Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Lorenzo Gangi, Percussion
Karin Hopferwieser, Violoncello
Mark Peter Royce, Klavier
Simon Schellnegger, Viola
Emanuel Toifl, Saxophon, Querflöte
Monika Jeschko, Moderation, Konzept
Der Schmetterling »Blauli« rückt das Thema Singen in der Volksschule für mehrere Monate in den Mittelpunkt. Im Schuljahr 2026/27 wird Band 9 gesungen.
Helge Schneider, alles
Sandro Giampietro, Gitarre
Leo Richartz, Kontrabass
Luis Vargas, Percussion
Der Zwerchfelltrainer mit Megaquatsch
Helge Schneider, der Perückenträger aus dem Ruhrgebiet, manövriert sich trompetend und mit unverwechselbarem Geschnatter ins nächste Jahrzehnt. Mit einer verrückten Neuauflage einer Art Miniaturorchesters beutelt er weiter die Zwerchfelle seines Publikums bis aufs Äußerste. Mal haut er auf die Trommel, mal posaunt er ein Sammelsurium von Tönen aus seinem Saxophon, das er geschickt versteckt hält, bis es dran kommt. Links Klavier, rechts Trompete, linker Fuß Rhythmus und rechter Fuß bumm bumm auf der dicken Basstrommel. Herrlich, ihm zusehen zu müssen, wie er sich abmüht!
Humor für harte Tage
Aber es lohnt sich! Allemal! Leo zupft die vier Saiten seines Kontrabasses und Sandro zerhackt aufkeimende Gedanken mit seiner ultraschmalen und scharf klingenden alten Gibson-Klampfe. Ein Hochgefühl von Megaquatsch macht sich breit, wenn Helge mittendrin das Konzert spontan beendet, um sofort wieder loszulegen. Wer sich noch ein bisschen Humor in dieser beschissenen Zeit erhalten will, ist genau richtig bei Klimperhelges Tournee. Doch Vorsicht: Ellebogen vom Tich!
Vivi Vassileva, Marimba, Vibraphon, Percussion
Frank Dupree, Klavier
Thierry Deleruyelle: Face à face en duo für Vibraphon und Klavier (2006)
John Psathas: 3. Satz: Angelus (Halo (Fassung für Klavier, Percussion und Electronics)) (2014/2016)
Maurice Ravel: Un barque sur l'océan. D'un rythme souple (Miroirs) (1904–1905)
Gregor A. Mayrhofer: 3. Satz: Plastic bottle cadenza (Recycling Concerto. Konzert für Recycling-Percussion und Orchester) (2021)
Heng Liu: Face 2 face. Duo für Percussion (2016)
Péter Eötvös: Speaking drums. Vier Gedichte für Schlagzeug und Orchester (Bearbeitung für Percussion und Klavier: Frank Dupree) (2012–2013)
George Gershwin: Auszüge (Porgy and Bess. Musikalisches Drama in zwei Akten) (1933–1935)
Chick Corea: Spain (1971)
Bewertungen & Berichte Vivi Vassileva / Frank Dupree
Treff
Après Schubert
Wir heißen alle Besucher:innen nach jedem Zykluskonzert im Buffet Schubert-Saal willkommen, gemeinsam mit den Interpret:innen einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen, anzustoßen und sich über das eben Gehörte auszutauschen.
Anton Bruckner: Christus factus est. Motette für gemischten Chor (1884)
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Kyrie (Deutsche Liturgie)
Hora est (Bearbeitung für Chor und Orchester: R. Percival) (1828)
Franz Schubert: Lacrimoso son io D 131 (1815)
Anton Bruckner: Ave Maria WAB 6
Felix Mendelssohn Bartholdy: Verleih uns Frieden gnädiglich (1831)
Wolfgang Amadeus Mozart: Messe c-moll K 417a (1782–1783)
Mozarts Große Messe c-moll
Als Mozart 1781 nach Wien ging, ließ er seine Salzburger Karriere als Kirchenmusiker hinter sich. Er versuchte sich als freischaffender Musiker. Trotzdem begann er genau in dieser Zeit seine letzte große Messkomposition, die unvollendet gebliebene Messe in c-moll. Dass er sich in dieser Zeit mit barocken Kompositionstechniken beschäftigte, ist dem Werk anzuhören. Mit der Messe brachte er außerdem seinen Dank über die Hochzeit mit Constanze zum Ausdruck, die nur nach großen Schwierigkeiten gelungen war. Bei der ersten Aufführung der fertig gestellten Teile der Messe im Salzburger Dom übernahm sie die Sopranpartie.
Ein liturgisches Meisterwerk der Wiener Klassik
Im Wiener Konzerthaus ist Sabine Devieilhe als Sopran zu hören, gemeinsam mit dem Originalklangensemble Pygmalion, Mezzosopran Lea Desandre, Tenor Kieran Carrel und Bass Huw Montague Rendall. Ensembleleiter Raphaël Pichon, bekannt für seine ausgereiften Zusammenstellungen, setzt außerdem weitere Chorwerke romantischer Komponisten aufs Programm, die sich ebenfalls mit Kompositionstechniken des Barock auseinandergesetzt haben: Anton Bruckner, Franz Schubert und Felix Mendelssohn Bartholdy. Mit so manch maßstabsetzender Interpretation hat Pygmalion das Publikum bereits beeindruckt. Nun freuen wir uns, unter seiner Leitung Mozarts »Große Messe« zu hören, die im Wiener Konzerthaus bislang erst ein gutes Dutzend Mal erklungen ist.
Leonkoro Quartett
Jonathan Schwarz, Violine
Emiri Kakiuchi, Violine
Mayu Konoe, Viola
Lukas Schwarz, Violoncello
Krzysztof Chorzelski, Viola
Joseph Haydn: Streichquartett D-Dur Hob. III/79 (1797)
Felix Mendelssohn Bartholdy: Streichquartett f-moll op. 80 (1847)
Johannes Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1890)
Im Anschluss:
Ludwig van Beethoven: Große Fuge B-Dur op. 133 (Fassung für Streichorchester) (1825/1826) gespielt von 8 Streichquartetten, die bei Günter Pichler studiert haben
Vom Verklingen
Das sanfte Verlöschen seines zweiten Satzes wurde viel beschworen: In seinem Streichquartett D-Dur Hob. III/79 legt Haydn den Schwerpunkt auf das Largo. Unmittelbar nach dem Tod seiner Schwester Fanny (und kurz vor seinem eigenen) verfasste Felix Mendelssohn Bartholdy verfasste sein Streichquartett op. 80 in der düsteren Tonart f-moll.
Zeit zu gehen
Schließlich erklingt, mit Unterstützung von Krzysztof Chorzelski an der Viola, Johannes Brahms 2. Streichquintett op. 111, mit dem er glaubte, sein kompositorisches Schaffen zu beenden. Es sei »sicherlich Zeit zu gehen«, schrieb er dazu.
In memoriam Günter Pichler
Gewidmet ist dieses Konzert dem Andenken an Günter Pichler, dessen Rolle für das Streichquartettspiel nicht zu überschätzen ist. Er gründete das legendäre Alban Berg Quartett, das von 1971 bis 2008 mit seinem eigenen Zyklus im Wiener Konzerthaus neue Maßstäbe in der Streichquartettkultur setzte und zu den Ehrenmitgliedern der Wiener Konzerthausgesellschaft zählt. Darüber hinaus prägte er die folgenden Quartett-Generationen durch seine Lehrtätigkeit wie kaum ein anderer – so auch das Leonkoro Quartett, das wie bereits das Belcea Quartet, an diesem Abend vertreten durch Krzystof Chorzelski, die Quartett-Tradition im Mozart-Saal fortführt.
Fabrice Bihan, Violoncello
Louise Marcillat, Klarinette
Analía Vincent Ceppi, Tanz, Akrobatik
Xavier Mermod, Akrobatik
Timothée Vierne, Sounddesign
Paul Alphonse, Bühnenbild, Licht
Léa Emonet, Kostüme
Théo Gayet, Technik
Alain Reynaud, Regie
Auf in die musikalische Manege! »TempoS« verbindet Musik, Akrobatik und Tanz. Bei den vier Künstler:innen auf der Bühne dreht sich alles um Tempo, Zeit und das Leben. Freut euch auf lebendige Klänge, Bewegung und jede Menge Spaß!
Termine
Sa 7.11.2026, 11:00 | Ticket
Sa 7.11.2026, 15:00 | Ticket
So 8.11.2026, 11:00 | Ticketund weitere Termine
Mo 9.11.2026, 9:00 | für Schulen | Ticket
Mo 9.11.2026, 12:00 | für Schulen | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Klangforum Wien
Florian Bogner, Klangregie
Jack Sheen, Dirigent
Unsuk Chin: Fanfare chimérique (2010–2011)
Michael Finnissy: Pathways of Sun and Stars (1976) (EA)
Liza Lim: Anima Mundi ~ the sentient world ~ (2025–2026) (UA)
Der aus Burkina Faso stammende Balafon-Spieler Mamadou Diabate lebt seit dem Jahr 2000 in Wien. Mit seiner Band ist er seit langem eine fixe Größe in der internationalen World-Szene. In seiner Musik treffen westafrikanische Rhythmen auf Pop, Jazz und Funk.
Schulkonzert:
Empfohlen für Kinder und Jugendliche von 8 bis 12 Jahren
Termine
Mo 9.11.2026, 11:00 | für Schulen | Ticket
Mo 9.11.2026, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Am 23. September 1926 wäre ein Musiker hundert Jahre alt geworden, ohne den die Geschichte des Jazz anders verlaufen wäre: John Coltrane. Im Jahr 1963 veröffentlichte er mit Johnny Hartman ein legendäres Album, in dem sein Saxophon mit der samtigen Stimme Hartmans einen betörenden Dialog eingeht. Nun gedenken mit Branford Marsalis und Dianne Reeves zwei gewichtige Persönlichkeiten des Jazz des großen Saxophonisten und seines legendären Albums. Die beiden greifen Standards wie »My One and Only Love«, »They Say It’s Wonderful« und »Lush Life« auf, verschmelzen dabei den Klang von Stimme und Saxophon auf verführerische Weise und lassen die zärtliche Ausdruckskraft von Coltranes Balladen wieder aufleben.
Branford Marsalis
Branford Marsalis, aufgewachsen in einer Musikerfamilien in New Orleans, Bruder von Wynton Marsalis, ist dreifacher Grammy-Preisträger. Er arbeitet nicht nur mit Symphonieorchestern zusammen, sondern trat mit Greatful Dead und Sting in großen Poparenen auf. Im Wiener Konzerthaus ist er seit 2007 mit seinem Quartett regelmäßig zu Gast.
Dianne Reeves
Dianne Reeves begeistert seit Jahrzehnten mit ihrer großartigen Stimme, die über einen beeindruckenden Umfang verfügt und unterschiedlichste Klangfarben zu erzeugen versteht. Neben zahlreichen anderen Preisen erhielt die lebensbejahende Sängerin insgesamt fünf Grammys. Seit 2002 beehrt sie das Wiener Konzerthaus mit unterschiedlichen Besetzungen immer wieder.
The King's Singers
Peter Hicks, Countertenor
Edward Button, Countertenor
Julian Gregory, Tenor
Joseph Edwards, Bariton
Nick Ashby, Bariton
Piers Connor Kennedy, Bass
»Full of noises«
John Rutter: Be not afeard
Thomas Weelkes: Thule, the period of cosmography. Madrigal (1600))
Robert Parsons: Ave Maria
Ludwig Senfl: Das Gläut zu Speyer (1534))
Hildegard von Bingen: Favus distillans
Sir James MacMillan: Blue lobster cafe (A rumoured seed) (2013)
Luciano Berio: 4. Satz: Garlic, good garlic (Cries of London) (1974/1976)
Arvo Pärt: O Adonai (Sieben Magnificat-Antiphone Nr. 2) (1988/1991)
Veljo Tormis: Ratas »The wheel of life«
Makiko Kinoshita:Ashita no uta »Song for tomorrow«
Tōru Takemitsu:Handmade proverbs
Felix Mendelssohn Bartholdy:Hebe deine Augen auf (Engelsterzett aus »Elias« op. 70) (1845–1846)
Ralph Vaughan Williams:The cloud-capp'd towers (Three Shakespeare Songs Nr. 2)
Maurice Ravel:Ronde (Trois chansons für Chor) (1914–1915)
Paul Patterson:Time piece op. 16 (1972)
sowie Close-Harmony-Gesang mit einem abwechslungsreichen Programm aus Folk-, Pop- und Jazzklassikern sowie Vokalarrangements von »Der Barbier von Sevilla«, »Der Hummelflug« u. a.
Full of voices
Vokale Perfektion, eine preisgekrönte Diskografie, die ihresgleichen sucht, und jährlich über 100 umjubelte Konzerte: The King’s Singers, einst von Chorstipendiaten des King’s College in Cambridge gegründet, zählen zu den stilprägenden A-cappella-Formationen der Welt. Nach ihrem grandiosen Auftritt im Dezember 2024 melden sich die sechs Sänger mit »Full of noises« zurück.
Von der Renaissance bis zur Gegenwart
Das Programm reicht von schottischer Renaissance-Polyphonie über den kristallklaren Minimalismus des 20. Jahrhunderts bis zu ikonischen Jazz-Standards und Close-Harmony-Klassikern der vergangenen Jahrzehnte. Freuen Sie sich auf einen Abend voller klanglicher Überraschungen, ganz im Zeichen von Tradition, Innovation und purer Musikalität!
Pierre-Laurent Aimard, Klavier
SWR Experimentalstudio, Live-elektronische Realisation
Michael Acker, Klangregie
Joachim Haas, Klangregie
Johann Sebastian Bach: Ausgewählte Präludien und Fugen (Das wohltemperierte Klavier, Band II) (1738–1742)
Mark Andre: ...selig ist... (2023–2024)
Musik des Verschwindens
»Es ist eine Musik des Verschwindens. Es ist die Offenbarung der zerbrechlichsten, instabilsten kompositorischen Zwischenräume […]«: Mark Andres »…selig ist…«, vor zwei Jahren von Ausnahmepianist Pierre-Laurent Aimard und dem SWR Exprimentalstudio in Donaueschingen uraufgeführt, ist ein Werk an der Schwelle zwischen Klavierklang und Feldaufnahme, zwischen Schmerz und Trost, zwischen Dies- und Jenseits.
Trostversprechen
Diese zerbrechlichen Klänge, die sich mit überwältigender Intensität nach innen richten, erinnern an das viel zu früh verstorbene Kind eines mit dem Komponisten eng befreundeten Paares und greifen zugleich das Trostversprechen der Seligpreisungen auf, wie sie vom Evangelisten Matthäus überliefert werden. Ihnen voran stellt Aimard ausgewählte Präludien und Fugen von aus dem II. Band von Bachs »Wohltemperiertem Klavier«.
Gunther Eckes liest aus Jonathan Swifts »Gullivers Reisen«
Claude Debussy: Pour les arpèges composés (Douze Etudes, Buch 2/11) (1915)
Domenico Scarlatti: Sonate C-Dur K. 159 »La caccia«
Alexander Skrjabin: Prélude C-Dur op. 11/1 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate a-moll K. 109
Alexander Skrjabin: Prélude a-moll op. 11/2 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate d-moll K. 444
Alexander Skrjabin: Prélude fis-moll op. 11/8 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate h-moll K. 27
Alexander Skrjabin:
Prélude es-moll op. 11/14 (24 Préludes) (1888–1896)
Prélude Des-Dur op. 11/15 (24 Préludes) (1888–1896)
Domenico Scarlatti: Sonate f-moll K. 239 (?)
Alexander Skrjabin:
Prélude B-Dur op. 11/21 (24 Préludes) (1888–1896)
Prélude d-moll op. 11/24 (24 Préludes) (1888–1896)
Jonathan Swift: Gullivers Reisen
Mit dem Roman »Gullivers Reisen« von 1726 schrieb Jonathan Swift eine satirische Allegorie auf das sich zur Demokratie entwickelnde England als der erste größere Staat, in dem eine gewählte Kammer zur zentralen politischen Kraft wurde. Im Lande Liliput, in das der schiffsreisende Arzt Gulliver unfreiwillig gerät, herrscht ein »heftiger Parteienzank« zwischen den Tramecksan, benannt nach ihren hochhackigen Schuhen gegen die Slamecksan, die Schuhe mit niedrigen Absätze tragen. Im Streit der politischen Grundsätze verliert die Politik vor Machtgier und Besserwisserei den Blick für Maß und Mitmenschlichkeit. Mit dem Appell an die Erkenntnis der Leserschaft ruft diese Satire zu Partizipation auf.
Johannes Brahms: Sonate G-Dur op. 78 für Violine und Klavier (1878–1879)
Leoš Janáček: Sonate für Violine und Klavier (1914–1915/1916–1922)
Amy Beach: Romance für Violine und Klavier (1898)
Sergej Prokofjew: Sonate D-Dur op. 94a für Violine und Klavier (1943/1944)
Zwischen Intimität und Virtuosität
Seit 2024 musizieren Augustin Hadelich und Seong-Jin Cho gemeinsam – zwei herausragende Musikerpersönlichkeiten, die ihre internationale Solistenkarriere mit einer ausgeprägten Leidenschaft für Kammermusik verbinden.
Johannes Brahms und Leoš Janáček
Zu Beginn ihres Konzerts steht Johannes Brahms’ erste Violinsonate, die einen innigen lyrischen Dialog zwischen Violine und Klavier entspinnt. Mit Leoš Janáčeks Violinsonate folgt ein Werk von ganz anderer Expressivität: sprunghaft, spannungsvoll und emotional unmittelbar.
Amy Beach und Sergej Prokofjew
In der zweiten Konzerthälfte weitet sich das Spektrum von Amy Beachs eleganter »Romance« bis zu Sergej Prokofjews virtuoser 2. Violinsonate. Ursprünglich als Flötensonate komponiert, wurde sie auf Anregung des Geigers David Oistrach für die Violine eingerichtet und verbindet technische Brillanz mit Witz und rhythmischem Esprit: ein Programm voller Kontraste, in dem Hadelich und Cho die ganze Vielfalt des musikalischen Dialogs ausloten.
Janoska Ensemble
Ondrej Janoska, Violine
Roman Janoska, Violine
František Janoska, Klavier
Julius Darvas, Kontrabass
Michael Dangl, Schauspiel
Strauss im Janoska-Style
Die Fledermaus à la Janoska – eine brandneue Konzertfassung voller Virtuosität, Witz und unwiderstehlicher Energie: Johann Strauss’ Meisterwerk wird auf frische und fesselnde Weise zum Leben erweckt.
Humorvoller Abend mit Michael Dangl
Michael Dangl führt im Geist Alexander Girardis humorig durch den Abend, indem er singend und spielend in dessen Glanzrollen schlüpft – wie etwa den Zsupán und den Frosch. Der Schauspieler erzählt Anekdoten über den Walzerkönig und gibt auch das »Rauschlied« aus »Künstlerblut« zum Besten. Freuen Sie sich auf einen besonderen Abend im einzigartigen Janoska-Style!
Emmanuel Carrère, Gespräch und Lesung in französischer Sprache
Gabriel Proedl, Moderation
N.N., Lesung in deutscher Sprache
Isolde Schmitt, Übersetzung
Emmanuel Carrère liest aus seinem Buch »Kolchose« und spricht darüber mit Gabriel Proedl. Das Gespräch findet auf Französisch und Deutsch statt und wird live übersetzt. Übersetzung des deutschen Textes: Claudia Hamm.
Familienepos eines preisgekrönten Autors
Der vielfach ausgezeichnete Schriftsteller Emmanuel Carrère liest aus seinem neuen Buch »Kolchose«, einem beeindruckenden Familienepos, in dem sich private Schicksale und die großen Umbrüche des 20. und 21. Jahrhunderts verbinden.
Emmanuel Carrère liest aus »Kolchose«
2023 stirbt Hélène Carrère d’Encausse, die berühmteste Russland-Historikerin Frankreichs, Vorsitzende der Académie française und Emmanuel Carrères Mutter, kurz darauf ihr Mann Louis. Beim Ausräumen der elterlichen Wohnung stößt Carrère auf die umfangreichen genealogischen Recherchen seines Vaters und er beginnt, die Lebens-, Liebes- und Leidensgeschichten von vier Generationen in Russland, Georgien, im deutschen Exil und in Frankreich nachzuzeichnen.
Familien- & Zeitgeschichte
Wie politische Geschichte die persönliche schlagartig umwerfen kann, wird dabei bis in die Gegenwart erkennbar. »Kolchose« reicht bis zum Ukraine-Krieg, dessen Beginn Carrère in Moskau miterlebt, und den Umwälzungen in Georgien, denen sich seine Cousine, die Präsidentin Salome Surabischwili, stellen muss. Die Entstehung eines »gigantischen Dystopia« und die weltweite Fassungslosigkeit darüber werfen einmal mehr die Frage auf, wie wir uns unser Leben erzählen.
Die Lesung findet in französischer Sprache statt und wird ins Deutsche übersetzt.
Orchestre Philharmonique de Radio France / Renaud & Gautier Capuçon / van Zweden
Orchestre Philharmonique de Radio France
Renaud Capuçon, Violine
Gautier Capuçon, Violoncello
Jaap van Zweden, Dirigent
Johannes Brahms: Konzert für Violine, Violoncello und Orchester a-moll op. 102 (1887)
Hector Berlioz: Episode de la vie d’un artiste. Symphonie fantastique op. 14 (1830)
Gleichgesinnte und Antipoden
Clara Schumann nannte es ein »Versöhnungswerk«, das Doppelkonzert von Johannes Brahms für Violine und Violoncello. Nach einem Zwist mit seinem Freund, dem Geiger Joseph Joachim, komponierte Brahms dieses Werk, das sein letztes Solokonzert werden sollte. Für den Cellopart war Joachims Freund und Quartettpartner Robert Hausmann vorgesehen.
Ein berühmtes Geschwisterpaar
Im Konzert des Orchestre Philharmonique de Radio France schließen sich die beiden als Solisten äußerst erfolgreichen Geschwister Renaud und Gautier Capuçon wieder einmal zusammen und lassen das Publikum an ihrem blinden Verständnis teilhaben.
Aus dem Leben eines Künstlers
Nach dem klassisch-romantischen Konzert von Brahms erklingt mit der »Symphonie fantastique« von Hector Berlioz außerdem der musikalische Konterpart des 19. Jahrhunderts, das Initiationswerk der Programmusik, das die verzweifelte und von wahnhaften Träumen geprägte Liebesgeschichte eines Künstlers in Musik setzt.
Il Suonar Parlante Orchestra
Flavio Losco, Violine
Nicolas Penel, Violine
Maxime Alliot, Violine
Laurent Galliano, Viola
Marco Testori, Violoncello
Riccardo Coelati Rama, Kontrabass
Florian Birsak, Cembalo
Vittorio Ghielmi, Viola da gamba, Leitung
»Le diable et la sorcière«. Une soirée parisienne
Marin Marais: Prélude (Pièces en Trio) (1692))
Jean-Philippe Rameau: La La Poplinière
Antoine Forqueray: La Girouette »Die Wetterfahne«
Jean-Philippe Rameau: La timide. Première rondeau a-moll (Cinq pièces pour clavecins seul, extraites de Pièces de clavecin en concerts Nr. 3) (1741))
Antoine Forqueray: La Portugaise (1747))
Jean-Philippe Rameau: Tambourin (1741)): La poule g-moll (Nouvelles suites de pieces de clavecin Nr. 12) (1728) ca.)
Antoine Forqueray: Gigue La Sorcière »Die Hexe«
La Léon Sarabande
Jean-Philippe Rameau:
La boucon (1741))
Les sauvages g-moll (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 14) (1728) ca.)
Antoine Forqueray: La Régente
Jean-Philippe Rameau: La Forqueray
Antoine Forqueray: La Forqueray (1747))
Jean-Baptiste Forqueray: La Du Vaucel (1747))
Jean-Philippe Rameau: Le marais
Jean-Baptiste Forqueray: Chaconne La Morangis (1747)
Jacques Duphly: La Forqueray (Pièces de Clavecin, Troisième Livre) (1756))
Antoine Forqueray: La Rameau (Suite Nr. 5 c-moll) (?)
Jean-Philippe Rameau: L'enharmonique g-moll (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 15) (1728) ca.)
Antoine Forqueray: Jupiter (?)
Jean-Philippe Rameau: L'egyptienne g-moll (Nouvelles suites de pièces de clavecin Nr. 16) (1728) ca.)
Wiener KammerOrchester / Daniel Ottensamer / de Vriend
Wiener KammerOrchester
Daniel Ottensamer, Klarinette
Jan Willem de Vriend, Dirigent
Wolfgang Amadeus Mozart:
Ouverture zu »Lucio Silla« K 135 (1772)
Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur K 622 (1791)
Luigi Cherubini: Introduction (Chant sur la mort d'Haydn) (1804–1805)
Joseph Haydn: Symphonie G-Dur Hob. I/94 »Mit dem Paukenschlag« (1791)
Termine
Sa 14.11.2026, 19:30 | Ticket
So 15.11.2026, 11:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Franz Liszt:
Der Wanderer S 558/11 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 489) (1819/1837–1838)
Frühlingsglaube S 558/7 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 686) (1820–1822/1837–1838)
Auf dem Wasser zu singen S 558/2 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 774) (1821–1822/1837–1838)
Am Tage Allerseelen S 562/1 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 343) (1816/1840)
Der Müller und der Bach S 565/2 (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 795/19) (1823/1846)
Franz Schubert: Fantasie C-Dur D 760 »Wanderer-Fantasie« (1822)
Franz Liszt:
Années de pèlerinage, deuxième année, Italie S 161 (1838–1861)
Poetisch-virtuose Wanderschaft
Vier Jahre ist es her, dass der Wiener Lukas Sternath beim Internationalen ARD-Musikwettbewerb Aufsehen erregte: Sieben Sonderpreise und der erste Preis wurden dem Pianisten zuteil. Seither war er zwei Saisonen lang Great Talent der Wiener Konzerthausgesellschaft, eine Saison Rising Star der ECHO, European Concert Hall Organisation, trat bei den BBC Proms auf, gab sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern und an so renommierten Häusern wie dem Leipziger Gewandhaus und der Hamburger Elbphilharmonie.
Zwischen Schubert und Liszt
Sein Zyklusdebüt bei »Klavier im Mozart-Saal« gestaltet der erst 25-Jährige als poetisch-virtuose Wanderschaft: als eine Reise zwischen Schubert und Liszt, zwischen Wort und Ton. Den Ausgangspunkt bildet Schuberts Lied »Der Wanderer«, das, wie so viele Lieder, auch über Liszts Schreibtisch und Klaviatur den Weg in die Musikgeschichte fand. Von ihm ausgehend führt der Klavierabend nicht nur zu einer Reihe weiterer Liszt’scher Bearbeitungen der schönsten Lieder Schuberts, sondern auch zu Schuberts »Wanderer-Fantasie«, in der der Komponist das Motiv aus dem titelgebenden Kunstlied zitiert. Die zweite Hälfte des Rezitals führt ganz zu Franz Liszt: zu dessen »Années de pèlerinage«, bei denen Goethes Entwicklungsroman »Wilhelm Meisters Lehrjahre« Pate stand. Hier allerdings ist gewiss: Dies sind keine Lehrjahre, hier ist ein wahrer Meister am Wort und am Podium!
Nikola Hillebrand, Sopran
Andrè Schuen, Bariton
Julius Drake, Klavier
Robert Schumann:
Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine op. 24 (1840)
Lieder und Duette von Johannes Brahms und Robert Schumann
Was die Musik erzählt
Unser Porträtkünstler Andrè Schuen beginnt seine Personale mit einem Liederabend: Der träumerisch-nostalgische Liederkreis von Robert Schumann op. 24 steht dabei u. a. auf dem Programm – Schumanns erste Auseinandersetzung mit den Gedichten von Heinrich Heine aus dem Jahr 1840: »Ach, Clara, was das für eine Seligkeit ist, für Gesang zu schreiben; die hatte ich lang entbehrt«, schrieb der Komponist an seine Braut im Jahr ihrer Hochzeit, in dem er auch das Lied für sich entdeckte.
Andrè Schuen über den Liedgesang
Der Bariton gestaltet den Abend mit Liedbegleiter Julius Drake. »Es geht nie darum, eine bestimmte Interpretation durchzusetzen, sondern gemeinsam herauszufinden, was die Musik in diesem Moment erzählt«, sagt Schuèn über die Zusammenarbeit. Jeder bringt seine Impulse ein, aber das gemeinsame Ziel ist das Werk selbst, das im Dialog entsteht.
Sopranistin Nikola Hillebrand
Neben dem Liederkreis stehen Lieder und Duette von Johannes Brahms und Robert Schumann auf dem Programm, bei denen Nikola Hillebrand, äußerst geschätzt wegen ihres leuchtenden Soprans, mitwirkt. Die erfolgreiche Opernsängerin schätzt Liedgesang besonders, weil man hier nicht in eine Rolle schlüpft, sondern ganz man selbst ist – und im Austausch mit Liedpartner und Pianist.
Mnozil Brass
Thomas Gansch, Trompete
Robert Rother, Trompete
Roman Rindberger, Trompete
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete
Gerhard Füßl, Posaune
Zoltán Kiss, Posaune
Matthias Haslinger, Tuba
Mnozil Brass und der Walzerkönig
Mnozil Brass und der Walzerkönig
Dass das walzerbesoffene »Duidu, Duidu« und sein relaxtes Pendant »Dudidubidu« tatsächlich nur einen Katzensprung voneinander entfernt sind, ist den Meistern von Mnozil Brass seit Ewigkeiten klar. Schon seit mehr als dreißig Jahren kurven die sieben Kapazunder mit der größten Selbstverständlichkeit und ihren blitzenden Blasgeräten zwischen Johann Strauss und Frank Sinatra hin und her. Die weihevolle Erhabenheit der einen Seite kümmert sie ebenso wenig wie die vermeintliche Banalität der anderen. Aber Strauss – den sowohl Brahms, Wagner und Verdi als auch die Handwerker und die Mädels aus der Vorstadt (und selbst ein Gershwin) glühend verehrten – war der Urvater des nonchalanten Tändelns zwischen den Stühlen. Er war der erste, der die Trennung von E- und U-Musik unterlief und als Walzerkönig zum Massenphänomen wurde – süßer die Kassen nie klingelten. In Strau$$ enthüllen Mnozil Brass nun wirklich alles über Strauss, auch das Letzte. Am Ende bleibt da nichts als die nackte Wahrheit.
Besetzungswechsel bei der Tuba
Dieses Konzert ist das erste im Wiener Konzerthaus, bei dem Mnozil Brass mit einem neuen Gesicht auftritt: Nach beinahe 35 als Tubist verlässt Wilfried Brandstötter die Band. »Es ist wunderbar, dass wir das gesamte Genre neu definieren konnten«, so Brandstötter in seinem Abschiedsstatement. Seine Nachfolge übernimmt Matthias Haslinger, Absolvent der Bruckneruni und ehemaliger Student Brandstötters. Haslinger spielt in verschiedenen Bands und ist Tubist im Kärntner Symphonieorchester. Zudem arrangiert und komponiert er – eine ideale Ergänzung für Mnozil Brass.
Ava Bahari, Violine
für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Konserthuset Stockholm, Cité de la musique – Philharmonie de Paris und NOSPR Katowice
Nathanaël Gouin, Klavier
Igor Strawinski: Divertimento (Le baiser de la fée) (Fassung für Violine und Klavier) (1938–1939)
Elfrida Andrée: Zwei Romanzen für Violine und Klavier (1884)
Anders Hillborg: Neues Werk (EA) Kompositionsauftrag von Konserthuset Stockholm, Cité de la musique – Philharmonie de Paris, NOSPR Katowice und European Concert Hall Organisation
Ludwig van Beethoven: Sonate A-Dur op. 47 für Violine und Klavier »Kreutzer-Sonate« (1802–1803)
Erwin Steinhauer, Lesung
Peter Rosmanith, Percussion, Hang
Joe Pinkl, Tuba, Posaune, Klavier
Georg Graf, Saxophon, Klarinette, Flöte
Anton Burger, Violine
Erwin Steinhauer spielt und spricht Szenen aus Karl Kraus' »Die letzten Tage der Menschheit. Tragödie in fünf Akten mit Vorspiel und Epilog«
Geschriebene Schauspielkunst mit Musik
»Was ich schreibe, ist geschriebene Schauspielkunst!«, so Karl Kraus. Und genau in diesem Sinne präsentiert Erwin Steinhauer dessen monumentales Werk »Die letzten Tage der Menschheit«, das als unmittelbare Reaktion auf den Ersten Weltkrieg entstanden ist. Karl Kraus gastierte rund 170 Mal im Wiener Konzerthaus, darunter mehrmals mit Lesungen seines berühmtesten Werkes. »Tonfälle rasen und rasseln durch die Zeit und schwellen zum Choral der unheiligen Handlung«, heißt es in der Vorrede. Und der zum Kammerschauspieler ernannte Erwin Steinhauer trifft jeden erforderlichen Ton der zahlreichen Figuren aus dem Kraus’schen Kosmos – von derb-ignorant über blutleer bis hin zu aufgeregt gackernd. Umrahmt von Ausschnitten aus Militär- und Salonmusik, Operettenhits und Heurigenliedern, interpretiert von Peter Rosmanith, Joe Pinkl, Georg Graf und Anton Burger, wird die ergreifende Darbietung zum Gesamtkunstwerk.
Jess-Trio-Wien
Elisabeth Jess-Kropfitsch, Violine
Stefan Jess-Kropfitsch, Violoncello
Johannes Jess-Kropfitsch, Klavier
Thomas Selditz, Viola
Dominik Wagner, Kontrabass
Ludwig van Beethoven: Trio in einem Satz B-Dur WoO 39 (1812)
Franz Schubert:
Der Hirt auf dem Felsen D 965 (Bearbeitung für Violine, Violoncello und Klavier: Jess-Trio Wien) (1828)
Klavierquintett A-Dur D 667 »Forellenquintett« (1819)
Betsy Jolas:
Quartett Nr. 3 für Streicher (1973)
Quartett Nr. 8 für Streicher »Topeng« (2019)
György Kurtág:
Six Moments Musicaux op. 44 (2005)
Aus der Ferne III (1991)
Aus der Ferne V (1999)
Officium breve in memoriam Andreæ Szervánszky op. 28 (1988–1989)
Clov's last Monologue (2014)
Hommage a Mihály András. Zwölf Mikroludien op. 13 für Streichquartett (1977–1978)
Arioso. Hommage à Walter Levin 86 in Alban Bergs Manier (2009)
Streichquartett op. 1 (1959)
a nocte temporis
Reinoud Van Mechelen, Tenor, Leitung
Johann Sebastian Bach:
Ich armer Mensch, ich Sündenknecht BWV 55 (1726)
Meine Seele rühmt und preist BWV 189 (?)
Ouverture / Orchestersuite Nr. 2 h-moll BWV 1067 (1717–1723 ca.)
Ich habe genug BWV 82 (1727)
Wiener Symphoniker
Andrè Schuen, Bariton
Petr Popelka, Dirigent
22.11.: Im Anschluss an das Konzert im Großen Foyer:
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger, Violine
Alexandra Winkler, Violine
Kurt Franz Schmid, Klarinette
Ingrid Eder, Knopfharmonika
Heinz Hromada, Kontragitarre
Barbara Rett, Moderation
Gustav Mahler:
Adagietto (Symphonie Nr. 5) (1901–1902)
Der Schildwache Nachtlied (Des Knaben Wunderhorn) (1892)
Rheinlegendchen (Des Knaben Wunderhorn) (1893)
Des Antonius von Padua Fischpredigt (Des Knaben Wunderhorn) (1893)
Lied des Verfolgten im Turm (Des Knaben Wunderhorn) (1898)
Der Tamboursg'sell (Des Knaben Wunderhorn) (1901)
Wo die schönen Trompeten blasen (Des Knaben Wunderhorn) (1898)
Revelge (Des Knaben Wunderhorn) (1899)
Im Anschluss an das Konzert Ausklang im Großen Foyer mit
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Aus des Knaben Wunderhorn
Verlust, Abschied, Hoffnung, Angst: Gustav Mahlers Lieder aus »Des Knaben Wunderhorn« zeigen das Schicksal des Menschen, insbesondere des Soldaten, in all seiner Vielfältigkeit. Den Porträtkünstler Andrè Schuen interessiert, »wie unterschiedlich Mahler den Menschen zeigt – mit all seinen Hoffnungen, seiner Verletzlichkeit, seinem Humor und seiner Abgründigkeit«. Im Konzert der Wiener Symphoniker unter der Leitung von Petr Popelka steht eine Auswahl der »Wunderhorn«-Lieder auf dem Programm, eingeleitet vom berühmten Adagietto aus der 5. Symphonie.
20.11.:
Ausklang mit dem Symphonischen Schrammelquintett Wien:
Nach dem Konzert sorgt das Symphonische Schrammelquintett Wien im Großen Foyer für einen beschwingten Ausklang des Abends: In originaler Schrammelbesetzung spielt es Melodien der Strauss-Dynastie, der Brüder Schrammel oder von Josef Lanner.
Termine
Fr 20.11.2026, 19:00 | Ticket
So 22.11.2026, 11:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener KammerOrchester
Martina Neubauer, Sopran
Joji Hattori, Moderation, Dirigent
Felix Mendelssohn Bartholdy: 1. Satz: Grave – Allegro (Streichersymphonie Nr. 4 c-moll)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Temerari ... Come scoglio »Ihr Verwegnen ... Wie der Felsen« (Rezitativ und Arie der Fiordiligi aus »Così fan tutte« K 588) (1790)
Edvard Grieg: An der Wiege op. 68/5 (Lyrische Stücke) (1898)
Carl Maria von Weber:
Wie nahte mir der Schlummer ... Leise, leise, fromme Weise (Rezitativ und Arie der Agathe aus »Der Freischütz« J 277) (1817–1821)
Gabriel Fauré: Pavane op. 50 (Bearbeitung für Kammerorchester: Joji Hattori) (1887)
Charles Gounod: Ah, je ris de me voir si belle (Juwelen-Arie der Margarethe aus »Faust«) (1859)
Johann Strauß (Sohn): Grüß dich Gott, du liebes Nesterl (Lied aus »Wiener Blut«) (1899)
Ralph Vaughan Williams: Two Hymn-Tune Preludes (1936)
Samuel Coleridge-Taylor: Four Novelletten op. 52
120 Teilnehmer:innen, 60 Stunden Klaviermusik, 10 Vorrunden weltweit, 10 Finalist:innen. Die österreichische Ausgabe des Glocal Piano Festival präsentiert 13 Pianist:innen mit über 6 Stunden Klaviermusik. Wählen Sie unsere:n Teilnehmer:in für das Finale des 66. Internationalen Klavierwettbewerbs »Ferruccio Busoni« in Bozen.
Chris Potter Trio
Chris Potter, Saxophon
Matt Brewer, Bass
Kendrick Scott, Schlagzeug
Trio mit Drive
Chris Potter zählt zu den prägenden Saxophonisten des Jazz. Als gefragter Sideman, u. a. von Dave Holland, John Scofield und Pat Metheny, entwickelte er rasch seinen eigenen Stil: Er vereint Post Bop, experimentellen Jazz, groove-basierte Musik und elektronische Texturen.
Der prägende Saxophonist im Wiener Konzerthaus
Seit seinem Debüt im Oktober 2002 war Chris Potter bereits mehrfach im Wiener Konzerthaus zu Gast. Zum Auftakt von »Jazz unplugged« ist er erstmals mit Matt Brewer und Kendrick Scott zu erleben. Damit holt der Grammy-nominierte Saxophonist, Komponist und Bandleader einen der meistbeschäftigten Bassisten unserer Zeit und eine wahre Drum-Legende an seine Seite. Das Trio präsentiert Musik, die tief in der Tradition verwurzelt ist und spontan höchst virtuos und dennoch leichtfüßig weiterentwickelt wird.
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Bewertungen & Berichte Erste Bank Kompositionspreis: Katharina Klement
Kinderprogramm
Vorhören!
Workshop zum Konzert der Wiener Symphoniker
Für Kinder von 11 bis 12 Jahren
Workshopleitung:
Schönberg-Saal: Esther Planton
Neuer Salon: Robin Prischink
Wotruba-Salon:Karin Meissl
Während der ersten Konzerthälfte entdecken Jugendliche in einem Workshop Gustav Mahlers Symphonie Nr. 5, die im zweiten Konzertteil auf dem Programm steht.
Termin
So 22.11.2026, 11:00
Ort
Wiener Konzerthaus
Schönberg-Saal / Neuer Salon / Wotruba-Salon Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Johannes Brahms: Klaviertrio Nr. 1 H-Dur op. 8 (Endfassung) (1853–1854/1889)
Arno Babadjanian: Klaviertrio fis-moll (1952)
Leonard Bernstein: Klaviertrio (1937)
László Krasznahorkai, Lesung in deutscher Sprache
Szilveszter Miklós, Schlagwerk
Der Literaturnobelpreisträger László Krasznahorkai liest aus seinem Erzählungsband "Im Wahn der Anderen", der Schlagzeuger Szilveszter Miklós spielt dazu
Hypnotische Monologe
Ein »Höllenspaß« sei seine Literatur, sagte László Krasznahorkai in einem Interview. Damit umreißt der Literaturnobelpreisträger des Jahres 2025 wesentliche Komponenten seines Werks: Das Apokalyptische zählt genauso dazu wie der Humor. In fließender, vor sich hin mäandernder Sprache zieht es die Leser:innen in die Geschichten wie in einen Strudel.
Auf dem Weg zum Nobelpreis
Großen Erfolg erzielte der in Ungarn geborene Autor 1985 mit seinem Debütroman »Satanstango«, es folgten »Die Melancholie des Widerstands«, »Krieg und Krieg«, »Herscht 07769« und »Zsömle ist weg«.
»Im Wahn der Anderen«
Einen Tag nachdem Krasznahorkai Wiens Buchmesse Buch Wien eröffnet, liest er im Mozart-Saal in deutscher Sprache aus seinem Erzählband »Im Wahn der Anderen«. Darin folgen wir einem New Yorker Bibliothekar, der sich auf den Spuren Hermann Melvilles verliert. In einer anderen Geschichte endet eine labyrinthische Verfolgungsjagd mit Zug und Fähre quer durch Europa auf einer abgelegenen Insel. Doch hier lauert keine Rettung, sondern eine Falle. Szilveszter Miklós ergänzt den atemlosen Sog der Sprache mit improvisierten Schlagzeugsoli, die dem Buch auch als Tonspur beigefügt sind.
Charlotte Sohy – The Recognition of a Woman Composer
Dokumentarfilm
Charlotte Sohy – The Recognition of a Woman Composer (Regie: Matthias Weber, 2025). Dokumentarfilm auf Englisch und Französisch mit englischen Untertiteln (EA)
Einführung für Besucher:innen des Konzerts im Großen Saal. Eintritt frei - Zählkarten erforderlich. Zählkarten können Sie sich auch online sichern. Nutzen Sie hierfür den Kaufvorgang. Ihre Kreditkarte oder Ihr Konto wird dabei nicht belastet.
ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Blechacz / Avni
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Rafał Blechacz, Klavier
Bar Avni, Dirigentin
Frédéric Chopin: Zwei Tänze für »Les Sylphides« (1909)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 f-moll op. 21 (1829)
Charlotte Sohy: Symphonie cis-moll op. 10 »Grande Guerre« (1914–1917) (EA)
Maurice Ravel: La valse. Poème chorégraphique pour orchestre (1919–1920)
Charlotte Sohys vergessene Symphonie
Eine musikalische Wiederentdeckung steht im Mittelpunkt dieses Konzertabends: Charlotte Sohys Symphonie in cis-moll »Grande Guerre«. Zwischen 1914 und 1917 entstanden, ist das eindringliche Werk von den Erfahrungen der Komponistin während des Ersten Weltkriegs geprägt. Erst 2019 wurde die Symphonie in Besançon uraufgeführt – rund 60 Jahre nach dem Tod der Komponistin. Nun wird »Grande Guerre« erstmals im Wiener Konzerthaus zur Aufführung gebracht: Das RSO Wien spielt unter der Leitung von Bar Avni.
Maurice Ravel und »La valse«
Sohy, die im Paris der Belle Époque aufwuchs und bei bedeutenden Lehrern der Schola Cantorum studierte, war eng mit dem französischen Musikleben ihrer Zeit verbunden. Zu ihrem Umfeld gehörten unter anderem Gabriel Fauré, Nadia Boulanger und Maurice Ravel. Auch dessen »La valse«, das nach Sohys Symphonie auf dem Programm steht, thematisiert den Schatten des Krieges. Es ist eine düstere musikalische Vision vom Umbruch Europas. Das Werk führt von der Wiener Walzerseligkeit in eine zunehmend aufgewühlte Klangwelt
Chopin mit Rafał Blechacz
Romantische Musik von Frédéric Chopin prägt hingegen den ersten Teil des Konzerts: Zu hören sind zwei Tänze aus »Les Sylphides« sowie das Klavierkonzert Nr. 2. Als Solist ist mit dem polnischen Pianisten Rafał Blechacz wohl einer der besten Chopin-Interpreten der Welt zu erleben.
Kollegium Kalksburg
Heinz Ditsch Akkordeon, Singende Säge, Gesang
Paul Skrepek Kontragitarre, Gesang
Wolfgang Vincenz Wizlsperger Gesang, Kamm, Euphonium
Agnes Palmisano Quartett
Agnes Palmisano, Gesang
Andreas Teufel Wiener, Knopfharmonika
Daniel Fuchsberger, Gesang, Kontragitarre
Aliosha Biz, Violine
Feste feiern, wie sie fallen!
Ein dreifaches Hoch auf »Dudel-Diva« Agnes Palmisano, die ihren Geburtstag im Wiener Konzerthaus begeht. Unter dem Motto »Alter vor Schönheit – Jubiläumsedition« zelebriert die in Ottakring geborene Jubilarin samt eigenem Quartett 25 Jahre »Dudeläum«, eine liebevolle Hommage an den legendären Wiener Dudler, und feiert darüber hinaus auch das dreißigjährige Bestehen des Kollegiums Kalksburg, das sich zu ihr auf das Podium des Mozart-Saales gesellt und die Genregrenzen humorvoll auslotet. Dabei wird gesungen, gezupft, gespielt, die Singende Säge wie auch die Geige gestrichen, Gereimtes und Nicht-Gereimtes aus der Historie des Wienerlieds und darüber hinaus zu Gehör gebracht. Ob sentimental, sarkastisch, scherzhaft – hier treffen großartige Musikant:innen aufeinander, die die Landkarte des Wienerlieds bis an die Enden der Welt ausdehnen!
Matthias Kranebitter: 28 Auditory Scenes for investigating cocktail party deafness (2022)
Corie Rose Soumah: States of Intermeshing: vii. what is past is prologue (2025) (EA)
Davor Vincze: QUEE(n)R (2023) (EA)
Georgia Koumará: (IN)Habitants für Ensemble und Elektronik (2026) (UA) Auftrag von PHACE und Wien Modern, ermöglicht von der Ernst von Siemens Musikstiftung
States of Intermeshing
Kranebitters »28 Auditory Scenes«
Matthias Kranebitter startet ein musikalisches Experiment über Wahrnehmung im Zeitalter akustischer Überforderung. Ein maschinelles Hörsystem analysiert in Echtzeit Ensembleklänge und Alltagsgeräusche. Inspiriert vom sogenannten »Cocktailparty-Effekt« wird das scheinbare Klangchaos zum Modell für Aufmerksamkeit und Selektion.
Soumahs »States of Intermeshing«
Corie Rose Soumahs Werk verbindet Klang und politische Reflexion. Es untersucht die Verflechtungen von kolonialer Geschichte, apokalyptischen Diskursen und gegenwärtigen Machtstrukturen. Anklänge an Soul und R&B treffen auf Texte von Achille Mbembé. So wird Musik zu einem Raum für Erinnerung, Widerstand und postkoloniale Befreiung.
Vinczes »QUEE(n)R«
In »QUEE(n)R« macht Davor Vincze »Bohemian Rhapsody« zum Ausgangspunkt einer offenen Improvisation. Fragmente des Originals werden zerlegt, neu kombiniert und ständig in Bewegung gehalten. Auf visueller Ebene kommen KI-Bildgeneratoren zum Einsatz, die die Ambiguität und das queere Potenzial von Gesichtern hervorheben. Es entsteht ein Spiel mit Identitäten und Bedeutungen – fluid, vielstimmig und voller überraschender Wendungen.
Neues Werk von Koumará
Ein neues Werk von Georgia Koumará greift viele der Themen des Abends auf. Die Komponistin erforscht Kommunikation, Empathie und Macht als dynamische Kräfte. Musikalische Prozesse entwickeln sich, kollidieren und verändern einander. Dieses klingende Netzwerk von Beziehungen macht gesellschaftliche Strukturen hörbar.
Sie gäbe dem Publikum Rätsel auf, meinte Gustav Mahler über seine sechste Symphonie. Die »Tragische« entfaltet mit marschartigen Rhythmen, malerischen Naturszenen und eruptiven Ausbrüchen eine düstere, faszinierende Klangwelt. 1907 leitete Mahler persönlich die österreichische Erstaufführung seiner Sechsten.
Schmerz, Freude und alles dazwischen
Ende November kehrt das Tonhalle-Orchester Zürich unter Paavo Järvi mit diesem Werk ins Wiener Konzerthaus zurück. Der Dirigent und sein Orchester widmen sich seit vier Saisonen intensiv dem symphonischen Schaffen Mahlers. »Für mich fasst Mahler die gesamte Musikgeschichte zusammen, die vor ihm kam. […] Die Tiefe seiner inneren Welt [ist] einfach erstaunlich, so nuanciert und so voller Schmerz. Und zugleich besaß er die Fähigkeit, Freude und alles dazwischen in seiner Musik auszudrücken«, so Paavo Järvi. Und die Komponistengattin Alma Mahler urteilte einst: »Kein Werk ist ihm so unmittelbar aus dem Herzen geflossen!«
Thomas Gansch, Trompete, Flügelhorn, Gesang, Moderation, Leitung
Leonhard Paul, Posaune, Basstrompete, Gesang
Sebastian Fuchsberger, Gesang, Posaune
Michael Hornek, Klavier, Gesang
Wiener Konzerthaus, Tontechnik
Von führenden Sachverständigen für gute Laune entwickelt und getestet
Geht es Ihnen auch so? Sie schlagen die Zeitung auf, öffnen den Computer, drehen den Fernseher auf oder stellen das Radio an und verzweifeln im selben Moment, da man Sie davon zu überzeugen versucht, das Ende der Welt stünde unmittelbar bevor? Sehnen Sie sich dann auch manchmal zurück nach der Zeit, als Mama beim Bügeln auf Radio Niederösterreich, der blaugelben Welle surfend, die schönsten Schlager der 1950er- und 1960er-Jahre von Caterina, Vico, Connie und Peter, Udo und natürlich auch Peter dem Großen mitsang? Als die Zukunft ausschließlich gut war und die Vergangenheit in Schwarzweiß. Als man von der Ferne träumte, von Fernando, Alfredo und Jose, der Ankunft des Schiffs harrte, das da kommen würde, oder ganz verliebt, nach ein paar Gläschen griechischen Weins, zwei Spuren in den Schnee zog und anschließend zwei kleine Italiener vom Bahnhof abholte?
Träume statt Sorgen
Vergessen Sie mit Thomas Gansch für eine kurze Weile die Sorgen der Welt und ergeben Sie sich den sehnsüchtigsten Träumen – damit Sie es danach wieder frisch gestärkt mit der Realität aufnehmen können! Genehmigen Sie sich mit Thomas Gansch eine Schlagertherapie, die gerade zur Weihnachtszeit besonders vonnöten ist!
Termine
So 29.11.2026, 11:00 | Ticket
So 29.11.2026, 19:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Herbert Pixner Projekt
Herbert Pixner, Diatonische Harmonika, Klarinette, Trompete, Flügelhorn
Manuel Randi, Gitarren
Elisabeth Jamnik, Harfe
Alex Trebo, Konzertflügel
Werner Unterlercher, Bass
Pixner on Tour
Während seiner Studienjahre legte er abwechselnd kreative Pausen als Senner auf der Alm ein und spielte als Barmusiker in den USA: Scheinbar Gegensätzliches findet bei Herbert Pixner nicht nur in seiner Biografie, sondern auch in seiner Musik mühelos zusammen. 2005 gründete er mit anderen brillanten Musiker:innen das Herbert Pixner Projekt. Seit zwanzig Jahren machen sie nunmehr gemeinsam »feinste, handgemachte Musik aus den Alpen«, voller Energie und angereichert mit Elementen aus Flamenco, Gipsy-Jazz, Blues, Rock und Worldmusic.
Wiener Philharmoniker
Rudolf Buchbinder, Klavier
Alain Altinoglu, Dirigent
George Gershwin: Konzert für Klavier und Orchester F-Dur (1925)
Henri Dutilleux: Métaboles für großes Orchester (1964)
Maurice Ravel: Boléro (1928)
Grenzgänge zwischen Klassik und Jazz
Die Synthese aus Klassik und Jazz ist einzigartig: Ein Jahr nach seiner »Rhapsody in Blue« komponierte George Gershwin auf Bestellung des Dirigenten Walter Damrosch ein Klavierkonzert in klassischer Form und Orchestrierung, wenngleich mit großem Bläserapparat und viel Schlagwerk ausgestattet. Trotzdem ist dem Werk deutlich anzuhören, dass es von Gershwin stammt. Rudolf Buchbinder beweist als Solist, dass er sich auch auf diese Spielart zwischen Klassik und Jazz einzigartig versteht. Für den Film »Ein Amerikaner in Paris« lieferte das Klavierkonzert einen großen Teil des Soundtracks.
Ravels »Boléro«
Etwa zeitgleich schuf Maurice Ravel in Frankreich mit dem »Boléro« ein Werk, das später ebenfalls häufig als Filmmusik verwendet wurde. Die vom gleichnamigen spanischen Tanz inspirierte Komposition stellt hohe Ansprüche an die Schlagwerker:innen: Ganze 169 Mal müssen sie völlig gleichmäßig denselben Rhythmus spielen.
Dutilleux’ »Métaboles«
Die Wiener Philharmoniker interpretieren überdies die fünfsätzigen »Métaboles« von Henri Dutilleux, bei denen die verschiedenen Instrumentengruppen nacheinander im Vordergrund stehen.
James Ehnes, Violine
Alexandra Preucil, Violine
Antoine Tamestit, Viola
Sào Soulez Larivière, Viola
Christian Poltéra, Violoncello
Johannes Brahms: Streichquintett Nr. 1 F-Dur op. 88 (1882)
George Benjamin: Viola, Viola (1997)
Johannes Brahms: Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111 (1890)
Reife Gelassenheit
Die beiden Streichquintette aus den Jahren 1882 und 1890 gehören zweifellos zu den abgeklärtesten Kammermusikwerken von Johannes Brahms. Mit dem G-Dur-Quintett, das die berühmte Opuszahl 111 trägt, hielt der da erst 57-Jährige sein Gesamtwerk gar schon für abgeschlossen: Es sei »sicherlich Zeit zu gehen«, schrieb er an seinen Verleger Fritz Simrock.
2 Geigen, 2 Bratschen, 1 Cello
Wie in den Quintetten Mozarts sind es je ein Geigen- und ein Bratschenpaar, die in diesen Werken über dem Grund des Celloparts duettieren, und so erhält die erste Bratsche hier meistens auch eine ähnliche Rolle wie die erste Geige: eine fast schon solistische, die Ende November im Wiener Konzerthaus bei Antoine Tamestit in den besten Händen liegt.
Angélique Kidjo (Gesang)
David Donatien (Percussion)
Gregory Louis (Schlagzeug)
Rody Cereyon (Bass)
Thierry Vaton (Klavier)
Klänge der Hoffnung
Das Time Magazine bezeichnete sie einmal als »Afrikas erste Diva«: Seit rund vier Jahrzehnten prägt die aus Benin stammende, in Paris ausgebildete und seit Mitte der 1990er-Jahre in New York lebende Angélique Kidjo die internationalen Bühnen. Heute zählt sie zu den einflussreichsten Stimmen der World Music. Im Großen Saal präsentiert sie ihr neues Album »Hope!!«
Preisgekrönte Sängerin
Ihr aktuelles Album »Hope!!« Ist gleichermaßen eine Hommage an Kidjos Mutter Yvonne und ein Plädoyer für Hoffnung und Menschlichkeit. Stilistisch schlägt sich das in musikalischer Vielfalt nieder: Afrobeat, Afropop und Highlife treffen auf R&B und Funk und verflechten sich mit Jazz, Soul und lateinamerikanischen Grooves. In einem Interview schildert die u. a. mit fünf Grammys ausgezeichnete Sängerin: »Mit diesem Album wollte ich wieder etwas Feuer in die Herzen der Menschen bringen und zeigen, wie sehr wir diese Freude und Hoffnung brauchen, um unsere Menschlichkeit zu bewahren.« Es ist Musik, die lange nachklingt und daran erinnert, dass Hoffnung nichts mit passivem Abwarten zu tun hat. Ein Funke, der bleibt!
Carl Reinecke:
Sonate für die linke Hand allein c-moll op. 179
Maurice Ravel:
Pavane pour une infante défunte (Bearbeitung: Nicholas McCarthy) (1899/1910)
Alexander Skrjabin:
Nocturne Des-Dur op. 9/2 für die linke Hand (1894)
Felix Blumenfeld:
Etude op. 36 für die linke Hand
Johannes Brahms:
Chaconne von Johann Sebastian Bach d-moll für die linke Hand (Fünf Studien für Klavier Nr. 5) (1877)
Ungarisches Rundfunk-Sinfonieorchester
Anna Netrebko (Judith)
Alexander Köpeczi (Herzog Blaubart)
Misi Boros (Klavier)
Henrik Nánási (Dirigent)
Franz Liszt:
Ungarische Rhapsodie Nr. 2 cis-moll S 244/2 (1846–1851)
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 Es-Dur S 124 (1848)
Béla Bartók:
A kékszakállú herceg vára »Herzog Blaubarts Burg«. Oper in einem Akt op. 11 (1911)
Anna Netrebko in Bartóks »Herzog Blaubarts Burg«
Opernstar Anna Netrebko übernimmt die Partie der Judith in einer konzertanten Aufführung von Béla Bartóks Operneinakter »Herzog Blaubarts Burg«. An ihrer Seite singt Alexander Köpeczi den Herzog Blaubart; das Ungarische Rundfunk-Sinfonieorchester spielt unter der Leitung von Henrik Nánási.
Ein Kammerspiel über Liebe und Abgründe
In »Herzog Blaubarts Burg« wird die titelgebende Burg zum Sinnbild für die Seele ihres Besitzers. Judith öffnet eine Tür nach der anderen und dringt immer tiefer in Blaubarts Vergangenheit und Innenleben vor. Bartók zeichnet diese psychologische Bewegung mit einer farbenreichen, atmosphärisch dichten Musik nach.
Liszt zum Auftakt
Vor Bartóks Oper stehen zwei Werke von Franz Liszt auf dem Programm: Die wie ein Csárdás aufgebaute Ungarische Rhapsodie Nr. 2 sowie Klavierkonzert Nr. 1, dessen Solopart Misi Boros übernimmt.
Hans Christian Andersen:
Die Nachtigall (1837)
Pierre Octave Ferroud:
Jade (Trois pièces orientales Nr. 2)
Bergère captive (Trois pièces orientales Nr. 1)
John Williams:
Hedwigs Thema (Aus den Harry Potter-Filmen)
Kazuo Fukushima:
Mei (1962)
Yuko Uebayashi:
Le vent à travers les ruines
Pierre Octave Ferroud:
Toan-yan (Trois pièces orientales Nr. 3)
The Constellation Choir & Ensemble
Sir John Eliot Gardiner (Dirigent)
»Once as I Remember«
Weihnachtsgeschichte über fünf Jahrhunderte
The Annunciation
Robert Cooper:
Gloria in excelsis Deo
Anonymus:
Angelus ad virginem (14. Jh.)
Giovanni Pierluigi da Palestrina:
Alma redemptoris mater
Anonymus:
Gabriel's Message. Volkslied aus dem Baskenland
The appearance of the angels to the shepherds
Giovanni Bassano:
Hodie Christus natus est
Anonymus:
Jolly shepherd
Past three a clock
Jan Pieterszoon Sweelinck:
Hodie Christus natus est. Motette für fünfstimmigen Chor und Basso continuo
The birth
Michael Praetorius:
Es ist ein Ros entsprungen (1609))
Anonymus:
There is no rose of such virtu
Lajos Bardos:
Ave maris stella
Richard Dering:
Quem vidistis pastores?
William Byrd:
O magnum mysterium. Motette (1607))
The angels and shepherds greet the new born child
Anonymus:
Guillô, pran ton tambourin
Psallite. Französisches Chanson (Ho la hé)
Entre le boeuf
Anonmyus:
This endris night
The rocking of the cradle
Robert Lucas de Pearsall:
In dulce jubilo
Anonymus:
He smiles within
William Byrd:
Lullaby, my sweet little baby
Anonymus:
El Rorro
Johann Gottfried Walther:
Joseph, lieber Joseph mein
The adoration of the magi
John Gardner:
Entry of the three kings
Anonymus:
The king of all kings
Epilogue
Jacobus Clemens non Papa:
O Maria vernans rosa
Robert Armstrong:
Ring out ye crystal spheres
Thomas Weelkes:
Gloria in excelsis
Erinnerungen an Kindheitstage
Wer erinnert sich an Weihnachten nicht an den Zauber dieser Tage, wie man ihn als Kind erlebt hat? Auch der mittlerweile 83-jährige Sir John Eliot Gardiner besinnt sich zurück, wie er diese besondere Zeit einst im Haus seiner Eltern im englischen Dorset erlebt hat. Dort fand alljährlich ein Krippenspiel aus Musik, Sprache und Pantomime statt, an dem neben der Familie auch viele andere Menschen aus dem Ort mitgewirkt haben. Die freudige Erwartung des Fests fängt der Dirigent mit festlicher Musik ein, die sich über fünf Jahrhunderte erstreckt. Mit seinem Constellation Choir & Orchestra, einer erlesenen Truppe herausragender Musiker:innen, setzt er verschiedene klangliche Preziosen aufs Programm, von Giovanni Pierluigi da Palestrina über William Byrd und Jan Pieterszoon Sweelinck bis hin zu Herbert Howells, Robert Armstrong und John Gardner.
Bibiane Zimba (Gesang, Klavier)
Margit Gruber (Gesang, Violine)
Victoria Kirilova (Kontrabass)
Philipp Bindreiter (Schlagzeug)
Michael Stark (Host)
Bibiane Zimba kombiniert Jazz, Pop, Soul und Folk mit afrikanischen Rhythmen. Mit ihrer unverwechselbaren Stimme erzählt sie in ihren Liedern, die sie sowohl auf Englisch als auch im Wiener Dialekt singt, vom Verlorensein, von der Suche nach Zugehörigkeit, von der unerfüllten Liebe und dem Frausein – Schmäh, Charme und eine Prise Melancholie inklusive!
Meet & Greet
Nach dem Konzert könnt Ihr die Künstler:innen im Buffet auf ein Getränk treffen. Sie sind ausgestattet mit den neuesten Platten, plaudern aus dem Nähkästchen und geben Einblicke in ihr Schaffen. Moderiert wird das Meet & Greet von Michael Stark.
Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia - Roma / Willis-Sørensen / Harding
Orchestra dell'Accademia Nazionale di Santa Cecilia – Roma
Rachel Willis-Sørensen (Sopran)
Daniel Harding (Dirigent)
Richard Strauss:
Don Juan. Tondichtung nach Nikolaus Lenau op. 20 (1887–1888)
Vier letzte Lieder AV 150 (1948)
Johannes Brahms:
Symphonie Nr. 4 e-moll op. 98 (1884–1885)
Anfang und Ende
Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, so die berühmten Worte von Hermann Hesse. Richard Strauss vertonte an seinem Lebensende Gedichte von ihm – und eines von Joseph von Eichendorff –, die sein Verleger zu einer Sammlung mit dem Titel »Vier letzte Lieder« zusammen-fasst. Strauss’ musikalisches Vermächtnis bringt die bril-lante Sopranistin Rachel Willis-Sørensen zum Erklingen, die u. a. durch die Verkörperung großer Verdi-Heroinen bekannt ist. Es spielt das Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia unter der Leitung seines Chef-dirigenten Daniel Harding. Der Konzertabend beginnt mit Strauss’ früher, vor Lebenslust strotzender Tondichtung »Don Juan« aus den Jahren 1887/88. Im selben Jahrzehnt komponierte Johannes Brahms auf Sommerfrische im steirischen Mürzzuschlag seine vierte und letzte Sympho-nie, die das Programm beschließt.
Robert Schumann:
Lehn deine Wang op. 142/2 (Vier Gesänge) (1840)
Es leuchtet meine Liebe op. 127/3 (Fünf Lieder und Gesänge) (1840)
Dein Angesicht, so lieb und schön op. 127/2 (Fünf Lieder und Gesänge) (1840)
Mein Wagen rollet langsam op. 142/4 (Vier Gesänge) (1840)
Dichterliebe. Liederzyklus nach Gedichten von Heinrich Heine op. 48 (1840)
Edvard Grieg:
Gruß op. 48/1 (1884–1888)
Dereinst, Gedanke mein op. 48/2 (1884–1888)
Verdens Gang »Lauf der Welt« op. 48/3 (1884–1888)
Zur Rosenzeit »I Rosentiden« op. 48/5 (1889)
En dröm »Ein Traum« op. 48/6 (1884–1888)
Samuel Barber:
There's nae lark (1927)
Nocturne op. 13/4 (1940)
Rain has fallen op. 10/1 (1936)
Sleep now op. 10/2 (1936)
I hear an army op. 10/3 (1936)
Charles Ives:
A Christmas Carol (1898 vor)
Benjamin Britten:
I wonder as I wander
Irving Berlin:
White Christmas
und andere festliche Lieder
Meisterwerke der Liedkunst aus Deutschland, Norwegen und den USA
Eine Aufzählung seiner Erfolge auf den großen Opernbühnen und Konzertpodien der Welt würde den hier vorhandenen Platz ausfüllen. Zu den Auszeichnungen zählen ein Grammy ebenso wie die Ernennung zum Kammersänger der Bayerischen Staatsoper. Der kanadische Bassbariton Gerald Finley zählt zweifellos zu den bedeutendsten Stimmen unserer Zeit. Nun beehrt er den Mozart-Saal mit einem Liederabend, bei dem ihn Julius Drake begleitet. Auf dem Programm stehen Lieder von Komponisten, die ihm großteils durch Aufnahme sehr vertraut sind. Neben ausgewählten Liedern Robert Schumanns aus seinem Liederjahr 1840 zählen dazu Lieder aus Norwegen und den USA, von Edvard Grieg und Samuel Barber. Gegen Ende erklingen weihnachtlich einstimmende Lieder, u. a. von Charles Ives, Benjamin Britten und Irving Berlin: »I’m dreaming of a white Christmas«!
Bewertungen & Berichte Gerald Finley / Julius Drake
Filmkonzert
Peter Rosmanith / Otto Lechner
Lotte Reiniger: Die Abenteuer des Prinzen Achmed
Peter Rosmanith (Percussion)
Otto Lechner (Akkordeon, Gesang)
Film »Die Abenteuer des Prinzen Achmed« (Regie: Lotte Reiniger, D 1923–1926)
Peter Rosmanith, Otto Lechner:
Musik zu »Die Abenteuer des Prinzen Achmed« (Regie: Lotte Reiniger, D 1923–1926)
Scherenschnitt mit orientalischem Klangteppich
Eine märchenhafte Welt aus 1001 Nacht, animiert mit filigranen Scherenschnittfiguren, die von fernöstlicher Silhouettentechnik angeregt wurde: Etwa 250.00 Einzelbilder fertigte Lotte Reiniger an, von denen sie schließlich ein Drittel verwendete. Damit schuf sie »Die Abenteuer des Prinzen Achmed«, der als erster animierter Langfilm gilt. Er handelt von der Liebe des Prinzen zur Fee Pari Banu, bösen Zauberern, fliegenden Pferden, Dämonen und Aladins Wunderlampe. Dieses einzigartige Meisterwerk der Filmkunst begleiten Peter Rosmanith und Otto Lechner, die sich schon lange mit der Musik des Orients beschäftigen. Zu den zauberhaften Bildern weben sie einen gleichermaßen kraftvollen wie zart gemusterten Klangteppich, der eine poetische Atmosphäre zu den Bildern schafft.
In seinen Songs verbindet Mavi Phoenix Elemente aus Electropop, alternativem Hip-Hop und Rock und setzt sich dabei häufig mit Fragen der Identität auseinander. Nach dem Erscheinen seiner Debüt-EP »My Fault« im Jahr 2014, Touren als Support von Bilderbuch und Milky Chance, zahlreichen Festivals und Veröffentlichungen herausragender Tracks und Alben brachte er im letzten Jahr sein mittlerweile viertes Studioalbum heraus: »Drama Cowboy« ist ein mutiges, genreübergreifendes Werk, das in zwei Akte gegliedert ist. Mavi Phoenix erweitert darauf sein musikalisches Universum und verbindet seinen charakteristischen Sound mit überraschenden Country-Slide-Gitarren. Sein Werk ist Performance und Erzählung zugleich – und zeigt Phoenix‘ Gespür für musikalische Experimente und emotionales Storytelling.
Wiener KammerOrchester
Albrecht Menzel (Violine)
Pier Carlo Orizio (Dirigent)
Joseph Haydn:
Ouverture zu »Il mondo della luna« Hob. XXVIII/7 (1777)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Konzert für Violine und Orchester A-Dur K 219 (1775)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie C-Dur K 551 »Jupiter-Symphonie« (1788)
Hong Kong Philharmonic Orchestra / Helmchen / Peltokoski
Hong Kong Philharmonic Orchestra
Martin Helmchen (Klavier)
Tarmo Peltokoski (Klavier, Dirigent)
Yao Chen:
Waltz of the Rolling Giants
Camille Saint-Saëns:
Le carnaval des animaux »Der Karneval der Tiere«. Große zoologische Fantasie (1886)
Richard Wagner:
The Ring. An orchestral adventure (Bearbeitung / Zusammenstellung: Henk de Vlieger) (1991)
Doppelt virtuos
Tarmo Peltokoski ist am Nikolaustag gleich in doppelter musikalischer Rolle zu erleben: am Pult des Hong Kong Philharmonic Orchestra und am Klavier an der Seite von Martin Helmchen. Auf dem Programm stehen u. a. Saint-Saëns’ populäres Meisterwerk »Karneval der Tiere« sowie Wagners »Ring« in der dramaturgisch-packenden Orchesterfassung von Henk de Vlieger.
Karneval der Tiere
Den »Karneval der Tiere« leitet Peltokoski vom zweiten Flügel aus so wie Saint-Saëns bei der privaten Uraufführung 1886. Öffentlich zu hören war das Stück damals nicht: Der Schöpfer sperrte es weg aus Sorge um seinen Ruf als ernster Komponist und gab es erst im Testament frei. »Man sollte es als Witz nehmen. Es ist nicht als ernstes Stück komponiert und ich habe es auch nicht so programmiert,« so der finnische Dirigent.
The Ring. An orchestral adventure
Zudem widmet sich der bekennende Wagnerianer »The Ring. An orchestral adventure«, einer reinen Orchesterfassung von Wagners Opernzyklus, arrangiert von Henk de Vlieger. Dabei zeigt sich Peltokoski begeistert von de Vliegers Orchestrierung – dieser habe aus der Fülle an Material eine durchlaufende Erzählung geschaffen: »an orchestral adventure« sondergleichen.
Remix Ensemble Casa da Música
Christina Bock (Mezzosopran)
Stephanie Wagner (Flöten)
Giuseppe Mennuti (Gitarre)
Susanne Blumenthal (Dirigentin)
Luciano Berio:
Sequenza XI für Gitarre (1988)
Sequenza III für Frauenstimme (1965–1966)
Emmanuel Nunes:
Ludi concertati für Bassflöte solo (1985)
Pierre Boulez:
Le Marteau sans maître (1953–1955)
Frédéric Chopin:
Scherzo Nr. 1 h-moll op. 20 (1831–1832)
Etude As-Dur op. 25/1 »Harfenetude« (1836)
Hayato Sumino – Cateen:
Lydian harp
Raindrop postlude (inspiriert von Frédéric Chopins Prélude Des-Dur op. 28/15 »Regentropfen-Prélude«)
Frédéric Chopin:
Sonate b-moll op. 35 (1839)
Camille Saint-Saëns:
Danse macabre. Symphonische Dichtung g-moll op. 40 (Bearbeitung für Klavier) (1874)
Frédéric Chopin:
Mazurka a-moll op. 59/1 (1845)
Mazurka As-Dur op. 59/2 (1845)
Mazurka fis-moll op. 59/3 (1845)
Thomas Adès:
Mazurkas op. 27 (2009)
Frédéric Chopin:
Etude Ges-Dur op. 10/5 (1830)
Hayato Sumino – Cateen:
White keys
Imaginary polonaise
Improvisation über Frédéric Chopins Berceuse Des-Dur op. 57
Frédéric Chopin:
Etude a-moll op. 25/11 (1834)
Igor Strawinski:
Danse infernale (L'oiseau de feu)
Berceuse (L'oiseau de feu)
Finale (L'oiseau de feu)
Chopin Orbit
Hayato Sumino – Cateen: ein Name, den man sich unbedingt merken sollte! Im Wiener Konzerthaus gab der 31-jährige Pianist, der hunderttausende Musikliebhaber:innen auf seinem YouTube-Kanal mit seinen Darbietungen fasziniert, 2023 seinen Einstand: Damals gestaltete er mit Francesco Tristano die Filmmusik zu Joe Mays »Asphalt«. Bald darauf stellte er sein erstes Solo-Projekt »Human Universe« im Mozart-Saal vor, ein Debüt bei den Wiener Symphonikern mit einem meisterhaft interpretierten Konzert in G-Dur von Maurice Ravel schloss sich 2026 an.
Sumino, der beim Chopin-Wettbewerb in Warschau 2021 das Halbfinale erreichte, ohne ein klassisches Klavierstudium an einer Hochschule abgeschlossen zu haben, verfolgt seinen Weg ebenso individuell wie konsequent: Bei seinem jüngsten Projekt »Chopin Orbit« stellt er neben die zarten Interpretationen der Préludes und Etudes seines Lieblingskomponisten Frédéric Chopin auch gefühlvolle Eigenkompositionen.
Philharmonic Five
Tibor Kováč (Violine)
Lara Kusztrich (Violine)
Elmar Landerer (Viola)
Edison Pashko (Violoncello)
Adela Liculescu (Klavier)
Johannes Brahms:
Klavierquintett f-moll op. 34 (1865)
Werke von Johannes Brahms, Carl Michael Ziehrer, Leopold Godowsky, Grigoraș Dinicu, Béla Bartók u. a. in Bearbeitungen
Unbändige Spiellust
Mit Philharmonic Five kann das Publikum durch die Genres, Stile und Epochen lustwandeln. Vier Solist:innen aus den Reihen der Wiener Philharmoniker sowie eine grandiose Pianistin überzeugen mit Virtuosität, moderner Ausdrucksdynamik und einer einzigartigen Klangästhetik. Dabei verfeinert der edle Wiener Stil ihr facettenreiches Repertoire.
Von Brahms über Bartók bis zu Ziehrer
Sowohl Fans der Kammermusik als auch jene, deren Herz für die hohe Kunst des Arrangements schlägt, sind hier an der richtigen Adresse: Diesmal widmen sich Philharmonic Five mit Brahms’ einzigem Klavierquintett einem Gipfelwerk der Kammermusik. Im zweiten Programmteil folgt das Ensemble dem Lauf der Donau – mit malerischen Klanglandschaften von Béla Bartók, Carl Michael Ziehrer, Leopold Godowsky und anderen.
Camila Mandillo (Sopran) für den Gemeinschaftszyklus »Rising Stars« nominiert von Fundação Calouste Gulbenkian, BOZAR Brussels und Casa da Música Porto
Filipe Gaio Pereira (Klavier)
Olivier Messiaen:
Trois mélodies (1930)
Ruth Schönthal:
Arme Erde (Wildunger Liederzyklus, Band 1, Nr. 3) (1992–1997)
Richard Strauss:
Acht Gedichte aus Letzte Blätter op. 10 (1882–1883)
Bushra El-Turk:
Neues Werk für Mezzosopran und Klavier (EA)
Olivier Messiaen:
Chants de terre et de ciel für Sopran und Klavier (1938)
Symphonisches Schrammelquintett Wien & Katharina Straßer
»Wollt's wissen wer i bin?«
Symphonisches Schrammelquintett Wien
Helmut Lackinger (Violine)
Alexandra Winkler (Violine)
Kurt Franz Schmid (Klarinette)
Ingrid Eder (Knopfharmonika)
Heinz Hromada (Kontragitarre)
Katharina Straßer (Gesang, Lesung)
Wollt’s wissen, wer i bin?
Das Symphonische Schrammelquintett Wien lädt mit der Schauspielerin und Sängerin Katharina Straßer zu einem Abend mit originaler Schrammelbesetzung und Wiener Schmäh und gibt u. a. schwungvolle Walzer, Märsche und Polkas der Gebrüder Schrammel und ihrer Zeitgenossen zum Besten. Unter dem Motto »Wollt’s wissen, wer i bin« unterhalten sie mit den unverwechselbaren Klängen der Schrammelmusik und laden augenzwinkernd ein in eine Zeitreise in die K.-u.-k.-Monarchie. Katharina Straßer, bekannt aus dem Volkstheater Wien, dem Theater in der Josefstadt und den Festspielen Reichenau, aber auch aus dem Fernsehen, verleiht dem Abend eine ganz eigene Stimme. Wollt’s wissen, wer i bin? Dann kommt’s und hört’s!
Joseph Haydn:
Andante con Variazioni f-moll Hob. XVII/6 (1793)
Arnold Schönberg:
Sechs kleine Klavierstücke op. 19 (1911)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Rondo a-moll K 511 (1787)
György Kurtág:
Márta's Ligature (2020)
Franz Schubert:
Sonate A-Dur D 959 (1828)
Markus Meyer liest aus Johann Wolfgang von Goethes »Reineke Fuchs«
Textfassung: Hans Mrak
Robert Schumann:
1. Satz: Allegro. Sehr lebhaft (Faschingsschwank aus Wien.. Fünf Fantasiebilder für Klavier op. 26) (1839–1840)
Joseph Haydn:
Variationen über die Hymne »Gott erhalte Franz den Kaiser« Hob. III/77 (Fassung für Klavier) (1797/1799))
Wolfgang Amadeus Mozart:
Zwölf Variationen Es-Dur über das französische Lied »La belle Françoise« K 300f (1781–1782)
Ludwig van Beethoven:
Rondo a capriccio G-Dur op. 129 »Die Wut über den verlorenen Groschen« (1795–1798)
Johann Wolfgang von Goethe: Reineke Fuchs
»Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit« – den Forderungen nach politischer Mitbestimmung durch das Volk und sozialer Gerechtigkeit, alles verbrieft in einer Verfassung konnten sich die Regierenden der europäischen Staaten im Zeitalter der Revolutionen nicht mehr entziehen. Die gewaltsamen Ereignisse der Französischen Revolution ab 1789 brachten aber auch Kritiker auf den Plan. Dazu gehörte Johann Wolfgang von Goethe, der als Berichterstatter der Mainzer Belagerung von 1793 durch die Jakobiner im Ersten Koalitionskrieg die Greuel und Bedrohungen der terroristischen Kehrseite der Revolution hautnah erfuhr. Mit der Tierfabel »Reineke Fuchs« versuchte er, die Auswirkungen der Französischen Revolution dichterisch zu verarbeiten. Der schlaue Fuchs Reineke hält der Gesellschaft der Löwen (der König), Wölfe (der fürstliche Hochadel), Affen und Schafe (die Kirche), Haus- und Hoftiere (das Volk) ungeniert den Spiegel ihrer Verlogenheit, Korruptheit und Dekadenz vor.
Termine
Mi 9.12.2026, 12:30 | Ticket
Mi 9.12.2026, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Schubert-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Jazzrausch Bigband
Daniel Klingl (Saxophon)
Bettina Maier (Saxophon)
Moritz Stahl (Saxophon)
Tom Förster (Saxophon)
Florian Leuschner (Saxophon)
Julius Braun (Trompete)
Michael Salvermoser (Trompete)
Angela Avetisyan (Trompete)
Andreas Unterreiner (Trompete)
Roman Sladek (Posaune, Leitung)
Moritz Renner (Posaune)
Thorben Schütt (Posaune)
Jutta Keeß (Bassposaune)
Valentin Renner (Schlagzeug)
Julia Hornung (Kontrabass)
Leopold Betzl (Klavier)
Heinrich Wulff (Gitarre)
Patricia Römer (Gesang)
Samuel Wootton (Percussion)
Weihnachten mit Bigband
Seit seiner Gründung gehört ein eigenes Weihnachtsprogramm fest zum Repertoire der Jazzrausch Bigband. Gemeinsamer musikalischer Treffpunkt sind vertraute deutschsprachige Weihnachtslieder, humorvoll und geschickt arrangiert durch den Chefkomponisten Leonhard Kuhn: Ein augenzwinkerndes Chapeau an Count Basie, Woody Herman, Quincy Jones und die Comedian Harmonists – ganz ohne elektronische Klänge.
Am Weihnachtsabend
Das 2026 erscheinende Album »Am Weihnachtsabend« führt die Klangästhetik konsequent weiter. Weihnachtliche Texte von Joseph von Eichendorff, Theodor Fontane und Theodor Storm bilden die Grundlage für swingende Arrangements, in denen sich die virtuosen Solist:innen austoben. Die Jazzrausch Bigband bleibt sich dabei treu: Mit kollektivem Drive und klanglicher Fantasie. Merry Christmas!
Klangforum Wien
Viktoriia Vitrenko (Sopran)
Florian Bogner (Klangregie)
Bas Wiegers (Dirigent)
György Ligeti:
Glissandi. Realisiert im Studio für Elektronische Musik des Westdeutschen Rundfunks Köln (1957)
Mark Andre:
Zwischenraum (2011–2012) (EA)
György Kurtág:
Die Botschaften des verstorbenen Fräulein R. V. Trussowa op. 17 für Sopran und Kammerensemble (1976–1980)
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Wiener Singakademie
Elīna Garanča (Mezzosopran)
Freddie de Tommaso (Tenor)
Karel Mark Chichon (Dirigent, Künstlerische Leitung)
Werke von Georg Friedrich Händel, Franz Schubert, Johannes Brahms, Giuseppe Verdi, Peter Iljitsch Tschaikowsky u. a.
Advent mit Elīna Garanča
Festliche Farben bringt die Star-Mezzosopranistin Elīna Garanča in den Großen Saal. Die lettische Opernsängerin gestaltet mit dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, der Wiener Singakademie, Freddie de Tommaso und Karel Mark Chichon ein vorweihnachtliches Programm mit Werken von Händel über Tschaikowsky bis hin zu Verdi. Freuen Sie sich auf ein stimmungsvolles Konzert in der Vorweihnachtszeit!
Zoltán Kodály:
Sonate op. 8 für Violoncello solo (1915)
Béla Bartók:
Sonate für Violine solo Sz 117 (1944)
György Ligeti:
Sonate für Viola solo (1991–1994)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichtrio Es-Dur K 563 »Divertimento« (1788)
Drei Solosonaten und ein Streichtrio
Jean-Guihen Queyras eröffnet den Abend mit Zoltán Kodálys Sonate op. 8 für Violoncello solo. Nachdem Johann Sebastian Bach mit seinen Cellosuiten das Fundament gelegt hatte, entstanden vor allem im 20. Jahrhundert bedeutende Werke Sonaten für Violoncello solo, darunter Kodálys Opus 8. Auf barocken Vorbildern basiert auch Béla Bartóks Sonate für Violine solo Sz 117, interpretiert von Isabelle Faust. Schließlich betritt Tabea Zimmermann das Podium mit der Sonate für Viola solo von György Ligeti, den sie durch ihr Spiel zu dieser Komposition inspirierte. In der zweiten Konzerthälfte stellen die drei Musiker:innen ihre kammermusikalischen Fähigkeiten unter Beweis: Mit Wolfgang Amadeus Mozarts einzigem Streichtrio Es-Dur K 563 »Divertimento« sorgen sie für einen ganz klassischen Ausklang des Abends.
Spannende Geheimnisse gibt es im großen Konzerthaus, das 1913 eröffnet wurde, so einige. Kinder entdecken das Gebäude und seine Geschichte spielerisch und mit allerlei kniffligen Fragen. »Hat der Große Saal mehr Glühbirnen oder mehr Sitzplätze?« oder »Wie viele Räume gibt es im Wiener Konzerthaus?« Auf zum Rätselspaß!
Termine
Sa 12.12.2026, 10:00 | Ticket
Sa 12.12.2026, 12:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Sunniva Herland Monstad (Violine)
Thomas Grandpierre (Violoncello)
Sagit Zur (Flöte)
Helmut Wiener (Klarinette)
Sebastian Kolarz-Löschberger (Horn)
OMAi (Projektionsmaler)
Richard Schmetterer (Konzept, Regie)
Matthias Werner:
Hänsel und Gretel (2025)
Fünf Musiker:innen, Matthias Werners Komposition und OMAis Live-Projektionsmalerei nehmen euch mit in den Märchenwald: Hänsel und Gretel trotzen ihren Ängsten und kehren selbstbewusst nach Hause zurück. Ein Märchen neu erlebt!
Termine
Sa 12.12.2026, 11:00 | Ticket
Sa 12.12.2026, 14:00 | Ticket
So 13.12.2026, 11:00 | Ticketund weitere Termine
So 13.12.2026, 14:00 | Ticket
Mo 14.12.2026, 9:00 | für Schulen | Ticket
Mo 14.12.2026, 11:00 | für Schulen | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Wiener Singakademie
Lorenzo Gangi (Percussion)
Karin Hopferwieser (Violoncello)
Katharina Metzner (Harfe)
Mark Peter Royce (Klavier)
Simon Schellnegger (Viola)
Emanuel Toifl (Saxophon, Querflöte)
Monika Jeschko (Moderation, Konzept)
David Clemens Haudum (Dirigent)
Bei unseren Sing-Along-Konzerten steht das gemeinschaftliche Erleben von Musik im Vordergrund. Das Team von Clemens Haudum und Monika Jeschko und das »Sing Along«-Ensemble haben Notensätze, Entstehungsgeschichten und Hintergründe weltbekannter Lieder für Sie aufbereitet. Mit großer Freude, Esprit und Humor wird gemeinsam mit der Wiener Singakademie musiziert. Die Liederhefte, die alle Besucher:innen erhalten, enthalten Melodien beliebter Weihnachtslieder. Weitersingen zu Hause ist durchaus erwünscht!
Erwachsene € 16,-
Kinder € 9,-
Gruppenpreise: Erwachsene € 13,50/Kinder € 4,50 (gültig beim Kauf von mindestens 5 Karten). Die Gruppenpreise sind nur beim Ticket- & Service-Center erhältlich.
Freie Platzwahl
Termine
So 13.12.2026, 14:00 | Ticket
So 13.12.2026, 17:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Mozart-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Robert Schumann:
Fantasie C-Dur op. 17 (1836–1838)
Franz Liszt:
Épisode de la vie d'un artiste. Grande symphonie fantastique par Hector Berlioz S 470 (1833/1876)
Épisode de la vie d‘un artiste
Mit Liszt erschien der ukrainische Pianist Vadym Kholodenko auf der Weltbühne: 2013 brachte ihm seine Darbietung von Liszts hochvirtuosen »Etudes d‘execution transcendante« den Ersten Platz bei der Van Cliburn International Piano Competition ein. Vadym Kholodenko, der herausragende Pianist
Als »wahrhaft herausragend« würdigte das Gramophone Magazine seine Aufnahmen, Auszeichnungen wie der Diapason d‘Or und der Editor‘s Choice Award des BBC Music Magazine und Einladungen an die großen Häuser weltweit bestätigten die hohe künstlerische Qualität seines Wirkens. Rückkehr mit Liszt
Mit Liszt kehrt der Klavierkünstler mit der stupenden Technik in »kristalliner Klarheit« in das Wiener Konzerthaus zurück – und bringt in einem der besten Kammermusiksäle Europas eine atemberaubende Bearbeitung von Berlioz‘ »Symphonie fantastique« für Klavier solo zum Klingen.
Lorenzo Gangi (Percussion)
Karin Hopferwieser (Violoncello)
Mark Peter Royce (Klavier)
Simon Schellnegger (Viola)
Emanuel Toifl (Saxophon, Querflöte)
Monika Jeschko (Moderation, Konzept)
Der Schmetterling »Blauli« rückt das Thema Singen in der Volksschule für mehrere Monate in den Mittelpunkt. Im Schuljahr 2026/27 wird Band 9 gesungen.
Empfohlen für Schüler:innen von 6 bis 10 Jahren
Anmeldungen unter konzerthaus.at/schulkonzerte (Schüler:innen und Lehrer:innen kostenfrei)
Wiener Konzertvereinigung / Lemberg / Ometzberger / Schulze
Wiener Konzertvereinigung
Kora Lemberg (Violine)
Hartmut Ometzberger (Violine)
Tristan Schulze (Dirigent)
Charles Gounod:
Petite Symphonie für Bläser (1885)
Johann Sebastian Bach:
Konzert für zwei Violinen, Streicher und Basso continuo d-moll BWV 1043 (1717–1723)
Tristan Schulze:
Duo für zwei Violinen
Engelbert Humperdinck:
Vorspiel zu »Hänsel und Gretel« (1891–1893)
Peter Iljitsch Tschaikowsky:
Ballett-Suite op. 71a (Der Nussknacker) (1892)
Jess-Trio-Wien
Elisabeth Jess-Kropfitsch (Violine)
Stefan Jess-Kropfitsch (Violoncello)
Johannes Jess-Kropfitsch (Klavier)
Georg Friedrich Händel:
Sonate D-Dur HWV 371 für Violine und Basso continuo (1750 ca.)
Gaetano Donizetti:
Klaviertrio Es-Dur (1817)
Ludwig van Beethoven:
Klaviertrio Es-Dur op. 70/2 (1808)
Dieses Konzert ist dem Andenken Eva Hess’ gewidmet. Der großen Unterstützerin der Wiener Konzerthausgesellschaft haben die Konzerte des Jess-Trio-Wien stets besondere Freude bereitet.
Claude Debussy:
Prélude à l'après-midi d'un faune (1892–1894)
Thomas Adès:
Asyla (1997)
Igor Strawinski:
Le sacre du printemps. Bilder aus dem heidnischen Russland (1911–1913)
Träumerische und kultische Tänze
Es beginnt mit einem träumerischen Nachmittag, durch den ein zärtlicher Faun huscht, und endet mit einem wilden heidnischen Kult, bei dem eine junge Frau geopfert wird: Das Konzert der Wiener Philharmoniker, geleitet von Klaus Mäkelä, wartet mit äußerst verschiedenen Stimmungsbildern auf. Zu Beginn erklingt Claude Debussys impressionistisches »Prélude à l’après-midi d’un faune« vom Ende des 19. Jahrhunderts, in der zweiten Konzerthälfte Igor Strawinskis »Le sacre du printemps«, das bei seiner Uraufführung im Mai 1913 einen der größten Skandale der Musikgeschichte heraufbeschwor, sich mit seiner energetischen Wucht aber mittlerweile zu einem der beliebtesten Klassiker der musikalischen Moderne etabliert hat. Wie beim »Sacre« bilden auch in Thomas Adès groß orchestrierter Symphonie »Asyla« Tonrepetitionen ein entscheidendes kompositorisches Moment. Im dritten Satz »Ecstasio« wähnt man sich zeitweise gar in einem exzessiven Techno-Tanzklub.
Bewertungen & Berichte Wiener Philharmoniker / Mäkelä
Familienprogramm
»Klangreise« - Themenführungen für Familien
Auf eine experimentelle Klangreise begeben sich Kinder in Begleitung ihrer Eltern sowie Großeltern, Freund:innen oder Verwandten singend vor und hinter die Kulissen des Wiener Konzerthauses. Jedes Kind darf – unter Anleitung von erfahrenen Musikvermittler:innen – selber mit Materialien, wie Holz, Metall, Glas oder Stein, und Klängen experimentieren, Instrumente ausprobieren sowie in die Rolle der Dirigentin bzw. des Dirigenten schlüpfen.
für Kinder von 3 bis 8 Jahren
Termine
Sa 19.12.2026, 10:00 | Ticket
Sa 19.12.2026, 12:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Ursina Braun (Violoncello)
Thomas Carroll (Violoncello)
Natalie Clein (Violoncello)
Jeremias Fliedl (Violoncello)
Matthias Gredler (Violoncello)
Detlef Mielke (Violoncello)
Valentin Radutiu (Violoncello)
Jakob Stepp (Violoncello)
Tanja Tetzlaff (Violoncello)
Quirine Viersen (Violoncello)
Jan Vogler (Violoncello)
Cordelia Höfer (Klavier)
Elisabeth Leonskaja (Klavier)
Heinrich Schiff: Konzert zum 10. Todestag
Ehemalige Studierende spielen Werke für Violoncello, Klavier sowie Celloensemble
Jean Sibelius:
Malinconia op. 20 für Violoncello und Klavier (1901)
Robert Schumann:
Drei Fantasiestücke op. 73 (Fassung für Violoncello und Klavier) (1849)
Julius Klengel:
Hymnus op. 57 (1920)
sowie weitere Werke
In memoriam Heinrich Schiff
Vor zehn Jahren verstarb Heinrich Schiff – der »Meister der leisen Töne und des ungebremsten Ausdrucks« (Die Presse). Nun erinnern ehemalige Studierende mit einem besonderen Gedenkkonzert an den bedeutenden Cellisten und Dirigenten und würdigen sein künstlerisches Vermächtnis. Auf dem Programm stehen Werke von Beethoven über Offenbach und Schumann bis hin zu Julius Klengel, für Violoncello solo und mit Klavier sowie Celloensemble. Ein besonderer Ehrengast ist Pianistin Elisabeth Leonskaja, die eine langjährige künstlerische Freundschaft mit Heinrich Schiff verband.
Philip Haas (Trompete, Flügelhorn, Gesang)
Johannes Eder (Kontrabass, Harmonika, Gesang)
Sarah Jeanne Babits (Schauspiel, Konzept, Text)
Simon Schober (Schauspiel)
OMAi (Projektionsmaler)
Laura Malmberg (Bühnenbild, Kostüme)
Paul Sturminger (Bühnenbild, Kostüme)
Matthias Werner (Allez-hop-Musik)
Philipp Lossau (Regie)
Allez hop, Poppy und Dandelion bekommen einen ganz besonderen Auftrag: Sie sollen für den verschnupften Hasen und den hustenden Bären Geschenke und Grüße zur Verwandtschaft in den hohen Norden bringen. Gut vorbereitet und ausgerüstet starten sie in ein Abenteuer in Schnee und Eis.
Kinder € 24,-
Empfohlen für Kinder von 3 bis 5 Jahren
Freie Platzwahl
Termine
Sa 19.12.2026, 11:00 | Ticket
Sa 19.12.2026, 14:00 | Ticket
Sa 19.12.2026, 16:00 | Ticketund weitere Termine
So 20.12.2026, 11:00 | Ticket
So 20.12.2026, 14:00 | Ticket
So 20.12.2026, 16:00 | Ticket
Mo 21.12.2026, 9:00 | für KiTas | Ticket
Mo 21.12.2026, 10:30 | für KiTas | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
»The Sound of Christmas«. Internationale Weihnachtslieder wie »White Christmas«, »Stille Nacht«, »O Tannenbaum« u. a.
The Sound of Christmas
Der Chor Homin sorgt mit seinen Konzerten nicht nur in der Ukraine, sondern auch auf internationalen Bühnen regelmäßig für ausverkaufte Säle. Der Erfolg des Chores beruht auf sorgfältig gestalteten Programmen, außergewöhnlichen Arrangements und höchster künstlerischer Qualität. Im Wiener Konzerthaus lädt er zu zwei festlichen Weihnachtsabenden ein.
Internationale Weihnachtsklassiker
Im ersten Weihnachtsprogramm widmet sich Homin den beliebtesten Weihnachtsklassikern – Musik, die seit Generationen Menschen auf der ganzen Welt verbindet. Es erklingen unvergessliche Lieder wie »White Christmas«, »Deck the Halls«, »Joy to the World«, »Jingle Bells«, »O Holy Night«, »Mary, Did You Know?« und viele weitere …
Kultureller Botschafter
Homin kommt aus Lwiw, einer Stadt in einem Land, das seit Jahren um seine Freiheit kämpft. In dieser Zeit ist der Chor zu einem wichtigen Symbol kultureller Resilienz und zu einem künstlerischen Botschafter der Ukraine geworden. Presse und Publikum würdigen Homin als »die Stimme der ukrainischen Seele«. Unter der Leitung Vadym Yatsenko gestaltet Homin einen zauberhaften Abend im Advent voller Hoffnung, Wärme und musikalischer Schönheit.
»The Sound of Christmas«
Хор "Гомін" Львівського органного залу, відомий своїми аншлагами не лише в Україні, а й на багатьох міжнародних сценах, запрошує на два особливі різдвяні концерти у Відні!
Wiener Symphoniker / Wiener Singakademie / De Marchi
Bach
Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Anna-Lena Elbert (Sopran)
Beth Taylor (Alt)
Daniel Johannsen (Tenor)
Tomáš Král (Bass)
Alessandro De Marchi (Dirigent)
Johann Sebastian Bach:
Teile I, II, IV und VI (Weihnachtsoratorium BWV 248) (1734–1735)
Fest der feierlichen Klänge
Alle Jahre wieder, und doch jedes Mal neu: Auch in diesem Dezember gibt es wieder die traditionelle Aufführung des Weihnachtsoratoriums durch die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie. Dieses Mal leitet Alessandro De Marchi die Teile I, II, IV und VI des Bach’schen Meisterwerkes. Bekannt ist der in Rom geborene Dirigent und Cembalist vor allem als langjähriger künstlerischer Leiter der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik (2009–2023) in der Nachfolge von René Jacobs. Nachdem er zwanzig Jahre lang dem Barockorchester Academia Montis Regalis als Generalmusikdirektor vorstand, gründete er 2019 das Festwochenorchester für die Innsbrucker Festwochen der Alten Musik. Äußerst vielversprechend ist auch der Riege der Solist:innen mit Sopran Anna-Lena Elbert, Alt Beth Taylor, Tenor Daniel Johannsen und Bass Tomáš Král.
Termine
So 20.12.2026, 19:00 | Ticket
Mo 21.12.2026, 19:00 | Ticket
Di 22.12.2026, 19:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
»Ukrainische Weihnacht«. Koljadky – traditionelle ukrainische Weihnachtslieder – sowie Werke und Bearbeitungen für Chor a cappella, darunter »Shchedryk« (Carol of the Bells) von Mykola Leontovytsch
Der Chor Homin sorgt mit seinen Konzerten nicht nur in der Ukraine, sondern auch auf internationalen Bühnen regelmäßig für ausverkaufte Säle. Der Erfolg des Chores beruht auf sorgfältig gestalteten Programmen, außergewöhnlichen Arrangements und höchster künstlerischer Qualität. Viele Chormitglieder treten zugleich als Solist:innen hervor und prägen den unverwechselbaren Klang des Ensembles, der die Tiefe der ukrainischen Musikkultur widerspiegelt.
Ukrainische Weihnacht
Im Wiener Konzerthaus präsentiert Homin ein besonderes Weihnachtsprogramm mit ukrainischen Weihnachtsliedern und traditionellen Koljadky – musikalischen Schätzen, die über Jahrhunderte hinweg bewahrt wurden. Neben alten Volksweisen erklingen Werke bedeutender ukrainischer Komponist:innen wie Vasyl Barvinskyj, Hanna Havrylez, Ivan Nebesnyj, Jakiv Jacynevych und Mykola Leontowytsch.
Carol of the Bells
Selbstverständlich darf auch der weltberühmte »Schtschedryk« von Mykola Leontowytsch nicht fehlen, der als »Carol of the Bells« zu einem der bekanntesten Weihnachtslieder der Welt wurde. Die Schönheit ukrainischer Weihnachtstraditionen in einer außergewöhnlichen Interpretation unter der Leitung von Vadym Yatsenko.
Ethel Merhaut (Gesang)
Lilian Klebow (Gesang)
Wolf Bachofner (Gesang)
Barbara Wallner (Gesang)
Fritz Orter (Lesung)
Bela Koreny (Klavier, Künstlerische Leitung)
& Band
»Schlager und Hits von 1920 bis 2020«
Bela Koreny, Komponist, Musiker und engagierter Chronist der guten Unterhaltung, ist bekannt für seine hinreißenden Programme, die er mit Künstlerkolleg:innen gestaltet. Kurz vor Silvester präsentiert er mit seiner Band und den Sänger:innen Ethel Merhaut, Lilian Klebow, Barbara Wallner und Wolf Bachofner sowie Autor Fritz Orter ein hitverdächtiges Programm: Gesungen werden Schlager und Hits von 1920 bis 2020!
Strauss Festival Orchester Wien
Christoph Koncz (Dirigent)
Johann Strauß (Sohn):
Ouverture zu »Die Fledermaus« (1874)
Josef Strauß:
Sphärenklänge. Walzer op. 235 (1868)
Die Libelle. Polka mazurka op. 204 (1866)
Jokey. Polka schnell op. 278 (1870)
Geheime Anziehungskräfte »Dynamiden«. Walzer op. 173 (1865)
Feuerfest!. Polka française op. 269 (1864)
Winterlust. Polka schnell op. 121
Josef Strauß:
Liechtenstein-Marsch op. 36 (1857)
Dorfschwalben aus Österreich. Walzer op. 164 (1865)
Frauenherz. Polka mazurka op. 166 (1865)
Eingesendet. Polka schnell op. 240 (1868)
Delirien. Walzer op. 212 (1867)
Ohne Sorgen!. Polka schnell op. 271 (1869)
Johann Strauß (Sohn):
An der schönen blauen Donau. Walzer op. 314 (1867)
Schwungvolle Walzer
Als Spitzenensemble für die authentische Interpretation der Wiener Musik hat sich das Strauss Festival Orchester Wien längst etabliert. Zum Jahresausklang widmet sich das Orchester unter Christoph Koncz schwungvollen Orchesterwerken von Johann Strauss (Sohn) und Josef Strauss. Den krönenden Abschluss bildet Johann Strauss’ weltberühmter Walzer »An der schönen blauen Donau«.
Termine
Mo 28.12.2026, 19:00 | Ticket
Di 29.12.2026, 19:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Tini Kainrath (Gesang)
klezmer reloaded extended:
Maciej Golebiowski (Klarinette)
Alexander Shevchenko (Akkordeon)
Christoph Petschina (Kontrabass)
Peter Rosmanith (Percussion)
»Music from the Stars of David«. Ein Abend mit Musik und Songs von jüdischen Musiker:innen und Komponist:innen wie Bob Dylan, Paul Simon, Leonard Cohen, Amy Winehouse, Billy Joel und George Gershwin
Nikolaus Habjan (Kunstpfeifen, Puppenspiel, Gesang)
Ines Schüttengruber (Klavier)
nexus now ensemble (Ensemble)
Christoph Huber (Arrangements, Musikalische Leitung)
»Puppe, Pfiff und Poesie«. Arien aus Oper und Operette sowie Lieder von Franz Schubert und Georg Kreisler
Ein pfiffiger Nachmittag: Kurz bevor sich das Jahr seinem Ende zuneigt, schwingt sich Nikolaus Habjan in luftige Höhen empor. Als virtuoser Kunstpfeifer präsentiert er schwindelerregende Koloraturen aus unterschiedlichen Opern- und Operettenarien. Darüber hinaus ist er als begnadeter Puppenspieler und Sänger zu erleben.
Tom Neuwirth (Gesang)
Martin Zerza (Gesang, Orff-Instrumente)
Caro Loibersbeck (Klavier)
Clara Loibersbeck (Kontrabass)
Lukas Klement (Schlagzeug)
»Bauernsilvester«. Lieder aus dem lustigen Leben von Tom Neuwirth a.k.a. Conchita Wurst und Martin Zerza
Bauernsilvester
Sie wissen, wie man laut, lustig und liebenswert feiert: Frau Thomas und Herr Martin – die Künstler und besten Freunde Tom Neuwirth (auch bekannt als Conchita Wurst) und Martin Zerza. Mit ihrem fulminanten Live-Trio laden sie zum »Bauernsilvester«, einer ausgelassenen Feier am Tag vor dem großen Silvesterabend.
Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie
Christina Landshamer (Sopran)
Catriona Morison (Mezzosopran)
Maximilian Schmitt (Tenor)
Andrè Schuen (Bariton)
Manfred Honeck (Dirigent)
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822–1824)
Jubel zur Jahreswende
»O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen und freudenvollere.« Welches Motto könnte besser zum Jahreswechsel passen als dieses? Ludwig van Beethoven leitet damit in seiner 9. Symphonie über zu Schillers berühmter »Ode an die Freude«. Vom Dunkel zum Licht führt dabei musikalisch der Weg, von erbitterten Kämpfen hin zum überschwänglichen Jubel, einer Utopie von Weltfrieden und Verbrüderung aller Menschen. Wie jedes Jahr erklingt auch dieses Jahr zu Silvester diese musikalische Freudenfeier wieder im Wiener Konzerthaus.
Manfred Honeck, Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra, bekannt für richtungsweisende Interpretationen, leitet die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie. Dabei verfügt er über durchweg herausragende Sänger:innen: Christina Landshamer, Catriona Morison, Maximilian Schmitt und Porträtkünstler Andrè Schuen.
Termine
Mi 30.12.2026, 19:00 | Ticket
Do 31.12.2026, 19:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Thomas Quasthoff (Gesang)
Simon Oslender (Klavier)
Reinhold Schmölzer (Schlagzeug)
Gottfried Rabl (Dirigent)
Ein stilvoller Jahresausklang
Thomas Quasthoff präsentiert mit dem RSO Wien eine musikalische Hommage an Frank Sinatra. Bereits mit 14 Jahren stand Quasthoff erstmals als Sänger auf der Bühne. Nach dem Ende seiner Laufbahn als klassischer Bassbariton 2012 widmete er sich seiner alten Leidenschaft: dem Jazzgesang. Am Silvesterabend trifft Quasthoffs charismatische Stimme nun auf Sinatras zeitlose Klassiker
Wiener Symphoniker
Wiener Singakademie (Chor)
Christina Landshamer (Sopran)
Catriona Morison (Mezzosopran)
Maximilian Schmitt (Tenor)
Andrè Schuen (Bariton)
Manfred Honeck (Dirigent)
Ludwig van Beethoven:
Symphonie Nr. 9 d-moll op. 125 (1822–1824)
Jubel zur Jahreswende
»O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen und freudenvollere.« Welches Motto könnte besser zum Jahreswechsel passen als dieses? Ludwig van Beethoven leitet damit in seiner 9. Symphonie über zu Schillers berühmter »Ode an die Freude«. Vom Dunkel zum Licht führt dabei musikalisch der Weg, von erbitterten Kämpfen hin zum überschwänglichen Jubel, einer Utopie von Weltfrieden und Verbrüderung aller Menschen. Wie jedes Jahr erklingt auch dieses Jahr zu Silvester diese musikalische Freudenfeier wieder im Wiener Konzerthaus.
Manfred Honeck, Musikdirektor des Pittsburgh Symphony Orchestra, bekannt für richtungsweisende Interpretationen, leitet die Wiener Symphoniker und die Wiener Singakademie. Dabei verfügt er über durchweg herausragende Sänger:innen: Christina Landshamer, Catriona Morison, Maximilian Schmitt und Porträtkünstler Andrè Schuen.
Quatuor Mosaïques:
Erich Höbarth (Violine)
Andrea Bischof (Violine)
Anita Mitterer (Viola)
Christophe Coin (Violoncello)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Streichquartett A-Dur K 464 (1785)
Ludwig van Beethoven:
Streichquartett A-Dur op. 18/5 (1799)
Robert Schumann:
Streichquartett A-Dur op. 41/3 (1842)
Die Berliner Band DOTA ist eigentlich ein Quartett: Neben Sängerin und Texterin Dota Kehr mit ihrer unverwechselbaren Stimme wären da Gitarrist Jan Rohrbach, Drummer Janis Görlich und Jonas Hauer an Akkordeon und Piano. Inhaltlich setzt sich DOTA in ihren Songs gerne mit aktuellen Themen wie dem Klimawandel und der immer größer werdenden Kluft zwischen Arm und Reich auseinander. Soundtechnisch schlägt die Band nun ein neues Kapitel auf und erweitert die Kernbesetzung um ein Streichtrio, Posaune und Klarinette.
Popmusikalisches Kammerensemble im TaschenformatDieses klitzekleine Orchester entfaltet eine gewaltige Bandbreite an Sounds, die der vielschichtigen Poesie von Dota Kehr weitere Dimensionen hinzufügen. Es tönt mal zart, mal kraftvoll und dabei stets fein justiert. Mehrstimmiger Gesang sorgt für dichte, warme Klangbilder, während ungewöhnliche instrumentale Kombinationen und überraschende Arrangements vertraute Lieder immer wieder in einem anderen Licht erscheinen lassen. Zu hören sind bekannte Stücke und selten gespielte Perlen aus dem Repertoire von DOTA sowie preisgekrönte Vertonungen von Mascha Kalékos Gedichten. Eindrucksvoll zeigen DOTA und das klitzekleine Orchester hier, wieviel Kraft im Leisen liegt.
Wir heißen alle Besucher:innen willkommen, gemeinsam mit den Komponist:innen und Interpret:innen einen kleinen Imbiss zu sich zu nehmen, auf das eben Gehörte anzustoßen, sich auszutauschen, Fragen zu stellen und den gemeinschaftlichen Geist des Klangforum Wien zu stärken. Seien Sie Teil unserer Gemeinschaft!
Dorothee Hartinger liest Gottfried Kellers »Kleider machen Leute«
Franz Liszt:
Au lac de Wallenstadt S 160/2 (Années de pèlerinage, première année, Suisse) (1848–1854)
Die Forelle S 563/6 (Erste Fassung) (Bearbeitung für Klavier nach Franz Schubert D 550) (1817/1846)
Etude S 140/5 »La chasse« (Etudes d'exécution transcendante d'après Paganini) (1838–1840)
Frédéric Chopin:
Etude c-moll op. 10/12 »Revolutionsetude« (1830)
Peter Iljitsch Tschaikowsky:
Novembre: Troika E-Dur op. 37b/11 (Vremena goda »Die Jahreszeiten«. Zwölf Charakterstücke) (1875–1876)
Franz Liszt:
Etude E-Dur S 140/4 (Etudes d'exécution transcendante d'après Paganini) (1838–1840)
Robert Schumann:
Träumerei op. 15/7 (Kinderszenen) (1838)
Frédéric Chopin:
Prélude e-moll op. 28/4 (1836–1839)
Cécile Chaminade:
Les sylvains op. 60
Franz Liszt:
Widmung S 566 (Bearbeitung für Klavier nach Robert Schumann op. 25/1) (1840/1848)
Liebestraum Nr. 3 As-Dur S 541/3 »O lieb, solang du lieben kannst« (1843–1850)
Gottfried Keller: Kleider machen Leute
In der Erzählung »Kleider machen Leute« von Gottfried Keller aus dem Jahr 1874 wird er mittellose Schneider Wenzel Strapinski wegen seines eleganten Aufzugs von den Bürgern des Schweizer Städtchens Goldach für einen reichen polnischen Grafen gehalten. Die daraus folgenden Wirren entstehen vor allem durch die Oberflächlichkeit, Doppelmoral und das starre Standesdenken der Goldacher Bürger, verbunden mit ihrem egoistischen Kalkül nach Fortkommen und Bereicherung. Gottfried Keller, neben seinem Schriftstellersein auch Erster Staatsschreiber vom Kanton Zürich, stellt dem reinen Volkswillen mit seiner Erzählung sein Misstrauensvotum zu einer Zeit aus, in der in der Schweiz die erste direkte Demokratie Europas installiert wird.
Franz Liszt:
Ein Fichtenbaum steht einsam S 309 (1855 ca.)
Vergiftet sind meine Lieder S 289 (1842)
Im Rhein, im schönen Strome S 272 (1840)
Die Loreley S 273/1 (1841)
Gebet S 331 (1878)
Über allen Gipfeln ist Ruh S 306/1 (Erste Fassung) (1848)
Alexander Zemlinsky:
Um Mitternacht op. 2/1/6 (1895–1896)
Das verlassene Mädchen op. 2/2/4 (1895–1896)
Schlaf nur ein op. 5/1 (1897)
Und hat der Tag all seine Qual verloren op. 8/2 (Turmwächterlied und andere Gesänge) (1899 ca.)
Ich geh' des Nachts op. 6/4 (Walzergesänge nach toskanischen Volksliedern) (1898)
Vöglein Schwermut op. 10/3 (1901)
sowie Lieder von Franz Schubert
Genug gewartet
»Zemlinsky kann warten.« Arnold Schönbergs geflügeltes Wort anlässlich des 50. Geburtstags von Alexander von Zemlinsky 1921 hat sich bewahrheitet. Lange hat der Komponist, der nach seiner Emigration in die USA in Vergessenheit geraten war, auf seine Wiederentdeckung gewartet. Der Lehrer u. a. von Arnold Schönberg und Alma Schindler hat die Wiener Musik des beginnenden 20. Jahrhunderts entscheidend mitgeprägt, aber nie deren radikale Neuerungen mitvollzogen. Der gefeierte Liedsänger Florian Boesch setzt mit seinem Liedbegleiter Malcolm Martineau sechs Lieder Zemlinskys aufs Programm, eingeleitet von bekannten Liedern Franz Liszts wie »Die Loreley« und gefolgt von Liedern Franz Schuberts.
Duo Bauman Ferlan:
Nika Bauman (Flöte)
Marko Ferlan (Gitarre)
Maartje Pasman (Tanz)
Nina Ball (Ausstattung)
Rosa Braber (Regie)
Alles zieht sich magisch an – oder stößt sich ab. Mini macht sich ans Stapeln und Schieben. Und sie merkt schnell: Gemeinsam schafft man Dinge, die alleine unmöglich sind!
Empfohlen für Kinder von 1 bis 3 Jahren
Freie Platzwahl
Termine
Di 12.1.2027, 16:00 | Ticket
Mi 13.1.2027, 11:00 | Ticket
Mi 13.1.2027, 14:30 | Ticketund weitere Termine
Mi 13.1.2027, 16:00 | Ticket
Do 14.1.2027, 11:00 | Ticket
Do 14.1.2027, 14:30 | Ticket
Do 14.1.2027, 16:00 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Berio-Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Kein Sonntag Ohne Techno (DJs)
Wiener Symphoniker
Petr Popelka (Dirigent)
Antonín Dvořák:
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)
konzerthaus.nachts geht in die nächste Runde: Bereits zum dritten Mal trifft klassische Musik auf Clubkultur und das Konzerthaus verwandelt sich in einen bunten Dancefloor.
Nach einem Warm-Up im Großen Foyer um 17.30 Uhr folgt im Großen Saal um 19.30 Uhr ein Orchesterkonzert mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung von Petr Popelka. Es erklingt Antonín Dvořáks beeindruckende Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88.
Anschließend darf wieder zu treibenden Techno-Beats von »Kein Sonntag ohne Techno« getanzt werden. Faszinierende Lichtinstallationen setzen dabei das Wiener Konzerthaus gekonnt in Szene.
Wiener Symphoniker
María Dueñas (Violine)
Petr Popelka (Dirigent)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie g-moll K 173dB (1773)
Samuel Barber:
Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939–1940)
Antonín Dvořák:
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)
Grüße aus der Neuen Welt mit Barbers Violinkonzert
Mit 18 Jahren gewann María Dueñas 2021 den Menuhin-Wettbewerb. Mittlerweile ist sie auf den großen Podien der Welt zu Hause. Sie blickt in eine aussichtsreiche Zukunft und erweitert ständig ihr Repertoire, bekennt sich aber auch zu großen Idolen aus der Vergangenheit, namentlich Jascha Heifetz. Mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Petr Popelka, die das Konzert mit Mozarts kleiner g-moll-Symphonie einleiten, präsentiert sie eine ihrer Neuentdeckungen: Samuel Barbers Violinkonzert, das neben spätromantisch-sanglichen Kantilenen mit dem atemlosen, hochvirtuosen »Moto perpetuo« im Finale besticht.
Böhmische Heiterkeit mit Dvořáks AchterNach diesem Gruß aus der Neuen Welt widmet sich das Orchester einer Symphonie, die Antonín Dvořák komponierte, ehe er in die USA ging. In seiner 8. Symphonie fängt er noch einmal die ganze Heiterkeit seines geliebten Landsitzes in Vysocká ein. »Mein Kopf ist voll von Ideen«, äußerte er kurz vor Abfassung der Symphonie, in der man das satte Grün der Wiesen mit den zwitschernden Vögeln, die blühenden Rosen und das Gurren seiner Tauben zu hören glaubt.
Kuss Quartett:
Jana Kuss (Violine)
Oliver Wille (Violine)
William Coleman (Viola)
Mikayel Hakhnazaryan (Violoncello)
& Anton Gerzenberg (Klavier)
Leoš Janáček:
Streichquartett Nr. 1 »Kreutzersonate« (1923)
Presto (V mlhách »Im Nebel« Nr. 4) (1912)
Johannes Brahms:
Intermezzo E-Dur op. 116/4 (1892)
Johannes Maria Staud:
Cahier des équilibres mouvants (2025) Kompositionsauftrag von Carinthischer Sommer, Elbphilharmonie und Wiener Konzerthaus mit freundlicher Unterstützung von Irene Steels-Wilsing
Johannes Brahms:
Sehnsucht op. 112/1 (Sechs Quartette) (Bearbeitung für Streichquartett: Kuss Quartett) (1888–1891)
Klavierquintett f-moll op. 34 (1865)
Hände berühren, erfassen, schaffen und zerstören, bewirken Gutes und Böses. Sie falten sich zum Gebet und ballen sich zur Faust. Ohne Hände gäbe es (fast) keine Musik, der Sie klatschend Beifall spenden könnten! Die »Resonanzen« 2027 spielen mit den vielen unterschiedlichen Aspekten dieser menschlichen Universalwerkzeuge, von ihrer im Sprachgebrauch bewahrten, dem Verstand vorgelagerten Funktion eines archaischen Begreifens der Welt bis hin zu ihren feinsten künstlerischen Verrichtungen. Mit dabei sind: das schottische Dunedin Consort mit Händels »Belshazzar«, Graindelavoix mit einem Manierismusprogramm, la fonte musica mit Aspekten spätmittelalterlicher Erinnerungskultur, das Prager Collegium 1704 mit einer Hommage an die exzentrische Handschrift Jan Dismas Zelenkas, The Fine Hand u. v. a. m.
Dauer
Sa 16.1.2027 - Sa 23.1.2027
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Internationale Instrumentenbauer:innen erwarten Sie am Eröffnungswochenende der Resonanzen und laden mit ihren klingenden Wunderwerken zum Schauen, Ausprobieren und Kaufen ein.
Seit der ersten Ausgabe unseres Festivals der Alten Musik stellt das internationale Treffen zahlreicher Hersteller:innen von Nachbauten historischer Instrumente im Wiener Konzerthaus ein beliebtes Ausflugsziel für Familien mit Kindern, Sammler:innen, Musiker:innen und Schaulustige aller Art dar. Hier kann man Angehörige einer ungewöhnlichen Zunft in ihrer Werkstatt beobachten, ein breites Spektrum an blasenden, streichenden und/oder zupfenden Instrumenten ausprobieren und kaufen oder sich einfach ganz entspannt von Station zu Station treiben lassen. Seit einigen Jahren ergänzen zudem Führungen für Kinder und Erwachsene das Angebot.
Eintritt frei
Termine
Sa 16.1.2027, 13:00 | Eintritt frei!
So 17.1.2027, 10:00 | Eintritt frei!
Ort
Wiener Konzerthaus
Im ganzen Haus Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Studierende des Instituts für Alte Musik der mdw - Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
In gemütlicher Atmosphäre bespielen Studierende des Instituts für Alte Musik der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien die Pop-up-Stage. Im 30-Minuten-Takt sind junge Ensembles in unterschiedlichen Besetzungen zu erleben. Ab 17.00 Uhr startet eine gemeinsame Jam-Session zu der auch Hobbymusiker:innen herzlich eingeladen sind. Bringen Sie Ihr Instrument (415 Hz) und los geht’s!
Eintritt frei – Zählkarten können Sie sich auch online sichern. Nutzen Sie hierfür den Kaufvorgang. Ihre Kreditkarte oder Ihr Konto wird dabei nicht belastet.
Jane Campion:
»The Piano« (NS, AU, F 1993, 121 min., OmU)
Eintritt frei – Zählkarten können Sie sich auch online sichern. Nutzen Sie hierfür den Kaufvorgang. Ihre Kreditkarte oder Ihr Konto wird dabei nicht belastet.
Dunedin Consort (Chor und Orchester)
Ed Lyon (Belshazzar (Tenor))
Nardus Williams (Nitocris (Sopran))
Beth Taylor (Cyrus (Alt))
Matthew Brook (Gobrias (Bariton))
Alexander Chance (Daniel (Altus))
John Butt (Cembalo, Leitung)
Georg Friedrich Händel:
Belshazzar. Oratorium in drei Teilen HWV 61 (1745)
Hände(l)
Wenn Sie monumentale Epen mögen, sind Sie hier genau richtig. Oder lieben Sie virtuose Stimmen und beeindruckende Chöre? Auch dann sollten Sie sich die Aufführung von Georg Friedrich Händels »Belshazzar« nicht entgehen lassen, eine Geschichte aus der Bibel voller Dramatik: Der gotteslästernde Herrscher feiert ausschweifende Feste, bis aus dem Nichts eine Hand erscheint, die ihm den Untergang verkündet. Ein herausragendes britisches Ensemble, das Dunedin Consort, bringt mit exzellenten Sänger:innen das selten zu hörende Oratorium zum Klingen.
Wiener Symphoniker
María Dueñas (Violine)
Petr Popelka (Dirigent)
Barbara Rett (Moderation)
Wolfgang Amadeus Mozart:
Symphonie g-moll K 173dB (1773)
Samuel Barber:
Konzert für Violine und Orchester op. 14 (1939–1940)
Antonín Dvořák:
Symphonie Nr. 8 G-Dur op. 88 (1889)
Grüße aus der Neuen Welt mit Barbers Violinkonzert
Mit 18 Jahren gewann María Dueñas 2021 den Menuhin-Wettbewerb. Mittlerweile ist sie auf den großen Podien der Welt zu Hause. Sie blickt in eine aussichtsreiche Zukunft und erweitert ständig ihr Repertoire, bekennt sich aber auch zu großen Idolen aus der Vergangenheit, namentlich Jascha Heifetz. Mit den Wiener Symphonikern unter der Leitung ihres Chefdirigenten Petr Popelka, die das Konzert mit Mozarts kleiner g-moll-Symphonie einleiten, präsentiert sie eine ihrer Neuentdeckungen: Samuel Barbers Violinkonzert, das neben spätromantisch-sanglichen Kantilenen mit dem atemlosen, hochvirtuosen »Moto perpetuo« im Finale besticht.
Böhmische Heiterkeit mit Dvořáks AchterNach diesem Gruß aus der Neuen Welt widmet sich das Orchester einer Symphonie, die Antonín Dvořák komponierte, ehe er in die USA ging. In seiner 8. Symphonie fängt er noch einmal die ganze Heiterkeit seines geliebten Landsitzes in Vysocká ein. »Mein Kopf ist voll von Ideen«, äußerte er kurz vor Abfassung der Symphonie, in der man das satte Grün der Wiesen mit den zwitschernden Vögeln, die blühenden Rosen und das Gurren seiner Tauben zu hören glaubt.
Mit ihrem Programm »xi« begeben sich die drei Musiker:innen des Consorts für Alte Musik & Neue Perspektiven, opia, in die spannungsvoll-experimentelle Klangwelt und improvisatorische Musikpraxis des 14. und 15. Jahrhunderts. Es erklingt weltliche und geistliche Musik voller kompositorischer und klanglicher Dichte, rationaler Strukturen und expressiver Melodik. In dem Konzert erwartet Sie der klangmalerische Ausdruck rasanter Jagdszenen, kunstvoller Poesie, ruhiger Schäferidyllen und natürlich: die Liebe darf nicht fehlen. Erstmals realisiert opia dabei ein musikalisches Projekt in Kombination mit Gebärdenpoesie, das gemeinsam mit Günter Roiss speziell für die »Resonanzen« 2027 entwickelt wurde.
Ensemble Micrologus
Andres Montilla (Altus)
Enea Sorini (Tenor, Dulcimer, Percussion)
Guglielmo Buonsanti (Bass)
Gabriele Russo (Rebec, Fidel)
Goffredo Degli Esposti (Flöten, Tamburin, Dudelsack)
Crawford Young (Laute)
Katerina Ghannudi (Gotische Harfe)
Gianni La Marca (Viola de archo)
Patrizia Bovi (Gesang, Harfe, Leitung)
Leonardo da Vinci: Das letzte Abendmahl
Werke aus der Zeit Leonardo da Vincis zur Bildsprache der Hände
Die linke Hand Gottes
Leonardo da Vincis »Letztes Abendmahl« ist ein zeitloses Meisterwerk. Darin lassen sich nicht nur viele versteckte Symmetrien entdecken, sondern auch bewegende Gesten. Wer wird Jesus gleich verraten? Die Figuren diskutieren und gestikulieren. Doch wissen Sie auch, welche Musik in der Entstehungszeit des Freskos erklang? Das Ensemble Micrologus nimmt sie mit auf eine Entdeckungsreise zu Leonardo ebenbürtigen musikalischen Genies wie Josquin Desprez. Dieser arbeitete teilweise für dieselben Auftraggeber – und vereint in seiner einzigartigen Musik ebenfalls Ausgeglichenheit und Ausdruck. Eine Kopie des Freskos wird dabei gleichzeitig im Mozart-Saal zu sehen sein.
Luis-Felipe Sousa (Bassbariton) Gewinner des 3. Preises, des Publikums- sowie des Sonderpreises »Resonanzen« des 17. Internationalen Cesti-Gesangswettbewerbs für Barockoper der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2026
Gilberto Ceranto (Violine)
Rolando Moro (Violoncello)
Giovana Ceranto (Cembalo)
Werke und Arien von Georg Friedrich Händel, Jean-Philippe Rameau, Johann Sebastian Bach, u.a.
Eintritt frei – Zählkarten können Sie sich auch online sichern.
Madrigale von Cipriano de Rore, Luzzasco Luzzaschi, Carlo Gesualdo, Scipione Lacorcia und Ettorre della Marra
Sie lassen sich gerne überraschen und sind bereit für klangliche Abenteuer? Dann empfehlen wir Ihnen das Konzert von Graindelavoix mit manieristischer Musik. Es klang nicht unbedingt alles »schön« und ausgewogen im 16. Jahrhundert. Der Grat der Hochrenaissance ist durchaus schmal, denn bald trat das Ziel auf den Plan, das Publikum zu schockieren und maximale Effekte zu erzielen – durch Regelbruch und Übertreibung. Maler:innen verzerrten die Perspektiven, Komponist:innen verwendeten schräge Töne als »Special Effects«. Wohin entwickelt sich eine Harmonie? Das wissen Sie vorher nie bei musikalischen Experimentatoren wie Carlo Gesualdo!
Wiener Philharmoniker
Lahav Shani (Klavier, Dirigent)
Sergej Prokofjew:
Symphonie Nr. 1 D-Dur op. 25 »Symphonie classique« (1916–1917)
Dmitri Schostakowitsch:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102 (1957)
Peter Iljitsch Tschaikowsky:
Symphonie Nr. 5 e-moll op. 64 (1888)
Léon Berben (Cembalo)
BerMo - Lichtkunst in Bewegung (Projektion)
Johann Sebastian Bach:
Die Kunst der Fuge BWV 1080 (1742 vor/1745 ca.)
Die Kunst der Fuge
Wie sich Mathematik in Klang verwandelt, hören Sie in der »Kunst der Fuge«. Das unvollendet gebliebene Meisterwerk, bei dem bis heute viele Fragen offen bleiben, verfasste Johann Sebastian Bach an seinem Lebensende. Ein einfaches Thema wird hier in allen Varianten verarbeitet, gedreht, gespiegelt, auf den Kopf gestellt, verlangsamt, beschleunigt. Eine Lichtinstallation erweitert das Klangkunstwerk zu einem Gesamtkunstwerk. Vollziehen Sie das filigrane Tongewebe beim hellen Klang des Cembalos nach, das die einzelnen Melodielinien messerscharf hörbar macht!
The Fine Hand (Ensemble)
Carla Nahadi Babelegoto (Gesang)
Lixania Fernández (Viola da gamba, Gesang)
Elizabeth Sommers (Viola da gamba, Violine, Fiddle, Gesang)
Vincent Kibildis (Viola da gamba, Gesang)
Leonardo Bortolotto (Viola da gamba)
Anne-Kathryn Olsen (Sopran, Leitung)
Mara Winter (Flöten, Dudelsack, Leitung)
Birgit Kellner (Live-Zeichnung)
Fiddle- und Flöten-Tanzmusik aus Akadien, französische Kirchenmusik im Zusammenhang mit den Ursulinen, kreolische Traditionen aus Louisiana und frühe amerikanische Hymnodien
Alte Musik aus Nordamerika? Nicht nur in Europa wurde schon vor Jahrhunderten musiziert. Das Ensemble The Fine Hand macht für Sie unbekannte Klanglandschaften hörbar: Ausgangspunkt ist die beschwingte Musik der Akadier, Nachkommen französischer Siedler aus dem Gebiet des heutigen Kanadas, in der Fiddle-Klänge vorherrschen. Kreolische Musik aus Louisiana, wohin viele Akadier flüchteten, steht ebenso auf dem Programm wie aus Frankreich importierte liturgische Musik, etwa von André Campra, oder archaische Kompositionen von William Billings, die in die amerikanische Folktradition eingingen.
Daniel Casares-Flamenco-Quartett:
Daniel Casares (Guitarra Principal)
Julián Bedmar (2ª Guitarra)
Manuel Peralta (Cante, Palmas)
Manuel Montes (Baile, Palmas)
¡Flamenco!
Gitarre, Gesang, Tanz: Das sind heute die wichtigsten Bestandteile von Flamenco. Traditionell gehören auch »Palmas« dazu, rhythmisches Händeklatschen, sowie anfeuernde Rufe. Was heraus kommt, ist leidenschaftlich und feurig, vorgetragen mit Anmut und Melancholie. Die Wurzeln des Flamenco liegen im Dunkel der Geschichte eines uralten Schmelztiegels der Kulturen im Süden der iberischen Halbinsel. Einer der großen Flamencogitarristen unserer Zeit, Daniel Casares, bringt das temperamentvolle Genre nun ins Wiener Konzerthaus, in Begleitung eines weiteren Gitarristen, eines Sängers und des Tänzers Manuel Montes.
Royal Philharmonic Orchestra / Lisiecki / Vasily Petrenko
Royal Philharmonic Orchestra
Jan Lisiecki (Klavier)
Vasily Petrenko (Dirigent)
Nadezhda Rimskaja-Korsakowa:
A bewitched place (EA)
Sergej Prokofjew:
Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 g-moll op. 16 (1912–1913/1923)
Igor Strawinski:
L'oiseau de feu. Symphonische Suite (Fassung von 1945) (1911/1945)
Musik von François Andrieu, Busnoys, Johannes Ockeghem, Josquin Desprez, Guillaume Dufay u. a.
Bernard de Cluny:
Pantheon abluitur/Apollinis eclipsatur/Zodiacum signis. Motette
Franciscus Andrieu:
Armes, amours dames chevalerie / O Flour des flours de toute melodie (14. Jh.)
Anonymus:
Viver ne puis
Guillaume Dufay:
Hé, compagnons, resvelons nous (1420–1440 ca.)
Anonymus:
Dulongesux
Johannes Ockeghem:
Mort tu as navré
Alexander Agricola:
De tous biens plaine II
Antoine Busnoys:
In Hydraulis
Alexander Agricola:
D'ung aultre amer I
Josquin Desprez:
Nymphes des boys. Motette (1508))
Conrad Paumann:
Mit ganczem Willen wünsch ich Dir (Fundamentum organisandi) (1452)
Nicolas Gombert:
Musae jovis
William Byrd:
Ye sacred Muses
Jean Richafort:
Introitus (Requiem). in memoriam Josquin Desprez
Feinziselierte musikalische Texturen erwarten Sie beim Konzert von la fonte musica und Michele Pasotti. Ausgewählte zeitgenössische Streich- und Blasinstrumente sowie eine Laute verstärken die sieben Sänger:innen bei Werken von Komponistenstars der Renaissance wie Guillaume Dufay, Johannes Ockeghem und Josquin Desprez. Dass diese sich auch gegenseitig bewunderten, beweisen Gedenkkompositionen aus dem 14., 15. und 16. Jahrhundert, mit denen sich die Komponisten Reverenz erwiesen.
Cembaless:
Elisabeth von Stritzky (Gesang)
Anna Zimre (Viola da gamba)
Stefan Koim (Laute, Barockgitarre)
Robbert Vermeulen (Theorbe)
Syavash Rastani (Perkussion)
Eintritt frei – Zählkarten können Sie sich auch online sichern.
Collegium 1704
Collegium Vocale 1704
Tereza Zimková (Sopran)
Aneta Petrasová (Alt)
Ondřej Holub (Tenor)
Tomáš Šelc (Bariton)
Václav Luks (Dirigent)
Jan Dismas Zelenka:
Miserere c-moll ZWV 57 (1738)
Statio quadruplex pro Processione Theophorica ZWV 158
Jan Dismas Zelenka:
Missa votiva ZWV 18
Betende Hände
Großformatige Chöre, Arien für vier Solist:innen, dramatische Episoden, starke Kontraste: In Jan Dismas Zelenkas kirchenmusikalischen Werken finden sich verschiedenartige musikalische Techniken und Stile. Der prunkvolle Dresdner Barock des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August II. des Starken findet in Zelenkas Werken sein klangliches Pendant. Während Bach in Leipzig wirkte, war Zelenka an der Kapelle dessen katholischen Hofes in Dresden tätig. Um die Wiederaufführung seiner expressiven Musik machen sich Václav Luks und das Collegium 1704 verdient, deren Interpretationen durch makellose Intonation ebenso bestechen wie durch Lebendigkeit und Klangsinnlichkeit.
Irene Fas Fita (Schauspiel, Erzählerin)
Kerstin Hurbain (Schauspiel, Requisiten, Objekte)
Cembaless (Ensemble)
Anna Zimre (Viola da gamba)
Stefan Koim (Laute, Barockgitarre)
Robbert Vermeulen (Theorbe)
Syavash Rastani (Perkussion)
Ian De Toffoli (Text)
Mélanie Planchard (Kostüm)
Wilfert Lutz (Bühnenbild)
Lionel Ménard (Regie)
Tischlermeister Gepetto will etwas Schönes schnitzen. Doch plötzlich spricht, kreischt und lacht das Holz! Was wird daraus? Macht euch mit Pinocchio, der berühmtesten Marionette der Welt, auf und seht die Welt mit seinen Augen!
Termine
Sa 23.1.2027, 11:00 | Ticket
Sa 23.1.2027, 14:00 | Ticket
So 24.1.2027, 11:00 | Ticketund weitere Termine
Wiener KammerOrchester / Titova / Bednarik / Hakhnazaryan
Wiener KammerOrchester
Kateryna Titova (Klavier)
Michael Bednarik (Trompete)
Narek Hakhnazaryan (Dirigent)
Max Richter:
On the nature of daylight (2004)
Dmitri Schostakowitsch:
Konzert für Klavier, Trompete und Streichorchester c-moll op. 35 (1933)
Franz Schubert:
Streichquartett d-moll D 810 »Der Tod und das Mädchen« (1824)
Die Deutsche Kammerphilharmonie / Frang / Peltokoski
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Vilde Frang (Violine)
Tarmo Peltokoski (Dirigent)
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Ouverture zu »Ruy Blas« op. 95 (1839)
Robert Schumann:
Konzert für Violine und Orchester d-moll WoO 1 (1853)
Felix Mendelssohn Bartholdy:
Symphonie Nr. 5 D-Dur op. 107 »Zur Feier der Kirchen-Reformation« (1832)
Sie schafften es beide nicht beim ersten Anlauf ins Konzertrepertoire: Robert Schumanns Violinkonzert und Felix Mendelssohn Bartholdys »Reformationssymphonie«. In ersterem wollten Clara Schumann und Joseph Joachim Zeichen von Roberts Erkrankung erkennen. Kurz nach Vollendung des Werks kam Robert in eine psychiatrische Anstalt. Clara hielt das noch nicht veröffentlichte Violinkonzert unter Verschluss. Dass es später ausgerechnet die Nationalsozialisten erstmals aufs Programm setzten, denen die Beliebtheit von Mendelssohns Violinkonzert ein Dorn im Auge war, machte es seiner Rezeption nicht leichter.
Verhinderte PremiereMendelssohn, obwohl als Jude geboren, trat wie seine Eltern zum Protestantismus über. Für die Feierlichkeiten zum 300. Jahrestag der Augsburger Konfession, komponierte er die sogenannte »Reformationssymphonie«, die das berühmte (katholische) »Dresdner Amen« ebenso zitiert wie Luthers »Ein feste Burg ist unser Gott«, vielleicht auch ein jüdisches Volkslied. Die geplante Uraufführung der Symphonie fiel schließlich den Wirren der Julirevolution zum Opfer.
Späte Begegnung im KonzertsaalIm Konzert der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen erklingen beide Werke nun hintereinander. Vilde Frang ist Solistin in Schumanns Violinkonzert, in dem sie das zukunftsweisende Dialogprinzip zwischen Violine und Orchester besonders schätzt. Es dirigiert das junge Jahrhunderttalent Tarmo Peltokoski.
Termine
So 24.1.2027, 19:30 | Ticket
Mo 25.1.2027, 18:30 | Ticket
Ort
Wiener Konzerthaus
Großer Saal Lothringerstraße 20
A-1030 Wien
Phoebe Violet (Gesang, Violine)
Andreas Haidecker (Gitarre)
Lilian Genn (Moderation)
»klangberührt. Ein besonderes Bedürfnis nach Musik«
Das Wiener Konzerthaus gewährleistet allen Musikliebhaber:innen einen barrierefreien Zugang. Somit steht das Konzerterlebnis »klangberührt« gleichermaßen Menschen mit und ohne Behinderung offen.
Frédéric Chopin:
Ballade Nr. 4 f-moll op. 52 (1842)
Franz Liszt:
Cantique d'amour S 173/10 (Harmonies poétiques et religieuses) (1845–1852)
Réminiscences de »Don Juan« de Mozart S 418 (1841)
Frédéric Chopin:
Ballade Nr. 1 g-moll op. 23 (1831–1835)
Franz Liszt:
Sonate h-moll S 178 (1852–1853)
Rivalen und Freunde
»Ich weiß nicht, ob es irgendwo mehr Pianisten gibt als hier in Paris«, schrieb Frédéric Chopin in einem Brief an einen Freund. Er war im Dezember 1831 in der französischen Hauptstadt angekommen, wo er u. a. mit dem Virtuosen und Bühnentier Franz Liszt in Kontakt kam. Für eine kurze Zeit befreundeten sich die beiden unterschiedlichen Charaktere sogar. Die französische Pianistin Lise de la Salle, gefeiert für ihr sensibles Klavierspiel, widmet den beiden Pianisten-Komponisten ihr Rezital. Dabei stehen melancholische und elegische Stücke Chopins auf dem Programm: die Ballade Nr. 4 f-moll und Nr. 1 g-moll mit den atemberaubenden Codas. Dem gegenüber stellt de la Salle Liszts lyrisches »Cantique d’amour« und die Opernparaphrase »Réminiscences de ›Don Juan‹ de Mozart«, eine technisch besonders anspruchsvolle Komposition. Den fulminanten Schlusspunkt bildet Liszts Sonate h-moll, die einen gigantischen Bogen spannt von dämonischer Wildheit bis zur transzendenten, leise verklingenden Coda.
Canadian Brass (Blechbläserquintett)
Jeff Nelsen (Horn)
Chuck Daellenbach (Tuba)
Joe Burgstaller (Trompete)
Mikio Sasaki (Trompete)
Keith Dyrda (Posaune)
Werke von Johann Sebastian Bach, Johann Strauß, Leonard Cohen (»Hallelujah«), The Beatles, Georges Bizet (»Carmen«) u. a.
Happy New Year
Die fünf Gentlemen – Gründungsmitglied Chuck Daellenbach an der Tuba, die Trompeter Joe Burgstaller und Mikio Sasaki, der Posaunist Keith Dydra und Jeff Nelsen am Horn – aus Toronto schöpfen aus einer schon 1970 (!) begonnenen Geschichte und der Erfahrung von über 5000 weltweit gespielten Konzerten. Neben ihrer musikalischen Klasse punkten sie dabei mit einer »unschlagbaren Mischung aus Virtuosität, Spontanität und Humor«, wie die Washington Post ihnen begeistert attestierte. Höflich wie sie sind, wünschen uns die Musiker in ihren stylishen weißen Turnschuhen ein leicht verspätetes »Happy New Year«, das sich definitiv hören lassen wird.
Romantic Slivo & The Burning Hearts:
Slivo Slivovsky (Gesang)
Lukas Kranzelbinder (E-Bass)
Christian Eberle (Schlagzeug)
Benny Omerzell (Keyboards)
Valentin Eybl (Gitarre)
Philip Yaeger (Posaune)
Max Wintersperger (Trompete)
Clemens Salesny (Saxophon)
Simon Scharinger (Gesang)
Joachim Rigler (Gesang)
Stephan Wohlmuth (Gesang)
»Love, love & love«
Ein leidenschaftliches Debüt: Deep Soul und L’amour-Hatscher prägen das neue Soloprojekt von 5/8erl-in-Ehr’n-Sänger Slivo Slivovsky. Als Romantic Slivo bewegt er sich laut »Falter« furchtlos zwischen Schmalz und Schmäh und hat mit »Holiday« bereits einen perfekten Sommerhit geliefert. Groovige Gemütlichkeit und samtige Bläserarrangements gehen in seinen Songs Hand in Hand, stets garniert mit einer wohl dosierten Portion Glitzer. Und das prägende Thema? Die Liebe in all ihren Begleiterscheinungen. Romantic Slivo bekommt dafür formidable musikalische Unterstützung: Die Besetzung seiner Band »The Burning Hearts« liest sich wie das Who is who der Wiener Jazzszene, genannt seien Lukas Kranzelbinder, Benny Omerzell, Martin Eberle oder Clemens Salesny. Eins ist sicher: Das wird so Big!
Manuela Kerer:
epicyclic noise (2018/2026)
Rafał Ryterski:
Maserholz (2026) Kompositionsauftrag von Radio Österreich 1 in Kooperation mit ORF musikprotokoll für PHACE
Clemens Gadenstätter:
FACES (2025–2026) Kompositionsauftrag von PHACE und Wiener Konzerthaus
Einführungsgespräch mit Juri Giannini
18:45 Uhr
Wiener Konzerthaus, Neuer Salon
Erwin Steinhauer liest aus Hugo Bettauers »Die Stadt ohne Juden«
sowie Werke von Josef Casimir Hofmann und Władysław Szpilman
Ignaz Friedmann:
Wiener Tanz (Zwei von Sechs Wiener Tänzen) (1920 um)
Ignaz Friedman:
Vier Klavierstücke, Op. 27 No. 1. Prolog: Andante, molto tranquillo (1908)
Josef Casmir Hofmann:
Trois Impressions (1915)
Etude für die linke Hand allein C-Dur op. 32 (1903)
Władysław Szpilman:
2 Stücke TBD
Hugo Bettauer: Die Stadt ohne Juden
Vor dem Hintergrund der ersten Demokratie in Österreich, die wirtschaftlich instabil und von Rassimus geprägt war, wagte der Journalist und Autor Hugo Bettauer 1922 mit seiner Satire »Die Stadt ohne Juden« ein literarisches Gedankenexperiment: welche kulturellen, ökonomischen, politischen und moralischen Auswirkungen hätte es, wenn alle Juden per Gesetz Österreich verlassen müssten? Mit prophetischer Weitsicht nimmt dieser 1922 entstandenen Roman die Katastrophe des Holocaust vorweg – und entwirft eine Alternative, die zu schön ist, als das sie hätte wahr werden können.
Le Concert des Nations / La Capella Nacional de Catalunya / Savall
Le Concert des Nations
La Capella Nacional de Catalunya
Lina Johnson (Sopran)
Olivia Vermeulen (Mezzosopran)
Martin Platz (Tenor)
Manuel Walser (Bariton)
Jordi Savall (Dirigent)
Ludwig van Beethoven:
Missa solemnis D-Dur op. 123 für Soli, Chor und Orchester (1819–1822)
Zuletzt war sie vor zwei Jahren zu Gast im Wiener Konzerthaus – nun kehrt Büşra Kayıkçı zurück nach Wien. Räume und (Klang-)Landschaften spielen in den minimalistisch-melancholischen Klavierstücken der gebürtigen Istanbulerin ein große Rolle: »Ich bin überzeugt, dass wir beim Anhören eines Liedes von Raum zu Raum und von einer Zeit in die andere reisen. Wenn uns eine Melodie tief bewegt, lässt sie einen Ort für Geist und Seele entstehen. Nicht nur Architekten oder Ingenieure können ein Gebäude errichten. Mit ihren musikalischen Mitteln erschaffen Komponisten eine Atmosphäre, die den Zuhörer in Städte, Gärten und Landschaften entführen kann.« Inspirieren lässt sich Büşra Kayıkçı dabei von Komponisten wie John Cage und Nils Frahm, beständig erkundet sie aber auch neue kreative Territorien. Ihr interdisziplinärer Ansatz zeigt sich auch in den visuellen Werken rund um ihre Musik, wie Artwork und Videos, die Büşra Kayıkçı sowohl eigenständig als auch gemeinsam mit Kolleg:innen aus dem Designbereich gestaltet.
ORF Radio-Symphonieorchester Wien / Kobekina / Poschner
ORF Radio-Symphonieorchester Wien
Anastasia Kobekina (Violoncello)
Markus Poschner (Dirigent)
Mieczysław Weinberg:
Konzert für Violoncello und Orchester c-moll op. 43 (1948)
Erich Wolfgang Korngold:
Symphonie Fis-Dur op. 40 (1947–1952)
Zwei Stimmen des Exils
Die Lebenswege von Mieczysław Weinberg und Erich Wolfgang Korngold stehen exemplarisch für die Verwerfungen des 20. Jahrhunderts. Mit Anastasia Kobekina widmet sich das ORF Radio-Symphonieorchester Wien unter Markus Poschner Weinbergs Cellokonzert. Weinberg, der den Holocaust überlebte und später unter stalinistischer Verfolgung litt, fand darin zu einer Sprache von großer menschlicher Tiefe. Korngold emigrierte in die USA, wo er in Hollywood zum erfolgreichen Filmmusikkomponisten avancierte. Mit seiner einzigen, triumphal endenden Symphonie, entstanden nach dem Zweiten Weltkrieg und gewidmet dem Andenken an Franklin D. Roosevelt, besinnt er sich auf Wiener Traditionen wie die Symphonik Mahlers und Bruckners zurück.
Konzerteinführung mit Markus Poschner und dem RSO Wien
18:45 Uhr
Wiener Konzerthaus, Großer Saal
Anja Mittermüller (Mezzosopran)
Richard Fu (Klavier)
Franz Schubert:
Das Zügenglöcklein D 871 (1826)
Ganymed D 544 (1817)
Im Frühling D 882 (1826)
Der Jüngling an der Quelle D 300 (1817 ca.)
Herbst D 945 (1828)
Robert Schumann:
Liederkreis nach Gedichten von Heinrich Heine op. 24 (1840)
Gabriel Fauré:
Notre amour op. 23/2 (1879)
Le papillon et la fleur »Der Schmetterling und die Blume«. Romanze op. 1/1 (1861)
Les roses d'Ispahan op. 39/4 (1884)
Henri Duparc:
Chanson triste »Trauriges Lied« (1868)
Phidylé (Mélodies Nr. 16) (1882/1902))
L'invitation au voyage (Mélodies Nr. 1) (1870/1902))
Richard Strauss:
Ruhe, meine Seele op. 27/1 (Vier Lieder) (1894)
Cäcilie op. 27/2 (Vier Lieder) (1894)
Heimliche Aufforderung op. 27/3 (Vier Lieder) (1894)
Morgen op. 27/4 (Vier Lieder) (1894)
25 Alben, über 200 Lieder, rund 5.000 Konzerte in 20 Ländern und auf drei Kontinenten – das ist Pippo Pollinas Karriere in Zahlen. Der charismatische Cantautore verließ 1985 seine Heimat Palermo, nachdem ein Freund von der Mafia ermordet worden war. 1987 gab er sein erstes Konzert und begeistert seither international mit seinen poetischen Balladen und kraftvollen Protestsongs. Bevor sich Pippo Pollina nach 40 Jahren auf der Bühne, in denen er u. a. mit Konstantin Wecker, Paolo Conte und Rebekka Bakken, aber auch mit großen Orchestern gearbeitet hat, in eine künstlerische Pause verabschiedet, heißt es noch einmal: »Pippo Pollina pur!« Freuen Sie sich auf einen Soloabend mit hundertprozentiger Pippo-Magie! Es warten zeitlose Klassiker sowie neue Lieder und vor allem: Pippo Pollinas unverwechselbare Stimme!
Hinter den Kulissen des lebendigsten Musikhauses Wiens
Sind Sie neugierig, was sich hinter den Kulissen des Wiener Konzerthauses abspielt? Interessieren Sie sich für die Geschichte und die Architektur unseres schönen Gebäudes? Dann kommen Sie zu einer Backstage-Führung und entdecken Sie das Konzerthaus von einer anderen, neuen Seite.
Neben den vier Konzertsälen zeigen wir Ihnen Räumlichkeiten wie Künstler:innenzimmer, Technikbereiche und Orchestergarderobe – nach Möglichkeit in Kombination mit einem kurzen Probenbesuch. Karten sind online oder im Ticket- & Service-Center erhältlich.
Treffpunkt
Eingangsfoyer (Lothringerstraße 20)
Preis
€ 8,50 Erwachsene
€ 4,00 Kinder & Jugendliche bis 16 Jahre
Eintritt frei: Kinder bis 6 Jahre
Termine
Fr 6.11.2026, 13:00 | Ticket
Fr 6.11.2026, 14:00 | englisch
Fr 13.11.2026, 13:00 | Ticketund weitere Termine
Bewertungen & Berichte Wiener Konzerthaus Backstage
Online
Digitale Konzerte
Treten Sie ein in unseren digitalen Konzertsaal und genießen Sie feine Konzerte mit herausragenden Künstlerinnen und Künstlern. Veranstaltungen sind momentan nicht möglich, aber Musikerinnen und Musiker wollen spielen. Wir geben Ihnen dafür eine Bühne und Sie, liebes Publikum können auf diese digitale Weise Konzerte aus der ersten Reihe hören. Alle Konzerte sind kostenlos zugänglich, Sie können aber Künstlerinnen und Künstler, die unter dieser herausfordernden Zeit besonders leiden, unkompliziert mit einer Geldspende unterstützen. Die Erlöse gehen zur Gänze an die Musikerinnen und Musiker!
Bewertungen & Berichte Online-Shop des Wiener Konzerthauses
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Wiener Konzerthaus
Konzerte der Wiener Konzerthausgesellschaft
Das Wiener Konzerthaus zählt zu den bedeutendsten Institutionen des internationalen Musiklebens. Gemeinsam mit Staatsoper und Musikverein bildet es jene prominente Trias, die den weltweiten Ruf Wiens als führende Musikmetropole begründet, und ist dank seiner wohl einmaligen Verbindung von Traditionsbewusstsein und Innovationsfreude längst unentbehrlich für das lebendige kulturelle Klima Wiens.
Infotelefon: +43 1 24200-100
Kontakt
Wiener Konzerthaus
Lothringerstraße 20
A-1030 Wien