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Konzerte / Konzert Stuttgarter Philharmoniker Stuttgart, Leonhardsplatz 28
Konzerte / Konzert Andrija Bosnjak
Fr 17.4.2026, 19:00 Uhr
Konzerte / Musik il Gusto Barocco Stuttgart, Augustenstraße 56
Konzerte | Musik

Die lange Nacht der Musik von Zuhause

Oper Stuttgart

Wie klingt Musik von Zuhause? Anknüpfend an die Uraufführung von Sara Glojnarićs Oper Station Paradiso gehen die Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart dieser Frage bei der Langen Nacht in Kooperation mit dem Landesmuseum Württemberg, dem Haus der Geschichte Baden-Württemberg und dem Württembergischen Kunstverein Stuttgart auf vielfältige Weise nach. Mit unterschiedlichen Ensembles erklingen in den Ausstellungen der Museen Werke von u. a. Caroline Shaw, Bohuslav Martinů und Leonard Bernstein. Musik aus Rumänien und Gesänge aus Georgien treffen auf Klänge aus Lateinamerika und den USA. Bei einer interaktiven Uraufführung von Mert Moralı, ehemaliger Stipendiat der Akademie Schloss Solitude, werden die Bewegungen des Publikums zu Musik. Zum Abschluss dieser Reise durch die verschiedenen musikalischen Welten legt DJ AfroPunk chillige Beats im Württembergischen Kunstverein auf. PROGRAMM 17.45 Uhr: Aus der Ferne, Landesmuseum Württemberg 20 Uhr: Wurzeln, Haus der Geschichte Baden-Württemberg 21 Uhr: Snackpause 22 Uhr: Bewegt!, Württembergischer Kunstverein Stuttgart Musiker*innen des Staatsorchesters Stuttgart
Konzerte | Konzert

Konzert in Wildberg

Sommermusik im Oberen Nagoldtal

mit jungen Musikern und Dozenten Moderation: Fridtjof Bundel
Konzerte | Konzert

Konzert International

Sommermusik im Oberen Nagoldtal

mit jungen Musikern und Dozenten Moderation: Fridtjof Bundel
Konzerte | Konzert

Maulbronner Kammerchor & Hannoversche Hofkapelle u.a.:
Paulus

Klosterkonzerte Maulbronn

Marie Henriette Reinhold, Mezzosopran Patrick Grahl, Tenor Manuel Winckhler, Bass Maulbronner Kammerchor Hannoversche Hofkapelle Benjamin Hartmann, Leitung Musikalisch-theologische Einführung mit Pfarrer Ernst-Dietrich Egerer und Benjamin Hartmann in der Winterkirche, jeweils eine Stunde vor Konzertbeginn Seit 2018 hat der Maulbronner Kammerchor unter der Leitung von Benjamin Hartmann gemeinsam mit wechselnden international renommierten Solisten und stets historisch informiert begleitet durch die Hannoversche Hofkapelle sämtliche chorsinfonischen Sakralwerke Felix Mendelssohns zur Aufführung gebracht. Mit dem Oratorium Paulus kommt in diesem Jahr dieser siebenteilige Maulbronner Mendelssohn-Zyklus zu seinem Abschluss und Höhepunkt. Noch lange stand Mendelssohn unter dem Eindruck seiner epochemachenden Wiederaufführung von Bachs Matthäuspassion im Jahre 1829. Doch dieser entscheidende Zündfunke musste erst noch ein paar Jahre in ihm glimmen, bevor er sich 1832 daran setzte, ein Oratorium ähnlicher Faktur zu schaffen. Die Bezüge zum großen Vorbild werden in den Chorälen und komplexen Fugen offensichtlich, dennoch schafft es Mendelssohn auch mit seinem gezielten Einsatz der Instrumentation, die Komposition im Sinne seiner Zeit zu formen. Der Paulus gilt heute nicht zuletzt deshalb als Brückenwerk zwischen barocker Tradition und romantischer Erneuerung. Theologisch relevant ist das Oratorium bis heute ohnehin. Die sprichwörtliche Wandlung des Christenverfolgers Saulus zum Apostel Paulus wird zum packenden psychologischen Porträt, während die Bekehrungsszene den zentralen Höhepunkt des Werks bildet. Die Fähigkeit zur Selbstreflexion und die Suche nach der Wahrheit abseits von eingeübten Feindbildern sind Tugenden, die in unserer heutigen Zeit wieder gefragt sind. Friede ist eine Aufgabe, der wir uns alle stellen müssen. Die Zuversicht dazu liegt in der Erkenntnis, dass Gott ein »liebender Vater aller Menschen« sei – ein Plädoyer für Universalität und Menschlichkeit. Die Solostimmen sind auch in diesem Finale exzellent besetzt. Die Sopran- und Alt-Partien übernimmt die Mezzosopranistin Marie Henriette Reinhold. Für die Tenor-Partie ist Patrick Grahl engagiert und die Bass-Rolle singt Manuel Winckhler. Karten 52 / 44 / 27 / 15 Euro ermäßigt 47 / 39 / 22 / 7,50 Euro Junges Publikum 50 % circa 155 Minuten inklusive Pause
Konzerte | Konzert

Poiesis Quartet:
Preisträgerkonzert

Klosterkonzerte Maulbronn

Poiesis Quartet: Sarah Ying Ma, Violine Max Ball, Violine Jasper de Boor, Viola Drew Dansby, Violoncello Sergei Prokofjew: Streichquartett Nr. 1 h-Moll, op. 50 Jeff Scott: Neues Werk (im Auftrag des Poiesis Quartets) Sky Macklay: Many Many Cadences Maurice Ravel: Streichquartett F-Dur, op. 35 Many Many Cadences – »viele, viele Kadenzen« lautet der Titel eines Werks der Komponistin und Installationskünstlerin Sky Macklay und gleichsam das Motto des Preisträgerkonzerts des USamerikanischen Poiesis Quartets im Laienrefektorium. Als kleinste harmonische Einheit im tonalen Gerüst einer Komposition ist die Kadenz zugleich der Dreh- und Angelpunkt jeglicher tonalen Entwicklung. In Sergei Prokofjews 1. Streichquartett op. 50 ist sie für die formale und emotionale Struktur der Komposition verantwortlich, etwa durch die ständige Reibung und Auflösung von harmonischen Spannungsakkorden. In Maurice Ravels Streichquartett op. 35 wiederum ist die Kadenz das organisch und klanglich fein geformte Bindeglied zwischen den musikalischen Ideen der Komposition. Ganz neue Perspektiven wirft das 2025 beim Internationalen Streichquartett-Wettbewerb im kanadischen Banff mit dem Grand Prize ausgezeichnete Ensemble mit einer Auftragskomposition von Jeff Scott auf die Kadenz und macht sie zum Ausgangspunkt für die Suche nach (musikalischer) Identität. circa 100 Minuten inklusive Pause Karten 40 / 35 / 28 / 15 Euro ermäßigt 35 / 30 / 23 / 7,50 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Bernd Glemser & Gewandhaus-Quartett:
Klavierquintett

Klosterkonzerte Maulbronn

Bernd Glemser, Klavier Gewandhaus-Quartett: Frank-Michael Erben, Violine Yun Jin Cho, Violine Vincent Aucante, Viola Isang Enders, Violoncello Joseph Haydn: Streichquartett d-Moll »Quinten-Quartett«, Hob. III: 76 Dmitri Schostakowitsch: Streichquartett Nr. 3 F-Dur, op. 73 Johannes Brahms: Klavierquintett f-Moll, op. 34 Mit einem hochkarätigen Kammermusikabend endet die 20. Kammermusikwoche Bernd Glemser & Freunde. Gemeinsam mit dem renommierten Gewandhaus-Quartett gestaltet Bernd Glemser ein Programm von großer dramaturgischer Spannweite. Haydns sogenanntes »Quinten-Quartett« gehört zu den Höhepunkten seines Schaffens und weist eine große emotionale Vielfalt auf. Dies verbindet es mit Schostakowitschs 3. Streichquartett, das – obwohl im Schatten des Zweiten Weltkriegs entstanden – fast schon heiter wirkt. Den Höhepunkt des Abends bildet Brahms’ Klavierquintett f-Moll – ein Monument der romantischen Kammermusik, in dem sinfonische Kraft und intime Verdichtung eine einzigartige Verbindung eingehen. Das Gewandhaus-Quartett ist seit der ersten Auflage 2006 ein regelmäßig wiederkehrender und geschätzter Gast der Kammermusikwoche und begeistert das Maulbronner Publikum immer wieder aufs Neue. Nach dem letzten gemeinsamen Konzert sprach die Presse von einer »Glanzleistung« und einem »berauschenden Erlebnis« (Mühlacker Tagblatt). Ein würdiger, glanzvoller Abschluss einer besonderen Jubiläumsreihe. Karten 45 / 40 / 33 / 22 Euro ermäßigt 40 / 35 / 28 / 11 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Bernd Glemser, Dimitri Ashkenazy & Joël Marosi
Klavier, Klarinette & Violoncello

Klosterkonzerte Maulbronn

Bernd Glemser, Klavier Dimitri Ashkenazy, Klarinette Joël Marosi, Violoncello Claude Debussy: Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier Johannes Brahms: Trio a-Moll, op. 114 Paul Hindemith: »Ludus minor« für Klarinette und Violoncello Ernesto Cavallini: Capriccio Nr. 17 a-Moll für Klarinette solo, op. 3/5 Gabriel Fauré: Trio d-Moll, op. 120 Im Zentrum des dritten Konzerts der Kammermusikwoche Bernd Glemser & Freunde stehen sich die beiden großen romantischen Trios von Johannes Brahms und Gabriel Fauré wie die beiden Seiten einer Medaille gegenüber: Brahms, der Komponist »absoluter Musik« mit seinem dramatisch-lyrischen Ton und Fauré, an der Schwelle zum Impressionismus mit poetischer Leichtigkeit. Als Kammermusikpartner hat sich der Artist in Residence mit dem Klarinettisten Dimitri Ashkenazy einen alten Bekannten und engen musikalischen Freund zur Kammermusikwoche eingeladen. Zum ersten Mal in Maulbronn musiziert der Schweizer Cellist Joël Marosi. Die beiden Trios werden im Konzert von verschiedenen Werken in kleineren Besetzungen umspielt, mal von einer Sonate für Violoncello und Klavier von Claude Debussy, mal von einem Duo für Klarinette und Cello von Paul Hindemith oder von einem Capriccio für Klarinette solo von Ernesto Cavallini. Dadurch öffnet sich der Raum der Musikgeschichte und stellt so ungeahnte Verbindungen zwischen Werken, Komponisten und Epochen her. Circa 100 Minuten inklusive Pause Karten 45 / 40 / 33 / 22 Euro ermäßigt 40 / 35 / 28 / 11 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Bernd Glemser & Mirijam Contzen:
Klavier & Violine

Klosterkonzerte Maulbronn

Bernd Glemser, Klavier Mirijam Contzen, Violine Clara Schumann: Drei Romanzen, op. 22 Gabriel Fauré: Sonate Nr. 1 A-Dur für Violine und Klavier, op. 13 Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violine Nr. 9 A-Dur op. 47 Für das zweite Konzert seiner Kammermusikwoche hat sich Bernd Glemser eine langjährige musikalische Weggefährtin eingeladen, mit der er in Maulbronn bereits mehrere umjubelte Duoabende gegeben hat: die Geigerin Mirijam Contzen. In diesem Jahr spannen sie gemeinsam einen Bogen von der mitreißenden Expressivität der Wiener Klassik bis zur intimen Klangsprache der Romantik. Den Auftakt bilden Clara Schumanns fein nuancierte Drei Romanzen – poetische Miniaturen voller Innigkeit, Eleganz und empfindsamer Tiefe. Es folgt Gabriel Faurés Sonate Nr. 1 A-Dur op. 13, ein Meisterwerk der französischen Kammermusik, das lyrische Wärme mit virtuoser Brillanz und farbenreicher Harmonik verbindet. Nach der Pause steht Ludwig van Beethovens Sonate Nr. 9 A-Dur op. 47 auf dem Programm, die berühmte Kreutzer-Sonate. Mit ihrer dramatischen Wucht, rhythmischen Energie und ihrem dialogischen Spannungsreichtum zählt sie zu den Gipfelwerken der Violinliteratur. Das Publikum darf sich auf zwei herausragende Künstlerpersönlichkeiten und einen Abend voller musikalischer Intensität, inspirierten Zusammenspiels und kammermusikalischer Leidenschaft freuen. Karten 45 / 40 / 33 / 22 Euro ermäßigt 40 / 35 / 28 / 11 Euro Junges Publikum 50 % Circa 110 Minuten inklusive Pause
Konzerte | Konzert

Bernd Glemser:
20 Jahre Artist in Residence

Klosterkonzerte Maulbronn

Bernd Glemser, Klavier Joseph Haydn: Andante con variazioni in f-Moll, Hob. XVII:6 Sonate C-Dur, Hob. XVI:50 Ludwig van Beethoven: Sonate Nr. 30 in E-Dur, op. 109 Frédéric Chopin: Auswahl an Impromptus, Nocturnes, Mazurkas und Balladen Karten 45 / 40 / 33 / 22 Euro ermäßigt 40 / 35 / 28 / 11 Euro Junges Publikum 50 % Circa 110 Minuten inklusive Pause
Konzerte | Konzert

Maulbronner Kammerchor:
Wanderkonzert 2

Klosterkonzerte Maulbronn

Maulbronner Kammerchor Benjamin Hartmann, Leitung Die Wanderkonzerte mit dem Maulbronner Kammerchor verbinden Chormusik auf hohem Niveau mit dem Erleben der einzigartigen Kulturlandschaft des Naturparks StrombergHeuchelberg rund um Maulbronn. Zugleich entsteht unterwegs Raum für Begegnungen und persönliche Gespräche zwischen Ausführenden und Publikum. Der musikalische Auftakt findet an beiden Tagen im Kreuzganggarten des Klosters statt. Von dort aus führen unter schiedliche Wanderrouten durch die Umgebung Maulbronns. Entlang des Weges laden Kurzkonzerte in Kirchen und Höfen zum Innehalten ein. Regelmäßige Rastmöglichkeiten mit Getränken, Maulbronner Maultaschen als Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen sorgen für Stärkung und Entspan nung, bevor die letzte Etappe der Wanderung Chor und Publi kum schließlich zum musikalischen Abschluss in die Kloster kirche bringt. Bei den Wanderkonzerten sind Getränke, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Preis inbegriffen. Bitte geben Sie bei der Kartenbuchung an, ob Sie mit Fleisch oder vegetarisch essen möchten. 10.30 Uhr bis 18.30 Uhr Strecke ca. 13 Kilometer Kreuzganggarten (Start) – Dieboldskirche und Festhalle, Schmie (Mittagessen) – Frauenkirche, Lienzingen – Schafhof (Kaffee und Kuchen) – Klosterkirche (Ende) Änderungen in der Streckenführung vorbehalten. Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Klosterkonzerte stellen keinen Shuttleservice zu den Konzert- und Ausflugszielen zur Verfügung. Karten 63 Euro ermäßigt 58 Euro Junges Publikum 58 Euro Kinder bis 12 Jahre 29 Euro Kinder bis 5 Jahre frei
Konzerte | Konzert

Maulbronner Kammerchor:
Wanderkonzert 1

Klosterkonzerte Maulbronn

Maulbronner Kammerchor Benjamin Hartmann, Leitung Die Wanderkonzerte mit dem Maulbronner Kammerchor verbinden Chormusik auf hohem Niveau mit dem Erleben der einzigartigen Kulturlandschaft des Naturparks StrombergHeuchelberg rund um Maulbronn. Zugleich entsteht unterwegs Raum für Begegnungen und persönliche Gespräche zwischen Ausführenden und Publikum. Der musikalische Auftakt findet an beiden Tagen im Kreuzganggarten des Klosters statt. Von dort aus führen unter schiedliche Wanderrouten durch die Umgebung Maulbronns. Entlang des Weges laden Kurzkonzerte in Kirchen und Höfen zum Innehalten ein. Regelmäßige Rastmöglichkeiten mit Getränken, Maulbronner Maultaschen als Mittagsverpflegung sowie Kaffee und Kuchen sorgen für Stärkung und Entspan nung, bevor die letzte Etappe der Wanderung Chor und Publi kum schließlich zum musikalischen Abschluss in die Kloster kirche bringt. Bei den Wanderkonzerten sind Getränke, Mittagessen sowie Kaffee und Kuchen im Preis inbegriffen. Bitte geben Sie bei der Kartenbuchung an, ob Sie mit Fleisch oder vegetarisch essen möchten. 10 Uhr bis 18.30 Uhr Strecke ca. 16 Kilometer: Kreuzganggarten (Start) – Galluskirche und Kelter, Freudenstein (Mittagessen) – Heilig-Kreuz-Kirche, Diefenbach – Schülenswaldhof (Kaffee und Kuchen) – Klosterkirche (Ende) Änderungen in der Streckenführung vorbehalten. Bitte achten Sie auf gutes Schuhwerk und wetterfeste Kleidung. Die Klosterkonzerte stellen keinen Shuttleservice zu den Konzert- und Ausflugszielen zur Verfügung. Karten 63 Euro ermäßigt 58 Euro Junges Publikum 58 Euro Kinder bis 12 Jahre 29 Euro Kinder bis 5 Jahre frei
Konzerte | Konzert

Dorothee Oberlinger & Edin Karamazov:
Bach: Dialoge

Klosterkonzerte Maulbronn

Dorothee Oberlinger, Blockflöte Edin Karamazov, Laute Johann Sebastian Bach: Concerto d-Moll, BWV 974 Suite d-Moll, BWV 997 Suite Nr. 1, BWV 1007 »Solo pour la flûte traversière«, BWV 1013 Sonate g-Moll, BWV 1034 Sonate F-Dur, BWV 1035 Bach nur mit Flöte und Laute? Für dieses ungewöhnliche Programm hat sich die Barock-Spezialistin Dorothee Oberlinger mit dem Lautenisten Edin Karamazov zusammengetan. Einem größeren Publikum ist er unter anderem durch seine Zusammenarbeit mit dem Pop-Sänger Sting bekannt. Darüber hinaus wird er als feinfühliger Interpret und kongenialer Arrangeur geschätzt. Aus Mangel an Originalkompositionen aus der Feder Johann Sebastian Bachs, haben sich Oberlinger und Karamazov eine Praxis des 18. Jahrhunderts zu eigen gemacht, um die Werke des Barockmeisters für ihre Instrumente zu adaptieren. Aus der Reduktion auf ein Melodie und ein Generalbassinstrument sind lebendige Dialoge geworden, die ganz neue Facetten von Bachs Musik hörbar machen. In diesen zarten Gebilden, luftig und transparent, steckt eine wunderbare Ausdruckskraft, die den Hörer unmittelbar ergreift. Flöte wie Laute entfalten eine schier atemberaubende Virtuosität, bleiben dabei der tiefen Empfindung der Musik aber nichts schuldig und müssen auch vor dem Vergleich mit dem Bach’schen Original nicht zurückschrecken. Circa 120 Minuten inklusive Pause Karten 45 / 35 / 25 / 12 Euro ermäßigt 40 / 30 / 20 / 6 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Victoria Ulriksen:
Phänomenal

Klosterkonzerte Maulbronn

Victoria Ulriksen Orgel Richard Wagner: Walkürenritt Johann Sebastian Bach: »An Wasserflüssen Babylon«, BWV 653b Konzert a-Moll, BWV 1065 Olivier Messiaen: aus: La Nativité du Seigneur Dieu parmi nous Max Reger: Benedictus, op. 59/9 Maurice Duruflé: Suite, op. 5 Sie gilt als »norwegisches Orgelphänomen« und das zu Recht: Victoria Ulriksen wird in diesem Jahr gerade einmal 20 Jahre alt und kann auf über 50 Solo Konzerte zurückblicken, unter anderem an Orgeln der West minster Abbey und der St. Paul’s Cathedral in London, bei den Salzburger Festspielen, in Karlsruhe, Trier, Bergamo und der Schweiz – und das allein im letzten Jahr! Bereits im Alter von 12 Jahren erregte sie durch ihren Auftritt in der norwegischen Talentshow Norske Talenter mit ihrem Orgelspiel Aufsehen. Ihr offizielles Debüt gab sie mit 15 Jahren in der Kathedrale von Oslo. In Maulbronn erklingt – abgesehen von der Choral be arbeitung An Wasserflüssen Babylon BWV 653b und einer Orgelbearbeitung des Konzerts für vier Cembali BWV 1065 von Johann Sebastian Bach – vorwiegend Musik der deutschen und französischen Spätromantik. Begonnen mit dem äußerst dramatischen Walkürenritt aus Richard Wagners Oper über das Benedictus op. 59/9 von Max Reger bis hin zu Olivier Messiaens Dieu parmi nous aus La Nativité du Seigneur und Maurice Duruflés Suite op. 5. Videoübertragung auf eine Leinwand im Altarraum circa 70 Minuten, keine Pause Karten 20 Euro ermäßigt 15 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Hepta Polka:
Folksound Europa

Klosterkonzerte Maulbronn

Hepta Polka: Melf Torge Nonn, Klarinette, Sopransaxofon, Tin Whistles, Irish Flute Finn Stamer, Geige, Hardanger Fiddle Robin Klein, Akkordeon Matthias Greenslade, Gitarre Pay Bandik Nonn, Kontrabass Thomas Kolbach, Drums, Percussion Folk-Musik aus Frankreich, Skandinavien, Osteuropa und vom Balkan sowie keltische und norddeutsche Roots Hepta Polka, das sind sechs Musiker, die seit 2017 durch ihre unbändige Begeisterung für die Musik verbunden sind. Mit ihrem atemberaubenden Instrumentarium aus Sopransaxophon, Hardanger-Fidel und 15 weiteren Instrumenten möchten sie die Menschen berühren und zusammenbringen. Und tatsächlich werden die Konzerte der Band schnell zu wilden Partys mit Folkmusik aus verschiedenen Regionen Europas – von Klezmer, Balkan und osteuropäischen Sounds über Skandinavien und Frankreich bis hin zu keltischen und norddeutschen Roots. Herzergreifende Melodien treffen auf mitreißende Rhythmen, kluge Arrangements verbinden sich mit unverschämter Virtuosität und purer Experimentierfreude. Ein Abend voller Lebensfreude! Benannt hat sich das Ensemble mit Standort in Hamburg nach der griechischen Zahl Sieben. Sie steht für die wilden 7/8-Rhythmen, die quer durch die europäische Musik zu finden sind und Inspirationsquellen der Band sind. Die »Polka« im Namen verweist auf die populären Musikstile unseres Kontinents, die in einem wilden Ritt kreuz und quer, von Norwegen bis Moldawien, ihre Tanzschritte setzen. Circa 120 Minuten inklusive Pause Karten 45 / 35 / 24 Euro ermäßigt 40 / 30 / 12 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Martynas Levickis & Goldmund Quartett:
Sensations

Klosterkonzerte Maulbronn

Martynas Levickis, Akkordeon Goldmund Quartett; Florian Schötz, Violine Pinchas Adt, Violine Christoph Vandory, Viola Raphael Paratore, Violoncello Werke von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart, Astor Piazzolla, Franck Angelis, Gorka Hermosa sowie Arrangements alpiner Volksmusik Auch in diesem Konzert im Kreuzganggarten begegnen sich Klangwelten von faszinierender Vielfalt. Der international gefeierte Akkordeonist Martynas Levickis trifft auf das vielfach ausgezeichnete Goldmund Quartett – eine ebenso überraschende wie reizvolle Besetzung. Im Zentrum des Abends steht das Akkordeon, das in diesem Jahr vom Deutschen Musikrat zum »Instrument des Jahres« gekürt wurde. Levickis demonstriert dessen Ausdrucksreichtum zwischen kammermusikalischer Feinheit und leidenschaftlicher Virtuosität. Mozarts poetisches Adagio und Rondo (ursprünglich für Glasharmonika) entfaltet im Arrangement für Akkordeon und Streichquartett einen schwebenden Zauber, dem Haydns berühmtes Quartett Der Scherz mit Esprit und Witz gegenübersteht. Nach der Pause spannt das Programm einen Bogen in das 20. und 21. Jahrhundert: Astor Piazzollas sinnliche Tango Sensations, alpine Volksmusik aus der bayerischen Heimat des Goldmund Quartetts sowie Werke von Franck Angelis und Gorka Hermosa verbinden folkloristische Wurzeln mit moderner Klangsprache. Ein sommerlicher Konzertabend voller Kontraste – zwischen Klassik und Gegenwart, Tradition und Innovation, unter freiem Himmel in der einzigartigen Atmosphäre des Klosters Maulbronn. Karten 45 / 35 / 24 Euro ermäßigt 40 / 30 / 12 Euro Junges Publikum 50 % Circa 110 Minuten inklusive Pause
Konzerte | Konzert

Lucie Horsch, Emmy Storms & Plínio Fernandes:
Origins

Klosterkonzerte Maulbronn

Lucie Horsch, Blockflöte Emmy Storms, Violine Plínio Fernandes, Gitarre Werke von Jacob van Eyck, Antonio Vivaldi, Claude Debussy, Manuel de Falla, Igor Stravinsky, Béla Bartók, Astor Piazzolla und anderen sowie traditionelle Musik aus Serbien, Irland und Venezuela Drei außergewöhnliche Künstlerpersönlichkeiten laden zu einer Klangreise durch Jahrhunderte und Kontinent ein: Blockflötenvirtuosin Lucie Horsch, Geigerin Emmy Storms und Gitarrist Plínio Fernandes verweben in ihrem Programm Folklore, Klassik und moderne Klangsprache zu einem farbenreichen Bild musikalischer Herkunftsgeschichten. Irische Traditionals stehen neben barocken Kostbarkeiten von Jacob van Eyck, Vivaldis feurige La Follia trifft auf die mitreißenden Duette und Volkstänze Béla Bartóks. Dazu gesellen sich serbische Rhythmen, Igor Strawinskys pointierte Miniaturen sowie Claude Debussys impressionistische Farben und Gabriel Faurés elegante Melodien. Mit Manuel de Fallas Suite populaire espagnole entfaltet sich spanische Leidenschaft bevor Astor Piazzollas Tango-Welt und der venezolanische Wirbel El Diablo Suelto das Finale markieren. Virtuosität, tänzerische Impulse und stille Momente verbinden sich so zu einem eindrucksvollen Konzerterlebnis in der besonderen Atmosphäre des Kreuzganggartens. Karten 45 / 35 / 24 Euro ermäßigt 40 / 30 / 12 Euro Junges Publikum 50 % Circa 110 Minuten inklusive Pause
Konzerte | Konzert

Wieder, Gansch & Paul:
Ménage-à-trois

Klosterkonzerte Maulbronn

Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn & Gesang Leonhard Paul Posaune, Basstrompete & Gesang Albert Wieder, Tuba Musik von Richard Strauss, Leonard Bernstein, Udo Jürgens, Leonhard Paul und anderen Was jetzt noch folgt ist eigentlich Zugabe. Ein Extra. Das Sahnehäubchen. Auf die Idee, ein Trio zu bilden, kamen Thomas Gansch, Leonhard Paul und Albert Wieder durch Zufall: Als vor einigenm Jahren der Stammtubist des österreichischen Ensembles Mnozil Brass ein Sabbatjahr einlegte, holte sich die Truppe den nicht minder begabten Albert Wieder als Vertretung. Auf den Tourneen der sieben Blechbläser aus Wien entpuppte er sich als wahres Improvisationstalent und setzte gemeinsam mit dem Trompeter Gansch und dem Posaunisten Paul jeder Vorstellung noch die Krone in Form umjubelter Zugaben auf. Inzwischen hat sich das Trio selbständig gemacht und gestaltet abendfüllende Konzerte, die bereits weit vor der ersten Zugabe beginnen. In einer wilden »Ménageà- trois« werfen sie ihre Lieblingsstücke aus allen möglichen musikalischen Universen zusammen: George Michael, Franz Schubert, Chuck Mangione, Johann Strauß, Toots Thielemans, Udo Jürgens, Henry Mancini, Billy Joel und selbstverständlich auch Wieder, Gansch & Paul! Karten 45 / 35 / 24 Euro ermäßigt 40 / 30 / 12 Euro Junges Publikum 50 % Circa 110 Minuten inklusive Pause
Konzerte | Konzert

Chanticleer:
Sing joyfully

Klosterkonzerte Maulbronn

Chanticleer: Tavian Cox, Luke Elmer, Cortez Mitchell, Bradley Sharpe, Logan Shields, Adam Brett Ward, Countertenor Vineel Garisa Mahal, Matthew Mazzola, Andrew Van Allsburg, Tenor Matthew Knickman, Bariton Jared Graveley, Bassbariton Andy Berry, Bass Werke von Guillaume de Machaut, Orlando di Lasso, William Byrd, Michael McGlynn, Joni Mitchell und anderen sowie traditionelle amerikanische Folk Songs und Spirituals Botaniker würden hinter dem Namen Chanticleer vielleicht eher die Zierbirne Pyrus calleryana vermuten, die sich durch ihre üppigen weißen Blüten und das leuchtend rote Herbstlaub auszeichnet. Und obwohl der Kreuzganggarten bestimmt ein idealer Standort für dieses Solitärgehölz wäre, soll ein anderer Namensträger an diesem Abend die Hauptrolle übernehmen. Gemeint ist das US-amerikanische A-cappella-Ensemble, das sich nicht nach der schlanken Birne, sondern nach einem klar singenden Hahn aus Geoffrey Chaucers Canterbury Tales aus dem 14. Jahrhundert benannt hat. Das Männerensemble ist seit seiner Gründung im Jahre 1978 für seinen reinen und homogenen Ensembleklang bekannt. Besonders eindrucksvoll und reibungslos gestaltet das zwölfköpfige Ensemble bestehend aus Countertenören, Tenören, Baritonen und Bassisten den Übergang zwischen den Stimmlagen, so dass sie tatsächlich zu einem einzigen Klangkörper verschmelzen. Dass sie dabei eine tiefe Freude am Gesang verspüren, wird vor allem dann hörbar, wenn sie Werke von Renaissance-Komponisten wie Guillaume de Machaut, Orlando di Lasso oder William Byrd ebenso anmutig und klar interpretieren, wie traditionelle Folk Songs, Spirituals oder Kompositionen von Michael McGlynn, Majel Connery oder Joni Mitchell. Karten 45 / 35 / 24 Euro ermäßigt 40 / 30 / 12 Euro Junges Publikum 50 %
Konzerte | Konzert

Karidion Brass:
From Opera to Broadway

Klosterkonzerte Maulbronn

Karidion Brass: Tobias Krieger, Trompete Johann Prinz, Trompete Matthias Stelzer, Horn Vincent Warratz, Posaune Robert Nelkenstock, Tuba Werke aus Opern von Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven, Giuseppe Verdi, Richard Strauss sowie aus Operetten und Musicals von Ralph Benatzky, Frederick Loewe, Leonard Bernstein und anderen Seit über 400 Jahren werden dramatische Stoffe mit Musik in Szene gesetzt. Was einst als Versuch der Wiederbelebung des antiken Theaters begann, ist inzwischen zu einer eigenen Kunstform geworden. Komponisten wie Georg Friedrich Händel, Ludwig van Beethoven, Giuseppe Verdi oder Richard Strauss haben einige ihrer schönsten Melodien für die Opernbühne geschrieben, die auch losgelöst von der Bühnenhandlung inzwischen zu regelrechten Gassenhauern geworden sind. In ausgeklügelten Bearbeitungen macht das Karlsruher Blechbläserquintett Karidion Brass einen Streifzug durch die Geschichte der Bühnenmusik – von der klassischen Oper bis hin zum flirrenden Scheinwerferlicht des Broadways. Dabei dürfen Klassiker wie Händels Ouvertüre zu Rinaldo ebenso wenig fehlen wie Hits aus Operetten und Musicals von Frederick Loewe und Ralph Benatzky bis hin zu Leonard Bernsteins West Side Story. Vorhang auf! Karten 45 / 35 / 25 / 12 Euro ermäßigt 40 / 30 / 20 / 6 Euro Junges Publikum 50 % Circa 110 Minuten inklusive Pause Früherer Konzertbeginn aufgrund des Fußball-WM-Spiels
Konzerte | Konzert

Helsinki Baroque Orchestra:
Johann Sebastian Bach

Klosterkonzerte Maulbronn

Helsinki Baroque Orchestra Aapo Häkkinen, Cembalo & Leitung Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur, BWV 1050 Konzert in c-Moll für Violine, Cembalo und Streicher, BWV 1060 Konzert in d-Moll für zwei Violinen und Streicher, BWV 1043 und weitere Werke Ein Abend ganz im Zeichen Johann Sebastian Bachs. Das Helsinki Baroque Orchestra, eines der profiliertesten Originalklangensembles Europas, ist zu Gast bei den Klosterkonzerten – geleitet von seinem künstlerischen Leiter Aapo Häkkinen, der zugleich als Solist am Cembalo zu erleben ist. Im Zentrum des Programms stehen drei Meisterwerke konzertanter Virtuosität und kompositorischer Raffinesse: das strahlende 5. Brandenburgische Konzert D-Dur BWV 1050 mit seiner bahnbrechenden Cembalokadenz, das dramatisch verdichtete Konzert c-Moll BWV 1060 sowie das berühmte Doppelkonzert d-Moll BWV 1043, dessen inniger langsamer Satz zu den berührendsten Momenten der Bach’schen Musik zählt. Ergänzt wird das Programm durch Solowerke für Cembalo, die Aapo Häkkinen mit stilistischer Souveränität und improvisatorischem Gespür interpretiert. Historisch informiert, lebendig und zugleich von großer Klarheit geprägt, entfaltet sich Bachs zeitlose Musik im einzigartigen Raum der Maulbronner Klosterkirche zu einem intensiven Hörerlebnis – und erinnert an die Anfänge der Klosterkonzerte als Bachwoche. Circa 80 Minuten, keine Pause Karten 45 / 35 / 25 / 12 Euro ermäßigt 40 / 30 / 20 / 6 Euro Junges Publikum 50 %

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