen-Internetszenen und der Zeitlichkeit sozialer Medien. Das Aufgreifen von Anime-Ästhetiken in den Stimmaufnahmen sowie deren Kombination mit minimalistischen Kompositionsformen erzeugt eine unheimliche, existentielle Atmosphäre – meditativ und beunruhigend zugleich.